DE623604C - - Google Patents
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- DE623604C DE623604C DENDAT623604D DE623604DA DE623604C DE 623604 C DE623604 C DE 623604C DE NDAT623604 D DENDAT623604 D DE NDAT623604D DE 623604D A DE623604D A DE 623604DA DE 623604 C DE623604 C DE 623604C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L3/00—Gaseous fuels; Natural gas; Synthetic natural gas obtained by processes not covered by subclass C10G, C10K; Liquefied petroleum gas
- C10L3/02—Compositions containing acetylene
- C10L3/04—Absorbing compositions, e.g. solvents
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Description
Die Erfindung betrifft poröse Schutzmassen, die zur Speicherung von Gasen, insbesondere
von gelöstem Acetylen, in Druckbehältern verwendet werden. Es ist bekannt, daß soldhe
porösen Massen den Gasbehälter vollständig ausfüllen sollen, daß die Porenweite Y15 mm
nicht wesentlich übersteigen darf und daß die Füllmasse im Gasbehälter möglichst standfest
sein soll, damit auch im Dauerbetrieb, insbesondere unter dem Einfluß von Erschütterungen,
Hohlraumbildungen vermieden werden.
Besonders der letzten Forderung entsprechen die bekannten porösen Füllmassen nur
mangelhaft. Zementierte Massen bersten und zerreiben sich dann. Andere unverbundene
Massen, wie Kapok, Watte, oder auch körnige Füllungen, wie Bimsstein, neigen zur
Klumpenbildung, zu Absackungen, Zerreibungen, Abstäubungen und Abschlämmungen, so
daß ebenfalls mit der Zeit, insbesondere unter der Einwirkung von Erschütterungen, unzulässige
Hohlräume entstehen, welche die Betriebssicherheit herabsetzen.
Die gemäß der Erfindung ausgebildete Füllmasse zur Speicherung von Gasen vermeidet
diesen Mangel und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse aus einem gefachten
Gemisch tierischer Haare besteht, das unter schiebendem Druck in den Gasbehälter
eingefilzt ist. Der Filz kann dabei aus einem gefachten Gemisch tierischer Haare
auch in Verbindung mit anderen damit verfilzbaren Stoffen, beispielsweise Torf, Asbest,
Kunst- oder Pflanzenfasern, gebildet sein. Die Standfestigkeit solcher Fasermassen ist
durch die Filzbildung wesentlich erhöht.
Bekanntlich kann ein Filz nur mit Hilfe tierischer Haare hergestellt werden, die sich
unter Druck und schiebender Bewegung (Walken) zu einem zähen, elastischen, schmiegsamen
Gebilde vereinigen, d. h. verfilzen. Das tierische Haar zeigt bekanntlich unter dem
Mikroskop entweder eine mit feinen borstenartigen Spitzen schräg besetzte Oberfläche,
oder die Oberfläche ist mit kleinen, dachziegelartig übereinandergfeif enden Schuppen
besetzt, welche die Bewegung in der einen Richtung gestatten, in der anderen aber verhindern
oder erschweren. Vor dem Walken müssen die Haare und Fasern innig durcheinandergewirrt,
d.h. gefacht werden, damit später die durchgängig feste Verbundenheit
und damit die Standfestigkeit der Masse durch das von den verfilzten tierischen Haaren
gebildete Skelett gewährleistet ist^ Dieses
Gefüge unterscheidet sich grundsätzlich von dem Gefüge, welches bei der sonst üblichen
Art der Verwendung von Faserstoffen als Füllung für Gasbehälter, sei es auch von 6©
tierischen Haaren, erzielt wird. Ein durch bloßes Einstopfen des Fasermaterials gewonnenes
Haufwerk oder Preßstück oder auch ein Flechtwerk oder ein sonstiges Massegebilde
aus Faserstoffen weist nicht die gleichmäßige Porosität bei höchster Standfestigkeit auf,
die dem gemäß der Erfindung gebildetea Filz zu eigen ist. Infolge der vorerwähnten Eigenschaften
tierischer Haare werden diese beim Einfilzen in den Behälter auch an den feinen
Unebenheiten der Behälterwandungen so befestigt, daß die von dem Filz gebildete Füllmasse
unmittelbar zu einem .unverschiebbaren Bestandteil des Behälters wird.
Die zur Einfilzung gelangenden Beistoffe ίο können z. B. Renntiermoos, Baumflechten,
Kunstfasern, Asbest, Torf usw. sein, deren bisherige Mangel, wie Porenlosigkeit, Neigung
zur Klumpenbildung usw., jedoch gemäß der Erfindung durch die EinfHzung in
den von tierischen Haaren gebildeten Filz ausgeglichen oder behoben sind. Wesentlich
ist gemäß der Erfindung, daß durch die Hinzunahme von tierischen Haaren zu den genannten
Fasern die gesamte Masse zu einem homogenen Filz ausgebildet wird, so daß eine dauernde Standfestigkeit der Füllmasse erzielt
wird.
Claims (2)
1. Füllmasse zur Speicherung von Ga- * sen, insbesondere von gelöstem Acetylen,
in Druckbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse aus einem gefachten Gemisch tierischer Haare besteht, das
unter schiebendem Druck in den Gasbehälter eingefilzt ist.
2. Füllmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filz aus einem
gefachten Gemisch tierischer Haare mit anderen damit verfilzbaren Stoffen, beispielsweise
Torf, Asbest, Kunst- oder Pflanzenfasern, gebildet ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623604C true DE623604C (de) |
Family
ID=576568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623604D Active DE623604C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623604C (de) |
-
0
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