DE608978C - Zellstoffballen, insbesondere zur Pflege von Parkettfussboeden - Google Patents

Zellstoffballen, insbesondere zur Pflege von Parkettfussboeden

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DE608978C
DE608978C DEM125317D DEM0125317D DE608978C DE 608978 C DE608978 C DE 608978C DE M125317 D DEM125317 D DE M125317D DE M0125317 D DEM0125317 D DE M0125317D DE 608978 C DE608978 C DE 608978C
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Germany
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fibers
maintenance
parquet floors
cellulose balls
balls
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/16Cloths; Pads; Sponges

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

Es sind Aufsauge- und Reinigungsballen
aus Zellstoff bekannt, die hauptsächlich der Parkettfußbodenbearbeitung dienen und aus weichen Holzfasern von watteartiger Feinheit bestehen.
Diese Ballen waren ohne bestimmte Form. Man nahm sie in die hohle Hand, und wenn die äußere Umfläche des Ballens durch. Behandlung des Fußbodens schmutzig war, ίο wurde der Ballen gewendet. Es widerstrebte begreiflicherweise der Hausfrau, die mit ! schmutzigen Ölen oder Fetten behafteten Fasern anfassen zu müssen; außerdem mußte man dabei die Fasern auseinanderziehen, um eine neue Oberfläche zu schaffen. Dabei fielen aus dem losen Ballen, der durch das Auseinanderziehen noch lockerer wurde, Fasern heraus, die den Reinigungsvorgang störten und in besonderer zusätzlicher Arbeit zuao sammengefegt werden mußten.
Das Wenden, das häufig vorgenommen werden mußte, war demgemäß mit einem Zeit- und Materialverlust verbunden.
Durch die Erfindung ist es möglich, geworden, den ganzen Holzwollebällen restlos zu verbrauchen, d.h. seine sämtlichen Fasern zur Mitarbeit heranzuziehen, ohne den Ballen wenden, ja sogar ohne ihn mit der Hand anfassen zu müssen. Die Erfindung besteht darin, dem Ballen die Gestalt einer Preßplatte von geringstaiöglicher Dicke zu geben.
Die Zeichnung, zu deren Erläuterung Zusätzliches nicht zu sagen ist, zeigt den Erfindungsgegenstand in schaubildlicher Darstellung.
Selbstverständlich, ist es an sich bekannt, aus irgendwelchen Stoffen Preßlinge zu formen, insbesondere zum Zwecke erleichterten Transports und erleichterter Lagerhaltung. Es ist ferner auch bekannt, Stahlspäne zu solchen Preßlingen zu formen. Demgegenüber liegt aber der Erfindung die Erkenntnis zugrunde; daß sämtliche Fasern dann und nur dann in einer solchen Preßplatte ohne die Notwendigkeit eines Wendens zur Mitarbeit herangezogen werden können, wenn die Platte eine so geringe Dicke erhält, daß gerade noch den Festigkeitsrücksichten für einen hinreichenden Zusammenhalt der Fasern entsprochen werden kann. Eine solche Preßplatte von geringstmöglicher Dicke hat nämlich die Eigentümlichkeit, daß sämtliche Fasern der Platte an oder in unmittelbarer Nachbarschaft der Plattenoberfläche liegen, so daß es nicht mehr des Wendens· bedarf, um eine neue Oberfläche mit noch unverbrauchten Fasern zu erzeugen. Vielmehr genügt es vollkommen, erst die eine und dann die andere Breitseite mit dem Fußboden in Berührung zu bringen, um sämtliche Fasern zur Mitarbeit heranzuziehen.
Durch die Plattengestalt ist man außerdem in der Lage, die Preßplatte unter ein entsprechendes Reinigungsgerät zu legen, so daß sie mit der Hand nicht mehr angefaßt zu werden braucht.
Trotz der erheblichen Vorteile, die nicht nur in der bereits erwähnten Vermeidung eines Zeit- und Materialverlustes bestehen, sondern auch in einer erheblichen Arbeitserleichterung und besserer, weil gleichmäßiger Benutzung sämtlicher Fasern, bedingt •der mit der Erfindung gemachte Vorschlag kaum 'eine merkliche Verteuerung.

Claims (1)

  1. 75 Patentanspruch:
    Zellstoffballen, insbesondere zur Pflege von Parkettfußböden, dadurch gekennzeichnet, daß er die Gestalt einer Preßplatte von geringstmöglicher Dicke aufweist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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