DE62035C - Eis- und Kälteerzeugungsmaschine ohne Anwendung von Kühlwasser - Google Patents

Eis- und Kälteerzeugungsmaschine ohne Anwendung von Kühlwasser

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DE62035C
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DE
Germany
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boiler
ice
cooling water
cold
making machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62035D
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English (en)
Original Assignee
C. zenker in Breslau, Grünstr. 4
Publication of DE62035C publication Critical patent/DE62035C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B23/00Machines, plants or systems, with a single mode of operation not covered by groups F25B1/00 - F25B21/00, e.g. using selective radiation effect

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisherigen Compressions - Kälteerzeugungsmaschinen werden die Gase der Kältemedien durch Druck unter Anwendung von Kühlwasser in flüssigen Zustand und die gewonnene Flüssigkeit mittelst Expansion wieder in gasförmigen Zustand gebracht.
Bei vorliegender Kälteerzeugungsmaschine wird dagegen das Kältemedium, und zwar diejenige wasserfreie 100 procentige schweflige Säure 5O2, welche als ein Product der Hüttentechnik gewonnen wird, in ihrem flüssigen Zustand durch nebeiförmige Zerstäubung zur Verdampfung und Kälteabgabe gebracht. Hierauf wird dieselbe durch Druck und Abkühlung mittelst der erzeugten Kälte wieder in flüssigen Zustand gebracht.
Die durch Zeichnung in Ansicht und Grundrifs dargestellte Maschine besteht aus dem Kessel I, in den die flüssige 5O2 eingebracht wird, dem Kessel II, der durch Rohr a mit ersterem verbunden ist, dem Kessel IIa, der in Kessel II eingebaut ist, dem Compressor III, der Flüssigkeitspumpe IV, den Verbindungsrohren b, c, d, e und f, der Kufe g, in der Kessel II mit IIa liegt und das Salzwasser zur Kälteübertragung sowie die Gefrierzellen untergebracht sind, den erforderlichen Ventilen, Manometern auf Kessel I und II und dem Flüssigkeitsanzeiger am Kessel I.
Die Inbetriebsetzung der Maschine erfolgt durch Oeffnen der Ventile am Rohr a.
Durch den eigenen Druck der SO2 wird diese von Kessel I nach Kessel II flüssig übergeleitet, tritt jedoch durch das im Kessel II sich fortsetzende Rohr α, welches fein gelocht ist, nebeiförmig zerstäubt in Dampfform unter Kälteabgabe aus.
Diese Dämpfe werden mittelst Rohres b durch Compressor III, welcher mit motorischer Kraft in Betrieb gesetzt wird, angesaugt und durch Rohr c in den Kessel I gedrückt; sie zeigen bei der Compression eine weit geringere Wärmesteigerung als gasförmig abgesaugte SO2.
Infolge dessen wird schon ein erheblicher Theil im Kessel I flüssig. Das Manometer auf Kessel I steigt unbedeutend, geht aber auf seinen Anfangsstand zurück, sobald die Ventile am Rohr d geöffnet werden.
Die hierbei übertretenden Dämpfe nach Kessel IIa werden infolge der in Kessel II erzeugten Kälte flüssig gemacht und mittelst Flüssigkeitspumpe IV durch Rohr e und f nach Kessel I zurückgebracht. Dasselbe geschieht auch mittelst Zweigrohres von Kessel II aus, sofern flüssige 5O2 in Kessel II zu reichlich eingelassen wird.
Der Ueberschufs der erzeugten Kälte wird von dem Salzwasser in Kufe g bezw. den Gefrierzellen aufgenommen.
Es findet demnach während des Betriebes eine beständige Verdampfung von flüssiger SO2 und Condensation von comprimirter SO2 statt, wobei Kessel II und IIa' den Zuflufs getrennt erhalten und dieser auch in getrennten Rohrleitungen entfernt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Eis- und Kälteerzeugungsmaschine, betrieben mit wasserfreier, schwefliger Säure, gekennzeichnet durch die derartig angeordnete Verbindung der Kessel I, II und IIa mit Compressor III und Flüssigkeitspumpe IV, dafs die von dem Compressor III aus dem Aufsenkessel II angesaugten Gase nach Kessel I bezw. Innenkessel IIa geschafft werden, wo sie ohne Anwendung von Kühlwasser wieder flüssig werden und von hier aus durch die Flüssigkeitspumpe IV nach Kessel I bezw. durch Rohr α nach dem Aufsenkessel II zur Erzeugung von Kälte geleitet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62035D Eis- und Kälteerzeugungsmaschine ohne Anwendung von Kühlwasser Expired - Lifetime DE62035C (de)

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