DE60832C - Achsenregulator - Google Patents

Achsenregulator

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Publication number
DE60832C
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DE
Germany
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ring
disk
eccentric
flywheel shaft
pendulum
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60832D
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English (en)
Original Assignee
O. L. KUMMER & CO., E. FISCHINGER und H. LECK in Niedersedlitz bei Dresden
Publication of DE60832C publication Critical patent/DE60832C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

PATENTAMT.
Achsenregulator.
Im Patent No. 57994, Anspruch 2, ist die Anordnung einer Trägheitsmasse beim Achsenregulator hervorgehoben, durch welche die Fliehkrafthebel verkuppelt sind und welche Masse, die dort in Form einer lose auf der Achse aufgesteckten Scheibe H angegeben war, bei gröfseren und langsamer laufenden Dampfmaschinen dadurch günstig einwirkt, dafs sie die durch die Rückwirkung des Excenters bei Umkehr der Schieberbewegung eintretende hin- und herschwingende Bewegung der Pendel unterdrückt und dafs sie bei eintretenden Aenderungen in den Umlaufsgeschwindigkeiten die sich vermehrende oder vermindernde Centrifugal wirkung der Pendel unterstützt.
Will man der Vortheile einer die Fliehkrafthebel des Regulators verkuppelnden Trägheitsmasse auch bei gröfseren Verbunddampfmaschinen , bei welchen die Steuerung des Hoch- und des Niederdruckschiebers erwünscht ist, theilhaftig werden, so empfiehlt sich die Abänderung des Achsenregulators dahin, dafs man die bei Schwankungen in der Umlaufsgeschwindigkeit erforderlichen Aenderungen in den Stellungen des Excenters für die Schieberstangen nicht direct durch die Fliehkrafthebel, wie im Patent No. 57994 angegeben, sondern durch die Trägheitsmasse bewirkt, welche einerseits mit den Fliehkrafthebeln, andererseits mit dem Excenterring verbunden ist, so dafs die veränderliche Stellung der Hebel bezw.
Pendel durch die Trägheitsmasse auf den Excenterring einwirkt.
Auf beiliegender Zeichnung ist der abgeänderte Achsenregulator beispielsweise an einer Verbundmaschine angebracht dargestellt, und zwar mit einem, zwei selbsttätige Regulir-. vorrichtungen umschliefsenden Gehäuse h, wobei jede Regulirvorrichtung selbstthätig auf je einen der Excenter für die Schieber des Hochdruck- und Niederdruckkolbens einwirkt.
Das beiden Regulirvorrichtungen gemeinsame Gehäuse h sitzt mit seiner Nabe auf der Schwungradwelle. Zu beiden Seiten der Gehäusemittelwand sind die Fliehkrafthebel oder Pendel α α1 angeordnet, die gegen die Wirkung der Schraubenfedern c c1 ausschwingen, welch letztere an die Gehäusewand und an die Pendel angehängt sind, während die Pendel durch Gelenkstangen b b1 mit den Scheiben H, die lose auf der Schwungradwelle sitzen, verbunden sind.
Insoweit entspicht diese Anordnung den im Patent No. 57994 im Anspruch 2 bezüglich der Anordnung der Trägheitsmasse (Scheibe H) und deren Verbindung mit den Pendeln und im Anspruch 1 b) bezüglich der Anhängung der Schraubenfedern an die Pendel- und Gehäusewandung angegebenen Einrichtungen.
Die Abänderung besteht nun darin, dafs die Trägheitsmasse (Scheibe H) durch eine Nabe mit der Excenterscheibe g verbunden ist,

Claims (1)

  1. welche ebenfalls lose auf der Schwungradwelle angeordnet ist.
    Die Excenterscheibe g ist von den zwei Hälften eines Ringes g1 umgeben und dieser Ring ist wiederum von dem Ring g2 der Schieberstange gB umschlossen. Um nun den Excenterring gl in seiner normalen Bewegung nicht von^ der Drehung der Trägheitsscheibe H abhängen bezw. sie durch Scheibe H nicht antreiben zu lassen, ist neben jeder Excenterscheibe ein Mitnehmerarm m auf die Schwungradwelle aufgekeilt, dessen radial stehendes Langloch einen Bolzen η umfafst, welcher seitlich von dem Ring g1 absteht.
    Die umlaufende Schwungradwelle ertheilt durch Arm m und Bolzen η dem Ring g x eine zwangläufige Drehung, während die Verbindung zwischen Mitnehmerarm m und Ring g1 nicht hindert, dafs durch Scheibe H eine Verschiebung der Excenterscheibe g und ihres Ringes gl und dadurch eine Veränderung in der relativen Schieberstellung erfolgt.
    Statt der dargestellten doppelten Anordnung kann der Achsenregulator selbstverständlich auch einfach zur Ausführung gelangen und statt direct auf den Grund- oder Expansionsschieber, auf irgend ein Abschlufsorgan einwirken.
    Es kann aber auch die regulirende Einwirkung auf die Abschlufsorgane bezw. auf die beiden Schieber durch zwei Scheiben H erfolgen, die von einem gemeinschaftlichen Pendel- und Federpaar beeinflufst werden.
    Patenτ-Anspruch:
    Die Abänderung des im Anspruch 2. des Patentes No. 57994 gekennzeichneten Achsenregulators in der Weise, dafs die die Pendel zusammenkuppelnde Trägheitsmasse (Scheibe H) direct mit der lose auf der Schwungradwelle angeordneten Excenterscheibe (g) verbunden ist und die Veränderungen der Pendelstellungen auf letztere überträgt, wobei der die Excenterscheibe umgebende Ring (gl) durch einen Mitnehmer (m) von der Schwungradwelle aus in Umlauf gesetzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60832D Achsenregulator Expired - Lifetime DE60832C (de)

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