DE613236C - Elektrische Schalldose fuer Sprechmaschinen - Google Patents
Elektrische Schalldose fuer SprechmaschinenInfo
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- DE613236C DE613236C DEA57470D DEA0057470D DE613236C DE 613236 C DE613236 C DE 613236C DE A57470 D DEA57470 D DE A57470D DE A0057470 D DEA0057470 D DE A0057470D DE 613236 C DE613236 C DE 613236C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
- H04R1/16—Mounting or connecting stylus to transducer with or without damping means
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R11/00—Transducers of moving-armature or moving-core type
- H04R11/08—Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
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- Electromagnets (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Schalldose, deren Anker durch ein an den
Flanken der den Luftspalt bildenden Polschuhe befindliches Polster gedämpft wird.
Die meisten elektrischen Schalldosen enthalten einen Magnetanker, der entweder im Zusammenhang mit tonabhängigen elektrischen Impulsen oder im Zusammenhang mit den Aufzeichnungen einer Schallplatte bewegt wird. Beim Betrieb solcher Apparate ergeben sich häufig Tonverzerrungen durch Eigenschwingungen des Ankers. Ferner soll die Abnutzung der Schallplatte möglichst gering sein, und die niederen Frequenzen sollen in demselben Maße wie die hohen wiedergegeben werden. Der Anker soll daher eine große Bewegungsmöglichkeit und eine möglichst geringe Masse besitzen und möglichst gut gedämpft sein, so daß Eigenschwingungen und die Bevorzugung bestimmter Frequenzbereiche möglichst vermieden sind.
Die meisten elektrischen Schalldosen enthalten einen Magnetanker, der entweder im Zusammenhang mit tonabhängigen elektrischen Impulsen oder im Zusammenhang mit den Aufzeichnungen einer Schallplatte bewegt wird. Beim Betrieb solcher Apparate ergeben sich häufig Tonverzerrungen durch Eigenschwingungen des Ankers. Ferner soll die Abnutzung der Schallplatte möglichst gering sein, und die niederen Frequenzen sollen in demselben Maße wie die hohen wiedergegeben werden. Der Anker soll daher eine große Bewegungsmöglichkeit und eine möglichst geringe Masse besitzen und möglichst gut gedämpft sein, so daß Eigenschwingungen und die Bevorzugung bestimmter Frequenzbereiche möglichst vermieden sind.
Für diesen Zweck sind Dämpfungspolster
bekannt, die sich bisher z. B. inner- oder unterhalb der den Luftspalt bildenden PoI-schuhe
befinden und an den Seitenflächen des Ankers angreifen. Das Einsetzen von Dämpfungspolstern in den Luftspalt hat den
Nachteil, daß sie dabei meistens Druckkräften unterworfen sind. Es besteht dann auch keine einfache Einstellmöglichkeit für
die Dämpfung und die Stellung des Ankers. Der Luftspalt wird unnötigerweise verbreitert.
Dämpfungskörper außerhalb des Luftspaltes und unterhalb der Polschuhe haben
den Nachteil, daß sie verhältnismäßig starr befestigt sein müssen. Außerdem sind meist
zwei Dämpfungspolster vorzusehen, was die Montage verteuert. Wenn das Ankerlager
in der Nähe der Dämpfungspolster angeordnet ist, dann ist außerdem die Dämpfung weniger wirksam, da sie an einem kleinen
Hebelarm angreift.
Es sind zwar auch schon Schalldosen bekannt, bei denen der Anker mit einem über
den Luftspalt hinaus verlängerten Ende in ein einziges Dämpfungspolster eingreift,
dieses Dämpfungspolster ist aber hier verhältnismäßig weit über dem Luftspalt an
einem besonderen Träger gehalten. Die entsprechend lange Verlängerung des Ankers
kann hier unerwünschte Resonanzen verursachen und außerdem bedingen die besonderen
Lagermittel für das Dämpfungspolster einen umständlichen und daher teuren Aufbau.
Diese Nachteile werden bei elektrischen Schalldosen mit einem derart angeordneten
einzigen Dämpfungspolster erfindungsgemäß dadurch behoben, daß das Dämpfungspolster,
ζ. B. eine Gummiplatte, unmittelbar auf den Polschuhflanken angebracht ist.
Die Abb. ι und 2 stellen einen elektrischen Schallabnehmer oder Schallaufzeichner dar
an dem die Erfindung beispielsweise ausgeführt ist.
Die dargestellte Schalldose enthält einen Magnet 10 mit zwei Polschuhen 11 und 12.
Diese sind so angeordnet, daß sie eine Spule 13 von vorzugsweise niedriger Impedanz
stützen und teilweise umschließen. Die Spule liegt zwischen den oberen Vorsprüngen
14 und 15 und den unteren Vorsprüngen 16
und 17 der Polschuhe. Ein beweglicher Anker 18 ist an seinem oberen Ende abgeplattet,
mit einer Welle 19 und mit nachgiebigen Buchsen 20 aus Gummi o. dgl. versehen
und zwischen den unteren Vorsprüngen 16 und 17 der Polschuhe drehbar befestigt.
Auf diese Weise kann das obere Ende des Ankers zwischen den oberen Vorsprängen 14
und 15 der Polschuhe 11 und 12 schwingen.
Dies erfolgt entweder in Abhängigkeit von der Bewegung eines Stiftes, der auf dem unteren
Ende des Ankers mittels einer Schraube 21 befestigt ist, oder bei der Verwendung als
Tonaufzeichner in Abhängigkeit von den elektrischen Impulsen, die durch die Leitungen
22 und 23 der Spule 13 zugeführt werden. Um das obere Ende des Ankers 18 zwischen
den oberen Vorsprüngen 14 und 15 der Polschuhe zu zentrieren und die Bewegung des
Ankers zu regeln, ist ein nachgiebiges Plättchen 24 aus Gummi o. dgl. und eine Einstellplatte
25 vorgesehen. Das Plättchen 24 kann auf seiner unteren Fläche eine Vertiefung haben, um das obere Ende des Ankers aufzunehmen;
vorzugsweise stützt es sich auf die kleinen Absätze 40, die oben auf den oberen Vorsprüngen 14 und 15 der Polschuhe
liegen. Auf diese Weise wird eine geringe Reibungskraft auf die Bewegung des Ankers
ausgeübt. Die Platte 24 ist an diesen Vorsprüngen mittels Schrauben 26 und der Einstellplatte
25 befestigt. Diese läßt sich leicht in der einen oder der anderen Richtung verschieben,
um den Anker 18 zwischen den Polschuhen zu zentrieren. Das ■ nachgiebige
Stück 24 unterliegt im wesentlichen durch das Einspannen keinen Druck- und Zugkräften,
da es nur an seinen Seitenrändern gehalten wird, die von den Ansätzen 40 und der Einstellplatte
25 eingefaßt sind. Der Anker bewegt sich über eine Strecke, die klein ist gegenüber den Abmessungen der Gummi-'
platte. Wie aus Abb. 1 hervorgeht, enthält das Gehäuse der Schalldose einen Teil 27, an
dem der Magnet 10 durch Schrauben 28 und eine Halteplatte 29 befestigt ist. Auch die
Polschuhe Ii und 12 sind mit Bolzen 30 und daran festgemacht. Das Gehäuse enthält
auch einen Deckel 32, der durch Schrauben an der Halteplatte 29 befestigt ist.
Die Anordnung des Teiles 24, der eine gewisse Beweglichkeit des Ankers gewährleistet,
hat den Vorteil, daß sich die Einrichtung leicht einstellen läßt. Ferner läßt es verhältnismäßig
große Amplituden des Ankers zu. Die Spannung pro Windung ist höher. Die Anordnung arbeitet zuverlässig, und zwar
deshalb, weil das Zentrier- und Dämpfungsstück wegen der äußerst geringen Drücke
keine dauernde Gestaltsänderung annimmt und im wesentlichen ohne Reibung an den Halteflächen arbeitet. Das vergleichsweise
große Dämpfungsstück kann mit größerer Genauigkeit geschnitten werden als die verhältnismäßig
kleinen Gummikissen, die bisher benutzt wurden.
Claims (5)
1. Elektrische Schalldose für Sprechmaschinen, deren Anker mit seinem der
Abtastnadel abgewandten, über den Luftspalt hinaus verlängerten freien Ende in ein einziges Dämpfungspolster eingreift,
dadurch · gekennzeichnet, daß das Dämpfungspolster, z. B. eine Gummiplatte, unmittelbar auf den Polschuhflanken angebracht
ist.
2. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerende
schneidenförmig ausgebildet ist und in eine Kerbe der Gummiplatte eingreift.
3. Schalldose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
Gummiplatte (24) eine Einstellplatte (25) aufgelegt ist, die mittels seitlicher, der
Größe der Gummiplatte (24) genau angepaßter Führungsränder (37) die Lage der Gummiplatte (24) auf den Polschuhen
(11, 12) sichert und mit den Polschuhen
. (11, 12) verschraubt (26) ist.
4. Schalldose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellplatte
durch Schlitzlöcher in verschiedenen Lagen einstellbar ist.
5. Schalldose nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Aufnahme eines entsprechend geformten Dämpfungspolsters (Gummiplatte 24) die Polschuhflanken, auf denen es
aufliegt, entsprechend abgesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US271813A US1906615A (en) | 1928-04-21 | 1928-04-21 | Electric pick-up |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613236C true DE613236C (de) | 1935-05-16 |
Family
ID=23037202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA57470D Expired DE613236C (de) | 1928-04-21 | 1929-04-16 | Elektrische Schalldose fuer Sprechmaschinen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1906615A (de) |
| DE (1) | DE613236C (de) |
| GB (1) | GB310284A (de) |
| NL (1) | NL28475C (de) |
-
0
- NL NL28475D patent/NL28475C/xx active
-
1928
- 1928-04-21 US US271813A patent/US1906615A/en not_active Expired - Lifetime
-
1929
- 1929-04-16 DE DEA57470D patent/DE613236C/de not_active Expired
- 1929-04-22 GB GB12437/29A patent/GB310284A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1906615A (en) | 1933-05-02 |
| GB310284A (en) | 1930-09-22 |
| NL28475C (de) |
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