DE615658C - Vorrichtung zur Herstellung von Teilungen auf Laengenmassstaeben - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Teilungen auf Laengenmassstaeben

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DE615658C
DE615658C DEL86704D DEL0086704D DE615658C DE 615658 C DE615658 C DE 615658C DE L86704 D DEL86704 D DE L86704D DE L0086704 D DEL0086704 D DE L0086704D DE 615658 C DE615658 C DE 615658C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44—DECORATIVE ARTS
    • B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B3/04—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings wherein non-plane surfaces are worked
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44—DECORATIVE ARTS
    • B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B2700/00—Machines, apparatus, tools or accessories for artistic work
    • B44B2700/02—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B2700/025—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings for engraving a surface of revolution

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Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Teilungen auf Längenmaßstäben Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Teilungen auf Längenmaßstäben nach Patent 6o9 948, welche aus einem zylindrischen Stake mit einer- auf dem Zylindermantel schraubenlinig verlaufenden Teilung bestehen. Die Teilung soll, nachdem der zylindrische Stab poliert worden ist, durch Reißen erzeugt werden. Die Strichstärke der Schraubenlinie beträgt in Anbetracht der durch Mikroskop erfolgenden Ablesung nur wenige hundertstel Millimeter.
  • Erfindungsgemäß ist die Vorrichtung derart ausgebildet, daß das Werkzeug zum Reißen der schraubenlinigen Teilung nachgiebig gegen das Werkstück anliegt und neben der Werkzeugschneide, in möglichst geringem Abstand von ihr, eine auf dem Werkstückmantel gleitende Stütze vorgesehen ist.
  • Durch die nachgiebige Werkzeuganordnung wird erreicht, daß das Werkzeug sien an etwa vorhandene Ungleichmäßigkeiten im Umfang und der Fluchtung des zylindrischen Stabes anpaßt, so daß eine durchweg gleichmäßige Strichstärke der Schraubenlinie gewährleistet wird. Die Eindringtiefe der Werkzeugschneide wird dabei durch die beigeordnete Stütze bestimmt. ` Die Vorrichtung kann in eine Drehbank oder eine Rundschleifmaschine eingeordnet werden. Die Herstellung eines Längenmaßstabes stellt sich daher, da sie mittels der Vorrichtung auf einer bereits vorhandenen, sonst anderen Zwecken dienenden Maschine vorgenormnen werden kann, billig.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung ist der Träger für das Werkzeug durch eine Blattfeder mit dem Maschinensupport verbunden, so daß das Werkzeug in der Drehebene des Werkstücks federnd nachgeben kann. Um das Werkzeug auf eine gewünschte Schnittiefe einstellen zu können, ist es -gegenüber der Stütze in Richtung auf das Werkstück verstellbar. Die Werkzeugeinstellung erfolgt durch eine mit dem Werkzeugschaft verbundene Mikrometerschraube. Die Stütze ist vorteilhaft in einer Aussparung des Werkzeugschaftes geführt. Um einer Beschädigung der Werkstückoberfläche vorzubeugen, ist die Stütze mit einem glatt polierten Gleitschuh, vorzugsweise aus hartem Werkstoff, wie Diamant, Achat o. dgl., bewehrt.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung an einem schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. i ist ein Querschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht. Fig. 3 zeigt das Werkzeug. Fig.4 his 7 zeigen Ausführungsformen der dem Werkzeug beigeordneten Stütze. Fig.8 ist ein Ausführungs,- Beispiel für die Feineinstellung des Werkzeuges.
  • Die auf Hochglanz polierte zylindrische Welle i, auf welcher die schraubenlinige Teilung ia erzeugt werden soll, wird zwischen die Spitzen 3, 4 einer Drehbank oder Rundschleifmaschine genommen und mittels eines Mitnehmers in Umdrehung versetzt. Als Werkzeug zum Reißen der Teilung kann ein spitz zugeschliffener Schneidstahl oder, wie in der Zeichnung dargestellt, ein Diamant 5 benutzt werden, der in dem Halter 6eingebettet ist. Der Halter 6 ist mittels Schrauben 7, 8 in einem Werkzeugträger g befestigt. Dieser ist durch eine Blattfeder io mit dem Werkzeugschlitten i i verbunden. Die wirksame Federlänge der Blattfeder i o wird dalyei vorteilhaft verhältnismäßig kurz gewählt. Um eine gleichmäßige Eindringtiefe der Werkzeugschneide zu erhalten, ist in geringer Entfernung von derselben eine Stützei 2 vorgesehen, die vorzugsweise in einer Aussparung 6a des Werkzeugschaftes 6 geführt ist. Die Stütze 12 gleitet mit ihrer gut abgerundeten und glatt polierten Fläche i 2a auf dem Umfang des Werkstückes.
  • Zum feinfühligen Einstellen des Werkzeuges wird vorteilhaft eine Mikrometerschraube, wie beispielsweise in Fig. 8 gezeigt, vorgesehen. Die Mikrometereinrichtung besteht z. B. aus der Mil:rometerschraub,e i 3, die in ein im Werkzeugschaft befindliches Muttergewinde eingreift und in dem Flansch 16 gelagert ist, sowie dem Knopf 14. An letzterem ist eine Teilung angebracht, die mit einem am Flansch 16 befindlichen Nonius zusammenwirkt. Eine Feder i 5, die auch in entgegengesetzter Richtung, wie dargestellt, wirksam sein kann, hält die Flanken des Mikrometergewindes in dichter Anlage.
  • Beim Einrichten der Vorrichtung wird zunächst an einem Probewerkstück die Schnitttiefe, d. h. die Strichstärke der zu erzeugenden schraubenlinigen Teilung bestimmt. Hierzu wird die Stütze 12 mit ihrer Fläche 12b gegen die untere Fläche des Werkzeugträgers 9 gesetzt und dann das Werkzeug 5 durch Längsverschieben des Schaftes 6 @eingestellt. Zur Feststellung der Stütze 12 zum Werkzeugschaft 6 dient eine Schraube 13. Nach erfolgter Einstellung der Werkzeugschneide wird das Probestück entfernt und das Werkstück i zwischen die Spitzen 3, 4 genommen. Es wird nun entweder das umlaufende Werkstück am feststehenden Werkzeug in einem der Teilung entsprechenden Vorschub entlang bewegt oder umgekehrt das Werkzeug am umlaufenden, aber axial unverschiebbaren Werkstück. Unrunde Stellen oder vorhandener Schlag der zylindrischen Welle i beeinflussen die Gleichmäßigkeit in der Strichstärke der zu erzeugenden Schraubenlinie nicht, da das Werkzeug nachgiebig anliegt und die auf dem Werkstü ckumfang gleitende Stütze sich jeder Oberflächenbeschaffenheit der Welle i anpaßt. Die Stütze la.nn in der in Fig. 4 dargestellten Form ausgebildet sein und hinter oder neben der Werkzeugschneide angeordnet werden. Sie kann aber auch die aus Fig. 5 und 6 ersichtliche Gestaltung erfahren. Hierbei ist die Gleitfläche i 2a von dem Schaft i-- abgekröpft und befindet sich neben der Werkzeugschneide. Die Stütze kann jedoch auch beispielsweise mit zwei Gleitschenkeln, welche die Werkzeugschneide U-förmig lxmgeben, versehen, oder sie kann auch fest am Werkzeugträger 9 angeordnet sein. Stets ist Raum für störungsfreie Spanabfuhr freigelassen. Um Beschädigungen auf der Werkstückob:erfläche mit Sicherheit von vornherein auszuschalten, wird die Stütze zweckmäßig mit einem Gleitschuh 14 (Fig. 7) versehen. Dieser besteht aus einem harten Werkstoff, vorzugsweise Diamant oder Achat, dessen Befestigung in geeigneter Weise ,erfolgt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von 'Teilungen auf Längenmaßstäben mach Patent 6o9 948, welche aus einem zylindrischen Stäbe mit einer auf dem Zylindermantel schraubenlinig' verlaufenden Teilung bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug zum Reißen der schraubenlinigenTeilung nachgiebig gegen den Rundstab anliegt und neben der Werkzeugschneide, in möglichst geringem Abstand von ihr, eine auf dem Zylindermantel gleitende Stütze vorgesehen ist, -welche die Eindringtiefe der Werkzeugschneide in den Rundstab bestimmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger für das Werkzeug durch eine Blattfeder mit dem Werkzeugschlitten verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug in einer Führung seines Trägers auf den Rundstab@"einstellhar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze in einer Aussparung des Werkzeugschaftes geführt ist.
DEL86704D 1934-10-03 1934-10-03 Vorrichtung zur Herstellung von Teilungen auf Laengenmassstaeben Expired DE615658C (de)

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