DE620449C - Grundplatte fuer elektrische Buegeleisen und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Grundplatte fuer elektrische Buegeleisen und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE620449C DEC47901D DEC0047901D DE620449C DE 620449 C DE620449 C DE 620449C DE C47901 D DEC47901 D DE C47901D DE C0047901 D DEC0047901 D DE C0047901D DE 620449 C DE620449 C DE 620449C
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Description

  • Grundplatte für elektrische Bügeleisen und Verfahren zu ihrer Herstellung Die Erfindung betrifft eine Grundplatte für elektrische Bügeleisen, bestehend aus einer Schale aus Stahlblech, die einen metallischen Füllkörper umgibt, sowie ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen Grundplatte. Bisher verwendete man einen möglichst schweren Füllkörper, z. B. aus Gußeisen, damit das Bügeleisen einen möglichst hohen Druck auf den zu bügelnden Gegenstand ausüben kann. Eine Schale aus Stahlblech wird gewöhnlich deshalb verwendet, weil sie leichter als Gußeisen ist und leicht poliert und leicht mit einem glänzenden Metallüberzug versehen werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird aber entgegen bisheriger Anschauung ein Füllkörper aus Leichtmetall, z. B. Aluminium, verwendet, um das Bügeleisen so leicht wie möglich zu machen, so daß die Hand der Bedienungsperson nicht so schnell ermüdet. Es ist nämlich nach der vorliegenden Erfindung nicht notwendig, zwecks Glättens der zu bügelnden Gegenstände einen zu starken Druck zu verwenden, sondern ein möglichst heißes Eisen. Ein im Gewicht leichtes Eisen kann nun bedeutend schneller und länger, ohne zu schnelle Ermüdung, gehandhabt werden, wobei die besonders gute Wärmeleitfähigkeit des Aluminiums noch insofern als besonderer Vorteil zur Geltung kommt, indem nämlich die Wärme von dem elektrischen Heizkörper schnell auf die Stahlblechschale und von dieser auf das Arbeitsstück übertragen wird. Man verwendet bei einem Bügeleisen nach der Erfindung zweckmäßig einen Heizwiderstand größerer Leistung, um die gute Wärmeleitfähigkeit der Leichtmetalleinlage möglichst gut auszunutzen und um möglichst schnell bügeln zu können, ohne befürchten zu müssen, daß das Eisen infolge der schnellen Wärmeleitfähigkeit zu schnell abkühlt.
  • Erfindungsgemäß wird nun dafür gesorgt, daß der Leichtmetallkörper, der einen größeren Wärmeausdehnungskoeffizienten hat als die Stahlblechschale, sich ungehindert ausdehnen kann und in guter mechanischer Berührung mit dem Boden der Stahlblechschale bleibt, so daß stets eine gute Wärmeübertragung stattfindet.
  • Es ist allerdings schon vorgeschlagen worden, Bügelgeräte vollständig aus Leichtmetall herzustellen, aber derartige Bügelgeräte sind unpraktisch, da die Bügelfläche infolge ihrer Weichheit schnell zerkratzt wird.
  • Die Zeichnungen stellen verschiedene Ausführungsformen einer solchen Grundplatte eines Bügeleisens dar.
  • Fig. i ist eine Draufsicht auf die Schale unter Darstellung des Umrisses des Blechstückes, aus welchem diese Schale erzeugt wird.
  • Fig. 2 ist ein Mittelschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i.
  • Fig. 3.ist ein Einzelheitsschnitt durch. einen Gewindestutzen an der Schale.
  • Fig. q. zeigt in Draufsicht die Schale mit dem darin sitzenden Körper, und zwar vor der Fertigstellung der ganzen Bügelplatte. Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig.4 und zeigt ebenfalls die Teile vor ihrer beendeten Zurechtbiegung.
  • Fig@6 ist eine Draufsicht auf die Zusammenstellung nach der Bearbeitung der Ecken der- aus, zwei Teilen bestehenden Bügelplatte.
  • Fig. 7 ist eine Einheitsschnittansicht durch die Nase der Verschalung und des darin eingelegten Körpers vor der Zurechtbiegung, gemäß der Darstellung nach Fig. 4.
  • Fig.8 ist ein Schnitt durch die gleichen Teile nach der Linie. 8-8 der Fig. 7.
  • Fig. g ist ein Schnitt ähnlich dem der Fig. 7 zur Darstellung der Beziehung der beiden Teile nach der Zurechtbiegung.
  • Fig. io ist ein Schnitt nach der Linie io-io der Fig. g.
  • Fig. i i zeigt einen Schnitt durch eine der rückwärtigen Ecken des Bügeleisens vor der Zurechtbiegung.
  • Fig. 12 zeigt dieselbe Ecke nach der Anschmiegung der Verschalung gegen die betreffende Ecke.
  • Fig. 13, zeigt die Verschalung mit dem Körper in der Lage, die sie in dem' fertigen Bügeleisen einnimmt.
  • Fig.-14 ist ein Einzelheitsschnitt nach der Linie 14-i4 der Fig. 13.
  • Fig. 15 zeigt in Draufsicht-die Zusammenstellung nach der Umbiegung eines oberen Randflansches der Verschalung.
  • Fig. 16 ist ein Schnitt nach der Linie i6-16 der Fig. 15.
  • Fig. 17 ist ein Schnitt durch die Platte parallel zur- Arbeitsfläche des Bügeleisens nach einem gewissen Schritt des Verfahrens.
  • Fig. 18 ist eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform dieser Platte, und Fig. ig ist ein Einzelheitsschnitt nach der Linie ig-ig durch die in Fig. 18 gezeigte Ausführungsform.
  • Nach Fig. i wird, ein flaches Stück,, dessen Umrißlinien bei 21 gestrichelt angedeutet sind, aus einer Blechplatte ausgeschnitten. Durch passende Gesenke wird dieses flache Blechstück dann in eine Pfanne umgewandelt, die mit einem Boden 22 und Umfangswänden versehen ist. Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei solcher seitlichen Wände 23, 24 und eine rückwärtige Wand 25 angeordnet. Diese Wände werden an den Ecken fest miteinander verbunden, und zwar ist eine solche Verbindung an der Spitze 26 der Pfanne und an den rückwärtigen Ecken 27 und 28 vorgesehen. Wenn die Pfanne so weit fertiggestellt ist, wird auf ihren Boden eine Anzahl von Stutzen oder anderen- Erhebungen angeordnet, die im wesentlichen die in Fig.3 dargestellte Ausbildung haben. Jeder dieser Stutzen hat einen Bodenflansch 30 mit einer Anzahl von Vorsprüngen 30a, die zum Verschweißen des Bodenflansches 3o mit dem Boden der Pfanne dienen. Diese Stutzen dienen dazu, einerseits den Körper der Bodenplatte mit der Pfanne zu vereinigen und andererseits die zusammengestellte Bodenplatte, bestehend aus dem Füllkörper und der Schale, mit den übrigen Teilen des Bügeleisens zu verbinden. Zweckmäßig werden diese Stützen durch Punktverschweißung an genau vorbestimmten Stellen des Bodens der Pfanne auf der letzteren befestigt; die Stutzen sollen sich in einem Abstand von den Seitenwänden der Pfanne befinden, wie dies in Abb. i angedeutet ist. Die Stutzen 2,9 folgen in ihrer Gruppierung ungefähr dem Umriß der Pfanne, während die Stutzen 31, 32, 33, die etwas größer sind, die in Fig. i und 4 gezeigte Verteilung haben und in erster Linie dazu dienen, die zusammengestellte Bodenplatte mit dem darüberliegenden Teil des Bügeleisens zu vereinigen. Nach Fig. 3 haben diese Stutzen Innengewinde 30a, wodurch nach dem Verschweißen der Stutzen mit dem Boden 22 der Pfanne eine von oben her durch das. Eisen in das. Gewinde 3ob eingeführte Schraube bei ihrem Anziehen die Bodenplatte fest gegen den Boden des Eisens drücken kann, um die Hitzeübertragung von dem Körper des Eisens auf die Verschalung und namentlich auf die Bodenplatte zu erleichtern. Diese Stutzen haben infolge der Anordnung des Flansches eine verhältnismäßig große Berührungsfläche mit dem Boden der Pfanne, und infolge dieser Anordnung verhindern sie auch ein Verzerren der Pfanne, wenn. sich die Bodenplatte ausdehnen sollte.
  • Auf den Boden 22 dieser Pfanne wird dann ein Füllkörper 34 aufgebracht, dessen Umrißlinie im wesentlichen dem Umriß der Pfanne entspricht. Dieser Körper besteht nach der vorliegenden Erfindung aus einem einheitlichen Gußstück, obwohl statt eines einzigen solchen Gußstückes auch ein zusammengestellter oder aus. Schichten aufgebauter Körper eingelegt werden kann. Dieser Füllkörper soll aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung bestehen, um das Gewicht der zusammengestellten Platte möglichst zu verringern.
  • Der Füllkörper hat Seitenwände, die von der Bodenkante des Körpers nach oben hin schräg nacht einwärts verlaufen, so daß die abgeschrägten Umfangsseitenwände 35 und 36 des Körpers entstehen. Nahe der Oberfläche setzt sich an die Umfangskante dieses Füllkörpers eine längs des Randes verlaufende Aussparung 37 an. Die Tiefe dieser Aussparung ist gerade groß genug, uni die Dicke der Schalenwand 23 bzw. 24 aufzunehmen, so daß nach der Umbiegung des oberen Ran- Druckwirkung von der Stahlblechschale (22 bis 25) fernhalten.
  • 2. Grundplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (45, 46, 47) in der Nähe der Ecken des Füllkörpers (34) angeordnet sind, 3. Grundplatte nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenfläche des Bodens (22) der Schale mehrere mit einem Bodenflansch (30) versehene Befestigungsglieder (2g, 31, 32, 33, 57, 62) für den Füllkörper (34) befestigt sind, die in Durchbrechungen (4i, 42, 55, 63) des Füllkörpers (34) liegen, während die Bodenflansche (30) in Aussparungen (43, 44, 58) auf der Unterfläche des Füllkörpers (34) hineinragen.
  • 4. Grundplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsfläche der aus der Stahlblechschale und dem Leichtmetallfüllkörper bestehenden Grundplatte bei gewöhnlicher Temperatur in Längs- und Querrichtung derart gekrümmt ist, daß beim Erhitzen auf Arbeitstemperatur die Krümmung infolge der stattfindenden Ausdehnung der Metalle verschwindet und eine ebene Arbeitsfläche entsteht.
  • 5. Verfahren zur Herstellung der im Anspruch i gekennzeichneten Grundplatte, bei dem der Füllkörper in eine Stahlblechpfanne eingesetzt und dann der flanschartige Umfangsrand der Pfanne gegen den Rand des Füllkörpers gedrückt wird, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Füllkörper an den Ecken und der Spitze mit aus der Umrißlinie hervorstehenden Ansätzen versehen wird und zuerst der Umfangsflansch der Pfanne entlang den Längsseiten und der Querseite des Füllkörpers angepreßt und dann das Anpressen des Pfannenflansches an den Ecken und der Spitze des Füllkörpers besonders vorgenommen wird, wobei die Ansätze an diesen Stellen durch die angewendete Druckkraft in . den Füllkörper hineingedrückt werden, so daß derselbe eine glatte Umrißlinie erhält. dehnung eine solche Bildung von Rissen zu befürchten ist.
  • Wird jedoch eine solche Zusammenstellung nach ihrer vollen Anfertigung, d..h. wenn sie die in Fig. 15 und 16 gezeigte Form angenommen hat, in einen Ofen eingebracht und wird sie dort auf eine Temperatur erhitzt, die nur ein geringes über der Höchsttemperatur liegt, welche das Bügeleisen beim gewöhnlichen Gebrauch auszuhalten hat, so schließen sich dadurch die Schlitze 45, 46, 47 zum Teil. Eine derartige Verjüngung dieser Schlitze gegen die Umfangswand des Körpers hin ist in Fig. 15 angedeutet. Auf diese Weise wird dann ein geringer Raum gebildet zwischen der Seitenwand der Pfanne und der Seitenwand des - Körpers, so daß, der Körper später bei der Annahme-der gewöhnlichen Bügeltemperatur Platz hat, sich auszudehnen, ohne gleichzeitig auf die am meisten gefährdeten Teile der Pfanne eine übermäßige Beanspruchung auszuüben. , Diese Zustände sind in etwas übertriebenem Maßstab in Fig. 17 angedeutet. Nach dieser Figur ist ein solcher Spielraum 52 am rückwärtigen Teil der Zusammenstellung in der Nähe der Ecken angeordnet. Dieser Spielraum ist darauf zurückzuführen, daß sich der Körper während der nachträglichen Hitzebehandlung im Ofen etwas verzogen hat. - Ähnlich ist auch bei 53 in der Nähe der Spitze oder Nase. des Bügeleisens ein geringer Spielraum vorhanden. Wie erwähnt, sind jedoch in dieser Figur die vorhandenen Spielräume nicht genau der Wirklichkeit entsprechend dargestellt. Sie können größer oder kleiner sein als angedeutet.
  • Nach dieser Hitzebehandlung der ganzen Zusammenstellung und nach Rückkehr auf die gewöhnliche Temperatur werden Schrauben 54 (Fig. 15 und 16) in die Stutzen 29 eingesteckt, wobei die etwas flach gehaltenen Köpfe dieser Schrauben in den Versenkungen 43 so Platz finden, daß die Oberfläche der Köpfe nicht über die Oberfläche des Körpers heraussteht, sondern daß die ganze Zusammenstellung eine im wesentlichen ebene Oberfläche darbietet. Durch die Schrauben wird der Boden der Pfanne fest gegen die Unterseite des Körpers herangezogen und dadurch die Wärmeübertragung von dem Körper auf die Pfanne im hohen Maße begünstigt.
  • Bei der in Fig. 18 und zg dargestellten Ausführungsform einer solchen. Zusammenstellung sind die Mittel zur endgültigen Vereinigung des. Körpers mit der Pfanne durch Verschweißen verschieden von den in Fig.'r bis 17 gezeigten. Nach dieser Ausführungsform erstreckt sich ein gekrümmter Schlitz 55 durch den Körper ungefähr parallel zur Außenwand des Körpers. Der Schlitz 55 setzt sich, wie in Fig. 18 gezeigt, an einen der obenerwähnten Schlitze an, die mit der Erweiterung 48 versehen sind. Der Schlitz 56 tritt also bei dieser Ausführungsform an die Stelle des in Figg. 17 gezeigten Schlitzes 45.
  • Ein im Querschnitt windelförmiger Streifen 57 ist auf der Oberfläche des Pfannenbodens verschweißt. Der aufrecht stehende Schenkel dieses Streifens durchsetzt den Schlitz 55 in dem Körper, während der waagerechte Schenkel in einer zu diesem Zweck an der Unterfläche des Körpers vorgesehenen Aussparung 5& verlegt ist. Der obere Rand des senkrechten Schenkels wird dann umgebogen und findet seinen Platz in einer auf der Oberfläche des Körpers längs einer Kante des Schlitzes verlaufenden Aussparung 59, so. daß beim Anpressen dieses abgebogenen. Randes gegen den Körper letzterer durch den Winkelstreifen fest mit dem Boden der Pfanne vereinigt ist. Wie aus Fig. zg hervorgeht, ist der Schlitz 55 genügend weit, so daß der aufrecht stehende Schenkel des Winkelstreifens in einem um go° abweichenden Winkel zur Bodenfläche stehen kann; infolge dieser Anordnung hat dieser Schenkel dann etwas -Spielraum, um sich beim Ausdehnen des Körpers oder der Pfanne oder beider etwas zu verbiegen oder zu verschieben, was infolge der Elastizität des Materials, aus welchem dieser Winkelstreifen besteht, möglich ist. In einem anderen Schlitz 63, der ebenfalls parallel zur anderen Seitenwand des Körpers verläuft, ist dann ein ähnlicher Winkelstreifen.62 eingesetzt (Fig. 18); auch er ist mit dem Boden verschweißt und wird durch Abbiegen .=seines oberen Randes in die Aussparung zur Sicherung des Körpers an dem Boden der Pfanne beitragen. Ähnliche Streifen 64, 65 können auch an den Wänden des Ausschnitts 38 des Gußkörpers befestigt und mit ihren, oberen Rändern gegen die Oberfläche des Gußkörpers abgebogen werden, um auch hier eine möglichst innige Berührung zwischen der Oberfläche der Pfanne und der Unterfläche des eingesetzten Körpers und damit die Wärmeübertragung zu verbürgen. PATENTANSPRÜCHE: r. Grundplatte für elektrische Bügeleisen, bestehend aus einer Schale aus Stahlblech, die einen metallischen Füllkörper umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß der metallische Füllkörper (34) aus Leichtmetall, z. B. Aluminium, besteht und mit von seinem Rand nach einwärts sich erstreckenden engen Schlitzen (45, 46, 47) versehen ist, die die beim Erwärmen des Füllkörpers auftretende Ausdehnung aufnehmen und eine übermäßige des der Pfanne das Ganze eine in der gleichen Ebene liegende Fläche darbietet.
  • Wenn es die Ausbildung des Bügeleisens notwendig macht, kann auch in dem Füllkörper 34 die beispielsweise in Fig.4 dargestellte Öffnung 38 zur Aufnahme eines thermostatischen Schalters angeordnet werden. Es ist zweckmäßig, diesen Thermostaten so nahe wie möglich an die Bodenplatte heranzurücken, da ja gerade die Temperatur der Bodenplatte für die Bügelarbeit von Bedeutung ist. Von, diesem Ausschnitt oder Fenster 38 erstreckt sich dann ein Schlitz 39 zur rückwärtigen Kante des Füllkörpers, so daß an dieser rückwärtigen Hälfte des Körpers gewissermaßen zwei Arme entstehen, die mehr oder weniger nahe gegeneinander hin gepreßt werden können oder die infolge der Temperaturschwankungen des Füllkörpers sich einander mehr oder weniger nähern.
  • Wie aus Fig. 5 hervorgeht, ist die Unterfläche des Füllkörpers nicht eine vollständig ebene Fläche, sondern sie ist gekrümmt, und zwar sowohl nach der Seite hin wie auch in der Längsrichtung. Wenn nämlich die Pfanne um den Füllkörper herumgelegt und die zusammengestellte Bodenplatte auf die für die Bearbeitung notwendige Temperatur gebracht wird, kann es vorkommen, daß infolge der ungleichen Ausdehnung von Pfanne und Füllkörper die Unterfläche des Körpers ihre Wölbung verliert und vollständig flach wird. Es wird aus diesem Grunde vorgezogen, die Unterfläche des Füllkörpers bei normaler Temperatur etwas konvex zu halten, damit bei der nachträglichen Erwärmung des Bügeleisens nicht etwa eine Umformung auf Konkavkrümmung eintreten kann. Bei dieser konvexen Krümmung arbeitet das Bügeleisen besser, und gleichzeitig wird jene Deformation vermieden, die bei Erhöhung der Temperatur die Arbeit des Bügeleisens beeinträchtigen könnte.
  • Der Füllkörper 34 hat Bohrungen 41 für die Aufnahme der Stutzen 29 und andere Bohrungen 42, für die Aufnahme der Stutzen 31, 32, 33. Diese Bohrungen sind an ihren oberen und unteren Enden versenkt, wie bei 43 und 44 in Fig. 5 angedeutet, und zwar ist die Versenkung am unteren Ende -bei 44 gerade tief und groß genug, um den Flansch 30 am Fuß der Stutzen aufzunehmen: Wenn also andere Schrauben mit ihrem Kopf in die Versenkung 43 am anderen Ende eingelegt werden, so können diese Schrauben fest angezogen werden, ohne daß eine Gefahr besteht, daß der Boden der Pfanne mit in die betreffende Bohrung hineingezogen wird oder daß die Schweißstellen gelockert werden. Auch die durch Temperaturveränderungen bedingte Ausdehnung des Füllkörpers kann-eine solche Lockerung nicht zustande bringen. Die Bohrungen 41, 4a und die Versenkungen 43, 44 sind etwas größer, als dies für die Aufnahme der Stutzen und Schrauben notwendig ist, so daß ein gewisser Spielraum zwischen dem Körper und der Pfanne geschaffen wird. Dieser Spielraum ist wünschenswert wegen der .ungleichen Ausdehnung der verschiedenen Teile.
  • Bei 45, 46 und 47 sind in dem Gußstück nach einwärts verlaufende Schlitze angedeutet, und zwar in der Nähe der Ecken bzw. der Spitze des Körpers. Auch diese Schlitze haben Erweiterungen 48, welche sich von der Oberfläche des Gußstückes bis zum Boden desselben hin etwas. verjüngen. Besteht das Guß-"stück aus Aluminium oder einem anderen Weichmetall, so ist es zweckmäßig, an dem Körper die bei 49 und 51 (Fig. 6, 7, 8 und II)i angedeuteten Vorsprünge anzuordnen. Diese Vorsprünge verhindern ein Verzerren der Seitenwände des Körpers unter dem Einfluß jener Druckgesenke, welche den Flansch der Pfanne oder Schale gegen den Körper hinzudrängen suchen. Diese Vorsprünge oder Ansätze werden während der Bearbeitung durch die Gesenke abgeflacht, so daß eine gleichförmige Wandfläche an diesen Teilen entsteht, wie in Fig. 9 und rz gezeigt ist.
  • Die Seitenwände dieser Bodenplattenzusammenstellung sind mit Bezug auf die Bügelfläche unter einem spitzen Winkel verlegt, wie dies von anderen Bügeleisen her bekannt ist, um mit der Spitze und dem Rand des Eisens unter Krausen, Säume, Knöpfe u. dgl. heranreichen zu können. Die Erzeugung der Flansche der Pfanne unter solchen spitzen Winkeln ist eine Schwierigkeit, und die Erfindung beschäftigt sich auch mit einem Verfahren, um gerade diese Winkelverlegung des Umfangsflansches der Pfanne zu erreichen. Das neuartige Verfahren umfaßt die Schritte der Erzeugung der Pfanne unmittelbar am Körper selbst, wobei die Seiten des Gußstückes das Widerlager für jene Flanschenteile bilden, die unter beträchtlichem Druck gegen diese Seiten des Körpers herangepreßt werden sollen. Gerade, wenn ein solches Gußstück aus weichem Metall benutzt wird, ist es zweckmäßig, die Vorsprünge 49, 51 anzuordnen, um zu verhüten, daß durch das Druckgesenk die Wandform des Gußstückes eine unerwünschte Änderung erfährt.
  • Bei der Erzeugung der richtigen Form der Wand der Bodenplattenzusammenstellung wird der Körper 34 in die in Fig. z gezeigte Pfanne eingesetzt, und zwar so, daß die Stutzen in die Öffnungen 41, 42 zu liegen kommen. Die beiden so örtlich festgelegten Teile werden der Einwirkung eines Gesenkes unterworfen, um die Wände 23, 24 der Pfanne von der in Fig. i und 2 gezeigten Anordnung auf die in Fig. 4 und 5 gezeigte Anordnung zu bringen. Dabei bilden die Seitenwände 35, 36 des Körpers ein Widerlager während der Ausübung dieses Druckes. Zweckmäßig werden Stifte, die an - dem Gesenke selbst angeordnet sind, in die Erweiterungen 48 der Schlitze 45, 46, 47 eingeschoben, um zu verhindern, daß: bei der Ausnutzung des Körpers als Widerlager eine Zusammendrückung dieser Schlitze stattfinden kann. Um die. Einführung dieser Spreizstifte eines Gesenkteiles in die Erweiterungen 48 zu erleichtern, sind die letzteren, wie oben erwähnt, kegelförmig ausgebildet. Diese Gesenkbearbeitung dient auch dazu, die Ecken der Pfanne. und-die Spitze auf die in Fig. 4 gezeigte Form zu bringen. Dabei wird jedoch dafür Sorge -getroffen, daß die Ecken nicht etwa zu weit nach innen umgebogen werden, und zu diesem Zweck werden Teile zwischen die Ecken der Pfanne und die Ecken des Körpers bzw. an der Spitze eingesetzt. Wie weit das Umbiegen bei diesem Schritt getrieben wird, ergibt sich; aus der Fig. 5.
  • -In..einem zweiten Bearbeitungsschritt durch Gesenke erhält dann die Zusammenstellung die in Fig. 6'ersichtliche Form. Die Gesenke, die zu diesem Zweck benutzt werden, sind in dieser Figur gestrichelt angedeutet. Bei dieser Bearbeitung wirken die Gesenke auf die Ecken ein und auf die Spitze, und es wird durch diesen Schritt namentlich der der Bügelfläche nächstgelegene Teil der Rand-, flansche der Pfanne an den. Körper herangedrückt; wie dies aus Fig. 8 ersichtlich ist. Gleichzeitig werden durch diesen Druck der Gesenke die Vorsprünge 49 und 51 flach gedrückt und durch den Gesenkdruck in die Masse des Körpers hineingedrängt. Nach der vollen Durchführung dieses Arbeitsschrittes hat die Spitze dann die in, Fig. 9 gezeigte Gestalt, während der Umfangsflansch der Pfanne an der Seite und an den Ecken die in Fig. io dargestellte Lage angenommen hat und die Ecken an der rückwärtigen Wand von der in Fig. i i dargestellten Form auf die in Fig. T2 gezeigte Form gebracht worden sind.
  • Nach dieser Bearbeitung der -Ecken und der Spitze der Zusammenstellung durch die in Fig. 6 angedeuteten Gesenke wird nun die Zusammenstellung noch einer weiteren Bearbeitung durch andere Gesenke unterworfen; durch diesen Schritt werden nunmehr die Seitenwände oder Flansche 23, 24, 25 der Pfanne mit dem an den Ecken hervorragenden Teil nach einwärts gepreßt, wobei gleichzeitig das Metall längs der -Seitenflansche zusammengezogen wird, um die in Fig. 13 und 14 dargestellte Form -anzunehmen. Es ergibt sich daraus, daß bei dieser Druckarbeit, die nunmehr ein ähnliches Anschmiegen der Flansche gegen die Seiten des Körpers, namentlich in der Nähe der Ober- und Unterkante, hervorruft, zwischen der Oberkante und der Unterkante ein geringer Spielraum verbleibt, durch welchen die Flansche der Pfanne in ihrer Höhenmitte etwas von den Seitenwänden des Körpers abstehen (Fig. i4). Es wird sich auch nach dieser Bearbeitung etwas Spielraum am Boden der Pfanne in der Nähe der Umfangskante des Körpers befinden, da ja, wie erwähnt, die Unterfläche des Körpers etwas konvex gekrümmt ist.
  • Zur weiteren Bearbeitung wird nun eine nachträgliche Eindrückung der Flansche der Pfanne durch Gesenke vorgenommen, und zwar unter beträchtlichem Druck. -Es wird dadurch die in Fig. 1s und 14 gezeigte Zusammenstellung auf die in Fig. 15 und 16 gezeigte Form gebracht. Durch diesen Gesenkdruck wird einerseits der Boden der Pfanne fest gegen den Boden des Körpers in der Pfanne hineingedrückt, wie in Fig. 16 dargestellt, so. daß die Bodenfläche der ganzen Zusammenstellung konvex gekrümmt ist. Auch wird der Umfangsflansch der Pfanne dicht gegen die Seitenwand des Körpers hin angedrückt, und die obere, Kante des, Flansches wird nun in die Umfangsaussparung 37 hineingepreßt, womit die Formgebung der ganzen Zusammenstellung beendigt ist. Bei jeder dieser Bearbeitungen durch die Gesenke setzt sich ein Gesenkteil mit Stiften in die Erweiterungen, 48 der Schlitze 45, 46, 47 ein, um zu verhindern, daß bei den bedeutenden Drücken, die ausgeübt werden, eine Formveränderung des Körpers oder ein Schließen dieser Schlitze zustande kommt.
  • In den meisten Fällen genügt eine derartige Bearbeitung der Zusammenstellung der Bodenplatte eines. Bügeleisens. Die in dem Körper angedeuteten Schlitze sind hinreichend, um Unterschiede in der Ausdehnung von Pfanne und Körper auszugleichen, jedoch hat man gefunden, daß häufig bei Benutzung eines derartigen Eisens mit einer solchen Zusammenstellung in der Pfanne, namentlich an der Spitze und an den Ecken, Risse entstehen, die ohne Zweifel auf den Unterschied in der Ausdehnung des Körpers und der Pfanne zurückzuführen sind, indem der Körper einen bedeutenden Druck auf die Wände der Pfanne ausübt. Dieser Zustand, der zu der Bildung von solchen Rissen Anlaß gibt, wird noch dadurch verstärkt, daß die Pfanne aus Flußeisen oder Blech besteht, während der Körper aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung zusammengesetzt ist. Der Unterschied in der ,Ausdehnungsfähigkeit dieser beiden Stoffe ist so groß, daß bei.einer ungleichförmigen Aus-
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