DE623012C - Aus einer zusammengefalteten Zeltbahn gebildeter Tornister - Google Patents

Aus einer zusammengefalteten Zeltbahn gebildeter Tornister

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DE623012C
DE623012C DEF75872D DEF0075872D DE623012C DE 623012 C DE623012 C DE 623012C DE F75872 D DEF75872 D DE F75872D DE F0075872 D DEF0075872 D DE F0075872D DE 623012 C DE623012 C DE 623012C
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knapsack
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F4/00Travelling or camp articles which may be converted into other articles or into objects for other use; Sacks or packs carried on the body and convertible into other articles or into objects for other use
    • A45F4/02Sacks or packs convertible into other articles or into objects for other use
    • A45F4/04Sacks or packs convertible into other articles or into objects for other use into tents

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  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen aus einer zusammengefalteten Zeltbahn gebildeten Tornister.
Es sind bereits derartige Tornister bekanntgeworden und auch solche, bei welchen alle für die Tornisterausbildung wesentlichen Besatzstücke nur auf einer Hälfte der Zeltbahn angebracht sind, wobei die Zeltbahn um die Mittellinie umgeschlagen und anschließend durch weitere Faltung der Tornister gebildet wird. Es sind auch schon Tornister bekanntgeworden, bei denen Zeltstäbe als Tornisterrahmen verwendet werden.
Die Nachteile aller bisher bekannten Tornister dieser Art liegen darin, daß der Träger derselben meist schon nach kurzer Zeit infolge schlechten Anliegens des Tornisters am Rücken Druckstellen aufweist, welche bei längerem Tragen zu Scheuers teilen und offenen Wunden werden.
Dieser Mangel soll durch die Erfindung verhindert werden, und zwar dadurch, daß vorteilhaft in Taschen untergebrachte Zeltstäbe einen LJ-förmigen Tornisterrahmen bilden, dessen Öffnung nach unten gekehrt ist. Infolge dieser besonderen Anordnung der Zeltstäbe wird einerseits der für den Tornister notwendige Halt und die Versteifung desselben in sich gewährleistet, andererseits wird erreicht, daß die Rückseite des Tornisters sich dem Rücken des Trägers anpaßt und völlig anschmiegt, wodurch eben der gefürchtete und bei Märschen nachteilige Druck auf den Rücken bzw. die Wirbelsäule mit Sicherheit verhindert wird. Ausschlaggebend für diesen Erfolg ist die Anordnung des Zeltstabrahmens mit der Öffnung nach unten. Außerdem wird durch die erfindungsgemäße Anordnung eine außerordentlich hohe Geräumigkeit des Tornisters erzielt, welche diejenigen der bekannten Tornister dieser Art bei weitem übertrifft.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Ansicht der mit den Besatzstücken versehenen Zeltbahn,
Abb. 2 bis 4 die den Tornister bildende Zeltbahn in verschiedenen Zusammenfaltungen und
Abb. 5 eine räumliche Ansicht des fertigen Tornisters.
Die Abb. 1 zeigt die Zeltbahn einmal in der Mitte gefaltet. Die Bruchlinien der weiteren Zusammenfaltungen sind gestrichelt angedeutet. In der Längsrichtung ergeben sich drei Bahnen a'', V, c' und d' als Seitenfeld, a, b, c und d als Mittelfeld und a", b", c" und d" als rechtes Seitenfeld. In der Querrichtung ist sie in die Felder a', a, a", b', b, b", c', c, c" und d',d,d" eingeteilt. Das oberste Mittelfeld a mit den beiden Seitenfeldern ά und a" bildet zusammengelegt die Klappe des Tornisters. Auf derselben befinden sich zwei Schnallriemen e, die zum Schließen der Tornisterklappe dienen, und vier Lederschlaufen / zum Befestigen der Kochgeschirriemen. Das darunterliegende Mittelfeld b mit den Seiten-
feldern V3 b" bildet den am Rücken anliegenden Teil des Tornisters. Es enthält die Doppelschlaufe i für die obere Einhängung der Tragriemen; m und η sind Ring und Schlaufe für die untere Einhängung der Tragriemen. Ferner sitzen rechts und links je drei Schlaufen I, die mit den entsprechenden Schlaufen im Mittelfeld c aufeinanderpassen, den Taschenteil des Tornisters bilden und durch
ίο Schnallriemen oder andere geeignete Mittel bei dem fertigen Tornister zusammengehalten werden. In den Sejtenfeidern V', b" ist je eine Tasche zur Unterbringung von Zeltstäben angebracht. Zwischen den Querfeldern a und b ist rechts und links je eine Halbtasche h angebracht, in welche zwei Zeltstäbe kommen, die bei dem Zusammenlegen durch die Schnallriemen r zusammengehalten werden. Zwischen diesen beiden Halbtasehen ist eine Sehlaufe g angebracht, in welcher der Mantelriemen hängt. Die unteren Felder c und d mit den entsprechenden Seitenfeldern können in beliebiger Weise mit Taschen p zur Aufnahme von Gegenständen versehen werden. Am unteren und oberen Rande der Zeltbahn sind noch Ringösen q eingefügt, die zur Einhängung von Stricken bei Verwendung derselben als Hängematte dienen.
Die in den Taschen h und k untergebrachten Zeltstäbe bilden bei dem zusammengefalteten Tornister eine nach unten offene U-Form, welche das Tornistergerüst bildet, das oben durch die Tragriemenschlaufe i aufgehängt und unten durch die Einhängeösen m und »"mittels der Traggurte auseinandergehalten wird.
Aus den Abb. 2 bis 5 ist der Vorgang des Zusammenfalten des Tornisters gezeigt. Die in der Abb. 1 gezeigte Zeltbahn wird mit den Besatzteilen nach unten gelegt und dann die beiden Seitenbahnen a!, V3 c'3 d' und a", V3 c", d" nach innen gefaltet (Abb. 3). Dann werden die Zeltstäbe in die Taschen h und k eingeführt und die Tasche h mit dem Schnallriemen r geschlossen. Diesen Zustand zeigt Abb. 2. ■ Das weitere Zusammenfalten zeigt Abb. 4. Teil d mit den Seitenteilen d',d" wird auf Teil c mit c' und c" gelegt, dann· Teile d und c zusammen auf Teil b, die Seitenschlaufen I geschlossen und zum Schluß der die Tornisterklappe bildende Teil a heruntergeklappt und mit den Schnallriemen e der Tornister geschlossen. Den fertig geschlossenen Tornister zeigt Abb. 5.
Zur Verwendung als Hängematte sind an der Zeltbahn außer den vorhandenen Ringösen weitere Ringösen q (Abb. 1) eingefügt, durch welche die Aufhängestricke bei der einmal gefalteten Zeltbahn geführt werden, die zur Aufhängung dienen. Die Besatzteile zur Bildung des Tornisters kommen dabei zweckmäßig an die Außenseite oder zwischen die gefaltete Zeltbahn zu liegen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: 5^
    Aus einer zusammengefalteten Zeltbahn gebildeter Tornister, dadurch gekennzeichnet, daß vorteilhaft in Taschen Qi3 k) untergebrachte Zeltstäbe einen U-förmigen Tornisterrahmen bilden, dessen öffnung nach unten gekehrt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF75872D 1933-07-08 1933-07-08 Aus einer zusammengefalteten Zeltbahn gebildeter Tornister Expired DE623012C (de)

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DE (1) DE623012C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5573154A (en) * 1994-02-24 1996-11-12 Heraeus Med Gmbh Backpack for holding implements for emergency medical care
US6193118B1 (en) * 1997-12-09 2001-02-27 Jamin, Inc. Organizer with work surface

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5573154A (en) * 1994-02-24 1996-11-12 Heraeus Med Gmbh Backpack for holding implements for emergency medical care
US6193118B1 (en) * 1997-12-09 2001-02-27 Jamin, Inc. Organizer with work surface

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