DE614277C - Gefaess mit zwei nebeneinander angeordneten Behaeltern - Google Patents
Gefaess mit zwei nebeneinander angeordneten BehaelternInfo
- Publication number
- DE614277C DE614277C DET43907D DET0043907D DE614277C DE 614277 C DE614277 C DE 614277C DE T43907 D DET43907 D DE T43907D DE T0043907 D DET0043907 D DE T0043907D DE 614277 C DE614277 C DE 614277C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- vessel
- handle
- lid
- cover
- lugs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 7
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 235000012907 honey Nutrition 0.000 description 2
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 2
- 244000056139 Brassica cretica Species 0.000 description 1
- 235000003351 Brassica cretica Nutrition 0.000 description 1
- 235000003343 Brassica rupestris Nutrition 0.000 description 1
- 235000002566 Capsicum Nutrition 0.000 description 1
- 239000006002 Pepper Substances 0.000 description 1
- 235000016761 Piper aduncum Nutrition 0.000 description 1
- 235000017804 Piper guineense Nutrition 0.000 description 1
- 244000203593 Piper nigrum Species 0.000 description 1
- 235000008184 Piper nigrum Nutrition 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 241001422033 Thestylus Species 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- QKSKPIVNLNLAAV-UHFFFAOYSA-N bis(2-chloroethyl) sulfide Chemical compound ClCCSCCCl QKSKPIVNLNLAAV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000010460 mustard Nutrition 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G19/00—Table service
- A47G19/12—Vessels or pots for table use
- A47G19/18—Containers for delivering jam, mustard, or the like
- A47G19/186—Containers for delivering jam, mustard, or the like combined with a spreading implement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
- Gefäß mit zwei nebeneinander angeordneten Behältern Die Erfindung bezieht sich auf ein Gefäß mit zwei nebeneinander angeordneten Behältern, in welchen insbesondere Marmelade, Honig o. dgl. aufbewahrt werden soll.
- Zweck der Erfindung ist es, durch Anwendung eines geeigneten Schiebedeckels den Verbraucher zu zwingen, die eine Gefäßhälfte geschlossen zu halten, wenn die andere geöffnet ist. Es wird hierdurch zugleich angestrebt, daß der Verbraucher das Gefäß nach jedem Gebrauch wieder schließt.
- Die Erfindung besteht darin, daß das Gefäß mit einem Schiebedeckel ausgestattet ist, der an- der Innenseite über der Trennwand oder an den Enden Stifte, Nasen o. dgl. trägt, die in das Innere der Behälter hineinragen, und daß in der Trennwand bzw. den äußeren Querwänden Aussparungen angeordnet sind zum Hindurchschieben der vorbezeichneten Nasen, so daß der Deckel nach beiden Seiten nur um seine halbe Länge verschiebbar ist und dementsprechend nur die eine oder die andere Gefäßhälfte offengelegt werden kann.
- Sind in den Rändern der Glaswandungen in bekannter Weise Aussparungen vorgesehen, um in den einzelnen Behältern Löffel vorsehen zu können, so ist durch den Erfindungsgegenstand weiterhin erreicht, -daß der Benutzer nur den in der freigelegten Gefäßhälfte liegenden Löffel verwenden kann. Nach Gebrauch legt man den Löffel wieder in das Gefäß zurück. Will der Benutzer nun zum Inhalt des benachbarten Gefäßes gelangen, so muß er den Deckel verschieben, wodurch: die Benutzung des ersten Löffels unmöglich= gemacht wird. Als Ersatz wird ihm mit dem Freilegen der anderen Gefäßhälfte ein zweiter Löffel geboten. Es wird hierdurch erreicht, da ß -der Benutzer des Gefäßes lediglich die zu den einzelnen Hälften gehörenden Löffel verwendet.
- Der Erfindungsgegenstand ist zur Entnahme von Marmelade, Honig usw. bestens geeignet. In kleinerer Ausführung kann er auch zur Aufnahme von Pfeffer und Salz oder Salz, Senf usw. dienen.
- Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Abb. z und 2 das Gefäß im Quer- und Längsschnitt mit dem erfindungsgemäßen Deckel mit einem Anschlagstift in der Mitte, Abb. 3 einen Grundriß zu Abb. 2 nach Abnahme des Deckels, Abb. q. und 5 das Gefäß im Quer- und Längsschnitt mit dem erfindungsgemäßen Deckel mit zwei Anschlagnasen an den Deckelenden und Abb. 6 einen Grundriß zu Abb. 5 nach Abnahme des Deckels.
- Das zwei nebeneinander angeordnete, annähernd gleich große Behälter a, b enthaltende Gefäß ist durch den Schiebedeckel c verschlossen; der erfindungsgemäß an seiner Unterseite entweder in der Mitte einen Stift d o. dggl. oder in der Nähe seiner Schmalseiten Anschläge e trägt. Diese Nasen d bzw. Anschläge e ragen in das Innere der Gefäße a, b hinein. Das Gefäß ist an den oberen Längsrändern mit Rillen f, in welche der Deckel c mit seinen umgebördelten Rändern eingreift, versehen.
- In der Trennwand i bzw. den Querwänden k sind ferner erfindungsgemäß Aussparungen g, h vorhanden zum Hindurchschieben der vorbezeichneten Nasen d, e.
- Befindet sich in der Mitte der Unterseite des Deckels c ein Stift d, wie in Abb. z veranschaulicht, dann erhält die Trennwand i zwischen den Behältern a, b die Aussparung g von solcher Größe, daß der Stift d ungehindert hindurchgeführt werden kann. Die gegenüberliegenden Querwände k weisen dagegen keine Aussparungen auf, so daß der Stift d an diesen bei einem Verschieben des Deckels c zum Anschlag gelangt. Der Deckel c kann hierdurch nur um die Länge eines Behälters a bzw. b verschoben werden. Einer der beiden Behälter a, b bleibt mithin immer verschlossen.
- In den Abb. 4 bis 6 ist das Ausführungsbeispiel veranschaulicht, bei dem der Deckel c an beiden Enden mit Anschlägen e ausgestattet ist. Hierbei sind die Querwände k mit Ausnehmungen lt versehen, die die Anschläge e beim Verschieben des Deckels durchlassen und an der mittleren Trennwand i Anschlag finden, so daß der Deckel nur um die Länge eines Behälters geöffnet werden kann.
- Weiterhin ist zum Entfernen des Deckels c von der Dose, wie in Abb. x veranschaulicht, der in der Mitte der Dose angeordnete Anschlagstift d mit einem darüberliegenden Handgriff l verbunden. Durch Drehen des Handgriffes Z kann zugleich jener Stift d hochgeschraubt bzw. entfernt werden.
- In Abb. i ist durch Punktierung ein hochgeschraubter Handgriff 1 veranschaulicht. Um ferner einen Deckel c, wie in Abb. 5 dargestellt, entfernen zu können, sind die an den Enden des Deckels angeordneten Anschlagnasen e hochhebbar, die zu diesem Zweck an Metallstreifen in rechtwinklig angebogen sind, die von dem hochschraubbaren Griff l gehalten werden und nach Hochschrauben des Griffes l das Hochheben der Nasen e ermöglichen.
- Die Metallstreifen na können auch aus einem gemeinsamen Stück bestehen, welches in der Mitte beispielsweise mit einem Durchbruch zur Durchführung des Griffes l versehen ist. Sie können auch aus federndem Stahl erzeugt sein, so daß nur ein geringes Lüften des Griffels 1 genügt, um die Nasen e durch ein Abbiegen der Streifen na hochzuheben.
- Wie die Zeichnung, insbesondere Abb. i und 4 veranschaulicht, sind weiterhin in den Rändern des Gefäßes a, b Einschnitte st vorgesehen, in die der Griff o eines Löffels o. dgl. einlegbar ist.
- Da der Deckel c so groß gehalten ist, daß er die senkrechten Wandungen der Gefäße a, b allseits bedeckt, sind im geschlossenen Zustand zugleich auch jene Schlitze m mit verschlossen, so daß der Löffel o bei verschlossenere Gefäß nicht entfernbar ist.
- Wie Abb. 5 und 6 veranschaulichen, körnen jene Einschnitten zugleich mit als Aussparungen für die Anschlagnasen e am Deckel c dienen. Die Aussparungen h und die Einschnitte st sind im vorliegenden Fall also das gleiche. Es wird hierdurch eine besonders billige Herstellung des Glasgefäßes erzielt.
- Der in Abb. i und z dargestellte Stiftverschluß d kann gegebenenfalls auch bei einer Ausführungsart gemäß Abb. 4 und 5 zur Anwendung gelangen, indem man je am Ende des Deckels einen Handgriff l anordnet. Der Deckel c erhält also im vorliegenden Fall zwei Handgriffe l je an seinem Ende zugeordnet. Es genügt bei einer solchen Ausführungsart die Entfernung nur eines Griffes 1, um den Deckel vollständig abschieben zu können.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gefäß mit zwei nebeneinander angeordneten Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem Schiebedeckel (c) ausgestattet ist, der an der Innenseite über der Trennwand (i) oder an den Enden Nasen, Stifte o. dg1. (d, e) trägt, die in das Innere der Behälter (a, b) hineinragen, und daß in der Trennwand (i) bzw. den äußeren Querwänden (k) Aussparungen (g bzw. h) angeordnet sind zum Hindurchschieben der vorbezeichneten Nasen (d bzw. e), so daß der Deckel (c) nach beiden Seiten nur so weit geschoben werden kann, daß er stets einen Behälterraum verdeckt.
- 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Entfernens des Deckels (c) von dem Behälter der in der Mitte angeordnete Anschlagstift (d) mit einem darüberliegenden Handgriff (l) verbunden ist und durch Drehen des Handgriffes (1) hochgeschraubt oder entfernt werden kann.
- 3. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Entfernens des Deckels (c) von der Dose. die an den Enden des Deckels (c) angeordneten Anschlagnasen (e) hochhebbar sind, indem sich an jene Nasen (e) rechtwinklig abgebogene Metallstreifen (m) anschließen, die unter einem hochschraubbaren Griff (l) enden, derart, daß durch Hochschrauben des Griffes (1) das Hochheben der Nasen (e) erleichtert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET43907D DE614277C (de) | 1934-05-03 | 1934-05-03 | Gefaess mit zwei nebeneinander angeordneten Behaeltern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET43907D DE614277C (de) | 1934-05-03 | 1934-05-03 | Gefaess mit zwei nebeneinander angeordneten Behaeltern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE614277C true DE614277C (de) | 1935-06-05 |
Family
ID=7561617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET43907D Expired DE614277C (de) | 1934-05-03 | 1934-05-03 | Gefaess mit zwei nebeneinander angeordneten Behaeltern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE614277C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2655799A (en) * | 1948-10-18 | 1953-10-20 | Pasta Tito | Sugar bowl |
| DE1290683B (de) * | 1965-12-10 | 1969-03-13 | Hoewe August W | Behaelter fuer Eiswuerfel, Wuerfelzucker od. dgl. |
-
1934
- 1934-05-03 DE DET43907D patent/DE614277C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2655799A (en) * | 1948-10-18 | 1953-10-20 | Pasta Tito | Sugar bowl |
| DE1290683B (de) * | 1965-12-10 | 1969-03-13 | Hoewe August W | Behaelter fuer Eiswuerfel, Wuerfelzucker od. dgl. |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2930720A1 (de) | Aufbewahrungs- und servierbehaelter | |
| DE2133296A1 (de) | Schiebe-schachtel | |
| DE614277C (de) | Gefaess mit zwei nebeneinander angeordneten Behaeltern | |
| DE112006002236T5 (de) | Behälter mit offenem Ende und Verschlussdeckel | |
| EP0209042A2 (de) | Gefäss oder Kanne mit einem abnehmbaren Schwenkdeckel | |
| DE710590C (de) | Behaelter mit in beiden Richtungen anschlagendem Schiebedeckel | |
| DE542016C (de) | Zuckerdose | |
| DE385160C (de) | Salz- o. dgl. Streuer mit Klopfer | |
| DE660347C (de) | Aus mehreren zu einem geschlossenen Satze vereinigten Dosen bestehender Behaelter zur Aufnahme chemischer Praeparate, insbesondere von Schuh- und Hautsalben o. dgl. | |
| DE445299C (de) | Transportgefaess fuer Speisefette u. dgl. | |
| DE844204C (de) | Vorrichtung zum Entnehmen des Inhaltes aus einem Behaelter mit mindestens zwei voneinander getrennten Raeumen | |
| DE372128C (de) | Blechbuechse zur Aufnahme von Seife u. dgl. | |
| DE675384C (de) | Gefaess mit einem nur nach einer Richtung abnehmbaren Schiebedeckel | |
| DE354267C (de) | Behaelter fuer Zigaretten u. dgl. | |
| DE593354C (de) | Vorrichtung zum OEffnen und Verschliessen von Gefaessen | |
| DE535566C (de) | Topfanfasser fuer metallueberzogene Gefaesse aus keramischem Stoff | |
| DE1314314U (de) | ||
| DE949460C (de) | Behaelter mit Verschlusseinrichtung | |
| DE486566C (de) | Haltevorrichtung fuer den Deckel von Kochgefaessen | |
| AT118333B (de) | Verschlußdeckel, insbesondere für Kanditengläser. | |
| DE439857C (de) | Tee-Spar-Ei zum wiederholten Aufbruehen von Tee u. dgl. | |
| DE437308C (de) | Buechsenoeffner | |
| DE7704018U1 (de) | Stielgriffkombination an einem dampfdruckkochtopf | |
| AT38209B (de) | Verkaufskasten für Zigarren, Zigaretten und dgl. mit in zwei Reihen angeordneten, gemeinsam versperrbaren Fächern. | |
| DE484706C (de) | Schmierkapsel oder aehnlicher Behaelter mit durch Federwirkung geschlossenem Deckel |