DE619232C - Verfahren zur Geheimtelefonie - Google Patents
Verfahren zur GeheimtelefonieInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04K—SECRET COMMUNICATION; JAMMING OF COMMUNICATION
- H04K1/00—Secret communication
- H04K1/04—Secret communication by frequency scrambling, i.e. by transposing or inverting parts of the frequency band or by inverting the whole band
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Description
- Verfahren zur Geheimtelefonie Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Geheimtelefonie, insbesondere auf eine Schaltung zum verzerrungsfreien Empfang mittels hochfrequenter Wellen geheim übermittelter Nachrichten. Für die Zwecke der Geheimtelefonie ist es bekannt, das die Modulation bildende Frequenzband in Teilbänder zu unterteilen, diese miteinander zu vertauschen und mit den vertauschten Bändern die Trägerwelle zu modulieren. Am Empfangsorte ist es notwendig, nach erfolgter Gleichrichtung das empfangene Modulationsband einem analogen Rückvertauschungsverfahren zu unterwerfen, um das ursprüngliche Klargespräch wiederherzustellen. Bei Verwendung der meist gebräuchlichen Gleichrichtinittel mit nicht linearer Gleichrichtcharakteristik treten Schwierigkeiten auf, die ihre Ursache in der Bildung von harmonischen Frequenzen haben. Jeder nicht linear wirkende Gleichrichter erzeugt bekanntlich in seinem Ausgangskreis neben den erwünschten Frequenzen deren höhere harmonische, was sich im Falle gewöhnlicher Sprachübertragung in Änderung der Klangfarbe des zu übertragenden Gespräches auswirkt. Solche Änderungen sind bei gewöhnlicher telefonischer Übertragung nicht weiter störend. Handelt -es sich jedoch um Gleichrichtung modulierter Wellen, deren Seitenbänder in Teilbändern untereinander vertauscht sind, so -werden durch die nicht lineare Gleichrichtung von den Frequenzen eines Teilbandes harmonische in ein anderes Teilband hinein übertragen. Nach erfolgter Rückvertauschung der Teilbänder bewirken diese Frequenzen, die nun nicht mehr in harmonischem Verhältnis zueinander stehen, nicht nur Änderungen der Klangfarbe, sondern auch starke, unter Umständen die Verständigung beeinträchtigende Verzerrungen.
- Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten wird erfindungsgemäß in Empfängern für Geheimtelefonie mit vertauschten Seitenbändern die Anwendung von nicht verzerrenden Gleichrichtern, das sind Gleichrichter, deren Glleichrichtcharakteristik geradlinig ist, vorgeschlagen. Ein solcher Gleichrichter mit idealer Gleichrichtcharakteristik wird in erster Annäherung repräsentiert durch eine an sich bekannte Schaltung gemäß Abb. i. Es bedeuten V ein Ventilelektronenrohr und R einen Widerstand, der groß gegenüber dem Widerstand der Röhre V ist. Die gleichzurichtenden Spannungen werden bei E zugeführt und die gleichgerichteten Spannungen bei e abgenommen und beispielsweise der Gitterelektrode einer kapazitiv angekoppelten Verstärkerröhre aufgedrückt. Die Wirkung einer solchen Anordnung erklärt sich durch die Tatsache, daß die Ventilröhre V während der negativen Halbperiode gesperrt ist, während der positiven Halbperiode indessen leitend wird. Die Entladungskennlinie einer Elektronenröhre folgt jedoch dem bekannten V-312-Gesetz, d. h. die Charakteristik der Röhre ist während. der leitenden Halbperiode nicht linear. Aus diesem Grunde ist im Ausgangskreis der Röhre ein hoher Widerstand R angeordnet, der während der positiven. Jialbperiode den Strom auf Werte beschränkt, die im wesentlichen durch das Ohmsche Gesetz bedingt sind. Während der sperrenden Halbperiode wirkt somit die Anordnung derart, daß für diese der unendlich große Widerstand der Röhre V. maßgebend ist, während der leitenden Halbperiode jedoch in der Weise, daß der Stromwert durch den Widerstand R, der in diesem Falle groß gegenüber dem inneren Röhrenwiderstand ist, bestimmt wird. Eine derartige Anordnung besitzt daher eine Gleichrichterwirkung, die aus Abb. z zu entnehmen ist, worin die gleichgerichtete Spannunge als Funktion der gleichzurichtenden Spannung E aufgetragen ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung zum Empfang geheim übermittelter Nachrichten, welche in Teilbändern, deren Frequenzlage vertauscht ist, auf hochfrequenten Wellen übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß in den vor den Rückvertauschungseinrichtungen liegenden Demodulationsstufen Gleichrichter mit praktisch linearer Arbeitscharakteristik vorgesehen sind.
- 2. Schaltung. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichterstufe in an sich bekannter Weise aus einer Elektronenröhre mit einem in Reihe liegenden Widerstand besteht, und daß der Widerstand groß ist gegenüber dem inneren Widerstand der Röhre.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET39820D DE619232C (de) | 1931-11-26 | 1931-11-27 | Verfahren zur Geheimtelefonie |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE389051X | 1931-11-26 | ||
| DET39820D DE619232C (de) | 1931-11-26 | 1931-11-27 | Verfahren zur Geheimtelefonie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE619232C true DE619232C (de) | 1935-09-26 |
Family
ID=25876519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET39820D Expired DE619232C (de) | 1931-11-26 | 1931-11-27 | Verfahren zur Geheimtelefonie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE619232C (de) |
-
1931
- 1931-11-27 DE DET39820D patent/DE619232C/de not_active Expired
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