DE608178C - Vorrichtung zum Verformen von Aufgabegut fuer Zementbrennoefen - Google Patents

Vorrichtung zum Verformen von Aufgabegut fuer Zementbrennoefen

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DE608178C
DE608178C DEL78967D DEL0078967D DE608178C DE 608178 C DE608178 C DE 608178C DE L78967 D DEL78967 D DE L78967D DE L0078967 D DEL0078967 D DE L0078967D DE 608178 C DE608178 C DE 608178C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/0033Charging; Discharging; Manipulation of charge charging of particulate material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verformen von Aufgabegut für Zementbrennöfen Die Lösung der Aufgabe, Stoffe irgendwelcher Art, wie z. B. die Rohstoffe zur Herstellung von Zement, vor dem Brennen zu verformen, ist bisher auf den verschiedensten Wegen versucht worden. Neben den ieigentlichen Pressen - Fallhammerpressen, Drehtischpressen, Strangpres5en - sind audh bereits Walzenpressen bekanntgeworden, bei denen die eigentlichen Preßformeii in dem Mantel der Walze radial angebracht sind.
  • Die Erfndung betrifft eine Verbesserung dieser Art von Verformungsvorrichtungen. Die Erfindung besteht darin, daß der beim Verformen auf das Gut ausgeübte Druck regelbar ist. Das Regeln. kann mit Hilfe nachspannbaner Federn oder ähnlicher Mittel, die eine gewünschte Änderung des Preßdrudkes ermöglichen, erfolgen. Die Federn können an den Walzenoder an der Drehtrommel oder an Walzen und Trommel ange-,orduet sein. Ob lediglich die Trommel angetrieben wird, wobei diese die in ihrem Innern befindliche Walze oder mehrere solche Walzen mitnimmt, oder ob der Antrieb über die Walzenerfolgt oder ob Trommel und Walzen gleichzeitig angetrieben werden, ist gleichgültig-Es ist zwar bei Mahlvorrichtungen, bei denen Walzen auf einer das Gut tragenden Arbeitsfläche abrollen, bekannt, den Anpressungsdruck der Walzen durch Einstellen der auf die Walzen wirkenden Federkraft zu regeln. In diesem Falle bewirkt also die Regelung des Preß.druckes lediglich eine Änderung der Mahlzeit. Abweichend hiervon wird durch die Erfindung eine Regelung der Länge der Formlinge, die beim Durchpressen des feuchten Gutes durch die öffnungen des Trommelmantels entstehen, auf eine gewünschte Größe angestrebt.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Eine Trommel a, die mit den Preßlöchern b1, b2 versehen ist, ist mit seinem rohrförmigen Ansatz c in den beiden Lagernde, d2 gelagert und wird durch das Schneckenrade in Umdrehung versetzt. Eine nachgiebig gelagerte Walze/ dreht sich um die feststehende Achse g, die hebelartig ausgebildet ist und um den Drehpunkt h schwingen kann. Auf dem anderen Ende des !, Hebels wirkt die Feder!, womit der Preßdruck reingestellt werden kann. In dem Ausführungsbeispiel wird das Preßgut, z. B. Rohmehl, Kohle und Wasser, einer Rühr- und Förderschnecke k aufgegeben. Die Welle L dieses Rührwerkes ist in dem Ausführungsbeispiel fest mit der Trommela verbunden und macht also deren Drehbewegung mit. Dadurch wird das Aufgabegut durch das Rohr c hindurch in den Presseraum befördert.
  • Die Lagerung der Walze, die, um die Zeichnung deutlich zu machen, als quer zur Trommelachse schwingend dargestellt ist, kann natürlich auch parallel dazu erfolgen, d. h. der Schwingbiolzen h kann auch parallel zur Trommelachse liegen, was zur Erreichung eines gleichmäßigen Preßdruckes auf die in dem Ausführungsbeispiel in zwei Reihen angeordneten Preßlöcher vorteilhaft ist.
  • Um bei wenig plastischem Preßgut zu erreichen, daß auch wirklich alles aufgegebene Gut durch die Preßlöcher gelangt, kann eine nachstellbare rechenartige Vorrichtungm benutzt werden.
  • Im Sinne der Erfimdung kann natürlich auch mit der Vorrichtung zusammen eine Sielb- und Fördervorrichtung benutzt.werden, durch welche das etwa nicht genügend verformte, aus den Preßlöchern oder anderswo herausfallende Gut ausgeschieden und zur EinlaufstelIe zurückgeführt wird.
  • Im Sinne der Erfindung braucht ferner die Walze nicht zylindrisch zu sein, sondern sie kann z. B. zwei Borde haben, die genau auf die beiden Preßlöcherreihen wirken, oder sie kann sogar eine Art Verzahnung haben, wobei immer ein Zahn für ein Preßloch bestimmt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verformen von Stoffen, z. B. von Aufgabegut für Zementbrennöfen, bestehend aus einer Drehtrommel, in der eine Walze umläuft, die das feuchte Gut durch Löcher im Mantel der Trommel drückt, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßdruck der Walze (f) mit Hilfe einer Feder (i) oder ähnlicher Mittel regelbar ist.
DEL78967D Vorrichtung zum Verformen von Aufgabegut fuer Zementbrennoefen Expired DE608178C (de)

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