DE623145C - Spuel- und Ladeeinrichtung an Zweitaktgegenkolbendieselmaschinen mit Schwinghebeluebertragung auf die Kurbelwelle - Google Patents

Spuel- und Ladeeinrichtung an Zweitaktgegenkolbendieselmaschinen mit Schwinghebeluebertragung auf die Kurbelwelle

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DE623145C
DE623145C DEV31247D DEV0031247D DE623145C DE 623145 C DE623145 C DE 623145C DE V31247 D DEV31247 D DE V31247D DE V0031247 D DEV0031247 D DE V0031247D DE 623145 C DE623145 C DE 623145C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • F02B25/02Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders using unidirectional scavenging
    • F02B25/08Engines with oppositely-moving reciprocating working pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Spül- und Ladeeinrichtung an Zweitaktgegenkolbendieselmaschinen mit Schwinghebelübertragung auf die Kurbelwelle Die Erfindung betrifft eine Spül- und Ladeeinrichtung an Zweitaktgegenkolbendieselmaschinen mit Schwinghebelübertragung auf die Kurbelwelle.
  • Erfindungsgemäß wird die von einem Verdichter erzeugte Spül- und Ladeluft über besondere Kanäle unmittelbar in die beiden Vorräume der Kolbenlaufbahnen gefördert, wobei diese unter sich verbundenen Vorräume von dem als Aufnehmer dienenden Kurbelgehäuse durch mit Öffnungen versehene Wände getrennt sind.
  • Bei -bekannten Zweitaktgegenkolbenmaschinen, bei welchen der Motorgehäuseraum als Aufnehmer für die Ladeluft dient, wird infolge der hierbei sich ergebenden Luftbewegung eine Vermischung des Schmieröles mit der Ladeluft stattfinden. Das mitgerissene Schmieröl verbrennst im Zylinder, und ein übermäßiger Schmierölverbrauch sowie unreine Verbrennung sind die Folge. Durch die erfindungsgemäße Bauart werden diese Nachteile beseitigt, indem die von außen durch Luft oder Wasser gekühlten Zylinder wirksam durch die Spül- und Ladeluft von innen gekühlt werden und eine zu große Luft-Bewegung in dem als Aufnehmer dienenden Motorgehäuse bzw. ein Mitreißen von Schmieröl durch eine Unterteilung des Aufnehmerraumes in einen unteren und oberen Raum verhindert wird. Bei Mehrzylinderanordnung können alle Zylinder bzw. Vorräume in ständig kommunizierender Verbindung mit dem als Aufnehmer dienenden Kurbelgehäuse stehen. Es kann aber auch jeder einzelne Zylinder mit dem zugehörigen, als Aufnehmer dienenden Kurbelgehäuseraum einen in sich geschlossenen Raum bilden, wobei die Beschickung der einzelnen Zylinder mit Ladeluft durch je einen gesonderten Kompressor erfolgt. Zweckmäßig wird die vom Kompressor erzeugte Druckluft durch innerhalb des Kurbelgehäuses und in den seitlichen Motorgehäusedeckeln angeordnete Kanäle zu den beiden Vorräumen der Kolbenlaufbahn geführt. In die Saugleitung des Kompressors kann schließlich ein Drosselorgan bekannter Art eingebaut sein.
  • In den Abb. i und a ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. i ist ein Querriß und Abb. a ein Grundriß'des Motors.
  • Die Kraftübertragung der im Zylinder i sich gegenläufig bewegenden Kolben z, 3 erfolgt über die Gelenkstangen q. bzw. 5 auf die um feste Bolzen 6 bzw. 7 schwingenden Hebel 8 bzw. 9 über die Pleuelstangen i o bzw. ii auf die Kurbelwelle i-. Der Kühlwasser- oder Kühlluftringraum 13 ist an den Stellen 1q. bzw. 15 gegen den Spül- und Ladeluftraum abgedichtet bzw. von diesem getrennt. Die vom Kompressor 16 erzeugte Druckluft wird über- die Druckkanäle 17 und 18 in die senkrecht nach oben führenden Kanäle 19 und 2o und weiter- durch düsenförmige Ausmündungen 21 und 22 in Richtung gegen die Kolben :2 und 3 geleitet. Hierbei ergibt sich eine gute innere Kühlung der Kolben und der Zylindervorräume.
  • Durch einen Kanal 2-3 stehen die beiden Vorräume der Kolbenlaufbahn in direkter Verbindung, so dä.ß die durch Düsenöffnung 22 geförderte Druckluft, ohne den unteren Kurbelgehäuseraum zu passieren, zu den Einlaßschlitzen 24 gelangt.
  • Der als Aufnehmer dienende Kurbelgehäuseraum ist durch die Wände 25, 26 in einen unteren und in einen oberen Raum unterteilt. Diese Räume stehen aber durch Öffnungen 27, 28 in kommunizierender Verbindung. Die Wände sollen lediglich eine zu große Luftbewegung im Kurbelgehäuseraum verhindern: -In die Saugleitung 29 des Kompressors 16 ist ein Drosselorgan 3o eingebaut, mit Hilfe dessen die vom Kompressor über einen Luftfilter 31 anzusaugende Spül- und Ladeluftmenge bzw. deren Druck geregelt wird.
  • Bei Anwendung eines überdimensionierten Kompressors und bei entsprechend gewählten Schlitzöffnungszeiten gestattet diese Regelung, die Zylinder mit höherem Druck nachzuladen.
  • An Stelle des in Abb. 2 ersichtlichen rotierenden Kompressors kann selbstverständlich auch ein Kompressor anderer Bauart Verwendung finden.
  • Die Motorkühlung kann durch Wasser oder Luft bewirkt werden. Bei Mehrzylindermotoren ist auch eine Unterteilung des als Aufnehmer dienenden Kurbelgehäuseraumes in der Weise möglich, daß jeder einzelne Zylinder mit dem zugehörigen Kurbelgehäuseraum einen in sich geschlossenen Raum bilden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spül- und Ladeeinrichtung ' an Zweitaktgegenkolbendiesel.maschinen mit Schwinghebelübertragung auf die Kurbelwelle, dadurch.gekennzeichnet, daß die von einem Verdichter erzeugte Spül- und Ladeluft über besondere Kanäle (z. B. 17, 18, 19, 2o) unmittelbar in die beiden Vorräume der Kolbenlaufbahnen gefördert wird, wobei diese unter sich verbundenen Vorräume von dem als Aufnehmer dienenden Kurbelgehäuse durch mit Öffnungen versehene. Wände (z. B. 25, 26) getrennt sind.
  2. 2.,Spü1- und Ladeeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei -Mehrzylinderanordnung alle Zylinder bzw. alle Vorräume der Kolbenlaufbahnen in ständig kommunizierender Verbindung mit dem als Aufnehmer dienenden Kurbelgehäuse stehen.
  3. 3. Spül- und Ladeeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Mehrzylinderanordnung jeder einzelne Zylinder mit dem zugehörigen, als Aufnehmer dienenden Kurbelgehäuseraum einen in sich geschlossenen Raum bildet, wobei die Beschickung der einzelnen Zylinder mit Ladeluft durch je einen gesonderten Kompressor erfolgt.
  4. 4. Spül- und Ladeeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Kompressor erzeugte Druckluft durch innerhalb des Kurbelgehäuses und in den seitlichen Motorgehäusedeckeln angeordnete Kanäle zu den beiden Vorräumen der Kolbenlaufbahn geführt wird.
  5. 5. Spül- und Ladeeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Saugleitung des Kompressors ein Drosselorgan eingebaut ist, mit Hilfe dessen die vom überdimensionierten Kompres@ör erzeugte Ladeluftmenge bzw. der Druck im Aufnehmerraum geregelt wird.
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