DE617005C - Fersenwaermer - Google Patents

Fersenwaermer

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Publication number
DE617005C
DE617005C DEW95067D DEW0095067D DE617005C DE 617005 C DE617005 C DE 617005C DE W95067 D DEW95067 D DE W95067D DE W0095067 D DEW0095067 D DE W0095067D DE 617005 C DE617005 C DE 617005C
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DE
Germany
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heel
foot
protector
warmer
cap
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Expired
Application number
DEW95067D
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EMIL WIEDMER
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EMIL WIEDMER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/28Devices to put in shoes in order to prevent slipping at the heel or to prevent abrading the stockings

Landscapes

  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description

  • Fersenwärmer Fersenschützer sind allgemein bekannt, jedoch sollen die im Handel befindlichen Schützer den Strumpf vor vorzeitigem Zerreißen bzw. Beschädigung schützen. Die bisher bekannten sogenannten Strumpfschützer oder Strumpfschoner bestehen aus einem sich dem Fuße anschmiegenden Material,. wie Seide, Stoff, Wildleder a. dgl. Man hat auch diese Schützer schon aus Celluloid hergestellt, jedoch mit diesem Material wenig gute Erfahrungen gemacht, da es zu hart war. Bekannt ist ferner ein Schoner, dessen Kapp; aus Wildleder besteht und durch ,ein Gummiband am Fuße befestigt wird. Bei diesem Schoner tritt ein Mangel dadurch auf, daß der Gummizug sehr bald nac'hläßt und der Schoner nicht mehr fest an der Ferse sitzt. Die bekannten Schoner sind alle ausnahmslos im Schuh zu tragen.
  • Bei der Landbevölkerung macht sich nun folgendes recht unangenehm bemerkbar. Dk# Landbewohner tragen meist Holzpantinen oder Lederpantoffel, so daß der hintere Fuß, also die Ferse, stets der Witterung ausgesetzt ist. Im Winter bei Schneefall wird also die Ferse maß, desgleichen bei Regenwetter. Ein Schoner, wie er bekannt ist, würde hier wenig Abhilfe schaffen, da er schon dem Material nach nicht geeignet wäre, die Ferse vor den Unbilden des Wetters zu schützen. Auch die Befestigungsart der bekannten Schoner würde bei der großen Beanspruchung, die sie naturgemäß erfahren würde, höchst unpraktisch sein. Im übrigen sind die bekannten Schoner auch nur für das Schauen der Strümpfe und nicht für das Schützen der Ferse bestimmt.
  • Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, für die Kreise, wie Landbevölkerung, Handwerker usw., die ihren Beruf meist in Holzpantinen ausführen, einen Fußwärmer zu schaffen, der es ermöglicht, Pantinen oder Pantoffel selbst bei schlechtestem Wetter zu tragen, ohne daß die Ferse naß bzw. der Fuß kalt wird. Denn beim Tragen des Erfindungsgegenstandes ist der Fuß ganz eingeschlossen, vorn durch die Kappe der Pantine oder des Pantoffels und hinten durch den Fersenwärmer oder -schütter. Ein weiterer Vorteil' der Erfindung liegt darin, daß die Befestigungsvorrichtung gleich an der Kappe sitzt b@zw. Kappe und Befestigungsvorrichtung ,aus einem Stück hergestellt sind. Die Befestigungsvorrichtung ist verstellbar, so daß sie sich jedem Fuß anpassen läßt. Als Verschlußmittel wählt man Drucldnöpfe, Schnallen o. dgl. Weiter kann man mit dem Schützer ruhig über ein Stoppelfeld gehen. Da ja bekanntlich die Ferse sehr empfindlich ist, verhütet man durch den Schützer Verletzungen der Ferse. Der Pantoffel oder die Pantine läßt sch abstreifen, ohne daß dabei der Zwang besteht, auch den Schützer abzustreifen, denn dieser behindert gar nicht, da er sich dem Fuße gut anschmiegt und sein Tragen nicht lästig wird.
  • Der Schützer kann aus verschiedenem Material hergestellt werden. Doch wird man Leder in erster Linie verarbeiten, da dieses Material sehr haltbar ist.- Plüsch, fester Stoff u. dgl. eignen sich aber ebenfalls zur Herstellung. Auf dem Boden des Schützers wird noch eine Filzplatte befestigt, damit der Fuß auch von unten, gewärmt ist; der Boden wird durch Auflage eines dünnen Pappstreifens versteift. Die Kappe des Schützers wird innen durch eine dünne Mullpolsterung gefüttert, was wesentlich zur, Erwärmung der Ferse beiträgt.
  • In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindulng veranschaulicht. Es zeigt: Abb. i den Fersenwärmer in Seitenansicht. Abb. 2 einen Schnitt durch den Boden. . I( ist die Kappe des Fersenwärmers und Fersenschützers. die aus Leder besteht und in eine Fußbefestigungsvorrichtung D° ausläuft. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist diese Befestigungsvorrichtung mit einem Druckknopf D1 versehen, der sich wiederum mit drei Knöpfen DC je nach Wunsch verbinden läßt. Die Kappe 1( ist innen mit einem Mullpolster M versehen, welches zur besseren Warmhaltung dient. Der Boden L der Kappe besteht ebenfalls aus Leder und ist zur Versteifung mit -einem dünnen Papps;tückP versehen. Auf diesem Pappstück P ist eine Filzplatte F angeordnet, um den Fuß weich zu betten und auch eine größere Wärmemöglichkeit von unten zu erzielen. St bedeutet die Steppnaht, die die Kappe und den Boden verbindet.

Claims (1)

  1. PATENTA h SYRUCIi Fersenwärmer, insbesondere für Pantoffel und Holzpantinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich um die Ferse legender abgefütterter Teil mit Boden aus festem Material, Leder o. dgl., sich nach vorn in eine sich dem Fuße anpassende Vers:chheßvorrichtung fortsetzt.
DEW95067D 1934-09-26 1934-09-26 Fersenwaermer Expired DE617005C (de)

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