DE615293C - Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE615293C
DE615293C DEA64519D DEA0064519D DE615293C DE 615293 C DE615293 C DE 615293C DE A64519 D DEA64519 D DE A64519D DE A0064519 D DEA0064519 D DE A0064519D DE 615293 C DE615293 C DE 615293C
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AUSTRO DAIMLER PUCHWERKE AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/02Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location, or kind of clutch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description

Es ist eine Antriebsvorrichtung für Kraftfahrzeuge bekannt, die außer einer sperrbaren Freilaufkupplung und einer zum Synchronisieren der sich drehenden Teile beim Sperren des Freilaufes dienenden Reibungskupplung noch eine gebräuchliche ein- und ausschaltbare Hauptkupplung enthält. Diese Antriebsvorrichtung ermöglicht unter Ausnutzung der dem nicht gesperrten Freilauf eigenen Vorteile eine Brennstoffersparnis und eine Getriebeschonung sowie infolge Einbaues der Synchronisierungsreibungskupplung - auch ein stoßloses Sperren des Ereilaufes.
Es ist ferner eine Antriebsvorrichtung aus einer gebräuchlichen ein- und ausschaltbaren Hauptkupplung in Verbindung mit einer während des Betriebes nicht lösbaren hydraulischen Kupplung bekannt, die den Kraftfluß zwischen treibender und getriebener Welle
20= nicht durch eine starre mechanische Verbindung, sondern durch bewegte Flüssigkeit herstellt und im Augenblick des Einkuppeins bestehende Drehzahlunterschiede nicht plötzlich, sondern allmählich durch den ihnen eigentümlichen Schlupf ausgleicht. Mit diesem Antrieb ist wohl ein sanftes Anfahren bzw. ein sanftes Wiederanfahren nach vollzogener Schaltung des Getriebes möglich; auf den Schaltvorgang selbst aber hat die hydraulische Kupplung keinen Einfluß, weil sie beim Schalten nach dem Durchtreten der Hauptkupplung vom Getriebe abgeschaltet ist. Für das Schalten ist also das Ausschalten der Hauptkupplung notwendig, um gefahrvolle Stöße zu vermeiden, d. h. es bestehen genau die gleichen Verhältnisse, wie wenn keine hydraulische Kupplung vorhanden wäre, weil das Getriebe vom Motor abgekuppelt und mit dem Wagen verbunden ist.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Er- ^0 findung die Aufgabe zugrunde, ohne irgendeinen vorbereitenden Handgriff und insbesondere ohne Betätigung der gebräuchlichen Hauptkupplung oder , irgendeiner anderen Kupplung ein sanftes, gefahrloses Schalten des Getriebes zu ermöglichen. Dies wird dadurch erreicht, daß in den Antrieb unter Verzicht auf die gebräuchliche ein- und ausschaltbare Hauptkupplung sowohl zwischen Motor und Getriebe eine nachgiebige hydraulische Kupplung als auch hinter dem Getriebe eine selbsttätig wirkende sperrbare Freilaufkupplung eingeschaltet ist, die im nicht gesperrten Zustand die Kraftübertragung nur von der Antriebsmaschine zum Wagen, nicht aber umgekehrt, bewirkt. Ein sanftes, gefahrloses Schalten des Getriebes wird deshalb erzielt, weil das Getriebe in der Richtung zum Wagen durch die Freilaufkupplung selbsttätig abgeschaltet ist und in der Richtung zum Motor die nachgiebige hydraulische Kupplung wirksam ist. Mit dieser Einrichtung wird außer-
dem jederzeit ein sanftes Sperren des Freilaufes sowie eine Brennstoffersparnis und eine Getriebeschonung bei nicht gesperrtem Freilauf erzielt.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ι der Antriebsmotor, 2 das Gehäuse für das Geschwindigkeitswechselgetriebe, 3 die hinter dem Getriebe 2 angeordnete, an sich bekannte, selbsttätig wirkende Freilaufkupplung, mit Hebel 4 zum Sperren, die im nicht gesperrten Zustand die Kraftübertragung nur von der Antriebsmaschine zum Wagen, nicht aber umgekehrt, bewirkt, S die zur Hinterachse führende Kardanwelle und 6 die zwischen Motor ι und Getriebe 2 angeordnete, an sich bekannte, nachgiebige, während des Betriebes nicht lösbare hydraulische Kupplung. Eine Hauptkupplung ist nicht vorgesehen.
jo Bei einer solchen Antriebsvorrichtung wird das sanfte Schalten des Getriebes dadurch erzielt, daß es beim Schalten bei gedrosselter Antriebsmaschine hinten durch die Freilaufkupplung vom Wagen selbsttätig abgeschaltet ist und vorn der Schlupf der hydraulischen Kupplung wirksam ist, der bei der niedrigen Drehzahl der Antriebsmaschine und der (unbelasteten) Zahnräder des Getriebes sehr groß und damit sehr wirksam ist. Daher vollzieht sich die Schaltung sowohl beim
Hinauf schalten als auch Herunterschalten leicht und sanft, wobei im zweiten Fall die Antriebsmaschine wegen der hydraulischen Kupplung nicht stehen bleibt.
Das sanfte Sperren der Freilaufkupplung 3 mittels des Hebels 4 wird durch die hydraulische Kupplung 6 ermöglicht. Für das Sperren des Freilaufes liegt praktisch ein Bedürfnis nur dann vor, wenn der Wagen ausrollt oder bergab rollt und beim Auftreten irgendeiner Gefahr auch der Motor als Bremse herangezogen werden soll. Solange der Freilauf nicht gesperrt ist, wird an Benzin gespart, und das Hinterachsgetriebe kann ohne Beanspruchung arbeiten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Antriebsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb unter Verzicht auf die gebräuchliche ein- und ausschaltbare Hauptkupplung sowohl zwischen Motor (1) und Getriebe (2) eine nachgiebige, während des Betriebes nicht lösbare hydraulische Kupplung (6) als auch hinter dem Getriebe eine selbsttätig wirkende, sperrbare Freilaufkupplung (3) eingeschaltet ist, die im nicht gesperrten Zustand die Kraftübertragung nur von der Antriebsmaschine zum Wagen, nicht aber umgekehrt, bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GKMM'CKT IN BKH
DEA64519D 1931-04-14 1931-05-31 Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE615293C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT615293X 1931-04-14

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DE615293C true DE615293C (de) 1935-07-02

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ID=3677529

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DEA64519D Expired DE615293C (de) 1931-04-14 1931-05-31 Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE615293C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE843367C (de) * 1948-11-20 1952-07-07 Friedrich Dipl-Ing D Nallinger Schaltvorrichtung fuer das Wechselgetriebe und die Haupttrennkupplung von Kraftfahrzeugen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE843367C (de) * 1948-11-20 1952-07-07 Friedrich Dipl-Ing D Nallinger Schaltvorrichtung fuer das Wechselgetriebe und die Haupttrennkupplung von Kraftfahrzeugen

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