DE60684C - Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 54137 geschützten Filters - Google Patents

Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 54137 geschützten Filters

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Publication number
DE60684C
DE60684C DENDAT60684D DE60684DC DE60684C DE 60684 C DE60684 C DE 60684C DE NDAT60684 D DENDAT60684 D DE NDAT60684D DE 60684D C DE60684D C DE 60684DC DE 60684 C DE60684 C DE 60684C
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DE
Germany
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filter
filter plates
water
cover
pipe
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60684D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Firma FRANZ HEUSER & CO., Inhaber E. ANDRE und Dr. W. RAYDT in Hannover
Publication of DE60684C publication Critical patent/DE60684C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/02Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks
    • B01D35/04Plug, tap, or cock filters filtering elements mounted in or on a faucet
    • B01D35/043Reversible faucet filters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 8S: Wasserleitung.
in HANNOVER.
Das Patent No. 54137 schützt eine Filtrirvorrichtung, welche sich dadurch kennzeichnet, dafs die Filterplatten durch Anschwemmen von aufsen mit Faserstoffschichten bedeckt werden, so dafs die Reinigung der Filterplatten — ohne Zerlegung des Filters — einfach dadurch herbeigeführt werden kann, dafs zwischen dem Wasser und der Faserstoffschicht durch Umstürzen der Filterplatten eine Stofswirkung erzeugt wird, welche die Faserstoffschicht von den Filterplatten abhebt und dieselbe wieder zertheilt, so dafs die Fasermasse mit dem Wasser abgelassen werden kann.
Bei den in der Patentschrift No. 54137 näher erläuterten und dargestellten Beispielen von Filtrirvorrichtungen sind die Filterplatten parallel zu einander an einem Rahmen befestigt und um eine zu ihrer Mittellinie parallele Achse drehbar, welche waagrecht liegt, welcher Umstand dafür mafsgebend war, die Bewegung der Filterplatten im Anspruch als »Umstürzen« zu bezeichnen.
Es hat sich jedoch herausgestellt, dafs es für gewisse Zwecke geeigneter ist, die Drehachse der Filterplatten senkrecht anzuordnen und auch die parallele Lage der Filterplatten unter einander durch eine abweichende gegenseitige Anordnung zu ersetzen. Die Beschickung der Filterplatten mit Fasermasse, sowie die Reinigung der ersteren von der Faserschicht läfst sich in diesem Falle bei geeigneter Ausführung im wesentlichen in derselben Weise vollziehen, wie bei der in der Patentschrift No. 54137 dargestellten Einrichtung; doch kann dann nicht mehr von einem Umstürzen gesprochen werden, und mit Rücksicht hierauf erscheint eine solche Einrichtung durch das Patent nicht mitgeschützt.
Die vorerwähnte Abänderung erscheint als besonders zweckgeeignet, wenn es sich darum handelt, die unter No. 54137 patentirte Erfindung für Haushaltungsfilter nutzbar zu machen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein derartiges Filter in Fig. 1 im Vefticalschnitt,-in Fig. 2 im Horizontalschnitt.
Die Filterplatten α sind an dem mittelst umlegbarer Schraubenbolzen b auf dem Gehäuse c abzudichtenden Deckel d befestigt, und zwar in strahlenförmiger Anordnung um eine verticale Mittelachse. In letzterer selbst liegt das Einlaufrohr e, in welchem oberhalb des Deckels eine büchseiiförmige Erweiterung f angeordnet ist, welche zum Sammeln der gröberen Verunreinigungen dient. Der Deckel dieses Behälters/ trägt einen Stutzen g, welcher drehbar in der zur Verbindung des Stutzens g mit dem Wasserleitungsrohr bezw. dessen Hahn oder Ventil dienenden Verschraubung h sitzt, so dafs das ganze Filter um die verticale Mittelachse gedreht werden kann.
Die Filterplatten α sind in der Weise zusammengesetzt, dafs zunächst Stege a1 angeordnet sind, welche oben am Deckel und unten am Einlaufrohr befestigt sind. Die Stege reichen nicht ganz an das Einlaufrohr e heran, belassen vielmehr zwischen sich und letzterem einen freien, ringförmigen Raum, welcher oben mit dem am Deckel angebrachten Ablauf i in Verbindung steht. Ueber die Stege α1 ist, der Sternform folgend, ein feines Drahtgewebe a 2 gespannt, welches oben gegen den Deckel d und unten gegen das untere Ende der Stege al und das Einlaufrohr abgedichtet ist. In dem Gehäuse c ist auf dem Boden ein centraler Rohrstutzen k befestigt, auf welchem das Einlaufrohr e beim Einfügen des Deckels mit dem Filter aufgeschoben wird. Das Rohr k geht durch den Boden des Gehäuses hindurch und ist aufsen durch eine Verschraubung / oder dergleichen geschlossen.
Im Deckel ist zur Einführung des Faserstoffes eine verschliefsbare Oeffnung m angeordnet. Der im Wasser suspendirte Faserstoff wird durch die Strömung sehr bald in gleichmSfsiger Schicht auf den Siebflächen abgesetzt und umschliefst letztere als ein zusammenhängendes Ganze. Wird die Filtermasse unbrauchbar, so wird das ganze Filter um die verticale Mittelachse hin- und hergedreht, wodurch zwischen dem im Gehäuse befindlichen Wasser und den Filterplatten eine Stofswirkung entsteht, welche die Faserschicht zerreifst, dieselbe von den Siebflächen abhebt und in Flocken zertheilt. Die in ..Flocken aufgelöste Fasermasse kann dann entweder durch Abnehmen des Gehäuses c ausgegossen oder durch einen im Boden angebrachten Reinigungshahn η abgelassen werden.
Das Rohr k kann fortbleiben; dasselbe ist nur dann erforderlich, wenn es erwünscht ist, unter Umständen nicht filtrirtes Wasser entnehmen zu können. Alsdann wird die Verschraubung Z gelöst, so dafs das Wasser aus dem Einlauf sofort in das Rohr k und durch dieses in das zu füllende Gefäfs läuft, ohne die Filterschicht zu passiren.
Das Ablösen der Faserschicht von den Siebflächen und das Auflösen der Fasermasse in Flocken kann bei vorliegendem Filter auch in der Weise erfolgen, dafs das Filter ganz von der Wasserleitung abgeschraubt und dann einfach hin- und hergeschüttelt wird. Die Verschraubung h gestattet diese Abnahme sowie das Wiederanfügen des Filters in bequemster Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform des durch Patent No. 54137 geschützten Filters, welche an einem Ausflufshahn angebracht ist und senkrechte Filterplatten besitzt, von welchen die verbrauchte Faserschicht durch Hin- und Herdrehen des Filters oder durch Schütteln des vom Hahn abgenommenen Filters gelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT60684D Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 54137 geschützten Filters Expired - Lifetime DE60684C (de)

Publications (1)

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ID=334800

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DENDAT60684D Expired - Lifetime DE60684C (de) Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 54137 geschützten Filters

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DE (1) DE60684C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965850C (de) * 1952-05-15 1957-06-27 Ewald Arno Zdansky Verfahren und Einrichtung zum Filtrieren von Fluessigkeiten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965850C (de) * 1952-05-15 1957-06-27 Ewald Arno Zdansky Verfahren und Einrichtung zum Filtrieren von Fluessigkeiten

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