DE623561C - - Google Patents

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DE623561C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J13/00Covers or similar closure members for pressure vessels in general
    • F16J13/02Detachable closure members; Means for tightening closures
    • F16J13/08Detachable closure members; Means for tightening closures attached by one or more members actuated to project behind a part or parts of the frame

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Verschluß für Behälter u. dgl., bei dem Riegel mittels einer von außen verstellbaren Nokkenscheibe in eine unter dem. oberen Behälterrand vorgesehene Rille o. dgl. zum Eingriff gebracht werden. Bei den bekannten Verschlüssen dieser Art stehen die sich radial verschiebenden Riegel unter der Einwirkung von Federn, derart, daß sie entgegen der Federwirkung durch.. die Nockenscheibe in Verschlußstellung gebracht werden und bei , der Öffnungsstellung der Nockenscheibe selbsttätig zurückfedern. Die Verwendung von Federn hat den Nachteil, daß sie mit der Zeit ermüden und außerdem zu Bruch neigen.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Riegel je an einem Ende von im Verschlußinnern schwenkbar befestigten zweiarmigen Hebern angeordnet sind und die He-.
bei derart in den Bereich der Nocken der zentral angeordneten Scheibe hineinragen, daß die Riegel beim Verdrehen der Scheibe in der einen Richtung ausgeschwenkt und in der anderen Richtung zurückgezogen werden, wobei die Enden der Schwenkhebel als Endanschläge für die Nocken ausgebildet sind. Außer der Vermeidung der. Verwendung von Federn ist durch die Erfindung der weitere Vorteil erreicht, daß die Drehung der NOkkenscheiben nach beiden Richtungen genau festgelegt ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispiels weise dargestellt, und zwar zeigen Abb. 1 und 2 den Verschluß im Schnitt mit vorgeschobenen und zurückgezogenen Riegeln, wobei in Abb. 2 der Verschluß vom Behälterrand abgehoben ist. Abb. 3 und 4 sind waagerechte Schnitte durch die Verschlüsse längs der Linien 1-1 und 2-2 gemäß Abb. 1 und 2.
Der Oberrand des Behälters 1 ist mit einem Flansch 2 ausgebildet, auf den ein Dichtungsring 3 gelegt werden kann. Von dem äußeren Rande, des Flansches erstreckt sich die Behälterwandung bei 4 senkrecht nach oben, geht in einen zweckmäßig kegeligen Ringteil 5 über und endet schließlich in einen senkrechten zylindrischen Teil 6, dessen Durchmesser etwas größer ist als der des Behälterteils i. Infolgedessen bilden die Teile 2, 4 und 5 eine Umfangsnut dicht unterhalb des eigentlichen Behälterrandes, in der nicht nur der Dichtungsring 3 liegt, sondern auch die Verschlußvorsprünge in der weiterhin beschriebenen Weise zu liegen kommen.
Der Verschluß selber besteht aus einem doppelwandigen Zylinderstück 7, dessen Außenwandung 8 beim Aufsetzen des Verschlusses in der aus Abb. r ersichtlichen Weise sich von außen gegen den zylindrisehen Teil 4 legt. Die innere Zylindertrommel 9 des Verschlusses ragt nicht ganz so weit nach unten wie die Außenwand 8 und legt sich beim Aufsetzen des Verschlusses von innen gegen den einen Wandungsteil 6 und steht noch nach unten über diesen etwas
vor. Die "Trommel 9 ist'unten durch einen Boden 10 abgeschlossen, der mit seinem Außenrand auf den Dichtungsring 3 zu liegen kommt. In regelmäßigen Abständen sind am Umfang des Teiles 9 unmittelbar über dem Boden 10 Öffnungen 11 vorgesehen, durch die die weiterhin zu beschreibenden Riegel nach außen treten. Auf dem Zylinderboden sind an regelmäßig längs des Umfanges verteilten Stellen zweiarmige Hebel 12 um Drehpunkte 13 schwenkbar gelagert. Jeder Schwenkhebel trägt an beiden Enden nach innen gerichtete Anschläge 16, 17 und an einem Ende einen nach außen gerichteten Riegel 13. Zentral auf dem Zylinderboden ist eine Scheibe 14 mit radial angeordneten Nocken 15 drehbar vorgesehen, deren Anzahl der der Schwenkhebel 12 entspricht. Die Nocken 15 stehen mit den Schwenkhebeln 12 schleifend in Berührung. Dabei ist die Berührungsfläche, die sich zwischen den beiden Anschlägen 16, 17 erstreckt, so kurvenförmig gestaltet, daß durch Drehen der Scheibe 14 und damit der Nokken 15 die Schwenkhebel aus der einen Endlage in die andere und umgekehrt überführt werden können. Die Endanschläge 16 und 17 an den Schwenkhebeln 12. verhüten hierbei ein übermäßiges Verdrehen der Scheibe.
Um das Drehexi der Scheibe 14 und das Verschwenken der Hebel bzw. das Vorschieben und Zurückziehen der Riegel von außen her bewirken zu können, ist auf die Trommel 9 ein deckelartiger Teil 18 drehbar aufgesetzt, der mittels eines Bolzens 19 mit Vierkantteil 20 die ihm erteilte Drehung auf die Scheibe 14 überträgt. Der untere Teil des Bolzens 19 ist mit Gewinde versehen und trägt eine Gewindemutter 21, um die Verschlußteile zusammenzuhalten. Über der Scheibe 14 und dem Schwenkhebel 12 liegt noch eine Sicherungsscheibe 22.
Vor dem Aufsetzen des Verschlusses werden durch passende Drehung des Deckels 18 die Schwenkhebel 12 in die in Abb. 2 und 4 dargestellte Endlage gebracht, bei der die Vorsprünge 13 zurückgezogen sind. Nachdem Aufsetzen des Verschlusses, wofür keine bestimmte Lage eingehalten zu werden braucht, werden durch- Drehen des Deckels 18 die Schwenkhebel 12 in die in Abb. 1 und 3 dargestellte andere Endlage gebracht, in der die Riegel 13 durch die Öffnungen 11 nach außen ragen. Bei der Überführung in diese Endstellung greifen die Riegel 13 in die durch die Wandungsteile 2, 4 und 5 gebildete Nut ein und legen sich über den Dichtungsring 3. Da die obere Nutwandung 5 abgeschrägt ist, üben die Riegel, je weiter sie vorgeschoben werden, einen um so stärkeren Druck auf den Dichtungsring aus, so daß der Verschluß festgespannt und die Behältermündung gut abgedichtet wird. Je nach der erforderlichen Festigkeit und Abdichtung des Verschlusses kann man eine größere Zahl von Schwenkhebeln, z. B. vier oder sechs, vorsehen. Allgemein reichen aber drei Schwenkhebel aus, und in manchen Fällen kann man sogar mit zweien auskommen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch;:
    Verschluß für Behälter u. dgl., bei dem Riegel mittels einer von außen verstellbaren Nockenscheibe in eine unter dem oberen Behälterrand vorgesehene Rille ο. dgl. zum Eingriff gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegel (13) je an einem Ende von im Verschlußinnern schwenkbar befestigten zweiarmigen Hebeln (12) angeordnet sind und die Hebel (12) derart in den Bereich der Nocken (15) der zentral angeordneten Scheibe (14) hineinragen, daß die Riegel beim Verdrehen der Scheibe in der einen Richtung ausgeschwenkt und in der anderen, Richtung zurückgezogen werden, wobei die Enden der Schwenkhebel als Endanschläge (16,17) für die Nocken (15) ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0140612A3 (de) * 1983-10-11 1985-10-02 Swinney Engineering Limited Rohr- oder Gefässverschluss
WO2013112306A3 (en) * 2012-01-26 2014-04-17 Halliburton Energy Services, Inc. Safety cap

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0140612A3 (de) * 1983-10-11 1985-10-02 Swinney Engineering Limited Rohr- oder Gefässverschluss
WO2013112306A3 (en) * 2012-01-26 2014-04-17 Halliburton Energy Services, Inc. Safety cap
US9091347B2 (en) 2012-01-26 2015-07-28 Halliburton Energy Services, Inc. Safety cap

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