DE612397C - Polstermatratze mit Federeinlage - Google Patents

Polstermatratze mit Federeinlage

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DE612397C
DE612397C DEW93017D DEW0093017D DE612397C DE 612397 C DE612397 C DE 612397C DE W93017 D DEW93017 D DE W93017D DE W0093017 D DEW0093017 D DE W0093017D DE 612397 C DE612397 C DE 612397C
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Germany
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mattress
spring insert
springs
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MAX WORBS FA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/04Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with spring inlays
    • A47C27/06Spring inlays
    • A47C27/062Spring inlays of different resiliencies

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

Es ist bekannt, in Polstermatratzen an derjenigen Stelle, auf die der Schwerpunkt des Körpergewichts einwirkt, eine Federeinlage einzuarbeiten. Dieser Federkern hat den Nachteil, bei Gebrauch der Matratzen infolge des unterschiedlichen Elastizitätsvermögens der Federn und des mit diesen in Berührung stehenden Polstermittels zu Mängeln an diesen Berührungsstellen zu führen. »o Diese Mängel ergeben sich hauptsächlich aus folgenden Gründen:
Die Federn der Einlage müssen, um eine genügende Elastizität zu besitzen, eine Höhe von etwa 12 bis 14 cm haben. Das anschließende Polstermittel kommt also in gleicher Höhe mit den Federn in Berührung. Durch die Belastung der Matratze entstehen naturgemäß an den Berührungsstellen starke Reibungen, die im Laufe der Zeit das weiche Polstermittel zermürben. Dies sowie das natürliche Zusammentrocknen der Polsterung bedingen, daß sich der Federkern sehr bald aus der ihn umschließenden Polsterschicht hervorhebt und die Federkränze der Umgrenzungsfedem an den Ansichtsflächen der Ma tratze hervorheben. Die Matratze wird dadurch sehr unansehnlich und ihre Lebensdauer stark beeinträchtigt.
Es ist auch schon ein Vorschlag bekanntgeworden, diese Federeinlage in einem ovalen Stahlbandrahmen zu verankern. Diese Ausführungsform ergibt aber zu stark gerundete Matratzenteile, die ein unbequemes Liegen ergeben oder bei flacher Ausführung zu einer in der Mitte zu geringen Polsterhöhe führen, wodurch Weichheit und Haltbarkeit stark beeinträchtigt werden.
Bei dem Erfindungsgegenstand handelt es sich um eine Matratze, welche mit Roßhaar, Fasergespinsten oder sonstigen Polstermitteln gefüllt ist. Solche Matratzen, werden als ein-, zwei- oder dreiteilige Matratzen angefertigt. Die Neuheit besteht nun darin, daß an der Stelle der Matratze, auf welche das Körpergewicht hauptsächlich 'einwirkt, eine Federeinlage aus dicht nebendnanderiiegieinden Schraubenfedern, die seitlich stufenförmig abgesetzt sind, eingearbeitet ist. Die Abstufungen können aus mehreren Federreihen bestehen. Die Federeinlage nimmt bei dreiteiligen Matratzen für gewöhnlich den fünften Teil eines Matratzenteils ein und bei einteiligen Matratzen demnach ungefähr den fünfzehnten Teil. Ober- und unterhalb der Federung befindet sich eine Auflage von Roßhaar oder anderem Polstermittel. Die abgestuften Federn, welche so angeordnet werden, daß die kleineren immer in der Mitte der nächstgrößeren liegen, ermöglichen so einen allmählichen und sehr guten Ausgleich zur seitlichen Polsterung. In jeder Abstufung wird außerdem noch ein Heftstich eingezogen, mittels welchen das Polstermittel innerhalb der betreffenden Stufe besonders festgehalten wird, um dadurch ein Abgleiten der Stufenfüllung zur vollen Polsterung zu verhindern. Ein weiterer Vorteil der Abstufung besteht noch darin, daß durch die immer kiemer werdende Federhöhe die Reibungsmöglichkeiten zwischen Federn und Polsterung geringer bzw. durch Verteilung auf mehrere Stellen ganz aufgehoben werden. Durch diese neue Erfindung werden somit die oben angeführten Mängel behoben und eine größere Haltbarkeit der Matratze erreicht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erßndungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:
Abb. ι einen Teil einer dreiteiligen Matratze im Längsschnitt,
Abb. 2 die Matratze im senkrechten Schnitt zu Abb. i.
Die seitliche Polsterfüllung der Matratze ist mit ι und deren Drellüberzug mit 2 bezeichnet. Die Federeinlage besteht aus mehreren schraubenförmigen Drahtfedern 3 und den abgestuften Federn 5. Die Füllung ober- und unterhalb der Federeinlage ist mit 4 bezeichnet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Polstermatratze mit Federeinlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinlage (3) gegen die seitliche Polsterung (i) durch stufenförmig abgesetzte Federn (5) ergänzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW93017D Polstermatratze mit Federeinlage Expired DE612397C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1149548A3 (de) * 2000-04-25 2003-04-09 L&P PROPERTY MANAGEMENT COMPANY Liege- oder Sitzmöbel mit Federkernpolsterung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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