DE608263C - Verfahren zur Herstellung von gemusterten Glasgegenstaenden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gemusterten Glasgegenstaenden

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DE608263C
DE608263C DEB163491D DEB0163491D DE608263C DE 608263 C DE608263 C DE 608263C DE B163491 D DEB163491 D DE B163491D DE B0163491 D DEB0163491 D DE B0163491D DE 608263 C DE608263 C DE 608263C
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glass
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colorless
glass objects
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/31Blowing laminated glass articles or glass with enclosures, e.g. wires, bubbles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/02Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with glass

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, um mit farbigen Mustern versehene Glasgegenstände herzustellen.
Um auf einem Glasgegenstand ein Muster in, zwei oder mehr Farben zu erzeugen, geht man nach einem bekannten Verfahren in der Weise vor, daß man die farbige Schicht eines Überfangglases durch Abschleifen oder Ätzen oder mittels des Sandstrahlgebläses teilweise entfernt. Auf diese Weise entsteht eine Zeichnung in mehreren Farben, worauf man den Gegenstand mit einem farblosen oder farbigen Überfang überziehen kann. Dieses bekannte Verfahren ist kostspielig und zeitraubend, denn das Ätzen, Abschleifen oder die Bearbeitung mittels des Sandstrahlgebläses ist schwierig und langwierig.
Es hat sich nun gezeigt, daß es möglich ist, gemusterte Glasgegenstände erfindungsgemäß in der Weise herzustellen, daß man zuerst einen Mantel aus farbigem oder farblosem Glase bläst, der dem gewünschten Muster entsprechend mit Erhöhungen oder Vertiefungen versehen wird. In diesen Mantel wird dann ein zweiter Mantel aus farbigem oder farblosem Glase eingeblasen, der mit dem zuerst erzeugten Mantel nur an denjenigen Stellen, an welchen sich Erhöhungen befinden, nicht verschmelzen kann, so daß sich unter diesen StellenHohlräumebilden. DererzeugteDoppelmantelwird in einem Kühlmittel abgeschreckt, so daß die über den Hohlräumen befindlichen Glasschichten absplittern oder wenigstens brüchig werden, so daß sie entfernt werden können. Der Doppelmantel ist nunmehr mit Aussparungen versehen, wie sie bei früheren Verfahren durch Abschleifen, Ätzen oder mittels des Sandstrahlgebläses erzielt wurden. Schließlich wird der Glaskörper mit einem farblosen oder farbigen Überzug aus Glas versehen, nachdem, falls dies für die beabsichtigte Wirkung gewünscht ist, zwischen den Außenmantel und das Überfangglas glasfärbende Stoffe oder farbiges Glaspulver gestreut worden sind. Der auf die beschriebene Weise erzeugte Rohkörper erhält schließlich an der Pfeife die gewünschte Endform als Schale, Vase ο. dgl.
Das neue Verfahren ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel in seinen eigentliehen Arbeitsgängen dargestellt.
Abb. ι zeigt als ersten Arbeitsgang die Herstellung des Mantels a, welcher mit Erhöhungen o1, a2, a? usw. an beliebigen Stellen versehen ist. Die Größe und Lage der Erhöhungen α1, α2, ·α3 usw. werden entsprechend dem gewünschten Muster gewählt und können entweder durch Einblasen in eine entsprechende Form oder durch Eindrücken mittels geeigneter Werkzeuge hergestellt werden. Der Mantel a, der je nach der gewünschten Endwirkung aus farbigem oder farblosem Glase bestehen kann, wird dann gemäß Abb. 2 an seinem oberen Ende geöffnet, damit man als zweiten Arbeitsgang in sein Inneres einen zweiten Mantel b (vgl. Abb. 3) aus farblosem oder farbigem Glase einblasen kann. Dieser zweite. Mantel verschmilzt mit dem ersten
Mantel vollständig, abgesehen von den Stellen, an welchen sich die Erhöhungen oder Buckel a1, a2, as usw. befinden. An diesen Stellen befinden sich Hohlräume c zwischen den Mänteln α und b. Schreckt man dann den Glaskörper in einem Kühlmittel, beispielsweise in Wasser, ab, so splittern von dem Mantel a über den Hohlräumen c die Glasschichten d ohne weiteres ab oder werden zum mindesten SO' brüchig, daß sie ohne Schwierigkeiten entfernt werden können. Nach dem im vorstehenden beschriebenen dritten Arbeitsgange wird schließlich in einem vierten Arbeitsgange der Glaskörper a, b mit einem Überzug e aus farblosem oder farbigem Glase versehen. Gleichzeitig kann man den Mantel b durch Blasen derart ausbuchten, daß er die Öffnungen d ausfüllt, wie dies Abb. 5 zeigt.
Schließlich ist noch zu bemerken, daß man, um besonders schöne Wirkung zu erreichen, zwischen dem dritten und vierten Arbeitsgange den Mantel α mit glasfärbenden Stoffen oder farbigem Glaspulver überstreuen kann, welche„durch die Überfangschicht e eingeschlossen werden. Das Verzieren von Glasgegenständen mit farbigem Glaspulver ist an sich bekannt, bietet jedoch in Verbindung mit dem den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Verfahren den besonderen Vorteil, die Gesamtwirkung zu erhöhen.
Nachdem auf die beschriebene Weise der Rohkörper fertiggestellt worden ist, erhält er an der Pfeife seine gewünschte Endform, beispielsweise die der in der Abb. 6 dargestellten Schale.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung gemusterter Glasgegenstände durch Ineinanderblasen von mehreren farbigen bzw. farblosen Glasttiänteln, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Glasmantel mit dem gewünschten Muster entsprechenden Erhöhungen bzw. Vertiefungen (α1, α2, α3) versehen wird, so daß zwischen den Mänteln (a und b) Hohlräume (c) gebildet werden, worauf nach Entfernen der die Hohlräume (c) bedeckenden Glasteile (d) das Ganze mit einer Überfangschicht (e) überzogen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der. Glaskörper (<z, b) vor dem Aufbringen der Überfangschicht (e) mit glasfärbenden Stoffen, z. B. farbigern Glaspulver, versehen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB163491D 1933-12-12 1933-12-12 Verfahren zur Herstellung von gemusterten Glasgegenstaenden Expired DE608263C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086407B (de) * 1959-02-20 1960-08-04 Hessen Glaswerke G M B H Verfahren zum Herstellen von gemustertem Hohlglas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1086407B (de) * 1959-02-20 1960-08-04 Hessen Glaswerke G M B H Verfahren zum Herstellen von gemustertem Hohlglas

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