DE623473C - - Google Patents

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DE623473C
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lens
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/02Viewfinders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. DEZEMBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a GRUPPE 9oi
Kodak Akt.-Ges. in Berlin*) Sucher an photographischen Kameras o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1933 ab
Die Erfindung
betrifft einen neig- oder schwenkbaren Sucher an photographischen Kameras o. dgl., der bei Verwendung einfachster Mittel den Ausgleich der Parallaxe in zuverlässigster Weise ermöglicht und eine bequeme Handhabung des Suchers sowie Umschaltung für Hoch- und Queraufnahmenbildbeobachtung sichert.
Dies wird erfindungsgemäß erreicht, indem am Sucher oder Suchertragteil ein Hebel oder hebelartiger Teil so wirksam angebracht ist, daß er zwischen Objektivträgervordei fläche und Frontlinsenfassungsrückfläche hineinragt und sich federnd gegen die zum Naheinstellen axial verstellbare Frontlinsenfassung legt.
Zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind zeichnerisch wiedergegeben, und zwar zeigt
Abb. ι die eine Art der Ausführung in -Seitenansicht, in voll ausgezogenen Linien bei Unendlichstellung der Frontlinsenfassung, in gestrichelten Linien bei Naheinstellung der letzteren,
Abb. 2 eine Vorderansicht des federnden Suchertragteils nach Abb. 1, Frontlinsenfassung zur Verdeutlichung entfernt,
Abb. 3 eine zweite Art der Ausführung mit
mit dem Sucher lose verbundenem federndem Kipphebel, die Unendlichstellung in ausgezogenen, die Naheinstellung in gestrichelten Linien.
Zur Ausführung nach Abb. 1 und 2
Um den Stutzen α des Objektivverschlusses b ist der Ring c drehbar gelagert. Dieser ist aus federndem Material gebildet und hat an seinem unteren Teile einen Viertelkreisbogenschlitz c1, in oder durch den ein Stift d greift, der dem Drehring c zur Führung und als Widerlager bei Verschwenkung des Suchers s um 90 ° dient. Federartig nach der Vorderfläche b1 des Objektivverschlusses b gebogene, aus dem Ring c selbst gestanzte Teile c2 (Abb. 2) veranlassen den Suchertrag- und -drehring c, sich mit der oberen Vorderfläche c3 bei axialer Verstellung oder Drehung der Frontlinsenfassung f an deren· Rückfläche f1 anzulegen (Abb. 1, gestrichelte Linien).
Es ist selbstverständlich möglich, den Ring c auch aus nichtfederndem Material herzustellen, in welchem Falle die Federn c2 auf der Rückseite des Ringes c durch an sich bekannte Mittel festgelegt werden.
Zur Ausführung nach Abb. 3
Hier ist der Drehring c mit einem Lager g versehen, mit dem ein doppelarmiger Hebel h durch Stift i gelenkig federnd verbunden ist. Gegen den Arm h1 dieses Hebels h preßt das Ende k1 einer Schraubenfeder k, deren anderes Ende k- am Drehring c anliegt. Infolge-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. August Nagel in Stuttgart.
dessen legt der Arm h2 des Hebels h mit seinem Ende/j8 sich gegen die Rücknäche/1 der Frontlinsenfassung f, während das Ende/i4 des Hebelarmes W in eine' Längsnut s1 des Suchers j greift. Dadurch zwingt sie diesen entsprechend der axialen Verstellung der Frontlinienfassung/, sich um sein ebenfalls am Ring c vorgesehenes Lager / zu schwenken, wodurch der Ausgleich der Parallaxe
ίο bewirkt wird.
Es kann aber auch ein Ringansatz oder eine Nut ganz oder teilweise die Frontlinsenfassung/umgreifen und der Hebel h ohne Schraubenfeder o. dgl. lediglich durch Über- oder Eingreifen des zunächstliegenden Hebelendes zwangsläufig mit der Frontlinsenbewegung seine Verschwenkung erfahren, die sich im vorbeschriebenen Sinne dann auf den Sucher überträgt.

Claims (8)

  1. Patentansprüg-he :
    ■1. Zum Ausgleich der Parallaxe neig- oder schwenkbarer Sucher an photographischen Kameras o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß am Sucher oder Suchertragteil ein Hebel oder hebelartig wirkender Teil angebracht ist, der zwischen Objektivträgervorder- und Frontlinsenfassungsrückfläche hineinragt und sich federnd gegen die zum Naheinstellen axial verstellbare Frontlinsenfassung legt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Bewegungsglieder (Hebel, Feder o. dgl. h, c2) . des Suchers (s) bildende oder tragende Teil (Ring- 0. dgl. c) axial zum Objektiv, der Objektivfassung oder dem ObjektivverSchluß (&) oder deren Tragteile drehbar gelagert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Suchertragteil (c) als Ring ausgebildet ist, der, axial um den Objektivtrag- oder Führungsstutzen (ö1) drehbar mit ein oder mehreren
    Federn (c2) versehen ist, um das einseitige schräge Anliegen des Suchertragteils (<r) an der Rückfläche (Z1) der Front-' linsenfassung (/), entsprechend der axialen Längsverschiebung oder -Verdrehung, zu bewirken. g0
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der als Sucherträger (c) ausgebildete Drehring (c) mit den die Neigung des letzteren zum Ausgleich der Parallaxe herbeiführenden Fedem (c2)' aus einem einzigen Stück besteht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3; und 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Drehring (c), Objektivverschluß ο. dgl. (b) ein in Nut, Schlitz usw. (c1) gleitender Ansatz
    o. dgl. (d) sich befindet, der als unteres Ein- oder Widerlager zum Drehring sich auswirkt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der als Drehring dienende Teil (c) sowohl die Schwenklager (/) für den Sucher (s) als auch das Lager (g) für einen doppelarmigen, der Frontlinsenfassung (/) zu gefederten Hebel Qi) bildet, der durch An- oder Eingriffsteile Qi1, Ψ) das Neigen (Kippen) des Suchers (s), entsprechend der Frontlinsenverstellung, bewirkt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sucherschwenkhebel Qi) durch Ansatz
    o. dgl. an, über oder in einen oder eine ganz oder teilweise die Frontlinsenfassung (f) umgebenden Ring, Ringnut o. dgl. als Mitnehmer sich legt oder greift.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm (h1) des Schwenkhebels Qi) des Suchers (s) durch Ansatz o. dgl. (fe4) in eine Nut ο·. dgl. (j1) oder an eine Gleit-, Zug- oder Druckfläche des Suchers sich legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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