DE615372C - Einrichtung zum Betrieb von elektrischen Flammenbogenoefen mit von Gegenlaufturbinenangetriebenen Gleichstromerzeugern - Google Patents

Einrichtung zum Betrieb von elektrischen Flammenbogenoefen mit von Gegenlaufturbinenangetriebenen Gleichstromerzeugern

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DE615372C
DE615372C DEA63943D DEA0063943D DE615372C DE 615372 C DE615372 C DE 615372C DE A63943 D DEA63943 D DE A63943D DE A0063943 D DEA0063943 D DE A0063943D DE 615372 C DE615372 C DE 615372C
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Germany
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direct current
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arc furnaces
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Expired
Application number
DEA63943D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Kranz
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/005Electrical diagrams

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

Die bisher bekannten Schaltungen.von mit Gegenlaufturbinen gekuppelten Gleichstromerzeugern für Parallelbetrieb in Licht- und Kraftnetzen sind zur Speisung von Flammenbogenöfen nicht geeignet, weil der Flammenbogen in bezug auf Spannungsschwankungen sehr empfindlich ist. Bei Änderung der Erregung eines Generators wird der Flammenbogen desjenigen Flammenbogenofens, der von dem mit dem anderen Wellenende der Gegenlaufturbine gekuppelten Generator gespeist wird, gestört. In vielen Fällen kommt der Flammenbogen durch diese Störung zum Erlöschen. Um die gegenseitige Beeinflussung zu vermeiden, ist es bekannt, je einen Stromerzeuger getrennt auf einen Flammenbogen arbeiten zu lassen. Bei Kupplung dieser Stromerzeuger mit Gegenlaufturbinen in der Weise, daß mit jedem Wellenende der Gegenlaufturbine ein Stromerzeuger gekuppelt ist, der jeweils 'einen Flammenbogen speist, ist aber ein Dauerbetrieb infolge der Eigenart der Gegenlaufturbine ebenfalls nicht möglich. Bei Änderung der Erregung des den einen Flammenbogenöfen speisenden Generators wird die Drehzahl des mit dem anderen-Wellenende der Turbine gekuppelten Stromerzeugers1 beeinflußt, wodurch der von diesem letzteren Stromerzeuger gespeiste Flammenbogen ebenfalls gestört oder zum Erlöschen gebracht wird.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung zum Betrieb von elektrischen Flammenbogenöfen mit von. Gegenlaufturbinen angetriebenen Gleichstromerzeugern, bei der erfindungsgemäß diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß die für den Betrieb eines Flammenbogens erforderliche Leistung von zwei oder in. Gleichstromerzeugern geliefert wird und daß die elektrisch zusammengehörigen Gleichstromerzeuger in Reihe geschaltet mit verschiedenen Wellen der Gegenlaufturbine gekuppelt sind.
Treten hierbei im Stromkreis eines Flammenbogens BelaiStungsschwanlcungen auf, so werden sich diese Schwankungen nur auf die beiden die Generatorgruippen bildenden Generatoren übertragen, und zwar derart, daß die Zu- bzw. Abnahme der Belastung sich auf die beiden zugehörigen Generatoren gleichmäßig verteilt, während infolge der betrieblichen Eigenschaften der antreibenden Gegenlaufturbine sich diese Schwankungen auf den Dampf bedarf der Turbine eindeutig in zu- oder abnehmendem Sinne ausdrucken. Etwa noch an die Gegenlaufturbine angeschlossene Generatorgruppen bleiben von diesen Schwan-, kungen unberührt, weil die beiden zur Gruppe
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Rudolf Kranz in Mannheim.
gehörigen Generatoren mit dem zugehörigen Flammenbogenofen einen unabhängigen Stromkreis, gewissermaßen eine Grundbelastung für die Gegenlauf tür bine bilden. Die Leistungsabgabe an diese Generatorgruppe erfolgt also von der Turbine unabhängig von den von der anderen Generatorgruppe hervorgerufenen Leistungsschwankungen.
In dar Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch unter Weglassung der für das Verständnis der Erfindung unwesentlichen Teile dargestellt.
Mit T ist die Gegenlaufturbine bezeichnet, auf deren Wellen Gleiehstronierzeuger M1 bis M1 sitzen, von denen M1 und M2 den Ofen O1, die Generatoren ΜΆ und M& den Ofen O2 speisen. Die Ankerwicklungen der Gleichstromerzeuger M1 und M2 sowie Ms und sind in Reihe geschaltet. Von den beiden in Reihe geschalteten Gledchstromerzeugern sitzt je einer auf den beiden Wellen der Gegenlauf turbine T. Die Magnetwicklungen können in Reihe oder parallel geschaltet sein. Um die Stabilität der Speisung wirtschaftlich zu machen, können die Stromerzeuger mit einer entmagnetisierenden Reihenschlußwicklung versehen werden. Diese entmagnetisierenden Reihenschlußwickluingen können entweder auf den Gleichstromerzeugeorn oder auf deren Erregermasichinen oder auf beiden aufgebracht werden. Um den Betrieb beider Gruppen unabhängig voneinander zu gestalten, kann man den Stromerzeugergruppen M1, M2, M3 und Mt getrennte Erreigermaschinen zuordnen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung· zum Betrieb von elektrischen Flammenbogenofen mit von Gegenlaufturbinen angetriebenen Gleichstromerzeuglern, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Betrieb eines Flammenbogens erforderliche Leistung von zwei oder 2ti Gleichstromerzeugern geliefert wird und daß die elektrisch zusiammengehörigen Gleichstromerzeuger in Reihe geschaltet mit verschiedenen Wellen der Gegenlaufturbine gekuppelt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin. geöruCkt in der
DEA63943D 1931-10-31 1931-10-31 Einrichtung zum Betrieb von elektrischen Flammenbogenoefen mit von Gegenlaufturbinenangetriebenen Gleichstromerzeugern Expired DE615372C (de)

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