DE608937C - Feststellvorrichtung fuer Zeichenkoepfe von Parallelzeichengeraeten - Google Patents

Feststellvorrichtung fuer Zeichenkoepfe von Parallelzeichengeraeten

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DE608937C
DE608937C DER86949D DER0086949D DE608937C DE 608937 C DE608937 C DE 608937C DE R86949 D DER86949 D DE R86949D DE R0086949 D DER0086949 D DE R0086949D DE 608937 C DE608937 C DE 608937C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/04Guides for rulers
    • B43L13/06Guides for rulers with pivoted guide rods

Description

  • Feststellvorrichtung für Zeichenköpfe von Parallelzeichengeräten Die Erfindung betrifft eine Feststellvorrichtung für Zeichenköpfe von Tarallelzeichengeräten. Bei den bekannten Feststellvorrichtungen sind in den Zeichenköpfen Sperrhebel, Zahngesperre, Bremsflansche angeordnet, während für den Ausgleich des Gestänges besondere Ausgleichsgewichte oder Federn vorgesehen sind. Derartige Vorrichtungen erfordern nicht nur Platz, sondern auch ein kräftiges Gestänge, um ein Durchbiegen desselben zu vermeiden. Ferner müssen die Federspannungen ausgeglichen werden, was namentlich bei Änderung der Brettlage durch das Nachstellen zeitraubend ist.
  • Alle diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung behoben, der darin besteht, daß als Feststellvorrichtung in den Gelenk- und Stützpunkten der Parallelführungen elektromagnetische Kupplungen angeordnet sind, welche das Zeichengerät in jeder Lage auf dem Reißbrett festhalten. Dazu ist an dem Zeichenkopf eine Schaltvorrichtung vorgesehen, die mit drei Schalttasten derart in Verbindung steht, daß mittels der einen Schalttaste sämtliche elektromagnetische Kupplungen und mittels zweier weiterer Schalttasten je eine Kupplung festgehalten werden, so daß also beim Schließen des Stromkreises entweder alle drei Stützpunkte oder jeder einzeln festgehalten werden können. Die Lage und Neigung des Reißbrettes ist dabei ohne Einfluß. Es entfallen also alle Ausgleichsgewichte und Federn mit ihren Nachspannvorrichtungen. Das ganze Zeichengerät läßt damit eine leichte Handhabung zu. Erfindungsgemäß sind weiterhin an dem mit einer Gradeinteilung versehenen Zeichenkopf zirkelartig ausgebildete Hebel angelenkt, die gleichfalls elektromagnetisch eingestellt werden, wobei die Hebel mit den Zeichenlinealen und mit der Gradteilung verbunden sind. Damit wird eine leichte und beliebige Winkeleinstellung der Zeichenlineale erreicht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigen Abb. z das Zeichengerät auf dem Reißbrett mit den Parallelführungsarmen und mit den Gelenk- und Stützpunkten, Abb.2 einen Schnitt durch das Zeichengerät nach der Linie II-II der Abb. z, Abb. 3 den Zeichenkopf mit weggedrehtem Skalawinkelstellring, welcher zur Betätigung der beiden Hebel dient, Abb. q. den Zeichenkopf mit Skalawinkelstellring nach Abb. 3, jedoch in größerem Maßstabe, wobei das Schaltgerät der Deutlichkeit wegen fortgelassen ist, Abb.5 den Zeichenkopf mit Skalawinkelstellring gemäß Abb. q. im Schnitt.
  • An dem Reißbrett x ist mit einer Winkellasche 2 die Gelenkführung A mit dem Ankerbock befestigt. Die Gelenkführung besteht aus zwei Flanschscheiben 3 und q.. An der Flanschscheibe 3 ist ein Eisenkern 5 und an der Flanschscheibe q. eine Spule 6 eines elektrischen Relais angeordnet. Beim Schließen eines elektrischen Stromkreises pressen sich die Flanschscheiben fest aneinander, so daß die hintereinandergeschalteten Parallelführungsarme 7, 8, 9, zo mit dem Zeichenkopf C in jeder Arbeitseinstellung festgehalten werden. Die Parallelführungsarme 7, 8 sind an dem einen Ende an den Flanschscheiben 3 und q. drehbar befestigt. Das an dem anderen Ende vorgesehene Flanschscheibenpaar in der Gelenkführung B ist im wesentlichen wie die Gelenkführung A ausgebildet. An der Gelenkführung B sind die Parallelführungsarme g, io vorgesehen, an deren anderem Ende ein Verbindungsstück ii mit dem Zeichenkopf C und einem Gradeinstellring D für die Einstellung der Lineale oder Maßstäbe 12 und 13 angeordnet ist. Der Zeichenkopf C besteht aus einer mit einer Gradeinteilung von 36o Graden versehenen Scheibe 1q., deren Achse 15 einen Zapfen bildet, in. dem zwei schwenkbare Schenkel 16, 17 gelagert sind. Der Zapfen 15 trägt ferner ein Schaltgehäuse 18 mit Schalttasten ig, 2o, 21, die ein im Schaltgehäuse 18 eingebautes, nicht ausführlicher dargestelltes Schaltwerk S betätigen. Die beiden Flanschscheiben 22 und 23 sind wie die Gelenkführungen A und B als elektromagnetische Kupplung ausgebildet: Der Hebel 16 trägt an einem Zapfen 24 die Lineale 12 und 13, der Hebel 17 an einem Zapfen 25 den Skalawinkelstellring D. Beide Hebel werden ebenfalls elektromagnetisch eingestellt. Die Einstellung der Zeichenlineale erfolgt an dem Skalawinkelstellring D, der in 36o Grade geteilt und mit dem Schenkel 17 verbunden ist. Nach der Einstellung wird er weggeschwenkt, so daß die Zeichenlineale freiliegen. Da die Schenkel im Kreise der Scheibe 14 drehbar sind, können Arbeitsgänge auch in diesem Bereich ausgeführt werden.
  • Die Stromzuführung geschieht durch einen Transformator 26 am Stützpunkt A von der Lichtleitung. Die elektromagnetischen Kupplungen und das Zeichenkopfschaltwerk sind durch Leitungsdrähte verbunden, die zweckmäßig durch die hohlen Parallelführungsarme 7, 8, g, io führen. Bei Nichtgebrauch des Gerätes wird der Schutzhaken 27 verwendet. Die Betätigung des Zeichengerätes erfolgt vom Zeichentropfe C aus in der Weise, daß die Tasten ig, 2o, 2i bedient werden. Durch das Schaltwerk wird erreicht, daß mittels der Schalttaste ig sämtliche elektromagnetischen Kupplungen und mittels der Schalttasten 2o und 21 je eine Kupplung festgehalten werden, wodurch die entsprechenden Parallelführungsarme 7, 8 oder g, =o festgestellt werden, je nachdem der vorliegende Arbeitsgang es erfordert. Die Flanschscheiben der an den Gelenkführungen A, B, C vorgesehenen elektromagnetischen Kupplungen werden dabei infolge Schließen des Stromkreises zusammengepreßt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feststellvorrichtung für Zeichenköpfe von Parallelzeicherlgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß als Feststellvorrichtung in den Gelenk- und Stützpunkten (A, B, C) der Parallelführungen elektromagnetische Kupplungen angeordnet sind, welche das Zeichengerät (D) in jeder Lage auf dem Reißbrett (i) festhalten.
  2. 2. Feststellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zeichenkopf (C) eine Schaltvorrichtung (S) vorgesehen ist, die mit drei Schalttasten (ig, 2o, 21) derart in Verbindung steht, daß mittels der einen Schalttaste (ig) sämtliche elektromagnetische Kupplungen (A, B, C) und mittels der anderen Schalttasten (2o, 2i) je eine Kupplung festgehalten werden.
  3. 3. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit einer Gradeinteilung (1q.) versehenen Zeichenkopf (C) zirkelartig ausgebildete Hebel (16, 17) angelenkt sind, die gleichfalls elektromagnetisch eingestellt werden, wobei der Hebel (16) mit den Zeichenlinealen (12, 13) und der Hebel (17) mit der Gradteilung (D) verbunden sind.
DER86949D 1933-01-17 1933-01-17 Feststellvorrichtung fuer Zeichenkoepfe von Parallelzeichengeraeten Expired DE608937C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3343267A (en) * 1965-09-13 1967-09-26 Universal Drafting Systems Inc Dual purpose drafting machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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