AT116773B - Fuß- und Beinschutz aus Gummihaut. - Google Patents

Fuß- und Beinschutz aus Gummihaut.

Info

Publication number
AT116773B
AT116773B AT116773DA AT116773B AT 116773 B AT116773 B AT 116773B AT 116773D A AT116773D A AT 116773DA AT 116773 B AT116773 B AT 116773B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rubber
foot
shoe
rubber skin
leg protection
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wally M Urbanek
Original Assignee
Wally M Urbanek
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wally M Urbanek filed Critical Wally M Urbanek
Application granted granted Critical
Publication of AT116773B publication Critical patent/AT116773B/de

Links

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fuss-und Beinschutz aus Gummihaut. 



   Die Erfindung betrifft einen   Fuss- und Beinschutz,   der die Form einer, den Schuh und mindestens einen Teil der Wade bedeckenden Gummihaut hat, die nahezu der ganzen Länge nach aufgeschlitzt ist, wobei an den Schlitzrändern die Teile eines Schieberverschlusses angebracht sind. 



   Bisher sind bekanntlich nur   Gummischuhe   zum Überziehen über Strassenschuhe und getrennt davon auch Gamaschen verwendet worden, welche aus Leder, Stoff und sonstigem Material ausser Gummi bestanden. Es wurden auch Vereinigungen von Gummischuhen mit Gamaschen aus anderem Material mit den verschiedensten Verschlüssen in Vorschlag gebracht, sowie auch Gummischuhe mit kurzen, nicht geschlitzten   Gummischäften.   Bei den ersteren ist aber das Anziehen beschwerlich und langwierig und überdies leidet der Gummischuh durch die hiebei notwendigerweise auftretende Dehnung stark ; die Gamaschen aus nicht elastischem Material sind ausserdem unbequem und nie ganz wasserdicht.

   Bei den letzteren wieder ist nur ein kleiner Teil des Beines geschützt und durch die Dehnung beim Anlegen dieses Schaftschuhes leidet der Gummi stark, so dass in kürzester Zeit ein Schlottern eintritt, das den Schutz wieder illusorisch macht. Die Verlängerung des   Gummischaftes   war nur möglich, wenn der Schaft geschlitzt wurde : hier erwiesen sich aber alle bisher gebräuchlichen   Verschlussarten   als unverwendbar, da zur Anbringung von Knöpfen, Ösen. Haken, Druckknöpfen u. dgl. die Gummihaut durchlocht werden muss, was in kürzester Zeit zum Ausreissen führt, wodurch der Schuh   unverwendbar   wird.

   Hier gelang es der Erfinderin, dadurch Wandlung zu schaffen, dass sie den bei Lederschuhwerk bereits angewendeten   Schiebe-oder Reissverschluss   verwendete, dessen Teile an die Gummihaut angeklebt werden, wodurch nicht nur keine Schwächung, sondern sogar eine Verstärkung der Hautränder erreicht wird. Bei Lederschuhen hat die Anwendung des Schiebeverschlusses nicht viel Zweck, da dort alle Verschlussarten anwendbar sind ; ein hoher   Gummischuh   nach Art des Erfindungsgegenstandes wird aber erst durch die Anwendung dieses Verschlusses verwendbar. 



   Die Gamasche aus Gummi hat gegenüber einer   Stoff-oder Ledergamasche verschiedene   wertvolle Eigenschaften. Einmal   schützt   sie Bein und Fuss gegen Nässe und Beschmutzung, ferner ist sie infolge ihrer Dehnbarkeit viel leichter der Beinform anzupassen und ausserdem dient sie bei Beinleiden, wie z. B. Krampfadern, als Linderungsmittel beim Gehen und gleichfalls gewissermassen auch als Bandage. 



   Das Wesen der Erfindung ist somit in der Vereinigung des Gummischuhes mit der Gummigamasche zur Verwendung als Krampfaderbandage und auch als   Überzugschuh   zum Schutz gegen Nässe und Beschmutzung zu erblicken. 



   Infolge der Dehnbarkeit des dazu verwendeten Gummis ist man nicht gezwungen, grössere Nummern als die Schuhweite ausmacht, zu wählen, sondern man braucht die Gamasche nur über den Schuh zu ziehen und den Schuhabsatz durch die an der Sohle des Gummischuhes vorgesehene Öffnung zu stecken und dann die Gamasche zu schliessen. Der Verschluss wird durch den sogenannten Schieberverschluss bewirkt, der ein einfaches und schnelles Zusammenfügen der beiden Gamaschenseiten gewährleistet und der Gamasche ein besseres Aussehen verleiht. Ausserdem gewährt auch dieser Verschluss der Gemasche eine längere Lebensdauer, da das Material nicht in dem Masse wie bei Knopflöchern angegriffen wird und dadurch ausreisst. 



   Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht diesen Gegenstand. Fig. 1 zeigt einen solchen Überzugbchuh mit Gamasche mit an der Vorderseite   angebrachter Schliessvorrichtung   und Fig. 2 dieselbe 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Ansicht mit der Verschliessvorrichtung an der Seite, während Fig. 3 dieselbe   Verschliessvorrichtung   an der Hinterseite veranschaulicht. 



   Mit a ist der Fussteil des   gamaschenähnlichen   Strumpfes und mit b der Wadenteil bezeichnet. c zeigt die Öffnung zum Hindurchführen des Stiefelabsatzes. Diese Öffnung in der Gummisohle ist so geformt, dass jede Art von Absätzen sich mit Leichtigkeit durchstecken lässt. Ein weiterer Vorteil beim Tragen der Gamasche besteht darin, dass der Strumpf sowohl wie auch das Schuhzeug an Haltbarkeit gewinnt, da ja tatsächlich die Schuhsohle nicht so schnell abgenutzt wird. d lässt die Schuhsohle und e die Gummisohle erkennen. f veranschaulicht   den Verschluss   mit Schieber g.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Fuss-und Beinschutz in Form einer den Schuh und mindestens einen Teil der Wade bedeckenden Gummihaut, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummihaut auf nahezu ihre ganze Länge aufgeschlitzt ist und an den Schlitzrälidern die Hälften eines Schieberverschlusses angeordnet sind. EMI2.1
AT116773D 1926-01-28 1926-03-04 Fuß- und Beinschutz aus Gummihaut. AT116773B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE116773X 1926-01-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT116773B true AT116773B (de) 1930-03-10

Family

ID=5654856

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT116773D AT116773B (de) 1926-01-28 1926-03-04 Fuß- und Beinschutz aus Gummihaut.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT116773B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3338526T1 (de) Sportschuh mit Manschette
US1660664A (en) Shoe
AT116773B (de) Fuß- und Beinschutz aus Gummihaut.
CH216930A (de) Schlechtwetter-Schutzstiefel.
DE685957C (de) UEberhose oder Beinschutz
DE10226283C1 (de) Schuh mit Gamasche
DE202012100179U1 (de) Schutzsocke
AT154203B (de) Einrichtung an Schuhen, insbesondere Sportschuhen, zur Verhinderung des Eindringens von Fremdkörpern in dieselben.
US1061510A (en) Gaiter.
DE452408C (de) Schuhwerk mit zur Stuetzung des Fusses bestimmten Einsatzteilen aus schmiegsamem Stoff
DE598303C (de) Ski-, Sport- und Berufsstiefel mit angesetzter Gamasche
AT155169B (de) Schuh, insbesondere Sportschuh.
CH204511A (de) Abschlusseinrichtung an Skihosen, insbesondere Keilhosen.
AT202900B (de) Schuhabdichtung, insbesondere für Schischuhe
AT151093B (de) Geschlossene Sport-, insbesondere Skigamasche.
DE3881C (de) Gamaschenbefestigung ohne Benutzung eines Sprungriemens
DE693843C (de)
DE834545C (de) Gamasche fuer Keilschuhe, Sandaletten u. dgl.
DE569189C (de) Schuhwerk mit netz-, tuell- oder spitzenartigen Einsaetzen
DE522347C (de) Gewirkte Schuhschutzhuelle, Strumpf oder Fussschluepfer
DE60021044T2 (de) Zusatz für Sportschuhe zum Ausleihen
DE1485752C (de) Waschbarer sanitärer Schuhuberzug mit Erdung
DE485876C (de) Gleitschutzeinrichtung fuer Schuhwerk
AT138061B (de) Leichter Damengalanterieschuh (Opanke).
AT154743B (de) Schnürgamasche.