DE616633C - Schmiervorrichtung fuer Tragblattfedern von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Schmiervorrichtung fuer Tragblattfedern von Kraftfahrzeugen

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DE616633C
DE616633C DEF75973D DEF0075973D DE616633C DE 616633 C DE616633 C DE 616633C DE F75973 D DEF75973 D DE F75973D DE F0075973 D DEF0075973 D DE F0075973D DE 616633 C DE616633 C DE 616633C
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DE
Germany
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spring
oil
spring leaf
lubricating device
container
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DEF75973D
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FEDERSCHMIERAPP SIMPLEX AKT GE
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FEDERSCHMIERAPP SIMPLEX AKT GE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
    • F16F1/18Leaf springs
    • F16F1/24Lubrication; Covers, e.g. for retaining lubricant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Schmieröl, rostlösenden oder Rostbildung -verhindernden Flüssigkeiten zwischen die Blätter einer Blattfeder, insbesondere von Kraftfahrzeugen, und zwar bezieht sich die Erfindung auf solche Vorrichtungen, die auf einer aus Federblättern gebildeten Fahrzeugfeder lösbar befestigt sind, so daß sie am fertigen Wagen
ίο angebracht und ohne Beschädigung- der Feder wieder entfernt werden) können.
Es wurde schon versucht, zu beiden Seiten der Feder Kissen aus Filz ο. dgl. anzuordnen, denen das Öl durch Dochte o. dgl. zugeführt wurde. Die Ölbehälter, aus welchen das erforderliche Öl entnommen wurde, befanden sich entweder seitlich oder waren auf dem obersten Federblatt festgeklemmt. Bekannt ist auch, den Ölbehälter mit der Außenluft derart zu verbinden, daß die Luftzufuhr unter Umständen gesichert ist.
Die bekannten Vorrichtungen dieser Art brachten den Nachteil mit sich, daß sie entweder nachträglich überhaupt nicht mehr auf die Blattfedern aufgebracht werden konnten oder neben der Feder zuviel Plajtz beanspruchten. Wenn seitliche Filzkissen angeordnet wurden, so war für jede Federhöhe eine andere Schmiervorrichtung erforderlich, so daß sich diese Einrichtungen nicht einführen konnten. Mit der erfindungsgemäßen Schmiervorrichtung ist nun eine Anordnung geschaffen worden, die sich, sehr leicht nachträglich auf die Fahrzeugfedern aufbringen und in gewissen Grenzen auch an verschiedene Federbreiten anpassen läßt, wobei eine sichere Ölzufuhr unter allen Umständen gewährleistet ist. Erfindungsgemäß sind zu diesem Zwecke in den Seitenwänden des Ölbehälters, nahe am Boden desselben, mit Bohrungen versehene Stutzen angeordnet, die sich axial derart verstellen lassen, daß sie auf verschiedene Federbreiten eingestellt werden können. In die Bohrungen der Stutzen, durch welche das Öl aus dem Ölbehälter zu den Seitenfugen des Federblattbündels fließt, sind in an sich bekannter Weise 'den Öldurchfluß regelnde Fäden vorgesehen.
Die Verwendung von Federn zur Befestigung der Schmierölbehälter auf Trag'blattfedern ist nicht mehr neu. Es wurde bereits vorgeschlagen, bügelartig ausgebildete Klemmfedern zu verwenden, um seitliche Ölbehälter an die Blattfedern anzudrücken. Erfindungsgemäß wird nun aber eine Torsionsschraubenfeder verwendet, deren eines Ende an dem den Ölbehälter mit dem obersten Federblatt verbindenden Bolzen angreift, während das andere Ende derart in einem Vorsprung des Ölbehälters gelagert ist, daß es denselben auf das oberste Federblatt drückt. Durch diese ■Einrichtung, die außerordentlich wenig Platz
beansprucht und doch sehr wirksam ist, wird erreicht, daß sich der Ölbehälter verstellen kann, wenn sich die Feder durchbiegt. Dadurch wird einem Lösen der den Ölbehälter auf dem obersten Federblatt haltenden Klemmvorrichtung vorgebeugt.
Die neue Schmiervorrichtung ist einfach und billig. Ein Hauptvorteil liegt darin, daß sie wenig Platz beansprucht, insbesondere seitlieh über die Federn nur sehr wenig vorsteht. Eine besondere Ausbildung der obersten Federlamelle ist nicht ■ erforderlich.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Äusführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch die Vorrichtung und das oberste Federblatt, Abb·. 2 einen Querschnitt, Abb. 3 eine Draufsicht,
Abb. 4 eine Stirnansicht und
Abb. 5 und 6 eine Einzelheit im Längsund Querschnitt.
Die Schmiervorrichtung weist ein Gehäuse 1 auf, das aus Metallguß bestehen kann und das mit einem Deckel 2 abgeschlossen ist. Letzterer besitzt einen Einfüllstutzen 3. Der Unterteil des Behälters besitzt eine Bohrung 4, die zum Zuführen von Luft in den Behälter 1 dient, damit die in diesem befindliche Flüssigkeit abfließen kann. Die Bohrung 4 ist in bekannter Weise so gelegt, daß beim Reinigen des Wagens kein Wasser in den Behälter eintreten und daß sie auch nicht durch Schmutz geschlossen werden kann. Der Behälter 1 hat zwei Augenansätze 5, durch welche ein Bolzen 6 geführt ist. Dieser trägt an seinen beiden Enden Klemmbacken 7, von denen der eine durch eine Mutter 8 verstellbar ist. Mittels der Backen 7 kann der Behälter 1 an dem obersten Federblatt 9 einer Blattfeder festgeklemmt werden. Um das Einsetzen der Backen 7 zu erleichtern, ist jede mit Zapfen 10 versehen, welche auf das oberste Federblatt 9 zu liegen kommen. Die Backen 7 tragen noch einen Boben 11, auf welchem eine Torsionsschraubenfeder 12 angeordnet ist. Ein Schenkel der Feder liegt gegen den Bolzen. 6 an, und der andere Schenkel ι S drückt gegen einen Ansatz 16 des Gehäuses ι und hält dieses auf dem Federblatt 9. Füße 17 am Behälter 1 sichern eine Spalte zwischen Federblatt und Behälterboden, durch welche Luft in die Bohrung . und damit in den Behälter 1 eintreten kann. In den gegenüberliegenden Seitenwänden des Behälters ι sind zwei auf verschiedene Federbreiten einstellbare Gewiindestutzen 18, 19 nahe dem Boden des Behälters eingesetzt. Sie sind je mit einer Längsbohrung 28 (Abb. s) versehen. In diese Öffnungen 28 sind Fäden 20 eingelegt, die die Verbindung· zwischen den Filzringen 22 und dem Öl herstellen. Die Filzringe 22 verhindern auch das Eindringen von Wasser und Schmutz in den Ölauslauf. Die Zahl der in die Bohrungen 28 eingezogenen Fäden muß genau der zu fördernden Ölmenge angepaßt sein.
Die Stutzen besitzen auch Querbohrungen 21, durch welche Flüssigkeit, die aus dem Behälter 1 austritt, in eine mit Filz 22 gefüllte Kammer ausfließt. Die Kammer wird durch die Scheibe 23 und eine Kappe 24 gebildet, die mittels Muttern 25 in ihrer Lage gesichert ist. Die Kappe 24 hat eine Öffnung 27, durch die die Flüssigkeit austreten und zu den Seitenfugen des Federblattbündels fließen kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche;
    i. Schmiervorrichtung für Tragblattfedern von Kraftfahrzeugen mit einem auf dem Federblattbündel liegenden, mit dem obersten Federblatt lösbar verbundenen und mit der Außenluft in Verbindung stehenden Ölbehälter, aus welchem das Öl zu den Seitenfugen des Federblattbündels geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwänden nahe dem Boden des Ölbehälters (1) auf verschiedene Federbreiten einstellbare Stutzen (18, 19) mit Bohrungen (28) und an sich bekannten, den .Öldurchfiuß regelnden Fäden (20) vorgesehen sind.
  2. 2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Ölbehälter durch eine Feder gegen das oberste Federblatt gepreßt wird, gekennzeichnet durch eine Torsionsschraubenfeder (12), deren 'eines Ende an dem den Ölbehälter (1) mit dem obersten Federblatt (9) verbindenden BoI-zen (6) und deren anderes Ende am Ölbehälter selbst angreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF75973D 1932-08-10 1933-07-27 Schmiervorrichtung fuer Tragblattfedern von Kraftfahrzeugen Expired DE616633C (de)

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DEF75973D Expired DE616633C (de) 1932-08-10 1933-07-27 Schmiervorrichtung fuer Tragblattfedern von Kraftfahrzeugen

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BE (1) BE398063A (de)
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE916136C (de) * 1938-01-23 1954-08-05 Daimler Benz Ag Verfahren und Einrichtung zur Begrenzung der hoechsten Drehzahl von Einspritzbrennkraftmaschinen mit Einspritzkolbenpumpen

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FR764567A (fr) 1934-05-24
BE398063A (de)
GB403051A (en) 1933-12-14

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