DE613143C - Vorgeformter Setzkopf fuer Schaftnieten - Google Patents
Vorgeformter Setzkopf fuer SchaftnietenInfo
- Publication number
- DE613143C DE613143C DES109534D DES0109534D DE613143C DE 613143 C DE613143 C DE 613143C DE S109534 D DES109534 D DE S109534D DE S0109534 D DES0109534 D DE S0109534D DE 613143 C DE613143 C DE 613143C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- head
- setting head
- preformed
- die
- rivet
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 11
- 208000032544 Cicatrix Diseases 0.000 description 5
- 231100000241 scar Toxicity 0.000 description 5
- 230000037390 scarring Effects 0.000 description 5
- 230000037387 scars Effects 0.000 description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/02—Riveting procedures
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/10—Riveting machines
- B21J15/36—Rivet sets, i.e. tools for forming heads; Mandrels for expanding parts of hollow rivets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Insertion Pins And Rivets (AREA)
Description
Beim Vernieten von Eisenbauwerken, Behältern u. dgl. mit Stahlnieten tritt sehr oft
der Übelstand auf, daß der Setzkopf nach dem Nieten an seiner Oberfläche mehr oder
weniger große Narben verschiedenster Gestalt zeigt, oft am Scheitel des Kopfes, manchmal
auch seitlich von diesem, teils flache, weite, teils enge, rinnen- oder sackförmige.
Diese Narben können die Abschersicherheit
ίο der Nieten erheblich verringern. Auf alle
Fälle verringern sie deren Rostbeständigkeit. Sie sind also durchaus unerwünscht, und
man hat deshalb seit Jahren an der Abstellung dieser Erscheinung gearbeitet.
Durch zweckmäßig angelegte Versuchsreihen wurde festgestellt, daß solche Narben
dann entstehen, wenn bei Normnietköpfen die Form des vorgeformten halbrunden Setzkopfs
nicht genau mit der Gesenkform des Gegenhalters übereinstimmt, etwa wegen Erhöhungen
oder Abflachungen am Kopf, wie sie in Wirklichkeit bei der Nietherstellung sehr oft vorkommen, oder auch dann, wenn
bei genau fehlerfreier Kopfform etwa der Gegenhalter schräg statt achsig- angesetzt
wird. Es ist durch die Vergleichsversuche festgestellt worden, daß in den genannten
Fällen — zumal wenn der Setzkopf nicht sehr warm und deshalb zu wenig bildsam ist und
die Verformung wegen zu hohen Widerstandes nur langsam vor sich geht — beim
. Stauchen des Schließkopfes der Werkstoff am Setzkopf von den etwaigen Erhöhungen
auf der Kopfoberfläche oder von den Rändern der vorhandenen Abflachungen aus nach oben
bzw. innen getrieben wird. Dabei wird der den erhitzten Nietköpfen anhaftende Zunder
in mehr oder weniger groben Blättchen von dem allseitig vortreibenden Werkstoff eingeschlossen.
Er kann weder entweichen noch sich verteilen, so daß notwendigerweise die bekannten Narben entstehen müssen. Ist dagegen
die Form des Setzkopfs genau dem Gesenk im Gegenhalter entsprechend und wird
dieser richtig achsig angesetzt, so wird kein Werkstoff von außen nach innen getrieben,
und der vorhandene Zunder wird zu feinem Staub zerkleinert, so daß er nicht zur Narbenbildung
Anlaß geben kann.
Da die erwähnten Fehler an. der Kopfform bei der Herstellung der Nieten kaum ganz
vermieden werden können, mußte eine Setzkopfform gefunden werden, die auch bei nicht genauer Kopfform die Bildung von
Narben vermeidet.
Es ist schon vorgeschlagen worden, zur Erzielung von zwei vollen, narbenlosen Nietköpfen
bei Nietbolzen ohne ausgesprochenen Setzkopf den Bolzen an einem Ende kegelförmig
auszubilden. Damit wird sichergestellt, . daß an beiden Enden gleichviel Stoffinhalt zur Herstellung eines Kopfes zur
Verfügung steht. Durch die erwähnte Gestaltung des Nietes wird auch etwa an der Kegelfläche
anhaftender Zunder beim Nieten entfernt. Auf die Erzielung narbenloser Nietköpfe
ist diese Kegelform aber ohne Einfluß. Dies ist nunmehr dadurch erreicht, daß die
Setzkopfform so gewählt wird, daß stets eine Verformung des letzteren von innen nach
außen erfolgt, d. h. daß zu Beginn des Nietvorganges der Kopf stets zunächst auf dem
Grund des Gegenhaltergesenks aufliegt und der Werkstoff samt dem Zunder nach außen
getrieben wird, wobei letzterer sehr fein zerkleinert und verteilt wird und deshalb keine
Narbenbildung veranlassen kann, selbst wenn ίο er z. T. nicht den Weg ins Freie finden sollte.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Normsetzkopf bisheriger Ausführung mit nach dem Scheitel zu
vorgetriebenem Werkstoff und Zunder, Abb. 2 einen Setzkopf nach der Erfindung.
Abb. ι ist der Nietschaft, ο mit einem Normprofilsetzkopf b versehen. Der Gegenhalter
c ist mit Normprofilgesenk versehen. Der Gegenhalter sitzt infolge Ungenauigkeit
der Setzkopf form beispielsweise nur auf den Flanken des Kopfes statt auf der ganzen
Fläche auf und treibt beim Nieten einen Teil des Kopfwerkstoffs d von beiden Seiten nach
oben, in den Zwischenraum zwischen Kopf und Gegenhalter, und den Rest nach außen,
der einen Barte um den Kopf bildet. Zwischen den nach oben vortreibenden Werkstoff wellen
d wird der Hammerschlag oder Zunder/ eingeschlossen, der schließlich gut eingeklemmt
wird, da er wegen zu niedriger Erhitzung des Setzkopfes sich nicht mit dem Werkstoff des Kopfes verschweißen kann und
deshalb nach dem Abnehmen des Gegenhalters herausfällt und die sogenannten Narbeng·
offen läßt.
In AbIb. 2 ist der Nietschaft h mit einem
Kopf i nach der Erfindung versehen, der so ausgebildet ist, daß er mit Sicherheit auch
unter Berücksichtigung der unvermeidlichen Herstellungsungenauigkeiten stets zu Beginn
der Nietung mit seinem Scheitel im Grund des Gesenks des Gegenhalters k aufsitzt, so
daß kein Werkstoff von außen nach innen getrieben wird, wie nach Abb. i, -sondern aller
Werkstoff von innen nach außen. Dabei wird der Hammerschlag überall da, wo Kopf und
Gegenhalter miteinander in Berührung kommen, soweit er nicht zu Beginn des Nietprozesses
herausfällt, zu ganz feinem Pulver zerkleinert, das keine Narben bilden kann. Durch das Stauchen vom Scheitel her nach
unten wird allmählich die Normkopfform i', welche punktiert eingezeichnet ist, hergestellt.
Narbenbildung ist auf diese Weise ausgeschlossen.
Man könnte die Narbenbildung auch vermeiden durch Verwendung von flacherem
Gegenhaltergesenk bei Normkopfnieten. Man würde dann aber darauf verzichten müssen,
daß der'Setzkopf am Ende der Nietung die normenmäßige Höhe besitzt, und das ist unzulässig.
Claims (1)
- Patentanspruch :Vorgeformter
nieten, dadurchSetzkopf für gekennzeichnet,Schaftdaß derdem vorgeschriebenen, beispielsweise halbrunden Normkopf (i') inhaltgleiche vorgeformte Setzkopf (i) diesem bzw. dem Normalgesenk des Gegenhalters (k) gegenüber höher und mit stärkerer Krümmung an der Kuppe ausgebildet ist, so daß auf alle Fälle zunächst eine Anlage des Kopfes nur im Gesenkgrund stattfindet, die sich unter Wegquetschen des Nietzunders während der Bildung des Schließkopfes gegea den Gesenkrand erweitert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES109534D DE613143C (de) | 1933-05-30 | 1933-05-30 | Vorgeformter Setzkopf fuer Schaftnieten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES109534D DE613143C (de) | 1933-05-30 | 1933-05-30 | Vorgeformter Setzkopf fuer Schaftnieten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613143C true DE613143C (de) | 1935-05-13 |
Family
ID=7529596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES109534D Expired DE613143C (de) | 1933-05-30 | 1933-05-30 | Vorgeformter Setzkopf fuer Schaftnieten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613143C (de) |
-
1933
- 1933-05-30 DE DES109534D patent/DE613143C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1239893B (de) | Verfahren zum Herstellen einer duennen Tellerfeder | |
| DE435555C (de) | Herstellung von Scheiben | |
| DE518307C (de) | Umboerdelungsvorrichtung | |
| DE530325C (de) | An seinem Umfang mit Steinen besetzter Schmuckring | |
| DE10217003B4 (de) | Verfahren sowie Werkzeug zum Ausbeulen eines Fahrzeugteils oder einer Fahrzeugkarosserie | |
| DE599035C (de) | Bremstrommel fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE507259C (de) | Herstellung von gebogenen Klingen fuer Sicherheitsrasierzeuge | |
| AT88820B (de) | Semmelformmaschine. | |
| AT117000B (de) | Schleifvorrichtung für Rasierklingen. | |
| DE2052080C3 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von konischen Tuben oder Hülsen | |
| DE868383C (de) | Biegevorrichtung zum Herstellen von Halbrundvollfeilen | |
| AT137631B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nach einem Ende zu stufenförmig verjüngten Pedalachsen. | |
| DE355681C (de) | Vorrichtung zum Stauchen von Bolzenkoepfen in der Aussparung einer dem Stauchgesenk aufliegenden Platte | |
| AT128708B (de) | Zahnrad. | |
| DE360902C (de) | Vorrichtung zum Abschneiden von Muttern von dem mit Loechern und Fasen versehenen Mutterneisen | |
| DE478885C (de) | Vorrichtung zum Schneiden, Ziehen und Praegen von duennwandigen Metallhuelsen, insbesondere fuer zahntechnische Zwecke | |
| AT115592B (de) | Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen. | |
| DE902706C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer festen Verbindung zwischen zwei Teilen aus kaltschweissbarem Werkstoff | |
| AT113610B (de) | Verfahren und Gesenk zum Instandsetzen abgenutzter oder entformter Laschen für Eisenbahnschienenstöße. | |
| DE478772C (de) | Mehrlochmatrize | |
| AT80244B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von KurbelweVerfahren und Vorrichtung zum Pressen von Kurbelwellen. llen. | |
| AT114825B (de) | Maschine zum Einrollen von Hülsen. | |
| DE456493C (de) | Herstellung von gekroepften Scherenkoerpern | |
| DE546905C (de) | Schneidvorrichtung an Schliessvorrichtungen fuer Bandeisenbereifungen | |
| DE436965C (de) | Tragblattfeder, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |