DE616063C - Mit Schnuerrillen versehene Pressplatte fuer Ballenpressen fuer Faserstoffe - Google Patents

Mit Schnuerrillen versehene Pressplatte fuer Ballenpressen fuer Faserstoffe

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DE616063C
DE616063C DEK129563D DEK0129563D DE616063C DE 616063 C DE616063 C DE 616063C DE K129563 D DEK129563 D DE K129563D DE K0129563 D DEK0129563 D DE K0129563D DE 616063 C DE616063 C DE 616063C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3003Details
    • B30B9/3021Press rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Mit Schnürrillen versehene Preßplatte für Ballenpressen für Faserstoffe Bei mancherlei kolonialen Erzeugnissen, insbesondere aus Pflanzen gewonnenen, wie z. B. Baumwolle, Jute, Sisallianf u. dgl., spielen die Frachtkosten von Übersee eine große Rolle. Da die Fracht bei sperrigen Gütern nach dem Kubikinhalt berechnet wird, sucht man die auszuführenden Rohstoffe auf ein möglichst kleines Raummaß zu bringen. -Zu diesem Zweck werden die Faserstoffe in Ballen gepreßt, je nach der Art der Stoffe in Jute einbenäht und dann mit Stricken oder Bändern verschnürt. Das Pressen der Ballen geschieht zwischen sogenannten Schnürplatten, die auf der dem Ballen zugekehrten Seite mit Öffnungen bzw. Rillen zum Durchziehen der Schnürbänder nach dem Zusammenpressen der Faserballen versehen sind.
  • Es ist bekannt, daß die Ballen bei Verwendung ebener Preßplatten nach Aufheben des Preßdruckes eine erhebliche Ausdehnung in der Höhe erfahren, da die Bandeisen die scharfen Ballenkanten einschnüren, so daß die dazwischenliegenden Ballenflächen stark gewölbt werden und dadurch die Höhe der Ballen vergrößert wird. Um dies zu vermeiden, hat man versucht, bei den Presseen Preßplatten mit gewölbter Oberfläche zu verwenden, wodurch sich der vorerwähnte Übelstand aber .auch nicht beseitigen ließ. Gemäß der Erfindung werden nun mit Schnürrillen versehene Preßplatten verwendet, die an den Längsseiten mit einer Rundung versehen und quer zur Längsrichtung gewölbt sind. Die zwischen den Schnürrillen liegenden Preßflächen sind auch in der Längsrichtung der Platte gewölbt oder dachförmig ausgebildet, und an jedem Stirnende der Platte steigt die zwischen Rillen- und Stirnwand befindliche Preßfläche nach der Stirnwand hin an. Diese Ausbildung der Preßplatte bietet den Vorteil, daß infolge der Wölbung der Schnürplatten zwischen den Schnürrillen quer, zur Längsrichtung der Platten die Ballenoberfläche nach innen gewölbt wird, wodurch das Anziehen der Bänder erleichtert wird. Durch die an den Längsseiten der Platten vorge. sehene Rundung werden die Kanten der Ballen gerundet. Beim Schnüren legen sich dann die Bänder um die gerundeten Ballenkanten. Beim Herausnehmen der Ballen aus der Presse dehnen sich dann die Ballen wohl noch etwas nach oben aus; aber diese Ausdehnung überschreitet dann nicht die Tiefe der durch die gewölbten Schnürplatten oben und unten in die Ballen eingedrückten Mulde, so daß die obere und untere Ball@enfläche dann mit den Schnürbändern praktisch in derselben Ebene liegen. Die Schnürbänder erhalten keine zusätzlichen Zugbeanspruchungen mehr, die sich insbesondere ungünstig auf die an den Ballenlängsseiten liegenden Verbindungsstellen der Bänder auswirkten. Es kann also billigeres Schnürmaterial verwendet werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch die Wölbung der Schnürplatte zwischen den Schnürrillen in der Längsrichtung der Platte muldenartige Vertiefungen in der Preßfläche der Schnürplatte gebildet werden, die einer Ausdehnung des Ballens in der Längsrichtung während des Pressens entgegenwirken. Gleichzeitig wird erreicht, daß sich die Fasern beim Zusammenpressen des Ballens nur wenig in die Rillen eindrücken, da die Wölbungen nach den Rillen hin abfallen. Die an jedem Stirnende der Platte zwischen Rillen- und Stirnwand befindliche Preßfläche steigt nach der Stirnwand hin und wirkt einer Längsausdehnung des Ballens entgegen.
  • Es ist bei einer Ballenpresse vorgeschlagen worden, eine quer zur Längsrichtung gewölbte Preßplatte mit vorstehenden schrägen Kanten zu versehen, um Ballen mit abgeschrägten Ecken und Wölbung nach innen zu pressen; jedoch hat die Preßplatte keine Schnürrillen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt eine Preß- und Schnürplatte im Längsschnitt, Abb.2 im Querschnitt und Abb. 3 in Draufsicht.
  • Abb. q. zeigt zwei Preßplatten mit dazwischen befindlichem, gepreßtem Ballen.
  • Die Preßplatte i ist mit quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Rillen 2 versehen, durch- die nach dem Zusammenpressen des Ballens Schnütbänder gezogen werden, um die Ballen nachher in der zusammengepreßten Form zu halten. Umeine Auswölbung der oberen und unteren Seite der Ballen nach dem Verschnüren und Aufheben des Preßdruckes zu verhüten, werden die Preßplatten zwischen den Rillen 2 mit einer quer zur Längsrichtung der Platten verlaufenden Wölbung 3 (Abb. 2) versehen, so daß beim Pressen in die Ballen an der Ober-- und Unterseite eine der Wölbung entsprechende Mulde eingedrückt wird. An den beiden Längsseiten wird die Platte i mit einer vorstehenden Rundung q. versehen, so daß beim Pressen die Ballenlängskanten gleich gerundet werden. Nach beendetem Pressen werden die Bänder um diese gerundeten Kanten herumgelegt. Beim Zusammenziehen. der Bänder läßt sich zwar eine Ausdehnung der Ballen nach oben und unten wicht ganz vermeiden; diese Ausdehnung ist aber infolge der vorgepreßten Rundung der Ballenkanten wesentlich geringer als bei scharfkantigen Ballen, so daß die Ausdehnung der Ballen in der Höhe im allgemeinen nicht die Tiefe der in die Ballen eingepreßten Mulde überschreitet. Nach Herausnehmen des Ballens aus der Presse verlaufen dann die obere und die untere Fläche des Ballens ungefähr geradlinig. Um beim Zusammenpressen der Ballen die Ausdehnung derselben in der Länge möglichst zu beschränken, werden die zwischen den Rillen 2 befindlichen Flächen 3 der Platten, auch in der Längsrichtung der Platten gesehen, mit einer Wölbung 6 versehen. Da die Wölbungen 6 nach den Rillen 2 hin abfallen, so können sich die Fasern beim Zusammenpressen des Ballens nur wenig in die Rillen 2 eindrücken. Jedes Stirnende der Platte i ist mit einer Schrägfläche 7 versehen, die von der Wand 2' der ersten und letzten der Rillen nach der betreffenden Stirnseite der Platte i hin ansteigt. Diese Schrägflächen wirken ebenfalls einer Längsausdehnung des Ballens entgegen. Anstatt die Flächen 6 zu wölben, können diese auch dachförmig ausgebildet werden.
  • Außer für koloniale Erzeugnisse läßt sich die Presse auch für europäische Erzeugnisse, wie auch für Stroh, nutzbringend verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Schnürrillen versehene Preßplatte für Ballenpressen für Faserstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßplatte an den Längsseiten mit einer Rundung versehen und quer zur Längsrichtung gewölbt ist, daß die zwischen den Schnürrillen liegenden Preßflächen auch in der Längsrichtung der Platte gewölbt oder dachförmig ausgebildet sind und daß an jedem Stirnende der Platte die zwischen Rillen- und Stirnwand befindliche Preßfläche (7) nach der Stirnwand hin ansteigt.
DEK129563D 1933-03-25 1933-03-25 Mit Schnuerrillen versehene Pressplatte fuer Ballenpressen fuer Faserstoffe Expired DE616063C (de)

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