DE61338C - Schutzvorrichtung für Hobel-Fräsmaschinen und dergl - Google Patents

Schutzvorrichtung für Hobel-Fräsmaschinen und dergl

Info

Publication number
DE61338C
DE61338C DENDAT61338D DE61338DA DE61338C DE 61338 C DE61338 C DE 61338C DE NDAT61338 D DENDAT61338 D DE NDAT61338D DE 61338D A DE61338D A DE 61338DA DE 61338 C DE61338 C DE 61338C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flaps
workpiece
protective device
dressing
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61338D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. MASKE in Striesen, D-Strafse Nr. 9, und W. F. JOHN in Striesen bei Dresden
Publication of DE61338C publication Critical patent/DE61338C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G21/00Safety guards or devices specially designed for other wood-working machines auxiliary devices facilitating proper operation of said wood-working machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι und 2 stellen die Schutzvorrichtung in der gedachten Ausführungsform, an einer Abrichtmaschine angebracht, in Ansicht und. Grundrifs dar.
Fig. 3 und 4 zeigen die bauliche Anordnung der Vorrichtung in vergröfsertem Mafsstabe.
Ueber die ganze Breite des Messerkopfes ^ der Maschine erstrecken sich die Stäbe a a, auf welche die Klappen b b mit angebogenen Oesen aufgereiht sind, und zwar unabhängig von einander und um α α frei drehbar. Die Stäbe α α sind ihrerseits drehbar gelagert in den Traversen cc, welche durch die Stangen dd zu einem festen Rahmen verbunden sind.
Zum Anheben der Klappen b b behufs Zuführung eines Werkstückes dient die folgende Einrichtung: Auf α α sitzen fest kurze Hebel e e (s. Fig. 3 und 4), welche durch die Stangen// unter sich verbunden sind. Werden die Stäbe α α in der Pfeilrichtung (s. Fig. 3) gedreht, so legen sich die Stangen//unter die Klappen bb, um sie gemeinschaftlich anzuheben. Die Drehung der Stäbe α α erfolgt durch die auf ihnen festsitzenden Hebel g h, von denen g bei seiner Bewegung h mitnimmt, indem letzterer mit einem Stift h ' in einen Schlitz in g eingreift. Eine auf den einen Stab wirkende Feder i bringt die Stäbe α α in ihre Ruhelage zurück. Die Bethätigung des Hebels g kann hierbei mit der Hand erfolgen oder es kann mit g durch ein Zugorgan k ein Tritt I verbunden sein (s. Fig. 1 und 2), der durch den Fufs des Arbeiters niedergedrückt werden kann.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist aus Fig. ι und 2 ersichtlich. Nachdem man durch Niederdrücken des Hebels g die Klappen b b gemeinschaftlich angehoben hat (s. Fig. 3 punktirt und Fig. 4), führt man das Werkstück χ dem Messerkopf^· zu und giebt darauf g frei. Nun senken sich diejenigen Klappen, welche sich innerhalb der Breite des Werkstückes χ befinden, auf dasselbe, die übrigen Klappen auf den Arbeitstisch y nieder und versperren den Zugang zum Messerkopf. Infolge der freien Beweglichkeit der einzelnen Klappen passen diese sich ebenso dem Werkstück an, wenn dessen Oberseite gewölbt oder sonst unregelmäfsig gestaltet ist.
Mit der Abrichtmaschine sollen auch Bretter hochkantig bestofsen werden, indem solche an der Führung w (s. Fig. 1 und 2) entlang über den Messerkopf hinweggeführt werden. Damit nun das Brett zwischen Schutzvorrichtung und Leitschiene w hindurchgeführt werde, die Schutzvorrichtung hierbei aber in Thätigkeit bleiben kann, ist das Klappensystem seitlich verschiebbar. Zu diesem Zweck gleiten die Verbindungsstangen dd der Traversen cc in Bohrungen des Lagerarmes m (s. Fig. 2, 3 und 4). Als Handhabe zum Verschieben des Rahmens mit den Klappenreihen dient der Knopf η, welcher auf einem an den Traversen befestigten Deckel 0 sitzt.
Um die Vorrichtung bei der Bearbeitung von Werkstücken wesentlich verschiedener Stärken gleich gut benutzen zu können, ist auch eine Höhenverstellung derselben vorge-
sehen. Zu diesem Behufe - ist der die Vorrichtung tragende Lagerarm m mit einem Gleitstück ρ verbunden, das in der Gradführung q in senkrechter Linie verschoben und durch Schraube in passender Höhe festgestellt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Schutzvorrichtung für Hobel-, Abricht-, Fräs- und ähnliche Werkzeugmaschinen, bei welcher die. Schneidwerkzeuge auf ihrer gesammten Breite durch eine Anzahl beweglicher schmaler Klappen^ verdeckt werden, welche auf Stäbe (a) derart aufgereiht sind, dafs sie durch ein Hebelwerk (efg h) behufs Zuführung des Werkstückes gemeinsam angehoben werden können, während bei ihrer Freigabe eine der Breite des Werkstückes entsprechende Anzahl Klappen auf das Werkstück, die übrigen auf die Arbeitsplatte der Maschine sich auflegen und so den Zugang zu den Werkzeugen versperren.
    Eine für Abrichtmaschinen geeignete Ausführungsform der zu i. gekennzeichneten Schutzvorrichtung, deren Gestell (m) der Dicke der Werkstücke entsprechend mittelst Gleitstück (p) in einer Geradführung (q) in der Höhenlage verstellt werden kann, während die die Klappen (b) tragenden Stäbe, (a) seitlich verschoben werden können, um beim Abrichten hochkantig gestellter Bretter den für die Werkstücke erforderlichen Raum freizulassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61338D Schutzvorrichtung für Hobel-Fräsmaschinen und dergl Expired - Lifetime DE61338C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE61338C true DE61338C (de)

Family

ID=335405

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT61338D Expired - Lifetime DE61338C (de) Schutzvorrichtung für Hobel-Fräsmaschinen und dergl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE61338C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69104408T2 (de) Kombinierte Maschine zur Verarbeitung von einzelnen oder gestapelten Holzplatten oder ähnlichem Material.
DE3339937A1 (de) Stanzpresse
CH658814A5 (de) Tafelschere.
DE4006317C2 (de)
DE925450C (de) Maschine zum Entschwarten von Speck
DE61338C (de) Schutzvorrichtung für Hobel-Fräsmaschinen und dergl
EP0116872A2 (de) Holzschniz- und Bildhauerbank
DE7237501U (de) Sicherheitsvorrichtung fuer enthaeutungs- oder entschwartungsmaschinen
DE3309369C2 (de) Vorrichtung zum Zuführen abgeschnittener, tafelförmiger Werkstücke, insbesondere Blechtafeln, zu einer Tafelschere
DE45934C (de) Fräsmaschine
DE103904C (de)
DE1627215C3 (de)
DE192852C (de)
DE211875C (de)
DE137925C (de)
DE543982C (de) Maschine zum Bearbeiten von Stereotypplatten u. dgl.
DE46341C (de) Maschine zur Bearbeitung von Fafsdauben
DE157068C (de)
DE1929356C3 (de) Nähmaschine mit einem Hilfstisch für das Nähgut
DE129822C (de)
DE270386C (de)
DE61018C (de) Mehrspindlige Maschine zum Ausfräsen, Formdrehen und Abscheeren von Holzwaaren
DE631125C (de) Kreissaege zum Lang- und Querschneiden von Holz
DE1139069B (de) Einrichtung zum Beschicken von Pressen und aehnlichen Werkzeugmaschinen
DE163983C (de)