DE615015C - Schaltuhr - Google Patents

Schaltuhr

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DE615015C
DE615015C DES110678D DES0110678D DE615015C DE 615015 C DE615015 C DE 615015C DE S110678 D DES110678 D DE S110678D DE S0110678 D DES0110678 D DE S0110678D DE 615015 C DE615015 C DE 615015C
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DE
Germany
Prior art keywords
time switch
timer
drive
heating
drive member
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Expired
Application number
DES110678D
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English (en)
Inventor
Carl Kuehnel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES110678D priority Critical patent/DE615015C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE615015C publication Critical patent/DE615015C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B49/00Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F25B49/04Arrangement or mounting of control or safety devices for sorption type machines, plants or systems
    • F25B49/046Operating intermittently

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Schaltuhr Es sind in der Technik vielfach Apparate bekannt, die nach bestimmten zeitlich festgelegten Gesetzmäßigkeiten mit Energie versorgt werden müssen. So werden z. B. periodische Absorptionsapparate derart betrieben, daß die Heizenergie eine bestimmte Zeit lang dem Kocherabsorber zugeführt wird. In dieser Zeit wird das Arbeitsmittel aus dem Absorptionsmittel ausgetrieben. In einer anderen Zeit wird die Heizmittelzufuhr zum Kocherabsorber unterbunden und dafür durch Kühlung dieses Apparatteils die Absorption des ausgetriebenen Kältemittels unter kälteerzeugender Verdampfung hervorgerufen. Für die Ein- und Ausschaltung der Energiezufuhr ist es in diesen Fällen bekannt, Schaltuhren zu verwenden, die zu ganz bestimmten Zeitpunkten entsprechende Schaltimpulse geben. Man hat zu diesem Zweck vielfach Schaltuhren verendet, welche von Hand aufgezogen werden. Um einen vollautomatischen Betrieb zu ermöglichen, sind ferner schon Schaltuhren mit elektromotorischem Antrieb verwendet worden. Diese Uhren arbeiten irn Betrieb einwandfrei, haben jedoch verhältnismäßig hohe Herstellungskosten.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltuhr für einen wärmeabgebende Teile enthaltenden Apparat, insbesondere für die periodische Ein- und Ausschaltung der Kocherabsorberheizung von periodischen Absorptionskälteapparaten, bei der ein durch Temperaturschwankungen betätigtes Antriebs-Organ vorgesehen ist. Erfindungsgemäß wird das temperaturabhängige Antriebsorgan der Schaltuhr von einem Temperaturschwankungen- unterworfenen Teil des Apparates periodisch beheizt. Das läßt sich praktisch so ausführen, daß ein Antriebsorgan für die Schaltuhr vorgesehen wird, das sich unter dem Einfluß von Wärme verstellt. Als Antriebsorgan können zu diesem Zwecke die verschiedensten Mittel verwendet werden. So kann man beispielsweise einen sich unter Temperatureinfluß verstellenden beweglichen Balg oder einen Bimetallstab als Antriebsorgan verwenden. Wenn: es sich um eine Schaltuhr zum Ein- und Ausschalten der Heizeinrichtung einer. -periodischen Absorptionskältemaschine handelt, wird man das Antriebsorgan der Schaltuhr vorzugsweise in Wärmeberührung mit dem Kocherabsorber bringen. Man kann aber auch den Kondensator, den Verdampfer oder sonstige Teile des Apparates benutzen, die entsprechend der periodischen Wirkungsweise des Apparate Temperaturselhwankungen unterworfen sind.
  • a sind schon Uhren bekannt, die durch Temperaturschwankungen aufgezogen werden. So hat man beispielsweise das Aufzugsorgan einer solchen Uhr durch künstliche Wärmezufuhr aus einer, besonderen Heizvorrichtung angetrieben. Demgegenüber besteht der Vorteil der Erfindung darin, daß keine besondere Heizvorrichtung für den Schaltuhrantrieb benötigt wird, da hier der Apparat, welcher von der Schaltuhr gesteuert wird, selbst als Wärmeduelle für das Antriebsorgan dient.
  • Bei der Durchbildung der Erfindung wird man zweckmäßig die Schaltuhr mit einem Energiespeicher, beispielsweise einer Feder, ausrüsten, welche von der thermisch gesteuerten Antriebsvorrichtung geladen wird. Die Anordnung wird dabei zweckiniißig so getroffen, daß nach Aufspeicherung einer bestimmten Energiemenge der weitere Einfluß der Antriebsvorrichtung auf den Energiespeicher aufgehoben wird.
  • Die-Figuren zeigen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • In Fig. i ist ein Haushaltskühlschrank dargestellt, der mit einer periodisch wirkenden Absorptionskältemaschine ausgerüstet ist. i ist der Kocherabsorber des Apparates. Er ist mit einem festen Absorptionsstoff, z. B. Calciumchlorid, gefüllt, das mit Ammoniak gesättigt ist. Während der Austreibungsperiode wird das Kältemittel aus ,der chemischen Verbindung ausgetrieben. Es gelangt in einen luftgekühlten Kondensator z, und das Kondensat fließt von dort in einen in der Kühlschrankisolation befindlichen Sammelbehälter 3. An diesen ist eine Verdampferschlange 4 angeschlossen. Die Verdampferschlange 4. befindet sich in einem in den Kühlraum 5 eingebauten Speicherbehälter 6, der finit einer Vorrichtung 7 zur Eisfabrikation versehen ist. Bei Abschaltung der Heizvorrichtung wird der Kocherabsorber von der ihn umgebenden Luft gekühlt, so daß die kälteerzeugende Verdampfung im Verdampfer q. einsetzt. Das Kältemittel kehrt dann wieder in den Kocherabsorber i zurück. Zur Verstärkung der Wärmeabfuhr sind Kühlrippen S auf der Außenfläche des Verdampfers angeordnet.
  • Es handelt sich im vorliegenden Fall um einen elektrisch beheizten Kocher. In das Kocherinnere ist eine Heizpatrone g eingebaut, der die Energie von einem elektrischen Netz i o, ii zugeführt wird. Zur periodischen Ein- und Ausschaltung der Heizpatrone dient eine Schaltuhr 12. Diese Schaltuhr besitzt eine als Energiespeicher dienende Feder 13, unter deren Kraftwirkung die Schaltuhr abläuft. Die Uhr 12 selbst ist in an sich bekannter Weise so aufgebaut, daß auf einer in der Figur nicht dargestellten Schaltscheibe entsprechende Kontakte zum Ein- und Ausschalten des Heizstromes vorgesehen sind.
  • Die Schaltuhr i2 wird erfindungsgemäß von einer Vorrichtung aufgezogen, welche durch Wärme eines wärmeabgebenden Teils des Absorptionsapparates angetrieben wird. Zu diesem Zweck ist in Wärmeberührung mit der Außenwandung des Kocherabsorbers i ein nach außen völlig abgeschlossener versteilbarer Balg 14 angeordnet. In dem durch diesen Balg umschlossenen Raum befindet sich eine Flüssigkeit, beispielsweise Schwefeldioxyd, die entsprechend den Temperaturschwankungen des Kocherabsorbers mehr oder weniger verdampft und dadurch die Abschlußplatte 15 des Balges entsprechend hebt und senkt. Starr mit dieser Platte verbunden ist eine Zahnstange iti, deren oberes Ende mit einem Zahnrad 17 zusammenarbeitet. Von diesem Zahnrad 17 wird zweckmäßig über ein Rädervorgelege iS die als Energiespeicher der Uhr dienende Feder 13 aufgezogen. Zwischen dem Vorgelege und der Uhr befindet sich eine Rutschkupplung i9, die zweckmäßig so ausgebildet ist, daß nach Speicherung einer bestimmten Energiemenge in der Feder eine weitere Kraftwirkung der Aufzugsvorrichtung 1q. verhindert wird. Die Vorrichtung kann praktisch so ausgebildet sein, daß das Aufziehen der-Feder bei der Bewegung der Zahnstange nach oben, d. h. bei Erwärmung des Kocherabsorbers erfolgt. Es ist aber auch möglich, die Hin- und Rücklaufbewegung der Zahnstange für das Aufziehen zu benutzen.
  • Bei der Abkühlung des Kocherabsorbers wird die Antriebsvorrichtung von der Feder entkuppelt, so daß die Antriebsvorrichtung frei zurücklaufen kann. Auf diese Weise wird die Uhr immer während der Austreibungsperiode des Apparates aufgezogen; denn während dieser Zeit steigt die Temperatur des Kocherabsorbers.
  • Im vorliegenden Fall ist an einen Apparat gedacht, der während 24 Stunden mit drei Heizperioden betrieben wird. Der Energiespeicher 13 und die zugehörige Aufzugsvorrichtung wird zweckmäßig so bemessen, daß ein während einer Heizperiode erfolgendes Aufziehen der Uhr ausreicht, um die Schaltuhr über einen größeren Zeitraum, beispielsweise über einen ganzen Tag, anzutreiben. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Schaltuhr auch weiterläuft, falls einmal aus irgendeinem Grunde eine Heizperiode ausfallen sollte. Im Stromkreis der Heizpatrone 9 liegt nämlich noch ein Thermostat 2o, der in Wärmeberührung mit dem kälteerzeugenden Teil des Apparates angeordnet ist. Dieser Thermostat ist so eingestellt, daß er den Heizstromkreis unterbricht, wenn die Temperatur im Speicherkasten 6 unter einen bestimmten Wert sinkt. Auf diese Weise ist es möglich, die an sich starre Uhrenschaltung dein wechselnden Kältebedarf anzupassen. Die Heizperiode wird nämlich in Abhängigkeit von dem Thermostaten 20 verkürzt, oder sie fällt sogar gegebenenfalls ganz aus, wenn eine genügend tiefe Temperatur im Kühlraum vorhanden ist. Der Speicherkasten ist so bemessen, daß auch bei Ausfall einer Heizperiode die in ihm aufgespeicherte Kälteenergie ausreicht, um den Bedarf des Kühlschrankes so lange zu decken, bis nach der nächstfolgenden Heizperiode eine neue Kälteerzeugung einsetzt.
  • Bei dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel dient die Schaltuhr 12 sowohl zum Ein- und Ausschalten der Heizpatrone. Die Erfindung ist jedoch nicht auf solche Ausführungen beschränkt. Man kann sie mit Vorteil auch bei Anordnungen anwenden, in welchen eine Schaltuhr lediglich dazu bestimmt ist, die Energie in bestimmten großen Zeitabständen freizugeben und in anderen Zeitabschnitten zu sperren. Da die Elektrizitätswerke vielfach in den Zeiten geringer Belastung, also in der Nachtzeit und in den Mittagsstunden, ihre Energie zu billigeren, Tarifen abgeben, kann man die periodischen Absorptionskälteapparate so betreiben, daß eine Tarifschaltuhr vorgesehen wird, welche während der billigen Tarifzeiten den Heizstrom freigibt. Die Ein- und Ausschaltung des Heizstromes kann in solchenFällen durch irgendeine zweite automatische Schaltvorrichtung erfolgen, beispielsweise durch Thermostaten, die die Kocherabsorbertemperatur und die V erdampfertemperatur messen. Auch die in solchen Fällen zur Freigabe der Energie verwendeten Tarifschaltuhren können gemäß der Erfindung mit einer lediglich durch Wärme betriebenen Aufzugsvorrichtung versehen sein.
  • Die Erfindung ist ferner nicht auf die elektrisch beheizten Absorptionsapparate beschränkt. Man kann sie vielmehr mit Vorteil auch anwenden bei Apparaten, die mit einer Brennstoffheizung, beispielsweise .einer Gasheizung, betrieben werden. Für diese Ausführungsformen ist in. Fig. 2 ein Beispiel schematisch gezeichnet. Soweit die Apparatteile denen in Fig. i entsprechen, sind dieselben Bezugszeichen verwendet. Der Kocherabsorber i ist in stehender Anordnung an einer Seitenwand des Kühlschrankes befestigt. Die Heizwärme wird ihm durch ein inneres Heizrohr 21 zugeführt. Um eine gleichmäßige Verteilung der Heizwärme zu erreichen, sind in dieses Heizrohr Wärmeleitkörper 22, 23 eingebaut, deren Zahl und Anordnung so gewählt ist, daß die pro Wegeinheit der Heizgase auf den festen Absorptionsstoff übertragene Wärmemenge annähernd konstant ist. 24 ist ein Gasbrenner, dem das Brenngas von einer Leitung 25 her über eine Schaltuhr 26 zugeführt wird. Vor der Schaltuhr ist die Zündflammenleitung 27 abgezweigt. Die Schaltuhr ist mit einer als Energiespeicher. dienenden Feder 28 versehen, die zu ihrem Antrieb dient. Diese Feder wird durch ein von der Heizflamme 24 abhängiges Organ aufgezogen. Zu diesem Zweck ist am Brennerkopf ein Bimetallstab29 befestigt, der bei brennender Heizflamme sich nach der rechten Seite zu umbiegt und dadurch eine gelenkig mit ihm verbundene Zahnstange 30 nach der rechten Seite drückt. Diese Stange überträgt die Bewegung über ein Rädervorgelege 31 und eine Rutschkupplung 32 auf die zum Antrieb dienende Feder 28o Wenn die Schaltuhr nach Beendigung der Heizperiode die Brennstoffzufuhr zum Brenner 2¢ unterbricht, kühlt sich der Bimetallstab 29 ab, so daß er sich nach links zurücklegt und dabei die Zahnstange 30 mitnimmt. Das Rädervorgelege 3 1 . ist im Ausführungsbeispiel so ausgebildet, daß es bei dieser rückläufigen Bewegung stehenbleibt. Man kann aber auch die Rücklaufbewegung für das Aufziehen nutzbar machen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die in den Ausführungsbeispielen dargestellten periodischen Absorptionsapparate beschränkt. Sie kann vielmehr in Verbindung mit Schaltuhren a117 gemein angewendet werden, besonders in allen den Fällen, wo durch die Schaltuhr zu bestimmten Zeiten ein Aus- bzw. Einschalten eines Energiestromes erfolgt.
  • So kann man die Erfindung z. B. anwenden in Verbindung mit Schaltuhren, welche bei Heißwasserspeichern, Ofen für Nachtbeheizung, Frühbeetheizungen o. dgl. vorgesehen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltuhr mit einem durch Temperaturschwankungen betätigten Antriebsorgan für einen -wärmeabgebende Teile enthaltenden Apparat, insbesondere für die periodische Ein- und Ausschaltung der Kocherabsorberheizung von periodischen Absorptionskälteapparaten, dadurch gekennzeichnet, daß das temperaturabhängige Antriebsorgan der Schaltuhr von einem Temperaturschwankungen unterworfenen Teil des Apparates periodisch beheizt wird.
  2. 2. Schaltuhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Kraftspeicher ausgerüstet ist, der von dem Antriebsorgan geladen wird: 3.
  3. Schaltuhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Antriebsorgan aus einem beweglichen Balg besteht. q..
  4. Schaltuhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan ein unter Wärmewirkung seine Lage ändernder fester Körper ist.
  5. 5. Schaltuhr nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan aus einem Bimetallstab besteht.
  6. 6. Schaltuhr nach Anspruch i, dadurch gekenn2eiehnet; daß,der Teil des Apparates, welcher durch seine Temperaturschwankungen das Antriebsorgan der Schaltuhr beheizt, von der Schaltuhr selbst gesteuert wird.
  7. 7. Schaltuhr eines periodischen Absorptionsapparates nach Anspruch 6, dadurch gekennzeicknet, daß das Antriebsorgan in Wärmeberührung mit dem Kocherabsorber des Apparates steht. B. Schaltuhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan mit dem Kraftspeicher der Schaltuhr derart gekuppelt ist, daß die Wirkung des Antriebsorgans nach Aufspeicherung einer bestimmten Energiemenge aufgehoben wird.
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