DE612860C - Zigarettenhuelse - Google Patents
ZigarettenhuelseInfo
- Publication number
- DE612860C DE612860C DED64059D DED0064059D DE612860C DE 612860 C DE612860 C DE 612860C DE D64059 D DED64059 D DE D64059D DE D0064059 D DED0064059 D DE D0064059D DE 612860 C DE612860 C DE 612860C
- Authority
- DE
- Germany
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- cigarette
- cigarette tube
- tobacco
- particles
- tobacco particles
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D1/00—Cigars; Cigarettes
- A24D1/02—Cigars; Cigarettes with special covers
Landscapes
- Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)
Description
- Zigarettenhülse Ein übelstand fast aller Zigarettensorten. ist es, daß Tabakteilchen aus der Zigarettenhülse auskrümeln. Beim Rauchen geschieht dies besonders am Mundstückende. Die Teilchen gelangen so in den Mund des Rauchers. Beim Tragen der Zigarette in Schachteln oder Tüten krümeln die Tabakteilchen aus beiden Enden aus, und die Zigarette erleidet einen erheblichen Substanzverlust.
- Außer der Anb:ringung von Watte oder Schwammpfröpfchen als Absrhlußteil ist schon vorgeschlagen worden, durch Aufstreuen von Klebmitteln am Mundstückende eine Deckschicht zu schaffen, die das Auskrümeln verhindern soll. Hierbei ergibt sich der Nachteil, daß die Klebstoffe durch die Mundfeuchtigkeit erweicht oder ausgelaugt werden. Da @es sich um eine netzartige Abschlußschicht handelt, muß sie auch verhältnismäßig stark, d. h. also unter Verwendung :erheblicher Klebstofmengen, hergestellt werden. Auch ist die Schicht als. solche nicht fest und sicher mit der Hülse verbunden und kann sich als Ganzes aus dem Mundstückende herausdrücken und herausfallen.
- Erfindungsgemäß soll ein Herauskrümeln der Tabakteilchen am Mundstückende, bzw. an beiden Enden der Zigarette dadurch verhindert werden, daß auf der Innenfläche der Zigarettenhülse Haftstellen, für den Tabak vorgesehen werden. Zu diesem Zwecke kann auf der Innenwandung der Zigarettenhülse in einer Entfernung von einigen Millimetern bis i bis a cm vom Rande eine mit Klebstoff überzogene Zone vorgesehen sein. Statt des Klebstoffes können auch die Tabakteilchen halternde Fasern; Blättchen, Härchen und ,ähnliche Vorsprünge auf der Innenfläche der Zigarettenhülse angeordnet sein. Selbstverständlich kann auch die Innenfläche der Zigarettenhülse auf die ganze Länge der Zigarette in der angegebenen Weise präpariert sein. Besonders geeignet sind hierbei auch durch die Mundfeuchtigkeit nicht auflösbÄre Klebstoffe, wie Gellulos;elösungen, Collodiumlösung, Kautschukgummilösung u. dgl.
- Besonders vorteilhaft ist es; auf der mit Klebstoff überzogenen Zone des Zigarettenpapiers langfaserige oder großblätterige Tabakteilchen ,aufzukleben. Diese bilden dann an einem oder an beiden Enden oder auch über die ganze Breite des Zigarettenpapiers eine Art Besatzstreifen. Darauf erst wird die Zigarette gerollt und gestopft. Im fertigere Zustand halterst dann die fest mit der Hülse verklebten Teilchens die Tabakfüllung. Dieser Besatzstreifen aus Tabakfüllung kann so dick gewählt werden, daß die aufgeklebten Tabakteilchen das Lumen der Zigarette völlig ausfüllen und am Mundstückende oder auch an beiden Enden ausschließlich die Tabakfüllung bilden. Zweekmäßigerweise können hierbei die Tabakteilchen auch in besonderen; voneinander getrennten Büscheln aufgeklebt sein. jedes dieser Büschel bildet eine das Mundstückende oder das Anrauchende abschließende Tabakfüllung für je eine Zigarette.
- Die Teilchen zum Halten der Tabakfüllung können auch aus dem Papier der Zigarettenhülse selbst herausgearbeitet sein. Ferner können Zellstoffasern, Papierfasern, Kunstseidenfasern und Kunstseidenwolle verwendet werden. Sie können auch im Wege irgendeines anderen Verfahrens an der Zigarettenhülsenwandung befestigt oder zum Haften. gebracht werden. Sie können z. B. schon im Herstellungsverfahren in die Papiermasse eingearbeitet oder auf das Papier aufgesetzt sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zigarettenhülse, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenfläche, insbiesondere am Mundende, Haftstellen für den Tabak vorgesehen sind.
- 2. Zigarettenhülse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Haftstellen Klebmittel für die Halterung der Taba kteilchen angebracht sind.
- 3. Zigarettenhülse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Haftstellen Vorsprünge, z. B. Fasern, Blättchen oder Härchen, angeordnet sind. ¢. Zigarettenhülse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorsprünge Tabakteilchen dienen, die auf der Innenfläche der Hülse z. B. durch Kleben befestigt sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED64059D DE612860C (de) | 1932-08-14 | 1932-08-14 | Zigarettenhuelse |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED64059D DE612860C (de) | 1932-08-14 | 1932-08-14 | Zigarettenhuelse |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE612860C true DE612860C (de) | 1935-05-06 |
Family
ID=7058845
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED64059D Expired DE612860C (de) | 1932-08-14 | 1932-08-14 | Zigarettenhuelse |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE612860C (de) |
-
1932
- 1932-08-14 DE DED64059D patent/DE612860C/de not_active Expired
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