DE618375C - Verfahren zum Anlassen von radial beaufschlagten Gegenlaufturbinen - Google Patents

Verfahren zum Anlassen von radial beaufschlagten Gegenlaufturbinen

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DE618375C
DE618375C DEI47548D DEI0047548D DE618375C DE 618375 C DE618375 C DE 618375C DE I47548 D DEI47548 D DE I47548D DE I0047548 D DEI0047548 D DE I0047548D DE 618375 C DE618375 C DE 618375C
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DE
Germany
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power
turbine part
counter
additional energy
low
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Expired
Application number
DEI47548D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Weller
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INT LJUNGSTROEMTURBINEN UNION
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INT LJUNGSTROEMTURBINEN UNION
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/24Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by counter-rotating rotors subjected to same working fluid stream without intermediate stator blades or the like
    • F01D1/28Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by counter-rotating rotors subjected to same working fluid stream without intermediate stator blades or the like traversed by the working-fluid substantially radially

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Verfahren zum Anlassen von radial beaufschlagten Gegenlaufturbinen Es kann vorkommen, daß bei einer radial beaufschlagten Gegenlaufturbine die erzeugte Leistung sich nicht gleichmäßig auf die beiden gegenläufigen Räder verteilt. Dieser Fall liegt z. B. vor, wenn der Gegenlaufbeschaufelung eine einfachläufige Hochdruckbeschaufelung nur auf einem Rad vorgeschaltet ist. Wird eine solche Turbine angelassen, so besteht die Möglichkeit, daß das Rad großer Leistung schnell anläuft, während das zweite Rad nicht nachkommt oder unter Umständen überhaupt stehentleibt. Es ist dann. schwer, eine solche Turbine ordnungsgemäß anzulassen. Diese Schwierigkeiten sollen gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß der Turbinenteil geringer Leistung nur während des Anlassens durch Zuführung zusätzlicher Energie auf die gleiche Drehzahl wie der Turbinenteil großer Leistung gebracht wird. Es handelt sich hierbei, wie gesagt, nur um eine Maßnahme während des Anlaßvorganges, deren Wirkung wieder aufgehoben wird, wenn die Turbine den Betrieb übernommen hat.
  • Zur Durchführung der Erfindung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Man kann z. B. das Rad geringer Leistung mit einer Anlaßbeschaufelung ausrüsten. Diese Beschaufelung braucht vom Betriebsstandpunkt aus nicht wirtschaftlich zu arbeiten, sondern sie kann in der einfachsten Form ausgebildet sein, da sie ja nur kurzzeitig in Betrieb ist und nach durchgeführtem Anlaßvorgang abgeschaltet wird.
  • Einfacher erscheint es jedoch, die Zusatzleistung als elektrische Leistung zuzuführen. Sofern ein Netz vorhanden ist, kann man die Zusatzleistung aus dem Netz entnehmen. Man kann sie aber auch durch den Maschinensatz selbst erzeugen. Während des Anlassens sind nämlich die beiden Stromerzeuger, sofern es sich um eine Anlage zur Erzeugung elektrischer Energie handelt, nicht mit dem Netz parallel geschaltet. - Wenn man nun dien Stromerzeugter großer Leistung auf denjenigen kleiner Leistung schaltet, so wirkt der erste als Stromerzeuger, der zweite als Motor. Die vom ersteren erzeugte Leistung wird über die als Motor wirkende elektrische Maschine dem zweiten Turbinenrad zugeführt, wobei man noch den Vorteil hat, daß durch diese Art der Verbindung eine Gleichlaufkupplung zwischen den beiden Teilen der Maschine geschaffen wird. Falls der Erregerstrom nicht ausreichen sollte, um das Arbeiten der einen elektrischen Maschine als Motor zu ermöglichen, so kann die Erregerenergie aus der Batterie entnommen werden, die meistens vorhanden ist.
  • Ein anderer Weg zur Durchführung der Erfindung besteht z. B. darin, daß man für den Turbinenteil einen Anwurfmotor vorsieht, der entweder nach durchgeführtem Anlaßvorgang leer mitläuft oder abgekuppelt werden kann.
  • In jedem Falle handelt es sich,darum, während des Anlaßvorganges dem Turbinenteil geringer Leistung eine Zusatzleistung zuzuführen, um ein ordnungsgemäßes Anfahren der Maschinen sicherzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Anlässen von radial. beaufschlagten Gegenlaufturbinen mit im Betrieb ungleichmäßiger Leistungsverteilung auf die beiden Gegenlaufräder, dadurch gekennzeichnet, daß nur während des Anlassens der Turbinenteil geringer Leistung durch Zuführung zusätzlicher Energie auf die gleiche Drehzahl wie der Turbinenteil grober Leistung gebracht wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Energie dem Turbinenteil geringer Leistung durch eine besondere Anfahrbeschaufelung zugeführt wird. 3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Energie in Form von elektrischem Strom dem Stromerzeuger des Turbinenteiles geringer Leistung zugeführt wird, so daß dieser Stromerzeuger während des Anfahrens als Motor läuft. 4. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der zusätzlichen Energie durch einen Anwurfmotor für den Turbinenteil geringer Leistung erfolgt.
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