DE617740C - Kolben fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Kolben fuer Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE617740C
DE617740C DES113093D DES0113093D DE617740C DE 617740 C DE617740 C DE 617740C DE S113093 D DES113093 D DE S113093D DE S0113093 D DES0113093 D DE S0113093D DE 617740 C DE617740 C DE 617740C
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Germany
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internal combustion
pistons
combustion engines
piston
oil
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Expired
Application number
DES113093D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Fritz Gosslau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F3/00Pistons 
    • F02F3/10Pistons  having surface coverings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Kolben für Brennkraftmaschinen Voraussetzung für das einwandfreie Arbeiten einer Brennkraftmaschine, vor allem einer hochverdichtenden Maschine, ist die möglichst dichte Absperrung des Brennraumes. Diese Aufgabe ist bekanntlich den Kolbenringen zugewiesen. Betriebserfahrungen zeigen nun immer wieder, daß es gerade, die Kolbenringe sind, die Anlaß zu Betriebsschwierigkeiten geben, und zwar deshalb, weil ihre Federungsbewegungen mach einer gewissen Betriebszeit durch den sich bildenden Ölkoks beeinträchtigt, unter Umständen sogar unmöglich gemacht werden. Man glaubte bisher, mit dieser ölkoksbildung als einer unvermeidlichen Tatsache rechnen. zu müssen und konnte sich infolgedessen ;nicht anders helfen, als daß man die Zahl der Kolbenringe entsprechend vermehrte, um wenigstens mit einer gewissen Wahrschein. lichkeit annehmen zu können, daß der eine oder andere Kolbenring doch dichthalten würde. Die Erfindung zeigt einem. Weg, wie man diesen wesentlichen Schwierigkeiten auf einem sehr einfachen Wege abhelfen kann, und zwar geht sie von der Erkenntnis aus, daß die Ölverkokung nicht allein auf einen durch die Wärme bedingten Vorgang zurückzuführen ist, sondern daß hier katalytische Einflüsse _ mitspielen. Es zeigt sich, daß die bisher verwendeten Baustoffe der Kolbe nrigge bzw. Kolhenringnuten :eine katalytische Wirkung auf den Verkokungsprozeß ausüben, ihn also sehr stark begünstigen. Wenn es; gelingt, diesen Prozeß zumindest zu !erschweren oder ihn sogar völlig zu unterbinden, so werden die Schwierigkeiten, die sich bisher aus dem Ölkoks ergeben haben, nicht mehr die Bedeutung wie früher haben. Das läßt sich erreichen, wenn gemäß, der Erfindung der Kolbenring oder die Ko1benringnut mit einer Schicht überzogen werden, die die katalytische Wirkung vermindert oder ganz aufhebt.
  • Als besonders günstig haben sich für die Zwecke der Erfindung Metalle, wie Blei, Arsen und Antimon, erwiesen. Auch andere Stoffe, insbesondere alle Metalle und Metallverbindungen, die auf den menschlichen Körper die Wirkung eines Giftes ausüben, sind geeignet, die katalytische Wirkung der Kolben- und Kolbenringbaustoffe auf die Ölverkokung zumindest sehr stark zu verringern.
  • Es sei an dieser Stelle darauf 'hingewiesen, daß man schon früher vorgeschlagen hat, bestimmte Teile eines Motors mit einem überzug zu versehen, der Einfluß auf die durch den Verbrennungsprozeß im Zylindex auftretenden Erscheinungen haben soll. Hierbei handelt es sich jedoch um die Verhinderung des sog. Klopfens., also nicht um die Beseitigung von mechanischen Störungen, die durch ein Festfressen der Kolbenringe auftreten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ;Kolben für Brennkraftmaschlnen, bei welchem die- Kolbenringe oder Kolbenringnuten zur Verminderung, der Ölkolcs-Bildung mit einem Überzug (z. B. von Blei, Arsen oder Antimon) versehen sind, welcher die katalytische Wirkung der Kolben- bzw. Ringbaustoffe auf die Ölkoksbilldung vermindert oder aufhebt.
DES113093D 1934-03-03 1934-03-03 Kolben fuer Brennkraftmaschinen Expired DE617740C (de)

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