DE618040C - Quecksilberdampfgleichrichter, insbesondere fuer Fahrzeuge - Google Patents

Quecksilberdampfgleichrichter, insbesondere fuer Fahrzeuge

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DE618040C
DE618040C DEA68138D DEA0068138D DE618040C DE 618040 C DE618040 C DE 618040C DE A68138 D DEA68138 D DE A68138D DE A0068138 D DEA0068138 D DE A0068138D DE 618040 C DE618040 C DE 618040C
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DE
Germany
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mercury
cathode
mercury vapor
rotating
vehicles
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Expired
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DEA68138D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Konrad Lamprecht
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/02Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors
    • B60L9/08Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors fed from AC supply lines
    • B60L9/12Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors fed from AC supply lines with static converters
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/04Main electrodes; Auxiliary anodes
    • H01J13/06Cathodes
    • H01J13/14Cooling, heating, circulating, filtering, or controlling level of the liquid
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0073Discharge tubes with liquid poolcathodes; constructional details
    • H01J2893/0074Cathodic cups; Screens; Reflectors; Filters; Windows; Protection against mercury deposition; Returning condensed electrode material to the cathodic cup; Liquid electrode level control
    • H01J2893/0084Protection against mercury deposition

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Description

  • Quecksilberdampfgleichrichter, insbesondere für Fahrzeuge Beim Betrieb von Quecksilberdampfgleichrichtern auf Fahrzeugen, beispielsweise Bahnen, ergeben sich Schwierigkeiten, weil das Quecksilber der Kathode unter dem Einfluß der unvermeidlichen Stöße und Erschütterungen in dem Gleichrichter umherspritzen und dabei, wenn Quecksilbertröpfchen die Anode erreichen, zu Rückzündungen Anlaß geben kann. Außerdem kann auch ein leitender Teil der Kathode dabei freigelegt werden, was zum Ansetzen des Lichtbogens an diesen Teil und zu seiner raschen Zerstörung führen kann.
  • Es ist bekannt, diese Nachteile durch besondere Ausbildung des Kathodengefäßes und durch Isolierung der mit der Kathode leitend verbundenen Metallteile zu vermeiden. Bei der Kühlung der Kathoden von Quecksilberdampfgleichrichtern mit Eisengefäß ist es auch bekannt, das Quecksilber der Kathode mit Hilfe elektromagnetischer Felder im In-. nerv eines in das Kathodengefäß eingebauten Kühlers in rotierende Bewegung zu bringen. Bei dieser Einrichtung ist jedoch durch die Anordnung der Kühlkanäle auf der freien Oberfläche des Kathodenquecksilbers die Strömung vom Rande zur Mitte gerichtet. Auch bei diesen Einrichtungen führt jeder Stoß dazu, daß ein Teil der Flüssigkeit, und zwar meist in der Nähe der Mitte, bei einer Stoßbeschleunigung des Fahrzeugs hoch aufspritzt.
  • Zur Vermeidung dieser genannten Nachteile wird gemäß- der Erfindung einKathodengefäß mit eingezogenem oberen Rand benutzt und das Kathodengefäß bzw. die darin enthaltene Flüssigkeit (Quecksilber) in Umdrehung versetzt bzw. gehalten. Das Spritzen der Flüssigkeit bei Stößen tritt dadurch nicht mehr in der Nähe der Mitte, sondern nur noch am Rande, und zwar in ganz wesentlich geringerem Maße auf. Durch den eingezogenen oberen Rand des Gefäßes wird dabei ein Herausspritzen der Flüssigkeit verhindert.
  • Zweckmäßig wird die Einrichtung so getroffen, daß die mit einem eingezogenen oberen Rand versehene Kathodenwanne stillsteht und das Quecksilber in der Wanne (rasch) umläuft. Wird z. B. außen an der aus nichtleitendem Material hergestellten Kathodenwanne eine Stromwicklung angebracht, die in dem Quecksilberraum einDrehfeld erzeugt; so gerät das Quecksilber wie der Kurzschlußanker eines Drehstrommotors in Rotation. Wird die Umlaufgeschwindigkeit des Drehfeldes so groß gehalten, daß die Zentrifugalbesehleunigung des Quecksilbers größer ist als die größte auftretende Stoßbeschleunigung, so bleibt das Quecksilber an den Wandungen des Gefäßes haften, und ein Umherspritzen ist ausgeschlossen. In Abb. i und 3 ist je ein Ausführungsbeispiel -der Erfindung für den Fall eines Glasgleichrichters (Abb. i) bzw. eines Gleichrichters mit Metallgefäß (Abb. 3) dargestellt. Abb. 2 zeigt im Prinzip eine von einem Dreiphasennetz gespeiste Drehfeldwicklung zur Erzeugungbzw. Aufrechterhaltung der Drehbewegung des Quecksilbers. In Abb. i und 3 ist i der geblätterte Eisenkörper der Drehfeldwicldung2, die den Teil 3 des Gleichrichtergefäßes, der das Quecksilber enthält (Kathodenbehälter), umgibt. Bei Gleichrichtern mit Metallgehäuse (Eisengleichrichtern) besteht der Kathodenbehälter 3 aus nicht magnetischem, vorzugsweise .isolierendem Stoff.
  • Der Kathodenbehälter ist mit dem umgebördelten (eingezogenen) Rand q. versehen. Das Quecksilber 5 ist in der Lage eingezeichnet, die es infolge der Drehbewegung einnimmt. Die beiden entsprechend dieser Lage seitlich angebrachten Einführungsdrähte oder -bolzen 6 sind die Stromzuführung für die Kathode.
  • Zur Vereinfachung der Herstellung kann es zweckmäßig sein, nicht den Kathodenbehälter selbst mit einem eingezogenen Rand zu versehen, sondern statt dessen in .den Kathodenbehälter eine das Quecksilber aufnehmende Wanne .einzusetzen, die .einen .eingezogenen oberen Rand besitzt. Die Katho-,denzuTung ist in diesem Falle in die genannte Wanne emgefihrt Es sei betont, daß es sich beim Erfindungsgegenstand nicht darum handelt, das Katho-,denquecksilber zum Zwecke der Zündung vorübergehend in eine Drehbewegung zu setzen, sondern darum, durch diese Bewegung des ,Quecksilbers das Hochspritzen desselben während des Betriebes, gegebenenfalls imausgeschalteten Zustand des Gleichrichters, zu vermeiden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Quecksilberdampfgleichrichter, insbesondere für Fahrzeuge, mit einer Einrichtung zur Vermeidung des Hochspritzens von Kathodenquecksilber, dadurch gekennzeichnet, daß das in einem Behälter mit eingezogenem oberen Rand befindliche #Queeksilber in so schneller Drehbewegung gehalten wird, daß die Zentrifugalbeschleunigung stets größer ist als die betriebsmäßig auftretende Stoßbeschleunigung.
  2. 2. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß ,die rotierende Bewegung des Quecksilbers durch ein magnetisches Drehfeld hervorgerufen wird.
  3. 3. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, :daß der zweckmäßig von einer Drehfeldwicklung umgebene, :das Kathodeneuecksilber enthaltende Gefäßteil als besonderer Einsatz :mit .einem eingezogenen oberen Rand ausgebildet ist.
DEA68138D 1932-12-24 1932-12-24 Quecksilberdampfgleichrichter, insbesondere fuer Fahrzeuge Expired DE618040C (de)

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