DE61385C - Honigwaben-Entdeckelungs-Maschine - Google Patents

Honigwaben-Entdeckelungs-Maschine

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Publication number
DE61385C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
honeycomb
frame
knife
machine
honey
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61385D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. ENGE, Hauptlehrer in Klein-Helmsdorf bei Schönau a. d. Katzbach
Publication of DE61385C publication Critical patent/DE61385C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K59/00Honey collection
    • A01K59/02Devices for uncapping honeycombs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Maschine hat den Zweck, zur Gewinnung des Honigs die Deckel der Honigwabenzellen zu entfernen und nöthigenfalls die schadhaften Zellen der Waben bis zur Wabenmittelwand fortzuschneiden.
Es giebt bereits derartige Entdeckelungsmaschinen, bei welchen ein breites Messer oder Stachelwalzen die Zellenentdeckelung ausführen. Die in einem Holzrahmen sitzende Zellenwabe wird an diesen Schneidwerkzeugen vorbeigeführt, und hierbei ist es Bedingung, dafs die Breite der Schneidapparate genau der Wabenbreite entspricht, weil bei zu geringer Breite des Schneidwerkzeuges ein Streifen auf der Wabe unentdeckelt bleibt und ,bei zu grofser Breite der über die Wabenfläche vorstehende Holzrahmen bezw. die Rahmenstifte das betreffende Schneidwerkzeug am Fortschneiden der Zellendeckel hindern. Trotz des eingeführten Normalmafses für die Wabenrähmchen wird die hier erwähnte Beziehung zwischen Schneidwerkzeug und Wabe lästig empfunden.
Bei der vorliegenden Maschine ist dieser Uebelstand durch Benutzung eines anderen Schneidwerkzeuges und eines neuen, eigenartigen Zusammenbaues der Maschine vermieden worden.
Das Wabenrähmchen α wird in einen eisernen Rahmen b eingesetzt und hier durch Federn und Schrauben festgeklemmt. Dabei stützt es sich unten auf eine in den Eisenrahmen eingehängte Schiene c, welche, je nachdem ein Ganz- oder Halbwabenrähmchen eingespannt werden soll, an einer tieferen oder höheren Stelle im Eisenrahmen aufgehängt worden ist. Der Rahmen b ist in prismatischen Führungen innerhalb eines zweiten eisernen Rahmens d in verticaler Richtung verschiebbar, und zwar mittelst einer Spindel e, welche, an dem Führungsrahmen d unverschiebbar gelagert, von einer am Rahmen b sitzenden Schraubenmutter/umfafst wird (Fig. 2). Schliefslich läfst sich der Rahmen d innerhalb eines dritten Rahmens g in horizontaler Richtung durch eine Schraubenspindel h bewegen, welche ebenso zu den Rahmen g und d in Beziehung steht, wie die Spindel e zu den Rahmen d und b. Somit kann das eingespannte Wabenrähmchen horizontal und vertical nach allen Richtungen hin verschoben werden.
Der äufsere Rahmen g ist mit einem eisernen Bügel i vernietet, welcher an einem Maschinengestell k oder etwa, da die Bienenzucht sich häufig im Garten hinter dem Wohnhaus befindet, auf einer Fensterbrüstung festgeschraubt wird. An dem vorderen Quersteg dieses Bügels ist ein zweiter, kleinerer Bügel / angebracht, welcher einer Welle tn als Lager dient. Drehbar in dem einen Ende der Welle sitzt eine Schraubenspindel η, mit der die Welle axial verschoben werden kann, während ihr anderes Ende ein fräserartiges Messer ο trägt. Die Wellenachse steht senkrecht zur Wabenfläche, in welche die Messerschneiden einfassen, sobald sie durch die Leitspindel η dicht an die Wabe herangeschoben sind und durch einen Riemenantrieb P1 P2P3 herumgedreht werden.
Während das Messer rotirt und hierbei die Deckel von den Zellen fortschneidet, wird der Einspannrahixien b durch Drehen der Spindeln h und e horizontal und vertical gegen die Messer·
schneiden verschoben, so dafs das Messer nach einander alle Stellen der Wabenfläche bearbeitet. Ein am Maschinenbügel i angehängter Kasten q von Blech nimmt die abgeschnittenen Wachsdeckel sowie den abtropfenden Honig auf. Da das umlaufende Messer die abgerissenen Wachstheile und den Honig mit gewisser Heftigkeit fortschleudert, so ist der Einspannrahmen b mit einem oberen und zwei seitlichen Schutzblechen r versehen, welche die fortgeschleuderten Theile abfangen und in den Kasten q leiten. Endlich trägt der Blechkasten q eine Klappe s, welche nach vorn über die Messerwelle gelegt wird, um eine entdeckelte Wabe aus der Maschine entfernen zu können, ohne dafs der etwa noch abtropfende Honig die Maschinentheile beschmutzt.
Sind die Zellen einer Wabe gebrauchsunfähig geworden, so schraubt man das Messer wäh-' rend seiner Umdrehung allmälig immer näher an die Wabenmittelwand heran und bewirkt hiermit ein allmäliges Abschneiden der Zellen.
Nachdem die eine Wabenseite entsprechend bearbeitet ist, wird das Wabenrähmchen umgedreht und in gleicher Weise die andere Wabenfläche der Messerwirkung unterworfen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Honigwaben - Entdeckelungs - Maschine, gekennzeichnet durch einen horizontal und vertical verschiebbaren, zur Aufnahme des Wabenrähmchens dienenden Einspannrahmen (b) und ein mit seiner Drehachse senkrecht zur Wab'enfläche gerichtetes fräserartiges Messer (o), welches, in Achsenrichtung verstellbar, zur Wabenfläche herangeschoben und in Umdrehung versetzt, während der Rahmenverschiebung die Zellen entdeckelt bezw. die Zellenwände fortschneidet, in Verbindung mit einem unter der Wabe befindlichen Kasten (q) und den Einspannrahmen seitlich und oben umgebenden Schutzwänden (r) zur Aufnahme bezw. zum Auffangen der abgerissenen Wachstheile und des Honigs.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61385D Honigwaben-Entdeckelungs-Maschine Expired - Lifetime DE61385C (de)

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