DE609146C - Ablaufvorrichtung fuer die geschleuderten Fluessigkeiten aus einer Schleudertrommel - Google Patents
Ablaufvorrichtung fuer die geschleuderten Fluessigkeiten aus einer SchleudertrommelInfo
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- DE609146C DE609146C DEB157551D DEB0157551D DE609146C DE 609146 C DE609146 C DE 609146C DE B157551 D DEB157551 D DE B157551D DE B0157551 D DEB0157551 D DE B0157551D DE 609146 C DE609146 C DE 609146C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/04—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
- B04B1/08—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape
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- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ablaufvorrichtung für die geschleuderten Flüssigkeiten
aus einer Schleudertrommel mit Hilfe von mehreren Kanälen und bezweckt,
den Ablauf der Flüssigkeit aus den Kanälen auch dann gleichmäßig· zu erhalten, wenn die
Trommel durch irgendwelche Einwirkungen oder Ungenauigkeiten der Herstellung exzentrisch
läuft.
Es ist bereits vorgeschlagen, die Kanäle in
schraubenförmiger Linie konzentrisch ein Stück um die Drehachse herumzuführen.
Hierdurch kann jedoch ein gleichmäßiger Ablauf noch nicht erzielt werden. Dieser wird
vielmehr erst dann erreicht, wenn die Kanäle gemäß der Erfindung annähernd einmal konzentrisch
um die Trommelachse herumgeführt sind. Die volle Wirkung tritt zwar erst dann ein, wenn die Kanäle ein ganzes Mal herumgeführt
sind, jedenfalls darf der volle Kreis nicht wesentlich unterschritten werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und
zwar zeigen
Abb. ι einen Mittelschnitt durch die Schleudertrommel
und
Abb. 2 den Ablauf in vergrößertem Maßstabe.
Die Flüssigkeit tritt in üblicher Weise durch das Einlauf rohr A. in das Mittelrohr B und
von dort in bekannter Weise in den Schleuder raum/7.
Nach dem Ausschleudern verläßt sodann die schwere Flüssigkeit die Trommel durch
den Auslauf K, während die leichtere Flüssigkeit durch den Auslauf L abgeht. Wenn keine
schwerere Flüssigkeit vorhanden ist oder wenn deren Menge unbedeutend ist, wird die
Trommel mit nur einem Flüssigkeitsauslauf versehen.
Wenn die Auslaufe längs des ganzen Umfanges den gleichen Abstand von der Drehachse
aufweisen, so fließen auch die getrennten Flüssigkeiten durch alle Kanäle gleichmäßig
ab. Sowohl die Strömung wie die Ablagerung von festen Stoffen im Schlammraum werden deshalb symmetrisch, und die Trommel
arbeitet somit unter günstigen Verhältnissen.
Wenn indessen entweder durch mangelnde Genauigkeit in der Herstellung oder durch
irgendwelche Formveränderung oder andere Störungen die Ausläufe ihre symmetrische
Lage verlieren, kann eine Verschlechterung eintreten.
Der Einfachheit halber wird besonders der Fall betrachtet, daß der Auslauf £ aus irgendeinem
Grunde im Verhältnis zur Drehachse der Trommel ^exzentrisch liegt.
Aus Abb. 2 geht hervor, wie die Strömung sich dann gestaltet.
M ist die Drehachse der Trommel, die mit der Symmetrieachse O des Obertellers N (und
im übrigen der ganzen Trommel) zusammenfallen soll. Durch irgendeine Verschiebung
der Gleichgewichtsveränderung fallen diese Achsen nicht mehr zusammen. Die Flüssigkeit,
die durch den Auslauf L ausströmen soll, stellt sich symmetrisch um die Drehachlsfe M,
wodurch die beabsichtigte Symmetrie zwischen der Flüssigkeit und dem Auslauf aufgehoben
wird. Die Flüssigkeit wird daher hauptsächlich an der Stelle des Ablaufs L austreten,
der den weitesten Abstand von der1
to Drehachse hat. Wenn, wie in Abb. 2 angedeutet, sich die Flüssigkeit auf dem radialen Abstand
r von der Rotationswelle befindet, kann sie nämlich bereits auf der einen Seite anfangen
auszuströmen, während auf der anderen der Ausströmungsweg noch nicht erreicht ist.
Um diese Uhgelegenheit zu vermeiden, wird gemäß der vorliegenden Erfindung1 die
Flüssigkeit gezwungen, einem spiralförmigen Weg zu folgen, der an der Stelle vorbei oder
wenigstens zu der Niähe der Stelle leitet, wo der Abstand zur Drehachse am geringsten ist.
Dies wird dadurch bewirkt, daß in den Hals des Obertellersi eine Anzahl spiralförmiger
Leitschienen P, R eingesetzt sind.
Die Wirkung dieser Anordnung ist wie folgt. Wenn die Flüssigkeit auf dem Abstand/·
(Abb. 2) von der Drehachse Λί steht, würde der Ausfluß an der einen Kante desl
Auslaufs L anfangen. Nun hindert indessen die Leitschiene/3 die Flüssigkeit, lotrecht aufzusteigen,
und diese muß der Leitschiene um den Umgang folgen. Dabei kömmt indessen
die Flüssigkeit in Zonen mit geringerem Abstand von der Achsel und muß sich als'o
näher zu der Mittelachse ziehen. Ein Ausfluß kann nicht stattfinden, bevor die Flüssigkeit
in der Trommel so weit angewachsen ist, daß sie den der Achse M am nächsten liegenden
Punkt erreicht hat, wobei der radiale Abstands1 ist. Wenn aber der Flüssigkeitsspiegel
so weit gegen die Mittelachse angewachsen ist, kann sie auch um den ganzen Umfang
gleichmäßig ausströmen. Damit die Wirkung regelmäßig wird, müssen mindestens zwei
Leitschienen angeordnet werden, die jede eine ganze Umdrehung· machen. Oft kann es
jedoch vorteilhaft sein, mehr als zwei Leitschienen anzuordnen.
Den Leitschienen wird zweckmäßig eine solche Richtung gegeben, daß der Flüssigkeit
eine Drehbewegung erteilt wird, die der Drehung der Trommel entgegengesetzt ist, wodurch
die Geschwindigkeit der abgehenden Flüssigkeit herabgesetzt wird.
Die Anordnung kann genau so im Ablauf K. für die schwerere Flüssigkeit angebracht werden.
Statt durch Leitspiralen kann die Flüssigkeit auch durch spiralförmige Rohre ab-'
geleitet werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Ablaufvorrichtung für die geschleuderten Flüssigkeiten aus einer Schleuder tr ommel mit Hilfe von mehreren schraubenförmigen und konzentrisch zur geometrischen Achse der Trommel verlaufenden Kanäle, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle annähernd einmal um die Trommelachse herumlaufen, damit bei zufälligem exzentrischem Lauf der Trommel die Flüssigkeit durch sämtliche Kanäle gleichmäßig abläuft.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE394845X | 1931-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE609146C true DE609146C (de) | 1935-02-08 |
Family
ID=20309363
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB157551D Expired DE609146C (de) | 1931-09-24 | 1932-09-24 | Ablaufvorrichtung fuer die geschleuderten Fluessigkeiten aus einer Schleudertrommel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE609146C (de) |
| GB (1) | GB394845A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115025891B (zh) * | 2022-06-01 | 2025-09-12 | 深圳赛桥生物创新技术有限公司 | 一种离心杯、细胞离心方法及离心设备 |
-
1932
- 1932-09-23 GB GB26498/32A patent/GB394845A/en not_active Expired
- 1932-09-24 DE DEB157551D patent/DE609146C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB394845A (en) | 1933-07-06 |
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