DE613143C - Vorgeformter Setzkopf fuer Schaftnieten - Google Patents

Vorgeformter Setzkopf fuer Schaftnieten

Info

Publication number
DE613143C
DE613143C DES109534D DES0109534D DE613143C DE 613143 C DE613143 C DE 613143C DE S109534 D DES109534 D DE S109534D DE S0109534 D DES0109534 D DE S0109534D DE 613143 C DE613143 C DE 613143C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head
setting head
preformed
die
rivet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES109534D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTER SEXAUER DIPL ING
Original Assignee
WALTER SEXAUER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALTER SEXAUER DIPL ING filed Critical WALTER SEXAUER DIPL ING
Priority to DES109534D priority Critical patent/DE613143C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE613143C publication Critical patent/DE613143C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00—Riveting
    • B21J15/02—Riveting procedures
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00—Riveting
    • B21J15/10—Riveting machines
    • B21J15/36—Rivet sets, i.e. tools for forming heads; Mandrels for expanding parts of hollow rivets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

Beim Vernieten von Eisenbauwerken, Behältern u. dgl. mit Stahlnieten tritt sehr oft der Übelstand auf, daß der Setzkopf nach dem Nieten an seiner Oberfläche mehr oder weniger große Narben verschiedenster Gestalt zeigt, oft am Scheitel des Kopfes, manchmal auch seitlich von diesem, teils flache, weite, teils enge, rinnen- oder sackförmige. Diese Narben können die Abschersicherheit
ίο der Nieten erheblich verringern. Auf alle Fälle verringern sie deren Rostbeständigkeit. Sie sind also durchaus unerwünscht, und man hat deshalb seit Jahren an der Abstellung dieser Erscheinung gearbeitet.
Durch zweckmäßig angelegte Versuchsreihen wurde festgestellt, daß solche Narben dann entstehen, wenn bei Normnietköpfen die Form des vorgeformten halbrunden Setzkopfs nicht genau mit der Gesenkform des Gegenhalters übereinstimmt, etwa wegen Erhöhungen oder Abflachungen am Kopf, wie sie in Wirklichkeit bei der Nietherstellung sehr oft vorkommen, oder auch dann, wenn bei genau fehlerfreier Kopfform etwa der Gegenhalter schräg statt achsig- angesetzt wird. Es ist durch die Vergleichsversuche festgestellt worden, daß in den genannten Fällen — zumal wenn der Setzkopf nicht sehr warm und deshalb zu wenig bildsam ist und die Verformung wegen zu hohen Widerstandes nur langsam vor sich geht — beim . Stauchen des Schließkopfes der Werkstoff am Setzkopf von den etwaigen Erhöhungen auf der Kopfoberfläche oder von den Rändern der vorhandenen Abflachungen aus nach oben bzw. innen getrieben wird. Dabei wird der den erhitzten Nietköpfen anhaftende Zunder in mehr oder weniger groben Blättchen von dem allseitig vortreibenden Werkstoff eingeschlossen. Er kann weder entweichen noch sich verteilen, so daß notwendigerweise die bekannten Narben entstehen müssen. Ist dagegen die Form des Setzkopfs genau dem Gesenk im Gegenhalter entsprechend und wird dieser richtig achsig angesetzt, so wird kein Werkstoff von außen nach innen getrieben, und der vorhandene Zunder wird zu feinem Staub zerkleinert, so daß er nicht zur Narbenbildung Anlaß geben kann.
Da die erwähnten Fehler an. der Kopfform bei der Herstellung der Nieten kaum ganz vermieden werden können, mußte eine Setzkopfform gefunden werden, die auch bei nicht genauer Kopfform die Bildung von Narben vermeidet.
Es ist schon vorgeschlagen worden, zur Erzielung von zwei vollen, narbenlosen Nietköpfen bei Nietbolzen ohne ausgesprochenen Setzkopf den Bolzen an einem Ende kegelförmig auszubilden. Damit wird sichergestellt, . daß an beiden Enden gleichviel Stoffinhalt zur Herstellung eines Kopfes zur Verfügung steht. Durch die erwähnte Gestaltung des Nietes wird auch etwa an der Kegelfläche anhaftender Zunder beim Nieten entfernt. Auf die Erzielung narbenloser Nietköpfe ist diese Kegelform aber ohne Einfluß. Dies ist nunmehr dadurch erreicht, daß die
Setzkopfform so gewählt wird, daß stets eine Verformung des letzteren von innen nach außen erfolgt, d. h. daß zu Beginn des Nietvorganges der Kopf stets zunächst auf dem Grund des Gegenhaltergesenks aufliegt und der Werkstoff samt dem Zunder nach außen getrieben wird, wobei letzterer sehr fein zerkleinert und verteilt wird und deshalb keine Narbenbildung veranlassen kann, selbst wenn ίο er z. T. nicht den Weg ins Freie finden sollte. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Normsetzkopf bisheriger Ausführung mit nach dem Scheitel zu vorgetriebenem Werkstoff und Zunder, Abb. 2 einen Setzkopf nach der Erfindung. Abb. ι ist der Nietschaft, ο mit einem Normprofilsetzkopf b versehen. Der Gegenhalter c ist mit Normprofilgesenk versehen. Der Gegenhalter sitzt infolge Ungenauigkeit der Setzkopf form beispielsweise nur auf den Flanken des Kopfes statt auf der ganzen Fläche auf und treibt beim Nieten einen Teil des Kopfwerkstoffs d von beiden Seiten nach oben, in den Zwischenraum zwischen Kopf und Gegenhalter, und den Rest nach außen, der einen Barte um den Kopf bildet. Zwischen den nach oben vortreibenden Werkstoff wellen d wird der Hammerschlag oder Zunder/ eingeschlossen, der schließlich gut eingeklemmt wird, da er wegen zu niedriger Erhitzung des Setzkopfes sich nicht mit dem Werkstoff des Kopfes verschweißen kann und deshalb nach dem Abnehmen des Gegenhalters herausfällt und die sogenannten Narbeng· offen läßt.
In AbIb. 2 ist der Nietschaft h mit einem
Kopf i nach der Erfindung versehen, der so ausgebildet ist, daß er mit Sicherheit auch unter Berücksichtigung der unvermeidlichen Herstellungsungenauigkeiten stets zu Beginn der Nietung mit seinem Scheitel im Grund des Gesenks des Gegenhalters k aufsitzt, so daß kein Werkstoff von außen nach innen getrieben wird, wie nach Abb. i, -sondern aller Werkstoff von innen nach außen. Dabei wird der Hammerschlag überall da, wo Kopf und Gegenhalter miteinander in Berührung kommen, soweit er nicht zu Beginn des Nietprozesses herausfällt, zu ganz feinem Pulver zerkleinert, das keine Narben bilden kann. Durch das Stauchen vom Scheitel her nach unten wird allmählich die Normkopfform i', welche punktiert eingezeichnet ist, hergestellt. Narbenbildung ist auf diese Weise ausgeschlossen.
Man könnte die Narbenbildung auch vermeiden durch Verwendung von flacherem Gegenhaltergesenk bei Normkopfnieten. Man würde dann aber darauf verzichten müssen, daß der'Setzkopf am Ende der Nietung die normenmäßige Höhe besitzt, und das ist unzulässig.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Vorgeformter
    nieten, dadurch
    Setzkopf für gekennzeichnet,
    Schaftdaß der
    dem vorgeschriebenen, beispielsweise halbrunden Normkopf (i') inhaltgleiche vorgeformte Setzkopf (i) diesem bzw. dem Normalgesenk des Gegenhalters (k) gegenüber höher und mit stärkerer Krümmung an der Kuppe ausgebildet ist, so daß auf alle Fälle zunächst eine Anlage des Kopfes nur im Gesenkgrund stattfindet, die sich unter Wegquetschen des Nietzunders während der Bildung des Schließkopfes gegea den Gesenkrand erweitert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES109534D 1933-05-30 1933-05-30 Vorgeformter Setzkopf fuer Schaftnieten Expired DE613143C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES109534D DE613143C (de) 1933-05-30 1933-05-30 Vorgeformter Setzkopf fuer Schaftnieten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES109534D DE613143C (de) 1933-05-30 1933-05-30 Vorgeformter Setzkopf fuer Schaftnieten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE613143C true DE613143C (de) 1935-05-13

Family

ID=7529596

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES109534D Expired DE613143C (de) 1933-05-30 1933-05-30 Vorgeformter Setzkopf fuer Schaftnieten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE613143C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1239893B (de) Verfahren zum Herstellen einer duennen Tellerfeder
DE435555C (de) Herstellung von Scheiben
DE518307C (de) Umboerdelungsvorrichtung
DE530325C (de) An seinem Umfang mit Steinen besetzter Schmuckring
DE10217003B4 (de) Verfahren sowie Werkzeug zum Ausbeulen eines Fahrzeugteils oder einer Fahrzeugkarosserie
DE599035C (de) Bremstrommel fuer Kraftfahrzeuge
DE507259C (de) Herstellung von gebogenen Klingen fuer Sicherheitsrasierzeuge
AT88820B (de) Semmelformmaschine.
AT117000B (de) Schleifvorrichtung für Rasierklingen.
DE2052080C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen von konischen Tuben oder Hülsen
DE868383C (de) Biegevorrichtung zum Herstellen von Halbrundvollfeilen
AT137631B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nach einem Ende zu stufenförmig verjüngten Pedalachsen.
DE355681C (de) Vorrichtung zum Stauchen von Bolzenkoepfen in der Aussparung einer dem Stauchgesenk aufliegenden Platte
AT128708B (de) Zahnrad.
DE360902C (de) Vorrichtung zum Abschneiden von Muttern von dem mit Loechern und Fasen versehenen Mutterneisen
DE478885C (de) Vorrichtung zum Schneiden, Ziehen und Praegen von duennwandigen Metallhuelsen, insbesondere fuer zahntechnische Zwecke
AT115592B (de) Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen.
DE902706C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer festen Verbindung zwischen zwei Teilen aus kaltschweissbarem Werkstoff
AT113610B (de) Verfahren und Gesenk zum Instandsetzen abgenutzter oder entformter Laschen für Eisenbahnschienenstöße.
DE478772C (de) Mehrlochmatrize
AT80244B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von KurbelweVerfahren und Vorrichtung zum Pressen von Kurbelwellen. llen.
AT114825B (de) Maschine zum Einrollen von Hülsen.
DE456493C (de) Herstellung von gekroepften Scherenkoerpern
DE546905C (de) Schneidvorrichtung an Schliessvorrichtungen fuer Bandeisenbereifungen
DE436965C (de) Tragblattfeder, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge