DE615993C - Maschine zum Herstellen von gelenkgebundenen Kistenbahnen und Kistenbahnteilen - Google Patents

Maschine zum Herstellen von gelenkgebundenen Kistenbahnen und Kistenbahnteilen

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DE615993C
DE615993C DER89962D DER0089962D DE615993C DE 615993 C DE615993 C DE 615993C DE R89962 D DER89962 D DE R89962D DE R0089962 D DER0089962 D DE R0089962D DE 615993 C DE615993 C DE 615993C
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crate
machine
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track
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JACQUES ROSENBAUM VON EHRENBUS
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/34Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of cases, trunks, or boxes, of wood or equivalent material which cannot satisfactorily be bent without softening ; Manufacture of cleats therefor
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Description

  • Maschine zum Herstellen von gelenkgebundenen Kistenbahnen und Kistenbahnteilen Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der Maschine nach Patent .6o6785, und zwar bezieht sich die Ausbildung auf die Heftvorrichtung auf dem Auflegetisch, auf die Transportklammern und ihre Benutzung, auf den Gelenkbändervorschub, auf den Antrieb und die- Steuerung der Maschine, auf die Bremsvorrichtung der Säge, auf die Gelenkbändertrommeln und auf die Verwendung der Maschine zur Herstellung von Kistenteilen.
  • Beschreibung Das Eintreiben der Heftnägel in die Verstärkungsleisten zwecks Zusammenhalts der Kistenbahn wird durch einen automatisch von der Steuerwalze gesteuerten Hammerbalken bewerkstelligt. Eine exzentrische Walze hebt und senkt bei jedesmaligem Vorschub der Kistenbahn dieselbe momentan an, um die Knaggen der Transportklammern ineinanderzusetzen, und federt nach erfolgtem Einhaken der Klammern wieder in die Ruhestellung zurück. t Bei der Maschine nach dem Hauptpatent müssen die Transportklammern dem Stapelraum zusammen mit den fertig genagelten Kistenbahnen auf rückläufigem Transportbande zulaufen und von hier zwecks Wiederverwendung für eine neue Kistenbahn von dem Transportbande von Hand oder mit Hilfe von Hubmagneten abgehoben und auf die neue Kistenbahn aufgesetzt werden. Um dieselben Transportklammern immer wieder im Kreislauf auf der Maschine verwenden zu können, ist im nachfolgenden eine automatische Abstreif- und Aufsetzvorrichtung für die auf den Transportbändern rückläufigen Transportklammern vorgesehen, welche von der Steuerwalze der Maschine je nach Festlegung einer Kistenbahnabmessung automatisch bedient und gesteuert werden.
  • Während die auf dem Montagetisch zusammengesetzte Kistenbahn bei dem Hauptpatent von Hand aus in die Maschine vorgeschoben wird, geschieht in der Neuerung das Vorschieben der zusammengesetzten Kistenbahn in die Maschine automatisch durch eine Mitnehmerkette, welche gleichfalls von der Steuerwalze angetrieben wird und welche ununterbrochen im Gleichtakt der Maschine die Kistenbahn der Nagelung zuführt.
  • Als weitere Neuerung ist eine andere Ausführung des Gelenkbändervorschubes dargestellt. Die ursprüngliche Ausführung hat den Nachteil, daB infolge des radial schwingenden Vorschubhebels nur kurzschenklige Gelenkbänder vorgeschoben werden können, während bei der neuen Ausführung durch am Boden schleifende gelenkige Vorschubhebel und durch Auffangen derselben durch einen Aufhängebügel beliebig lange Gelenkbänder verwandt werden können.
  • Zur Entlastung der Schalträder für den Vorschub der Transportwalze beimUmbiegen der Nagelspitzen sind gefederte Entlastungsflansche an den Nagelrevolvern für dieLängsnähtenagelung vorgesehen, welche bei jedem Niedergang des längsnähtenagelnden Kreuzkopfes von letzterem niedergedrückt werden und wobei die Kistenbahnen an die Grundschienen desArbeitstisches angepreßt werden.
  • Des weiteren ist eine neue Getriebeanordnung für die Maschine vorgesehen, eine Bremsvorrichtung für die Säge, eine zusammenschiebbare Transportklammer, welche für beliebige Kistenbahnlängen verwendbar ist, sowie eine neue Universalsteuerscheibe, welche es ermöglicht, durch nur eine Steuerscheibe beliebige Kistenbahnlängen bei verschiedenen Kistenteilbahnen automatisch zu steuern.
  • Die Abb. x zeigt die Seitenansicht der Abstreifvorrichtung für die Transportklammern sowie den automatischen Vorschub der Kistenbahn auf den Montagetisch, das automatische Nageln der Heftnägel und das automatische Einkrampen der Transportklammern. Die Abb. 2 zeigt die Draufsicht hierzu. Die Abb.5 zeigt die abgeänderte Gelenkbändervorschubvorrichtung in der Seitenansicht, die Abb. 6 die Entlastungsstutzen für die Kistenbahn, die Abb. 3 eine neue Ausführung der Transportklammer, die Abb. q. die Vorderansicht zur automatischen Fördervorrichtung für die Transportklammern. Die Abb.7 zeigt die Draufsicht der neuen Getriebeanordnung und zu gleicher Zeit eine Gesamtanordnung der Steuerung, während die Abb. 8 dieselbe Anordnung in der Seitenansicht darstellt. Die Abb.9 stellt die Bremsvorrichtung der Säge, .die Abb. io die Ausführung der Gelenkbändertrommeln und die Abb. i i eine Verbesserung an der Nagelverteilungsscheibe dar. Die Abb. 1z zeigt eine neue zusammenschiebbare Transportklammer für Kistenbahnen sämtlicher Längen, die Abb. 13 die Vorderansicht hierzu und die Abb. i8 eine Ausführung der Transportklammern durch einzelne auswechselbare Klammerglieder. Die Abb. 14, 15 zeigen die Vorderansicht einer Universalsteuerscheibe, die Abb. 1d die Seitenansicht und die Abb. 17 eine Einzelheit hierzu.
  • Automatische Heftvorrichtung für Leisten Zum Zusammenhalten der Kistenbahnen ist es vorgesehen, daß vor Eintritt derselben in die Maschine die Verstärkungsleisten am vorderen Ende der Maschine durch Heftnägel an der Kistenbahn befestigt werden. Dieses wurde im Hauptpatent von Hand aus bewerkstelligt. In der vorliegenden Ausführung werden die am vorderen Ende mit leicht eingeschlagenen Heftnägeln versehenen Verstärkungs- und Kantenleisten auf die Kistenbahn herangeführt. Nach Aufsetzen der Leisten auf clie durch Anschläge fixierte Kistenbahn werden die Heftnägel automatisch durch einen Hammerbalken, der quer über die Maschine verläuft (869), in die Kistenbahn eingetrieben.
  • Dieses Querhaupt 869 ist mit gefederten Hämmern 97o versehen, welche bei Niedergehen des Querhauptes die Heftnägel eintreiben, wobei der Antrieb .dieses Querhauptes gleichfalls von der Steuerwalze aus gesteuert wird, indem das Querhaupt 869 beiderseitig durch Zugstangen 871 mit an Lagern 872 schwingenden Schalthebeln 873 gelenkig verbunden ist und wobei diese Schalthebel von- beiderseitig der Steuerwalze z27 angeordneten Schalträdern 874 mit Nasen automatisch bei jeder Umdrehung der Steuerwalze angetrieben werden. Ineinanderkrampen der Transportklammern Da die Transportklammern an ihren Enden mit Krampen versehen sind; welche die aufeinanderfolgenden Transportklammern miteinander verbinden, so müssen die Transportklammern bzw. die Kistenbahnen jedesmal, sobald die neu zu nagelnde Kistenbahn im Montagetisch zusammengesetzt ist und .dann in die Maschine automatisch vorgeschoben wird, etwas angehoben- werden, damit die Krampen ineinandergreifen. Dieses wird dadurch bewerkstelligt, daß eine quer über die Maschine verlaufende exzentrische Walze 8,5 beiderseitig an Hebel 876, welche durch Spiralfedern 877 gefedert sind, schwenkbar angeordnet ist. Wird nun die Kistenbahn vorgeschoben, sowird ihrEnde durch denRücken der exzentrischen Walze kurz angehoben, wobei nach erfolgtem Anhub der Hebel wieder zurückschnellt. Die Exzenterwalze kann auch von der Steuerwalze angetrieben werden. Das Ineinanderkrampen der Transportklammern geschieht dann dadurch, daß die am Rücken exzentrisch ausgebildete Walze 875 mit einem Kettenrade 878 ausgerüstet wird, welches über die Kette 879 mit einem Kettenrade 88o der Steuerwalze 1227 direkt angetrieben wird, so daß bei jeder Umdrehung der Steuerwalze an bestimmter Stelle der Kistenbahn dieselbe einmal kurz angehoben wird, um später wieder gesenkt zu werden. Der gefederte Hebel 876 fällt dann fort.
  • Bei der in .der Abb. 2 dargestellten Ausführung der Kistenbahnförderung wird der Montagetisch- zur sicheren Führung der Kistenbahn auch für den Zusammenbau der Kistenbahn mit beiderseits seitlich und senkrecht einstellbaren Grundschienen, wie sie der Arbeitstisch der Maschine aufweist, ausgerüstet, damit die Transportklammern immer genau auf die Bahn aufgestreift werden können.-Sämtliche Transportbänder und Walzen sind entsprechend den zu nagelnden Kistenbahnstärken senkrecht verstellbar, wobei jedesmal das Senkrechtstellen gleichzeitig mit der Senkrechtstellung des Maschinentisches bewerkstelligt wird (nicht gezeichnet) und wobei gleichzeitig der Montagetisch 8o6 durch Schraubenspindeln nach hinten und nach vorn verschoben werden kann. Auf Abb.4 ist das Abstreifen der Transportklammern 2 auf .die Förderbänder 852 in der Vorderansicht schematisch dargestellt. Das Abstreifen und die Aufsetzvorrichtung für die Transportklammern Die fertig genagelten und mit Gelenkbändern versehenen Kistenbahnen i verlassen mit aufgesetzten Transportklammern 2 auf einem am Ausgangsende der Maschine auf Walzen 836 angeordneten Förderbande 837 die Maschine. Hierbei werden die Transportklammern 2 durch Abstreifhebel.838, welche an Drehzapfen 839 schwingend gelagert sind, automatisch abgestreift, .dadurch, daß die Abstreifhebel838 an Schwenkhebel 84o angreifen, welche über Zugstangen 841 zweier mit Nasen versehenen Steuerhebel 8422 gelenkig verbunden sind, wobei zwei beiderseitig der Maschine angeordnete, auf einer Welle 843 gelagerte Schalträder 849 über ein Zahnradvorgelege 84q., 845 und Kettenräder 846, 847 mit Kette 848 von der Steuerwalze automatisch angetrieben werden, wobei durch die Nasen der Schalträder 849 die am= einen Ende durch Spiralfedern 85o gefederten und am anderen Ende mit einem Schlitz versehenen Abstreifhebel 838 nach rechts und nach links schwenken und wobei an diesen Ab;streifhebeln angreifendeAbstreifbrücken 851 diese Abstreifbrücken zusammen mit den Transportklammern-- bis auf die rückläufigen Förderbänder schwenken. Hierbei werden die-Transportklammern 2 auf diese zwei rückläufigen Förderbänder 8523 aufgesetzt, welche die Klammern zur Wiederverwendung dem Montagetisch 8o6 zuführen, während die fertige Kistenbahn in gleichbleibender Richtung auf dem mittleren Transportbande aus der Maschine in den Stapelraum läuft. Zur Einstellung der Schwenkhebel auf einen bestimmten Hub, welcher bei verschiedenen Kistenlängen variabel ist, sind die Abstreifhebel zweiteilig ineinander verschiebbar,, durch mit Handrad 853 ausgerüstete Stellschrauben 854 verlängerbar und verkürzbar.
  • Die auf den rückläufigen Transportbändern 852 dem Montagetisch 8o6 zugeführten Transportklammern werden gleichzeitig, indem das Abstreifen derselben am Ausgangsende der Maschine geschieht, am anderen Maschinenende durch zwei beiderseitig des Maschinenrahmengestells an Drehzapfen 855 schwingend gelagerte Schubhebel $56 auf die im Montagetisch 8o6 fertig zum Nageln zusammengesetzte Kistenbahn i geschoben, indem die Schwenkhebel 856 an einem Ende derselben über beiderseitige Schwenkhebel, 857 mit Zugstangen 841 mit den von den Schaltr a ä dern 849 gesteuerten Schalthebeln 842 - c -lenkig verbunden sind und an ihren anderen Enden mit inSchlitzen geführtenBrücken858, welche an die Flanken der Transportklammern angreifen, ausgerüstet sind. Hierbei werden die Transportklammern auf ein quer zur Maschine laufendes Transportband 859 geschoben, welches diese automatisch bis an die Verstärkungsleisten 6 der Kistenbahn heranschiebt. Hier beginnt nun der automatische Vorschub der neuen Kistenbahn i in die Maschine .durch. zwei Mitnehmerketten 86o, welche durch einen quer über die Maschine verlaufenden nasenförmig ausgebildeten Mitnehmer 861 verbunden sind. Die auf Kettenrädern 862 laufende Förderkette 86o wird über Kettenräder 863, 86q., Kette 865 und Kettenräder 866, 867 mit Kette 868 von der Steuerwalze 127 aus im Gleichtakt der Maschine angetrieben, so daß entsprechend den Umläufen .der Maschine bzw. der Steuerwalzen für die verschiedenen Kistenbahnabmessungen diese Kistenbahnen immer automatisch durch den Mitnehmer 861 in die Maschine befördert werden. Transportklammern Für zu nagelnde Kistenbahnen,- die sich in ihrer Breite oder Länge nur gering unterscheiden, wären eine große Anzahl vonTransportklammern zu verwenden, die jeweils den Abmessungen .derselben zu entsprechen hätten. Um sich auf eine geringe Anzahl zu beschränken, werden die Transportklammern 2, wie in Abb. 3 dargestellt, derart ausgeführt, daß beliebig lange Paßstücke 935, 936, welche mit Schwalbenschwänzen und Nut versehen sind, einfach an den Enden der Transportklammern je nach Bedarf und Länge eingesetzt werden können.
  • Um nur eine geringe Anzahl von Klammern für sämtliche Kistenbahnlängen zu brauchen, können dreiteilige, mit Verzahnung 941 ausgerüstete Klammern 937, 938, 939 (Abb. 12) verwandt werden, welche auf Nut und Feder 94o in einem Rahmen 9:I2 auseinander- und verschiebbar sind. Im vorgesehenen, gezeichneten Fall kann beispielsweise die Klammer um das Dreifache ihrer Länge für dreifach lange Kistenbahnen verwandt werden, wobei nur die beiden Enden der mittleren Klammer 93; mit Krampen 943 für das Einhaken der darauffolgenden Kistenbahn versehen werden. Das Verstellen und Festhalten der auseinandergezogenen dreiteiligen Klammer auch für kleine Unterschiede der Länge geschieht durch Stifte oder Federbolzen 9q..9..
  • Es ist aber auch möglich, wie in Abb. i8 dargestellt ist, die Klammern aus vielen Teilen 945 herzustellen, wobei das Endstück 9.46 immer mit der Krampe 947 versehen ist. Durch das Anhaken oder Abhaken von diesen Klammergliedern können die Transportklammern beliebig verlängert oder verkürzt werden.
  • Um eine parallele Führung der Abstreif-bzw. Aufsetzbügel 851, 858 (Abb. 2) beim Schwenken der Abstreif- oder Aufsetzhebel 838, 856 zu erreichen, werden die Bügel 85i, 858 auf Führungsflanschen 9.9.7 in Aussparungen der Bügel zwangsläufig geführt, wobei diese Laschen in seitlich des Rahmengestells angebrachten Führungsschienen 948 entsprechend der Länge der Abstreif-und Aufsetzhebel festgeschraubt werden können. Des weiteren erhalten die Abstreif- und Aufsetzhebel an ihren Enden Segmente 949 mit radialen Schlitzen 95o, damit bei radialer Schwenkung der Hebel die mit einem Ansatz 951 versehenen seitlichen Schwenkhebel 8:I0, 857 beiderseits zwangsläufig ausweichen können (Abb. i, 2).
  • Gelenkbändervorschub Damit auch Gelenkbänder größter Längen auf dieKistenbahn aufgesetzt werden können, ist der Vorschubhebel 675 derart ausgebildet, daß zwischen den mit Gegengewichten 881 ausgerüsteten beiderseitigen Hebeln 675 ein an einem Zapfen882 schwingendes Gelenk883 eingebaut ist, welches in einer Schlittenbahn die mit Nocken 884 versehene Nase 687 verstellbar führt, wobei beim Zurückgehen die ase 687 am Boden der Kistenbahn zurückschleift und wobei zum freien Durchgang der aus den Steuertrommeln fallenden Gelenkbänder unter die Gelenkbändernagelvorrichtung die Nase 687 an ihren Nocken 887 von einem Fangbügel 885 angehoben und aufgehoben wird, so daß der Durchgang für die Gelenkbänder frei wird.
  • Entlastungsflansche (Abb.6) Zur Entlastung der Schalträder beim Vorschub der Transportwalze beim Umbiegen der Nagelspitzen sind an den Nagelrevolvern für den längsnähtenagelnden Kreuzkopf Entlastungsflansche 886 vorgesehen, welche durch Spiralfedern 887a gefedert in Gehäusen 888 untergebracht sind, wobei diese Gehäuse entsprechend der Einstellung der drei Grundschienen und zwei Stützschienen des Arbeitstisches auf zwei entsprechende, mit Rechts- und Linksgewinde versehene Schraubenspindeln 889, 89o und auf denselben aufgesetzte Kettenräder 892, 891 über Ketten 893, 894 von Kettenrädern 895, 896 der Einstellspindeln 2o, 26 des Arbeitstisches bei der Verstellung des letzteren gleichzeitig auf die betreifenden Leisten der Kistenbahn eingestellt werden. Eine über die ganze Länge des Kreuzkopfes i i i geführte Nase 898 drückt bei jedesmaligem Niedergang des Kreuzkopfes auf die Köpfe 899 .der Entlastungsflansche, wobei die Kistenbahnen jedesmal an die Grundschienen bzw. Führungsschienen des Arbeitstisches gepreßt werden.
  • Antrieb und Steuerung der Maschine In derArbeitsweise der Maschine nach dem Hauptpatent sind die Kupplungen io6, 107, 97, 139 und zdo sowie die Anhaltescheiben 187, 188, 2o8, Zog direkt auf den mit hoher Geschwindigkeit sich drehenden Kurbelwellen ioo, 116 mit Zwischenwelle 98 für den Antrieb der Säge und Fräsvorrichtung aufgesetzt. , Da ein genaues Ein- undAusschalten sowie Anhalten des Antriebes bei hoher Drehgeschwindigkeit nicht erreicht werden kann und die Anhaltebolzen einem schnellen Verschleiß unterworfen werden würden, so sind in der in Abb. 7 iin Grundriß, in Abb. 8 in der Seitenansicht dargestellten Antriebsweise der Maschine sämtliche Kupplungen und Anhaltescheiben auf Wellen aufgesetzt, die über eingeschaltete Vorgelegewellen sich mit minimalsten Geschwindigkeiten drehen, so- daß geringste Belastungen der Schaltvorrichtung erstrebt werden.
  • Wie aus der Abb.7 ersichtlich, wird die Kurbelwelle ioo für die Längsnähtenagelung von einer mit geringster Geschwindigkeit laufenden Kupplungswelle go6, auf welcher die Kupplungen io6, 107 und die Anhaltescheiben 187, 188 sitzen, über beiderseitig der Kurbelwelle angeordneteVorgelegewellen907, go8 angetrieben. Die Kurbelwelle i 16 für .die Gelenkbandnagelung wird gleichartig von einer Kupplungswelle gog, auf welcher die Kupplungen 139, i4o und die Anhaltescheiben 2o8, 2o9 angeordnet sind, über beiderseitig der Kurbelwelle angeordnete Vorgelegewellen 907, go8 angetrieben.
  • Die Kurbelwelle 116 für die Gelenkbandnagelung wird gleichzeitig von einer Kupplungswelle gog; auf welcher die Kupplungen 139, 140 und die Anhaltescheiben 2o8, 2o9- angebracht sind, über beiderseitig .der -Kurbelwelle angeordneteVorgelegewellengio, gir angetrieben, während die Zwischenwelle 98 über eine Vorgelegewelle 9i2 von der mit geringster Geschwindigkeit laufenden Kupplungswelle 9i3 mit der Kupplung 97, welche ihren Antrieb von der Kupplungswelle 9o9 erhält, angetrieben wird.
  • DerAntrieb der sich stets drehenden Steuerwalze i27 erfolgt von der Kupplungswellego6 aus über die Vorgelegewelle 91q., .915.
  • Um die Nagelungsgeschwin.digkeit des Kreuzkopfes ändern zu können, ist ein Geschwindigkeitswechsel eingebaut (916, am Motor 9i).
  • Zum Anhalten der Maschine bei jeder Hubzahl der Kreuzköpfe erhalten die Arretierscheiben 187, 188 und 2o8, 2o9 je eine der Drehzahl der Kupplungswellen entsprechende Anzahl von Löchern für den Eingriff der Anhaltebolzen.
  • Sämtliche Steuervorgänge beim Antrieb der Maschine bleiben dieselben. Aus dem Grundriß (Abb. 7) ist weiter die Steuerung der Maschine durch die einzelnen Gestänge und Hebel deutlich ersichtlich.
  • Bremsvorrichtung für die Säge (Abb. 9) Da die Säge mit großer Geschwindigkeit vorgetrieben und rückwärts geführt wird, so sind, um an den Wendepunkten der Sägebahn den Aufschlag auf das Gestänge .der Schaltvorrichtung zu mildern, für den Richtungswechsel am rechten Sägerahmengestell und auf den Hebel des Kegelradwendegetriebes am linken Sägerahmengestell je eine Bremsvorrichtung vorgesehen.
  • Die beiderseitigen Bremsvorrichtungen bestehen aus Bremsscheiben 917, 918, welche auf den Wellen 739, 7q.o des Sagenantriebes angebracht sind, welche durch Backen 9i9, 92o beeinflußt- werden, die am einen Ende durch Schrauöenfederngai,922 gespannt und am anderen Ende durch an Zapfen 923, 924 schwingende Bremshebel 925. 926 betätigt werden.
  • Die Bremsung erfolgt beim Vorwärtsgang der Säge nach rechts durch einen zweiteiligen, am Sagenträger 700 -schwingend angeordneten Sperrhebel 927, welcher mit seinem unteren Kopf in der rechten Einstellung der Säge den Bremshebel926 kurz niederdrückt und dann wieder freigibt, während beim Rückwärtsgang der untere Sperrhebelteil927 infolge der Zweiteligkeit zurückschnellt, ohne denn Bremshebel 926 zubetätigen.
  • Für den Rückwärtsgang der Säge dient ein zweiter zweiteiliger geschlitzter Hebel 928, welcher nur bei Rückwärtsgang am Wendepunkt den linken Bremshebel 925 der Sagenbremse in gleicher Weise betätigt, so daß nur ein kurzes Bremsen entsprechend der Form des Rückens des Bremshebels erfolgt, während bei Vorwärtsgang der Sperrhebel 928 automatisch ausschaltet.
  • Gelenkbändertrommeln Die Gelenkbändertrommeln müssen, bevor .die Maschine in Tätigkeit gesetzt wird, in den Kammern, die zwischen den Zuführungsrinnen 616, 62o und 633 liegen, bereits gefüllt sein, damit beim ersten Anheben der Trommelverschlüsse 625, 624 -sofort Gelenkbänder aus den Trommeln in die Rinnen fallen können. Da die in der Uhrzeigerrichtung sich drehenden Trommeln durch eine Antriebskette 635 verbunden sind, so kann .das vorherige Anfüllen der Trommeln nur bewerkstelligt werden, wenn die Trommeln zwecks Anfüllens in entgegengesetzter Richtung gedreht werden können. Hier sitzen auf den Trommelachsen612,6i8 (Abb.io) Buchsen929 (Hülsen), welche Nasen 93o erhalten, die an entsprechende Nasen 931 der Trommelböden angreifen. Hierdurch erfolgt beim Antrieb in einem Drehsinn stets die Mitnahme der Trommeln von den Trommelwellen 612, 618 aus, während bei entgegengesetzter Drehrichtung zwecks Auffüllens der Trommeln dieselben beliebig in entgegengesetztem Drehsinn gedreht werden können, ohne daß die Steuerung der Trommeln unterbrochen wird. Verwendung der Maschine zur Herstellung von Kistenteilen Soll die Maschine zur Herstellung von Kistenteilen verwandt werden, welche in ununterbrochenem Arbeitsgange auf der Maschine genagelt werden, -so ist die Maschine derart zu schalten, daß für eine jede Kistenbahnlänge .das Aussetzen der Nagelung nicht dreimal, wie für das Gelenkbandnageln, zu geschehen hat, sondern nur einmal für die Dauer des Abstreifens und Aufsetzens der Transportklammern. Dieses wird in einfacher Weise dadurch herbeigeführt, daß die Steuerwalzen in diesem Fall nur eine Auskerbung für die Pausen erhalten.
  • Die später beschriebenen Steuerwalzen ermöglichen es ohne weiteres, zwei Steuernocken abzunehmen, so daß nur ein Steuernocken für die Pause des Klammernabstreifens nachbleibt. Es können also ohne jegliches Auswechseln dieselben Steuerwalzen für .das Nageln von Kistenteilen verwandt werden. An Stelle des Schiebers 462 mit schmaler gerillter Kopffläche des Hauptpatents kann dieser Schieber nötigenfalles " ausgewechselt und durch einen Schieber mit breitererRillenoberfläche ausgetauscht werden. Die Nagelverteilungsscheibe für das Aussetzen der Nagelungen wird dann derart eingestellt, daß nur eine Aussetzung der Nagelung erfolgt, nach welcher die gespannte Steuerscheibe wieder in ihre Anfangsstellung zurückschnellt.
  • Die Abb. 14 bis 17 stellen eine Verbesserung der Steuerung der Maschine dar.
  • Auf derAbb.14 ist eineSteuerteilwalze 127 oder Steuerscheibe in bisheriger Ausführung dargestellt. A entspricht einer Kistenteilbahn, B der zweiten Kistenteilbahn, C entspricht den beiden Kistenteilbahnen A -h B und D der Pause für das dreimalige Gelenkbandnageln. Sind die drei Nocken auf Bahn d feststehend, so kann mit einer Steuerscheibe nur eine Kistenbahn gesteuert werden, und für jede neue Kistenbahnlänge ist eine neue Steuerscheibe erforderlich.
  • Um dem abzuhelfen und mit einer Steuerscheibe eine gegebene Kistenbahnlänge für verschiedene Abmessungen der Kistenteilbahnen zu steuern, sind die Steuernocken di, d. feststehend angeordnet, .dagegen der Steuernocken d schwenkbar an einem Bügel 952. Gleichgültig in welcher Lage sich der verstellbare Nocken d, befindet, immer werden die Kistenteilbahnen A -I- B der Kistenbahn C @ A -1- B entsprechen. Der verstellbare Nocken d trägt seitlich den mit dem letzteren fest verbundenen Bremsnocken 26o, so daß bei Verstellen des schwenkbaren Nockens d, auch der Bremsnocken 26o mit verstellt wird, während die Bremsnocken an den feststehenden Steuernocken d, immer feststehen. Die Feststellung des beweglichen Steuernockens an seinem Bügel auf beliebiger Bahnstrecke erfolgt durch Stifte oder Federbolzen 953. Bremssteuerrädchen 265 und Steuerrädchen 145 laufen dann immer parallel nebeneinander.
  • Nun ist es aberauch möglich, mit derselben Steuerscheibe gegebenen Durchmessers eine andere, beispielsweise kleinere Kistenbahn mit verschieden großen Kistenteilbahnen zu nageln. Damit diese Nagelung der kleineren Kistenbahn beispielsweise auch in der Hälfte der Zeit erfolgt, so müssen die Pausen für das Gelenkbändernageln auf der Steuerscheibe verdoppelt werden, da sie in Wirklichkeit immer für diese Nagelung gleich (konstant) bleiben müssen. Das wird dadurch erreicht, daß die drei Steuernocken d beispielsweise zwei- oder dreiteilig, wie in Abb. 15 und 17 dargestellt ist, hergestellt werden.
  • Verdoppelt oder verdreifacht man dann die Länge der Steuernocken, so müß die Steuerscheibe sich entsprechend um zwei- oder dreimal schneller drehen, damit sich die Arbeitszeit für eine kleinere Kistenbahn auch nicht verdoppelt, was durch den Geschwindigkeitswechsel der Steuerwalze bewerkstelligt wird. Die Steuerwege A, B, C verkleinern sich wohl dadurch ein wenig, aber immer wird A + B = C bleiben, und bei jeder neuen Länge des dreiteiligen Steuernockens d wird sich dann auch eine neue zu nagelnde Gesamtkistenbahn entsprechend A -f- B ergeben. Es werden somit mit einer solchen Steuerscheibe mit zwei feststehenden und einembeweglichen Steuernocken, welche alle drei ihrerseits in der Länge verstellbar, ,d. h. verlänger- resp. verkürzbar sind, nicht nur die verschiedensten Kistenteilbahnen für eine gegebene Länge der Kistenbahn, sondern auch bei verschiedenen Kistenbahnlängen die verschiedensten Kistenteilbahnen sich ergeben.
  • Das Steuerrädchen 145 (Abb. 17) muß ein für allemal mindestens die Breite des dreiteiligen Steuernockens erhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine für zerlegbareBretterkisten nach Patent 6o6785, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagetisch mit senkrecht und beiderseitig seitlich ein- und verstellbaren Führungsschienen zur sicheren Führung der Kistenbahn ausgerüstet ist, wobei das Einstellen der Führungsschienen gleichzeitig mit der Einstellung des Arbeitstisches der Maschine automatisch bewerkstelligt wird und wobei der Montagetisch durch Schraubenspindeln nach hinten und nach vorn verstellbar ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das an sich bekannte maschinelle Anheften der mit Heftstiften versehenen Leisten auf die zusammenzusetzende Kistenbahn, deren Teile durch die Transportklammern (2) zusammengehalten werden, durch -ein mit gefederten Hämmern (87o) versehenes Querhaupt (869) bewerkstelligt wird, welches über beiderseitig des Querhauptes angeordnete Zugstangen (871) .mit an Lagern schwingenden Schalthebeln (873) gelenkig verbunden ist, wobei dieseSchalthebel von beiderseitig der Steuerwalze (127) angeordneten Schalträdern (874), versehen mit Nasen, automatisch bei jeder Umdrehung der Steuerwalze (i27) von letzterer angetrieben werden.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportklammern für jede beliebige Länge der Kistenbahn dadurch hergerichtet werden können, daß dieselben an ihren Enden mit durch Schwalbenschwanz und Nut versehene Paßstücke (935, 936) beliebig in ihrer Länge geändert werden können. q.. Maschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportklammern (g37, 938, 939) drei-und mehrteilig derart hergestellt sind, daß die einzelnen Teile derselben in einem Rahmen (g42) schlittenartig geführt werden, wobei die mittlere Klammer (g37) an ihren Enden mit Krampen (9q.3) versehen ist und wobei das Feststellen der Teilklammern durch Stifte oder Federbolzen (94q.) bewerkstelligt wird. 5. Maschine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportklammern vielteilig aus auseinanderhakbaren Einzelgliedern (945) bestehen, «-elche mit einer Verzahnung ausgerüstet sind und deren Schlußglieder (g46) die Krampen (g47) zumEinhaken der darauffolgenden Klammern tragen. 6. Maschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ineinanderkrampen der hintereinanderfolgenden Transportklammern durch eine quer über die Maschine laufende Exzenterwalze (875), welche durch beiderseitige Hebel (876) an Spiralfedern (877) gefedert ist, bewerkstelligt wird, indem bei jedem Vorschub der Kistenbahn in die :Maschine die Kistenbahn durch den Rücken der Exzenterwalze (875) kurz angehoben und dann wieder gesenkt wird, oder der Antrieb der Exzenterwalze wird über Kettenräder (878-88o) und Kette (879) direkt von der Steuerwalze gesteuert. 7. Maschine nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den rückläufigen Transportbändern (85a) dem Montagetisch zulaufenden Transportklammern (a) gleichzeitig, indem das Abstreifen derselben am Ausgangsende der Maschine bewerkstelligt wird, durch zwei beiderseitig des Maschinenrahmengestells an Drehzapfen (855) schwingend gelagerte Schubhebel (856) an ihren Enden über Schwenkhebel (857) und Zugstangen (84i) mit den von den Schalträdern (8q.9) gesteuerten Schalthebeln (84a) gelenkig verbunden sind und an ihren anderen Enden mit in Schlitzen geführten Brücken (858), welche die Transportklammern aufnehmen, ausgerüstet sind, wobei die Transportklammern auf ein quer zur Maschine verlaufendes Förderband (859) verschoben werden, welches die Klammern bis an die Verstärkungsleisten (6) der zu nagelnden Kistenbahn heranführt. B. Maschine nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kistenbahnen führenden Transportklammern (z) durch beiderseitig der Maschine gelagerte und schwingend angeordnete, durch Stellschrauben (854) einstellbare und durch Spiralfedern (85o) gefederte Abstreifhebel (838) mit Hilfe zweier mit Schlitzen der Abstreifhebel geführten Abstreifbrücken (85i), welche an die Transportklammern angreifen, auf beiderseitig der Maschine angeordnete rückläufige Transportbänder (85a) geschoben werden, wobei diese Abstreifhebel automatisch für beliebige Kistenbahnabmessungen über Schwenkhebel (84o), Zugstangen (84z) und mit Nasen versehene Steuerhebel (84z) von zweien von der Steuerwalze angetriebenen, gleichfalls mit Nasen versehenen Schalträdern (S49) derart betätigt werden, daß nach jedem Ablauf eines Steuerwalzenumfanges entsprechend einer fertig genagelten Kistenbahn die Transportklammern abgestreift werden und auf rückläufigen Förderbahnen (-bändern) (85a) dem Montagetisch zur Wiederverwendung für eine neue zu nagelnde Kistenbahn automatisch zugeführt werden, während die fertige Kistenbahn in der Arbeitsrichtung der Maschine auf einem mittleren Förderbande (837) in den Stapelraum befördert wird. g. Maschine nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreif- und Aufsetzbügel (85i, 858) der Abstreif- und Aufsetzhebel (838, 856) zwecks paralleler Führung auf Laschen (g47), welche am Rahmengestell entsprechend den Längen der Abstreif- und Aufsetzhebel feststellbar sind, zwangsläufig geführt werden. ,o. Maschine nach den Ansprüchen i bis9, dadurch gekennzeichnet, daß dieAbstreif-undAufsetzhebel an ihrenEndenmit Segmenten (9q.9) versehen sind, welche in ihren radialen Schlitzen (95o) ein seitliches Ausweichen der seitlichenSchwenkhebel (84o, 857) mit Ansätzen (95i) in den Schlitzen zwangsläufig ermöglichen. 1i. Maschine nach den Ansprüchen i bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Gelenkbändervorschubheb@el (675) derart angebracht ist, daß zwischen den mit Gegengewichten (88z) versehenen beiderseitigen Hebeln (675) ein an einem Zapfen (88z) schwingendes Gelenk (883) eingebaut ist, welches in einer Schlittenbahn die mit einem Nocken (884) versehene Nase (687) verstellbar führt, wobei beim Zurückgehen des gelenkbändernagelnden Kreuzkopfes (11a) der durch eine Schraubenfeder (678) gefederte Gelenkbändervorschubhebel (675) die am Boden der Kistenbahn schleifende Nase (687) zurückführt und wobei diese Nase an ihren -Nocken (884) von einem Fangbügel (885) zum freien Durchgang der Gelenkbänder unter die Nagelrevolver angehoben und aufgefangen wird. 12. Maschine nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entlastung der Schalträder beim Umbiegen der Nagelspitzen für die Längsnähtenagelung an den Nagelrevolvern durch Schraubenfedern (887) gefederte Entlastungsflansche (886) vorgesehen sind, «-elche bei jedem Niedergang des längsnähtenagelnden Kreuzkopfes (=o=) durch eine Nase (898) desselben auf die Kistenbahn niedergedrückt werden, wobei diese Entlastungsflansche auf mit Rechts-und Linksgewinde versehene Schraubenspindeln (889,89o) über Kettenräder (891, 892) und Ketten (893, 89q.) von Kettenrädern (895, 896) der Einstellspindeln (2o, 26) des Arbeitstisches bei Verstellung desselben automatisch auf entsprechende Leisten,derKistenbahn eingestellt werden. 13. Maschine nach den Ansprüchen i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zum genauen Ein- und Ausschalten sowie genauen und belastungslosen Anhalten des Antriebsmechanismus bei hoher Drehzahl der Kurbelwellen die Kurbelwelle (ioo) für die Längsnähtenagelung von einer mit geringster Umdrehungszahl laufenden Kupplungswelle (9o6), auf welcher die Kupplungen (1.o6, 107) angeordnet und die Anhaltescheiben (187, 188) aufgesetzt sind, über beiderseitig der Kurbelwelle angeordnete Vorgelegewellen (9o7, go8) angetrieben wird. 14. Maschine nach den Ansprüchen i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anhalten der Maschine bei jeder Hubzahl der Kreuzköpfe (111, 122) die Anhaltescheiben (r87, 188; 208,--09) je eine der Drehzahl der Kupplungswellen entsprechende Anzahl von Löchern für den Eingriff der Anhaltebolzen erhalten. 15. Maschine nach den Ansprüchen i b'is 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (i 16) für ,die Gelenkbandnagelung von einer Kupplungswelle (9o9), auf welcher die Kupplungen (139, 140) und Anhaltescheiben (2o8, 2o9) angeordnet sind, über beiderseitig der Kurbelwelle angeordnete Vorgelegewellen (91o, 91i) angetrieben wird, während die Zwischenwelle (98) für den Antrieb der Säge-und Fräsvorrichtung über eine Vorgelegewelle (912) von einer mit geringster Geschwindigkeit laufenden Kupplungswelle (913) mit Kupplung (97), welche ihren Antrieb von der Kurbelwelle (9o9) erhält, angetrieben wird. 16. Maschine nach den Ansprüchen i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der sich stets drehenden Steuerwalze (127)' über Vorgelegewellen (9z:1, 9I5) von der Kupplungswelle (9o6) des längsnähtenagelnden Kreuzkopfes aus erfolgt. 17. Maschine nach den Ansprüchen i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an den Wendepunkten der Säge vor dem Rücklauf automatisch wirkende Bremsvorrichtungen derart vorgesehen sind, daß auf den Wellen (739, 74o) des Sägenantriebes Bremsscheiben (917, gib) angeordnet sind, welche durch Bremsbacken (91g, 92o) beeinflußt werden, die am einen Ende durch Schraubenfedern (921, 922) gespannt sind und am anderen Ende durch an Zapfen (923, 924) schwingende Bremshebel (925, 926) betätigt werden, derart, daß beim Vorwärtsgang der Säge nach rechts ein am Sägenträger (Zoo) schwingender zweiteiliger Sperrhebel (927) mit seinem unteren Kopf in der rechten Einstellung der Säge den Bremshebel (926) kurz niederdrückt und dann wieder freigibt, während beim Rückwärtsgang der untere Sperrhebelteil (927) zurückschnellt, ohne den Bremshebel (926) zu betätigen. 18. Maschine nach den Ansprüchen i bis 17, dadurch gekennzeichnet,. daß für den Rückwärtsgang der Säge ein zweiter zweiteiliger, am Sägenträger angebrachter Sperrhebel (928) vorgesehen ist, welcher nur beim Rückwärtsgang am Wendepunkt den linken Bremshebel (925) der Sägenbremse .derart niederdrückt, daß hier ein kurzes Bremsen erfolgt, während bei dem darauffolgenden Arbeitsgang nach vorn der Sperrhebel (928) automatisch ausschaltet. =g. Maschine nach den Ansprüchen i bis 18, dadurch gekennzeichnet, das zum Auffüllen der Gelenkbändertrommeln, die durch eine Treibkette miteinander verbunden sind, zwecks Zurückdrehens der Trommeln in einem dem Antrieb entgegengesetzten Sinne die Trommelwellen (61:2,618) mit aufgesetzten Buchsen (Hülsen) (929) versehen sind, welche Nasen (93o) aufweisen, die ihrerseits mit Nasen der Trommelböden (932) im Eingriff stehen, so daß das Ausschalten der Trommeln durch Rückwärtsdrehung ohne Beeinträchtigung der Steuerung erfolgen kann. 2o. Maschine nach den Ansprüchen i bis =g, dadurch gekennzeichnet, daß das Nageln von7,istenteilen in ununterbrochenem Arbeitsgange dadurch bewerkstelligt wird, daß die mit Auskerbungen für das Gelenkbandnageln und Sägen versehene Steuerwalze durch eine solche mit nur einem Nocken für die Pause des Abstreifens derTransportklammernausgewechselt wird, wobei das Ausschalten der Vorrichtung für das Aussetzen der Nagelung derart geschieht, daß nur ein Aussetzen der.Nagelung zustande kommt, nach welcher die Regulierscheibe (372) wieder. in ihre Anfangsstellung zurückschnellt. 21. Maschine nach den Ansprüchen i bis 2o, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung beliebiger Kistenteilbahnen einer gegebenen Kistenbahnlänge nur eine Steuerscheibe verwandt wird, indem bei zwei feststehenden Steuernocken für die Pausen des Gelenkbandnagelns entsprechend der einen Hälfte der zu nagelnden zweiteiligen Kistenbahn (ohne Gelenkbänder) ein dritter, an einem Bügel (952) schwenkbarer und feststellbarer beweglicher Steuernocken (d) für die Pause des Gelenkbandnagelns derart einstellbar ist, daß die beiden anderen Teile (a und b) der Kistenbahn auch in verschiedensten Abmessungen immer der anderen Hälfte (c) der Kistenbahn entsprechen, so daß durch eine Steuerscheibe ohne Umdrehungszahländerung beliebige voneinander abweichende Teilstrecken einer Kistenbahn genagelt werden können. 22. Maschine nach den Ansprüchen i bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die feststehenden Steuernocken (dl, d2) der Steuerscheibe wie auch der verstellbare Steuernocken (d) dreiteilig sind, derart, daß bei einer Verlängerung oder einer Verkürzung ,der Nockenlängen (d) für das Gelenkbandnageln bei Erhöhung oder Verminderung der Umdrehungszahl der Steuerscheibe durch Verstellen des beweglichen Steuernockens (d) nicht nur die verschiedensten Kistenteilbahnen für eine gegebene Kistenbahnlänge steuerbar sind, sondern auch bei verschiedenen Kistenteilbahnen ,die verschiedensten Kistenbahngesamtlängen gesteuert werden können.
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