DE614277C - Gefaess mit zwei nebeneinander angeordneten Behaeltern - Google Patents

Gefaess mit zwei nebeneinander angeordneten Behaeltern

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DE614277C
DE614277C DET43907D DET0043907D DE614277C DE 614277 C DE614277 C DE 614277C DE T43907 D DET43907 D DE T43907D DE T0043907 D DET0043907 D DE T0043907D DE 614277 C DE614277 C DE 614277C
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DE
Germany
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vessel
handle
lid
cover
lugs
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Expired
Application number
DET43907D
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English (en)
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WILLY TAUBALD
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WILLY TAUBALD
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/12Vessels or pots for table use
    • A47G19/18Containers for delivering jam, mustard, or the like
    • A47G19/186Containers for delivering jam, mustard, or the like combined with a spreading implement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Gefäß mit zwei nebeneinander angeordneten Behältern Die Erfindung bezieht sich auf ein Gefäß mit zwei nebeneinander angeordneten Behältern, in welchen insbesondere Marmelade, Honig o. dgl. aufbewahrt werden soll.
  • Zweck der Erfindung ist es, durch Anwendung eines geeigneten Schiebedeckels den Verbraucher zu zwingen, die eine Gefäßhälfte geschlossen zu halten, wenn die andere geöffnet ist. Es wird hierdurch zugleich angestrebt, daß der Verbraucher das Gefäß nach jedem Gebrauch wieder schließt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Gefäß mit einem Schiebedeckel ausgestattet ist, der an- der Innenseite über der Trennwand oder an den Enden Stifte, Nasen o. dgl. trägt, die in das Innere der Behälter hineinragen, und daß in der Trennwand bzw. den äußeren Querwänden Aussparungen angeordnet sind zum Hindurchschieben der vorbezeichneten Nasen, so daß der Deckel nach beiden Seiten nur um seine halbe Länge verschiebbar ist und dementsprechend nur die eine oder die andere Gefäßhälfte offengelegt werden kann.
  • Sind in den Rändern der Glaswandungen in bekannter Weise Aussparungen vorgesehen, um in den einzelnen Behältern Löffel vorsehen zu können, so ist durch den Erfindungsgegenstand weiterhin erreicht, -daß der Benutzer nur den in der freigelegten Gefäßhälfte liegenden Löffel verwenden kann. Nach Gebrauch legt man den Löffel wieder in das Gefäß zurück. Will der Benutzer nun zum Inhalt des benachbarten Gefäßes gelangen, so muß er den Deckel verschieben, wodurch: die Benutzung des ersten Löffels unmöglich= gemacht wird. Als Ersatz wird ihm mit dem Freilegen der anderen Gefäßhälfte ein zweiter Löffel geboten. Es wird hierdurch erreicht, da ß -der Benutzer des Gefäßes lediglich die zu den einzelnen Hälften gehörenden Löffel verwendet.
  • Der Erfindungsgegenstand ist zur Entnahme von Marmelade, Honig usw. bestens geeignet. In kleinerer Ausführung kann er auch zur Aufnahme von Pfeffer und Salz oder Salz, Senf usw. dienen.
  • Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Abb. z und 2 das Gefäß im Quer- und Längsschnitt mit dem erfindungsgemäßen Deckel mit einem Anschlagstift in der Mitte, Abb. 3 einen Grundriß zu Abb. 2 nach Abnahme des Deckels, Abb. q. und 5 das Gefäß im Quer- und Längsschnitt mit dem erfindungsgemäßen Deckel mit zwei Anschlagnasen an den Deckelenden und Abb. 6 einen Grundriß zu Abb. 5 nach Abnahme des Deckels.
  • Das zwei nebeneinander angeordnete, annähernd gleich große Behälter a, b enthaltende Gefäß ist durch den Schiebedeckel c verschlossen; der erfindungsgemäß an seiner Unterseite entweder in der Mitte einen Stift d o. dggl. oder in der Nähe seiner Schmalseiten Anschläge e trägt. Diese Nasen d bzw. Anschläge e ragen in das Innere der Gefäße a, b hinein. Das Gefäß ist an den oberen Längsrändern mit Rillen f, in welche der Deckel c mit seinen umgebördelten Rändern eingreift, versehen.
  • In der Trennwand i bzw. den Querwänden k sind ferner erfindungsgemäß Aussparungen g, h vorhanden zum Hindurchschieben der vorbezeichneten Nasen d, e.
  • Befindet sich in der Mitte der Unterseite des Deckels c ein Stift d, wie in Abb. z veranschaulicht, dann erhält die Trennwand i zwischen den Behältern a, b die Aussparung g von solcher Größe, daß der Stift d ungehindert hindurchgeführt werden kann. Die gegenüberliegenden Querwände k weisen dagegen keine Aussparungen auf, so daß der Stift d an diesen bei einem Verschieben des Deckels c zum Anschlag gelangt. Der Deckel c kann hierdurch nur um die Länge eines Behälters a bzw. b verschoben werden. Einer der beiden Behälter a, b bleibt mithin immer verschlossen.
  • In den Abb. 4 bis 6 ist das Ausführungsbeispiel veranschaulicht, bei dem der Deckel c an beiden Enden mit Anschlägen e ausgestattet ist. Hierbei sind die Querwände k mit Ausnehmungen lt versehen, die die Anschläge e beim Verschieben des Deckels durchlassen und an der mittleren Trennwand i Anschlag finden, so daß der Deckel nur um die Länge eines Behälters geöffnet werden kann.
  • Weiterhin ist zum Entfernen des Deckels c von der Dose, wie in Abb. x veranschaulicht, der in der Mitte der Dose angeordnete Anschlagstift d mit einem darüberliegenden Handgriff l verbunden. Durch Drehen des Handgriffes Z kann zugleich jener Stift d hochgeschraubt bzw. entfernt werden.
  • In Abb. i ist durch Punktierung ein hochgeschraubter Handgriff 1 veranschaulicht. Um ferner einen Deckel c, wie in Abb. 5 dargestellt, entfernen zu können, sind die an den Enden des Deckels angeordneten Anschlagnasen e hochhebbar, die zu diesem Zweck an Metallstreifen in rechtwinklig angebogen sind, die von dem hochschraubbaren Griff l gehalten werden und nach Hochschrauben des Griffes l das Hochheben der Nasen e ermöglichen.
  • Die Metallstreifen na können auch aus einem gemeinsamen Stück bestehen, welches in der Mitte beispielsweise mit einem Durchbruch zur Durchführung des Griffes l versehen ist. Sie können auch aus federndem Stahl erzeugt sein, so daß nur ein geringes Lüften des Griffels 1 genügt, um die Nasen e durch ein Abbiegen der Streifen na hochzuheben.
  • Wie die Zeichnung, insbesondere Abb. i und 4 veranschaulicht, sind weiterhin in den Rändern des Gefäßes a, b Einschnitte st vorgesehen, in die der Griff o eines Löffels o. dgl. einlegbar ist.
  • Da der Deckel c so groß gehalten ist, daß er die senkrechten Wandungen der Gefäße a, b allseits bedeckt, sind im geschlossenen Zustand zugleich auch jene Schlitze m mit verschlossen, so daß der Löffel o bei verschlossenere Gefäß nicht entfernbar ist.
  • Wie Abb. 5 und 6 veranschaulichen, körnen jene Einschnitten zugleich mit als Aussparungen für die Anschlagnasen e am Deckel c dienen. Die Aussparungen h und die Einschnitte st sind im vorliegenden Fall also das gleiche. Es wird hierdurch eine besonders billige Herstellung des Glasgefäßes erzielt.
  • Der in Abb. i und z dargestellte Stiftverschluß d kann gegebenenfalls auch bei einer Ausführungsart gemäß Abb. 4 und 5 zur Anwendung gelangen, indem man je am Ende des Deckels einen Handgriff l anordnet. Der Deckel c erhält also im vorliegenden Fall zwei Handgriffe l je an seinem Ende zugeordnet. Es genügt bei einer solchen Ausführungsart die Entfernung nur eines Griffes 1, um den Deckel vollständig abschieben zu können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gefäß mit zwei nebeneinander angeordneten Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem Schiebedeckel (c) ausgestattet ist, der an der Innenseite über der Trennwand (i) oder an den Enden Nasen, Stifte o. dg1. (d, e) trägt, die in das Innere der Behälter (a, b) hineinragen, und daß in der Trennwand (i) bzw. den äußeren Querwänden (k) Aussparungen (g bzw. h) angeordnet sind zum Hindurchschieben der vorbezeichneten Nasen (d bzw. e), so daß der Deckel (c) nach beiden Seiten nur so weit geschoben werden kann, daß er stets einen Behälterraum verdeckt.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Entfernens des Deckels (c) von dem Behälter der in der Mitte angeordnete Anschlagstift (d) mit einem darüberliegenden Handgriff (l) verbunden ist und durch Drehen des Handgriffes (1) hochgeschraubt oder entfernt werden kann.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Entfernens des Deckels (c) von der Dose. die an den Enden des Deckels (c) angeordneten Anschlagnasen (e) hochhebbar sind, indem sich an jene Nasen (e) rechtwinklig abgebogene Metallstreifen (m) anschließen, die unter einem hochschraubbaren Griff (l) enden, derart, daß durch Hochschrauben des Griffes (1) das Hochheben der Nasen (e) erleichtert ist.
DET43907D 1934-05-03 1934-05-03 Gefaess mit zwei nebeneinander angeordneten Behaeltern Expired DE614277C (de)

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DE (1) DE614277C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2655799A (en) * 1948-10-18 1953-10-20 Pasta Tito Sugar bowl
DE1290683B (de) * 1965-12-10 1969-03-13 Hoewe August W Behaelter fuer Eiswuerfel, Wuerfelzucker od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2655799A (en) * 1948-10-18 1953-10-20 Pasta Tito Sugar bowl
DE1290683B (de) * 1965-12-10 1969-03-13 Hoewe August W Behaelter fuer Eiswuerfel, Wuerfelzucker od. dgl.

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