DE62196C - Sicherheitsverschlufs für Kisten, Fässer u. dergl - Google Patents
Sicherheitsverschlufs für Kisten, Fässer u. derglInfo
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- DE62196C DE62196C DENDAT62196D DE62196DA DE62196C DE 62196 C DE62196 C DE 62196C DE NDAT62196 D DENDAT62196 D DE NDAT62196D DE 62196D A DE62196D A DE 62196DA DE 62196 C DE62196 C DE 62196C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B41/00—Measures against loss of bolts, nuts, or pins; Measures against unauthorised operation of bolts, nuts or pins
- F16B41/005—Measures against unauthorised operation of bolts, nuts or pins
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung eines volle Sicherheit gewährenden
Verschlusses bei Kisten, Fässern u. dergl. Behältnissen und besteht im wesentlichen in einem
Metallsiegel mit oder ohne Anwendung eines Metallbandes, welches um das Behältnifs gelegt
und durch das Metallsiegel gesichert wird.
Es soll damit vermieden werden, dafs blos zugenagelte Kisten oder blos mit Spundverschlufs
versehene Fässer unbefugter Weise geöffnet und wieder verschlossen werden, ohne dafs ein
solcher Eingriff sofort auffällt. Wie aus beiliegender Zeichnung ersichtlich, besteht der in
den Fig. 3, 4 und 5 in der Draufsicht bezw. im Quer- und Längenschnitt dargestellte Sicherheitsverschlufs
in einer Platte α aus weichem
Metall, vorzugsweise Blei oder Zinn, welche mit einem, zwei oder mehreren (in der Zeichnung
zwei) Löchern a1 versehen ist, durch
welche eine Schraube b1, Fig. 5, oder ein
Nagel bl, Fig. 4, gesteckt und in den Behälterkörper
c eingeschraubt oder eingeschlagen wird. Die Nägel können, um das Herausziehen zu
erschweren, schräg (wie in Fig. 5 rechts gezeigt) eingetrieben werden. Die Löcher a1
sind mit einem konischen Sitz α1 für den
Schrauben- oder Nagelkopf zum Halten des Plättchens α versehen. Ein oder zwei neben
dem Loch befindliche aufrechte Lappen d des Plättchens α werden nach Einsetzen der
Schraube oder des Nagels auf den Kopf der letzteren, umgelegt, wie in Fig. 4 gezeigt, und
mit einer Prägung, einem Monogramm oder sonstigen Siegelabdruck versehen, so dafs dieser
Lappen das Siegel bildet.
Solche Platten α können für sich allein oder
in Verbindung mit einer Schutzplatte e verwendet werden.
Die Schutzplatte ist mit Löchern e1, entsprechend
denen der Platte a, zum Durchlassen der Nägel oder Schrauben und mit schrägen
Seitenrändern e2 zur Einführung und Festhaltung der Platte α versehen und besteht aus
wenig nachgiebigem Metall, wie Eisen, Stahl, Messing, Kupfer oder auch aus Papiermasse.
Aufserdem können hierbei die bekannten Metallbänder f verwendet werden, welche um
eine Kiste g, wie in Fig. 1, oder um ein Fafs h, wie in Fig. 2 gezeigt, gelegt und durch
Annageln oder Aufschrauben, sowie durch die vorerwähnten Metallsiegel α in der beschriebenen
Wreise festgehalten werden.
Die Schrauben b werden in der bekannten Weise unter Anwendung eines Schraubenziehers
befestigt. Die gerade, wie in Fig. 4, oder schräg, wie in Fig. 5, einzuschlagenden
Nä'gel bl dagegen können nur so weit durch
directes Aufschlagen mit einem Hammer eingetrieben werden, bis der Kopf den oberen
Rand des aufrechten Lappens d erreicht; von da an wird, um diesen durch den Hammer
nicht zu verletzen, ein Bolzen, welcher mit einem Stiel zum Halten versehen werden kann,
auf den Nagelkopf aufgesetzt und durch Aufschlagen auf diesen der Nagel weiter eingetrieben.
Man kann die Platte α auch in das Holz der Kiste etc. einlassen, so dafs die obere
Fläche derselben in gleiche Höhe mit der Kistenoberfläche zu liegen kommt. Zu diesem
Behuf wird vorher das Holz entsprechend
ausgestemmt, wie in Fig. ι bei I gezeigt. Bei
Anwendung des Bandeisens^ wird auch dieses in die Ausnehmungen versenkt und kann dieses
Versenken einfach derart durchgeführt werden, dafs man das Band über die ausgenommene
Stelle legt und durch ein nicht geschärftes Stemmeisen hineindrückt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Sicherheitsverschlufs für Kisten, Fässer u. dergl., bestehend in einem Plättchen a aus weichem Metall mit einem, zwei oder mehreren Löchern (a1) und daneben angebrachten Läppchen d, welche letztere auf die in den Löchern steckenden Köpfe der Befestigungsschräubchen oder Nägel umgelegt und mit einem eingeschlagenen oder eingedrückten Siegel oder sonstigen Zeichen versehen werden, wobei die Löcher (al) mit einem konischen Sitz (α2) für die Schrauben und Nagelköpfe versehen sind. In Verbindung mit dem in Anspruch ι. erwähnten Plättchen (α) eine Schutzplatte (e), welche ersteres aufnimmt und mit ihren seitlich vorstehenden schrägen Rändern (e2) festhält.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62196C true DE62196C (de) |
Family
ID=336201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62196D Expired - Lifetime DE62196C (de) | Sicherheitsverschlufs für Kisten, Fässer u. dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62196C (de) |
-
0
- DE DENDAT62196D patent/DE62196C/de not_active Expired - Lifetime
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