DE615014C - Periodisch wirkende Absorptionskaeltemaschine - Google Patents

Periodisch wirkende Absorptionskaeltemaschine

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DE615014C
DE615014C DEN32326D DEN0032326D DE615014C DE 615014 C DE615014 C DE 615014C DE N32326 D DEN32326 D DE N32326D DE N0032326 D DEN0032326 D DE N0032326D DE 615014 C DE615014 C DE 615014C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B17/00Sorption machines, plants or systems, operating intermittently, e.g. absorption or adsorption type
    • F25B17/08Sorption machines, plants or systems, operating intermittently, e.g. absorption or adsorption type the absorbent or adsorbent being a solid, e.g. salt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Periodisch wirkende Absorptionskältemaschine Beim Betrieb von Kältemaschinen muß man im Kühlraum eine bestimmte Temperatur innehalten, die ausreicht, das Kühlgut jederzeit frisch zu -halten. Die hierzu erforderliche Kälteleistung ist je nach der Tages- und Jahreszeit verschieden. Man muß dafür sorgen, daß -durch Lieferung der erforderlichen Kältemenge die gewünschte Temperatur im Kühlraum erreicht wird. Zu diesem Zweck hat man bisher besondere Regeleinrichtungen vorgesehen, welche die Kälteerzeugung je nach der erforderlichen Kältemenge beeinflussen. Bei solchen Regelmethoden werden die Maschinen nicht voll ausgenutzt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf periodisch wirkende Absorptionskältemaschinen, die einen vom Kühlraum isoliert angeordneten kälteerzeugendenTeil besitzen, der seinerseits durch eine indirekte Wärmeübertragungsvörrichtung mit dem Kühlraum in Verbindung steht. Erfindungsgemäß steht der kälteerzeugende Teil mit einem vom Kühlraum isolierten, mit einer als Speichermittel dienenden Flüssigkeit gefüllten Gefäß in Wärmeaustausch, so daß die von dem Speichermittel gespeicherte Kälte durch die indirekte Wärmeübertragungsvorrichtung regelbar auf den Kühlraum übertragen werden' kann, Da man hierbei in den Absorptionsvorgang der Kältemaschine durch Regeleinrichtungen nicht einzugreifen braucht, kann die Leistungsfähigkeit der Kältemaschine voll ausgenutzt werden. Die gesamte während der Bietriebszeit-lieferbare Kälteleistung wird in dem Kältespeicher aufgespeichert und von dort aus nach Bedarf in den Kühlraum übertragen. Der Kältespeicher wird zweckmäßig als Schmelzspeicher ausgebildet. Als Speicherungsmittel wird vorzugsweise eine Flüssigkeit verwendet, deren Gefrierpunkt unter o° C liegt.
  • Es ist zwar schon bekannt, bei Kälteapparaten, die mit Kompressionsmaschinen arbeiten, vom. Kühlraum isolierte Kältespeicher anzuordnen, von denen aus die Kälte auf den Kühlraum übertragen wird. Ebenso ist es auch schon bekannt, den Kühlraum eines Kälteapparates von einem mit künstlichem Eis gefüllten Speicher aus zu kühlen. Die Erfindung beruht demgegenüber auf der Erkenntnis, daß gerade bei periodischen Absorptionsinaschinen die Verwendung des vom Kühlraum isolierten Speichers von größter Bedeutung für die Verbesserung der Kältemaschine selbst ist. Während es nämlich beispielsweise bei Kompressionskältemaschinen und auch bei kontinuierlich wirkenden Absorptionsmaschinen möglich ist, durch Regelung der Antriebsseite der Maschine die gewünschte konstante Kühlraumtemperatur aufrechtzuerhalten, können periodische Apparate auf diese Weise nicht geregelt werden. Diese Apparate sind die einzigen Kälteerzeuger, welche in bestimmten Zeiten, nämlich während der Heizperiode, Wärme auf den Kühlraum übertragen können. Man hat bereits bei periodischen Apparaten einen Kältespeicher direkt in den Kühlraum eingebaut. Hierdurch läßt sich jedoch nicht die gewünschte konstante Kühlraumtemperatur erzielen. Durch die Erfindung wird dieses Ziel erreicht, indem der Kältespeicher, der bisher direkt im Wärmeaustausch mit dem Kühlraum stand, nun im. einem besonderen, vom Kühlraum isolierten Raum untergebracht ist.
  • Besonders vorteilhaft ist es, einen Kühlschrank mit mehreren Kocherabsorbern -auszurüsten, die auf einen gemeinsamen, so angeordneten Kältespeicher arbeiten. Diese Kocherabsorber werden dann vorzugsweise so betrieben, daß in der Zeit, wenn irgendeiner der Kocherabsorber als Austreiber arbeitet, die anderen als Absorber wirken. Man hat es nun durch die Wahl der Anzahl und der Größenverhältnisse der Kocherabsorber in der Hand, einen Kühlschrank so zu konstruieren, daß er einen gleichmäßigen Anschlußwert besitzt, was besonders in tarifpolitischer Beziehung von großer Bedeutung ist, da die Elektrizitätswerke Wert darauf legen, eine möglichst gleichmäßige Belastung durch ihre Abnehmer zubekommen. Während der Anschlußzeit, und zwar vorzugsweise in der Zeit, wo die Eltwerke billigen, sogenannten Nachtstrom abgeben, werden die in einem Kühlschrank eingebautenKocherabsorbervoll zur Kälteerzeugurg ausgenutzt. Die Verwendung der erzeugten Kälte erfolgt durch Entladung des Speichers gemäß den jeweiligen Erfordernissen.
  • In-den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeichnet. Fig. i zeigt einen Kühlschrank, der mit zwei periodisch wirkenden, mit festem Absorptionsmittel arbeitenden luftgekühlten Kältemaschinen ausgerüstet ist. i und 2 sind die Kocherabsorber, von denen aus das Kältemittel während der Austreibungsperiode durch . Kondensatoren 3; q. in Sammelbehälter 5, 6 geleitet wird. - Än- diese Sammelbehälter sind Verdampfungsschlangen 7, 8 angeschlossen, "die in einen besonderen, als Schmelzspeicher ausgebildeten Raum g hineinragen: Dieser Schmelzspeicher ist vom Kühlraum io durch eine Isolationsschicht 16 getrennt. Die beiden Kocherabsorber, welche wechselweise arbeiten, speichern mit-Hilfe der Verdampfungsschlangen 7, 8 die erzeugte Kälte im Kältespeicher g auf. Zur-Übertragting der erzeugten Kälte auf den Kühlraum: dient ein. Hilfsflüssigkeitssystem, das aus einem im Kältespeicher - angeordneten Vorratsbehälter - i z und einer - im Kühlraum 'befindlichen Verdampfungsschlange 13 besteht. Vom Vorratsbehälter i i führt eine Leitung 12 zur Verdampfungsschl ange,während durch eine zweite Leitung 14 die verdampfte Hilfsflüssigkeit aus dem Kühlraum in den Vorratsbehälter i i zurücktritt.
  • Um die Temperatur im Kühlraum auf dem gewünschten Wert zu halten, ist in der Leitung 12 ein Ventil 15 vorgesehen, das in Abhängigkeit von der Kühlraumtemperatur gesteuert wird. Bei Unterschreiten der gewiünschten Kühlraumtemperatur schließt sich dieses Ventil i 5, so daß der Verdampfungsprozeß der Hilfsflüssigkeit unterbrochen und damit eine weitere Entnahme von Kälteleistung aus dem Kältespeicher unterbunden wird. Wenn es sich, wie in der Figur dargestellt ist, um ein Übertragungssystem mit zwei Verbindungsleitungen zwischen dem Verdampfer und dem Kondensator der Hilfsflüssigkeit handelt, wird der Kondensator i i zweckmäßig so bemessen, daß bei geschlossenem Ventil 1.5 die gesamte im Verdampfer 13 befindliche Flüssigkeitsmenge von dem Kondensator aufgenommen werden kann, so daß danach weitere Kälteübertragung unterbunden ist.
  • Die Heizwicklungen der beiden Kocherabsorber i und 2 werden über eine Schaltuhr 2g an ein Netz 30, 31 gelegt. Diese Uhr schaltet die Heizwicklungen periodisch ein und aus, und zwar derart, daß in der Heizperiode des einen Kocherabsorbers der andere als Absorber arbeitet. In dem Falle, daß im Speicher- g genug Kälte aufgespeichert ist, sorgt ein -darin angeordneter Thermostat 32 beim Unterschreiten einer bestimmten Speichertemperatur dafür, daß die weitere Kälteerzeugung unterbunden wird. Durch Schließen des Thermostatkontaktes wird nämlich die Einschaltung der Heizwicklungen gesperrt, so daß eine _ Kochperiode begrenzt wird oder eine bzw. mehrere gegebenenfalls ausfallen.
  • Zweckmäßig wird als Übertragungsmittel für' die Kälte aus dem Kältespeicher in den Kühlraum eine Flüssigkeit verwendet, deren Dampfdruck- etwas über Atmosphärendruck liegt. Man kann beispielsweise Ammoniak oder Schwefeldioxyd nehmen. Die Verwendung von Schwefeldioxyd hat den Vorteil, daß man die- Leitungen aus Kupfer herstellen' kahn.
  • In Fig. z ist eine konstruktive Ausführungsform des Ventils 15 dargestellt. Es besteht aus einem zylinderförmigen Gehäuse 16, in dem der Ventilsitz 17 befestigt ist. Oberhalb dieses- Ventilsitzes tritt die aus dem Kälte= speicher kommende Leitung 12, -in das Gehäuse ein, während -unterhalb dieses Sitzes die Abflüßleitung 18 für die Flüssigkeit angeordnet ist. Der Ventilkörper- i9 arbeitet mit einem Deckel 2o zusammen, welcher von einem thermisch gesteuerten Balg 21 entsprechend der Kühlraumtemperatur gehoben bzw. gesenkt wird. Der Deckel 2o, der Balg 21, ein zweiter an dem Behälter befestigter Balg 22 und eine Platte 25 umschließen einen mit einer Flüssigkeit vollkommen ausgefüllten Raum 23, der durch dije Temperaturänderungen im Kühlraum vergrößert bzw. verkleinert wird. Der Deckel 2o und der damit verbundene Ventilkörper ig werden gegen den Druck einer Feder 24 bei Temperatursteigerungen gehoben, so daß in diesem Falle die Flüssigkeit hindurchströmen kann. Zur Einstellung der Ansprechtemperatur des Ventils dient eine Einstellschraube 26, die in- einem am Gehäuse 16 befestigten Bügel 27 drehbar ist. Beim Verstellen der Schraube wird unter Vermittlung einer Feder 28 der Balg 22 mehr oder weniger zusammengedrückt. Diese Einstelleinrichtung bietet gleichzeitig eine Sicherheit-dafür, daß das Ventil beim Transport, oder wenn es außer Betrieb ist, nicht durch Temperatureinflüsse zerstört werden kann.
  • Fig.3 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel einen Kühlschrank, der mit einer periodisch wirkenden, mit festem Absorptionsmittel arbeitenden Absorptionskältemaschine ausgerüstet ist. Im unteren Teil des Kühlschrankes befindet sich der Kocherabsorber ioi. Er wird durch eine Heizwicklung-ioa während der Kochperiode beheizt, wodurch das Arbeitsmittel, beispielsweise Ammoniak, durch eine Leitung io3 in einen -im oberen Teil des Kühlschrankes befindlichen Kondensator 104 ausgetrieben wird. Von dort gelangt das verflüssigte Ammoniak durch eine Leitung iö5 in einen Vorratsbehälter io6, der mit einer Aluminiumfölienisolation 107 umgeben ist. io8 ist ein gegen den Kühlraum zog isolierter Kältespeicher. Hierin wird die von der Maschine erzeugte Kälte gespeichert und nach Bedarf auf den Kühlraum übertragen. Zur Übertragung der Kälte aus dem Sammelgefäß io6 auf den Speicher dient eine Verdampferschlange i io, deren eines Ende unten an dem Sammelgefäß angeschlossen ist, während das zweite Ende imoberen Teil dieses Gefäßes mündet. Im Kältespiescher befindet sich außerdem die Eisschublade i i i und ein Kondensator 112. Die Verdampfungsschlange i i o, die Eisschublade i i i und dieser Kondensator 112 sind von gemeinsamen Kühlrippen i 13 umschlossen, so daß. eine gute Übertragung der Kältewirkung von der Verdampferschlange auf die Eisschublade und den Kondensator möglich ist.
  • Mit dem Kondensator 112 steht ein im Kühlraum iog -befindlicher Verdampfer 114 durch eine unten an ihm angeschlossene Leitung i 15 in Verbindung. In den oberen Teil des Kondensators 112 mündet eine Leitung I16, die von einem im Kühlraum befindlichen Regelorgan 117 herkommt.-Der-Verdampfer 114 und der Kondensator 11a sind bis zum eingezeichneten Stand mit einer Flüssigkeit gefüllt. Diese verdampft bei der Kühlraumtemperatur im Verdampfer 114. Die Dampfblasen steigen im Rohr 115 in den Kondensator herauf, wo sie sehr schnell innerhalb der Flüssigkeit kondensieren. Die Verdampfungswärme wird somit dem Kühlraum entzogen, wodurch der gewünschte Kühleffekt eintritt. Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch den Verdampfer 1-14. Das Verdampferrohr 114 wird von einem oben und unten offenen Rohr 118 umgeben. Im Raum zwischen den beiden Rohren ist eine Wellblechrosette 11g angeordnet, so daß die Wärme von dem äußeren Rohr Zig gut zu dem Verdampfer= rohr 114 geleitet wird. Die Luft streicht in der gezeichneten Weise durch die durch das Wellblech gebildeten Kanäle hindurch und überträgt so die Kälte auf den ganzen Kühlraum.
  • Das Regelorgan 117 dient dazu, die Übertragung der Kälte aus dem Speicher io8 auf den Kühlraum iog zu regeln. Mit Hilfe des Regelorgans 117 wird bei Temperatursteigerung im Kühlraum eine Druckerniedrigung in dem Übertragungssystem 112, 114, 115 bewirkt, während umgekehrt bei Temperaturerniedrigung im Kühlraum eine Drucksteigerung erfolgt. Dementsprechend wird je nach der Einstellung des Regelorgans bei einer bestimmten Kühltemperatur die Kälteübertragung unterbrochen oder eingeleitet.
  • Eine konstruktive Ausführungsform dieses Regelorgans 117 ist in Fig. 5 gezeichnet. 326 ist ein vollkommen mit Flüssigkeit gefüllter Behälter, dessen Wandungen durch ein Mantelstück 343 und die Bälge 334, 342 und 331 gebildet werden. Zum Füllen dieses Behälters dienen die Füllstutzen 339. Die beiden Bälge 334 und 342 sind an einem Teller 344 befestigt. Da diese Bälge sehr ieng aneinanderliegen, ist eine ,große Empfindlichkeit des Organs bei -Temperaturänderungen erzielt. Der Druckraum 31g des Regelorgans wird gebildet durch einen Balg 313, die Außen-Wandung des Mantelstückes 343, den Balg 334 und einen Teller 346. Die beiden Teller 344 und 346 sind in- der Mitte derart zylinderförmig -nach unten erweitert, daß sie ineinandergreifen und daß der Führungsstift 345 der Einstellschraube 315 in der mittleren Öffnung des Tellers 346 geführt wird. Dieser Stift dient dazu, den Hub des Regelorgans nach oben zu begrenzen. Das ganze Regel-Organ ist von einem- Mantel 340 umschlossen, der mit zwei Deckeln-34i und 347 versehen ist. In dem Deckel 341 befindet sich das Gewinde für die Einstellschraube 315, welche durch einen Federteller 335 eine Feder 316 gegen den Abschlußteller 346 des Druckraumes preßt. Die Einstellschraube 315 dient zur Feineinstellung des Apparates. Im Deckel 347 befindet sich das Gewinde für eine zweite Einstellschraube 332, die mit Hilfe eines Federtellers 338 eine Feder 336 gegen einen Deckel 337 preßt, an welchem-die Bälge 331 und 342 befestigt sind. Diese zweite Einstellschraube 332 dient zur Grobeinstellung des Regelorgans und bietet gleichzeitig eine Sicherheit dafür, daß das Regelorgan beim .Transport, oder wenn es außer Betrieb ist, nicht durch Temperatureinflüsse zerstört werden kann. 311 ist die mit dem Druckraum 319 in Verbindung stehende Druckleitung, die mit dem Übertragungssystem verbunden wird.
  • Bei einer Temperatursteigerung im Kühlraum dehnt sich die im Behälter 326 befindliche Flüssigkeit aus, was zur Folge hat, daß die beiden Bälge 334 und 342 nach oben ge drückt werden und dadurch den Teller 346 mit dem daran befestigten Balg 313 vor sich her schieben. Infolgedessen wird der Druckraum 31g des Regelorgans erweitert, was eine Druckverminderung zur Folge hat, die mit Hilfe der Leitung 311 in der beschriebenen Weise auf das Wärmeübertragungssystem wirkt. Bei Temperaturabfall im Kühlraum zieht sich die Flüssigkeit im Behälter 326 zusammen, wodurch die umgekehrte Wirkung, d. h. eine Drucksteigerung im Druckraum 31g, hervorgerufen wird.
  • In Fig. 3 ist ein Konherabsorber dargestellt, der während der Absorptionsperiode indirekt durch Luft gekühlt wird. Der Kocherabsorber ioi ist von einem Kühlmantel 128 umgeben, von dessen unterem Teil aus eine Leitung 134 in einen im oberen Teil des Kühlschrankes befindlichen Behälter i2o mündet. Oben und unten ist an den Behälter i2o eine Umlaufleitung 121 angeschlossen. Außerdem mündet im oberen Teil dieses Behälters eine Leitung 122, die aus einem Behälter 123 kommt. Das ganze aus dem Kühlmantel 1:28, dem Rohr 134, dem Behälter i2o und dem Regelbehälter 123 bestehende Wärmeübertragungssystem ist bis zu der eingezeichneten Höhe mit einer Übertragungsflüssigkeit gefüllt. Der Kühlmantel 128 besitzt an seinem höchsten Punkt einen Sammelraum 124, von dem aus eine Dampfablaßleitung 125 in das aufsteigende Rohr 134 mündet. Diese Dampfablaßleitung wendet sich vom Sammelraum 124 zunächst nach unten und später nach oben.
  • Während der Absorptionsperiode wird die im Kühlmantel 128 befindliche Flüssigkeit verdampft und sammelt sich im Sammler 124 an. Sobald der Dampfdruck den Druck der über der Austrittsöffnung des Rohres 125 befindlichen Flüssigkeitssäule überwindet, wird der Dampf abgeblasen und steigt in dem Rohr 134 nach oben in den Behälter i2o. Dort wird er innerhalb der Flüssigkeit schnell kondensiert. Dieses Dampfablassen erfolgt in periodischen Abständen, deren Zeitdauer durch die Abkühlungszeit des Regelbehälters Z-23 bedingt ist. Der Behälter i2o befindet sich in einem Flüssigkeitsspeicher 126, der so ausgebildet ist (vgl. Fig.6), daß er sowohl von innen wie auch von außen intensiv durch Luft gekühlt wird. Durch die Flüssigkeit dieses Behälters wird nicht nur die Absorptionswärme, sondern auch die Kondensationswärme aufgenommen und von ihr unter Vermittlung der Wandungen des Behälters 126 an die Luft abgeführt. Der Kondensator des Arbeitsmittels 104 ist nämlich um die Innenwandungen dieses Gefäßes herumgewickelt.
  • Durch diewährend derAbs,orptionsperiodeäxl dem` Behälter 120 herausgestoßenen Dämpfe, welche dort kondensieren, wird die darin befindliche Flüssigkeit besonders in ihrem oberen Teil stark erwärmt, so daß sie nun durch die Umlaufleitung 121 zu zirkulieren beginnt. - Um auch hier eine gute Wärmeübertragung sicherzustellen, ist mit der Umlaufleitung 121, älili1ich wie es in. Fig. 4 für den Verdampfer im Kühlraum dargestellt ist, eine Wellblechrosette 135 und ein äußeres Leitrohr 130 verbunden.
  • Damit die Heizwärme durch das Übertragungssystem nicht unnötig an die Luft abgeführt wird, ist der Regelbehälter 123 vorgesehen, in dem sich eine Heizwicklung 127 befindet, welche gleichzeitig mit der Heizwicklung Zog des Kocherabsorbers durch eine Schaltuhr 12g- an ein Netz 132, 133 gelegt wird. Hierdurch wird die Flüssigkeit im Behälter 123 verdampft, so däß in dem Übertragungssystem ein Überdruck entsteht; der eine Verdampfung der Hilfsflüssigkeit während der Kochperiode verhindert. Ein im Kältespeicher i o8 befindlicher Thermostat 131 schließt beim Unterschreiten einer bestimmten Temperatur seinen Kontakt, wodurch der Heizstromkreis unterbrochen wird, so daß eine Kochperiode verkürzt wird oder gegebenenfalls ganz ausfällt. Es empfiehlt sich, den Kältespeicher so zu dimensionieren, daß sein Kältevorrat bei - Ausfallen einer Koch-und Kühlperiode so lange für den Bedarf des Kühlschrankes ausreicht, bis mindestens nach der nächsten Kochperiode eine neue Kälteerzeugung eintritt.
  • Eine andere Möglichkeit, die Kühlraumtemperatur in Verbindung mit einem Kältespeicher zu regeln, ist in Fig.7 dargestellt. toi ist ein Kältespeicher und 2o2 der davon isolierte Kühlraum. Durch eine Verdampfungsschlange 203, die mit einer Absorptionskältemaschine beliebiger Bauart in Verbindung stehen kann, wird die Kälte auf den Speicher übertragen. Zur Übertragung der Kälte aus dem Speicher gor in den Kühlraum 2o2 dienen hier zwei Hilfsflüssigkeitssysteme, die bei verschiedenen Verdampfungstemperaturen der in ihnen befindlichen Hilfsflüssigkeiten in Tätigkeit treten. Die Verdampfungsternperatur wird hierbei zweckmäßig durch den Druck eines in das System eingefüllten inerten Gases eingestellt. Man kann aber auch äußere mechanische Mittel verwenden, um die Verdampfungstemperatur auf einen gewünschten Wert zu bringen. In dem Kältespeicher befinden sich zwei Vorratsbehälter 204 und 205 für die Hilfsflüssigkeiten und im Kühlraum.- die zugehörigen Verdampfungsschlangen 2o6, 207, die durch entsprechende Rohrleitungen 2o8, Zog bzw. 21o, 21I mit den Vorratsbehältern verbunden sind. Diese Einrichtung gestattet zwar nicht eine vollkommen genaue Innehaltung einer bestimmten Kühlraumtemperatur. Sie gibt jedoch für gewisse praktische Bedürfnisse brauchbare Annäherungsresultate. Die Empfindlichkeit dieser Einrichtung läßt sich durch Verwendung einer größeren Anzahl von Übertragungssystemen beliebig steigern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Periodisch wirkende Absorptionskältemaschine mit einem vom Kühlraum isoliert angeordneten kälteerzeugenden Teil, der durch eine indirekte Wärmeübertragungsvorrichtung mit dem Kühlraum in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der kälteerzeugende Teil mit einem vom Kühlraum isolierten, mit einer als Speichermittel dienenden Flüssigkeit gefüllten Gefäß in Wärmeaustausch steht, so daß die von dem Speichermittel gespeicherte Kälte durch die indirekte Wärmeübertragungsvorrichtung regelbar auf den Kühlraum übertragen werden kann.
  2. 2. Kältemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kältespeicher in an sich bekannter Weise als Schmelzspeicher ausgebildet ist.
  3. 3. Kältemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Speichermittel eine Flüssigkeit verwendet wird, deren Gefrierpunkt in an sich bekannter Weise unter o° C liegt.
  4. 4. Kältemaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Kocherabsorber auf einen gemeinsamen Kältespeicher arbeiten, die vorzugsweise so betrieben werden, daß in der Zeit, wenn irgendeiner dieser Kocherabsörber als Austreiber wirkt, die- anderen als Absorber arbeiten.
  5. 5. Kältemaschine nach Anspruch i, bei der zwischen dem Kühlraum und dein Kältespeicher ein Übertragungssystem vorgesehen ist, in welchem ein Hilfsmedium als Wärmeträger arbeitet, gekennzeichnet durch ein selbsttätig wirkendes Regelorgan, welches das ühertragungssystem zwischen Kältespeicher und Kühlraum zwecks Regelung der Kühlraumtemperatur beeinflußt.
  6. 6. Kältemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Leitung des Wärmeübertragungssystems ein Ventil angeordnet ist, welches in Abhängigkeit von der Kühlraumtemperatur gesteuert wird.
  7. 7. Kältemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil direkt von einem thermisch gesteuerten beweglichen Balg gesteuert wird, der es bei Temperaturerhöhung öffnet und bei Temperaturerniedrigung schließt. B. Kältemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechtemperatur des Ventils durch einen zweiten beweglichen Balg mit Hilfe einer Schraube eingestellt werden kann. g. Kältemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kälte aus dem Speicher in den Kühlraum mit Hilfe mehrerer Hilfsflüssigkeitssysteme übertragen wird, die bei verschiedenen Verdampfungstexnperaturen in Tätigkeit treten. io. Kältemaschine, bei der im Wärmeübertragungssystem eine abwechselnd verdampfende und kondensierende Hilfsflüssigkeit verwendet wird, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Kühlraum angeordnetes Regelorgan den Druck im Übertragungssystem derart beeinflußt, daß bei fallender Kühlraumtemperatur eine Druckvermehrung und bei steigender Kühlraumtemperätur eine Druckverminderung eintritt. 1i. Kältemaschine nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß als Regelorgan ein Flüssigkeitsthermometer dient, bei dem thermisch gesteuerte elastische Membranen oder Bälge durch ihr Zusammenziehen oder Ausdehnen bewirken, daß ein mit dem Übertragungssystem in Verbindung stehender Raum verkleinert oder vergrößert wird. 12. Kältemaschine nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Kälteerzeugung im Kältespeicher ein Thermostat angeordnet ist, der bei Unterschreiten einer bestimmten Mindesttemperatur denI-Ieizstromkreis des Kocherabsorbers unterbricht, so daß eine Kochperiode verkürzt'wiid-öder gegebenenfalls ganz ausfällt. 13. Kältemaschine nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtungen mehrerer Kocherabsorber von einer gemeinsamen Schaltuhr gesteuert werden. 1q.. Kältemaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zur Eisfabrikation (Eisschublade) im Kältespeicher angeordnet sind. 15. Kältemaschine nach Anspruch 1 bis 1q, dadurch gekennzeichnet, daß zur besseren Kälteübertragung im Kältespeicher gemeinsame Kühlrippen für - den Verdampfer des Arbeitsmittels, den Kühler des Übertragungsmittels und die Eis=' schublade vorgesehen sind. 16. Kältemaschine nach Anspruch z oder einem der folgenden, bei der die Kochperioden mit Hilfe einer- Schaltuhr bestimmt werden, dadtirch gekennzeichnet, daß die von der Schaltuhr veranlaßte Heizung des Kocherabsorbers bei Unterschreitung einer bestimmten Speichertemperatur unterbrochen wird, so däß die Kochperiode verkürzt wird oder ganz ausfällt. 17. Kältemaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzspeicher so dimensioniert ist, daß sein Kältevorrat beim Ausfallen einer Koch-oder Kühlperiode so länge für den Bedarf des Kühlschrankes ausreicht, bis mindestens nach der nächsten Kochperiode eine neue Kälteerzeugung eintritt.
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