DE6050C - Neuerungen an metallenen Dichtungsringen ohne Löthnaht und in dem Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Neuerungen an metallenen Dichtungsringen ohne Löthnaht und in dem Verfahren zur Herstellung derselben

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DE6050C
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TH. REMUS in Lodz (Rufsland)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/58Making other particular articles end-pieces for laces or ropes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

1878.
THEODOR REMUS in LODZ (Russland).
Neuerungen an metallnen Dichtungsringen ohne Löthnaht und in dem Verfahren zur Herstellung derselben.
Zusatz-Patent zu No. 1986 vom 27. November 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom II. September 1878 ab. Längste Dauer: 20. August 1891.
Die Verbesserungen bestehen theilweise in den Vorrichtungen zur Herstellung der Dichtungsringe, theilweise aber auch in der eigentümlichen Form, welche den Ringen selbst gegeben wird.
Die Ringe, für welche das Haupt-Patent No .1986 ertheilt wurde, waren massiv und dreikantig, während das Zusatz-Patent für massive oder hohle, vierkantige, glatte oder gewellte Ringe nachgesucht wird. Zur Herstellung dieser Ringe bedarf es eigenthümlicher Vorrichtungen, welche in beiliegender Zeichnung dargestellt sind.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung läfst sich auch zum Schneiden von massiven, dreikantigen Ringen verwenden. Das Eigenthümliche derselben besteht darin, dafs'die auf dem Support c sitzenden rotirenden Messer, welche die Ringe von der Hülse abschneiden, in mehrfacher Anzahl vorhanden sind. Von diesen Messern sind zwei von gröfserem Durchmesser wie die beiden anderen. Während jene die Ringe von der auf dem Bolzen b sitzenden Hülse α vollständig abschneiden, schneiden diese die Ringe auf der Hülse vor, so dafs man nachher genau die Stelle findet, wo man die grofsen Messer einzusetzen hat. Auf diese Weise erhält man stets ganz gleich grofse Ringe.
In Fig. 2 sind zwei harte Stahlwalzen α und b dargestellt, welche mittelst Schraube oder Hebel auf- und niedergedrückt werden können und dazu dienen, die auf der Drehbank, Fig. i, geschnittenen Ringe an den Kanten abzuschärfen und in die gewünschte Querschnittsform zu bringen.
Will man gewellte Ringe herstellen, so bringt man die von den Walzen, Fig. 2, kommenden Ringe zwischen die beiden gezahnten Walzen oder Rollen cd, Fig. 3. «ist der atif diesen Walzen hergestellte gewellte Dichtungsring.
Bei diesen Arbeiten ist natürlich ein wiederholtes Ausglühen der Ringe erforderlich.
Die Herstellung der hohlen Ringe geschieht in folgender Weise:
Beim Anfertigen der Hülsen a, Fig. 1, von welchen die Ringe später heruntergeschnitten werden, zieht man zwei schwache Scheiben zusammen ein derart, dafs die Hülse aus zwei fest ineinandersteckenden Hülsen besteht. Die von diesen Hülsen abgeschnittenen Ringe bestehen natürlich ebenfalls aus zwei ineinandersteckenden Ringen. Der hohle Raum wird nun in der Weise hergestellt, dafs man den Doppelring zwischen zwei Walzen mit concavem Kaliber, Fig. 4 und 5, bringt und dort an den Kanten zusammenquetscht. Infolge dessen sucht sich das Metall in die Länge und Breite auszudehnen; da sich der Ring jedoch in einer geschlossenen Fuge befindet, mithin nicht breiter werden kann, so streben die schwachen Bleche sich wulstartig von einander zu entfernen und schmiegen sich in die Vertiefungen der beiden Walzen. Fig. 4 stellt den umgelegten Ring dar und Fig. 5 denselben nach dem Zusammenquetschen.
Ringe von gröfserem Durchmesser lassen sich auch mit Vortheil in der Weise herstellen, dafs man aus geraden Blechscheiben mit einer Kreisscheere Ringe in der nöthigen Breite ausschneidet. Diese Ausschnitte, Fig. 6, bilden allerdings flach liegende Ringe, die aber beim Walzen gleichzeitig gedreht und in cylindrische Form gebracht werden. Fig. 7 stellt einen zum Krausen gewalzten fertig massiven Ring dar.
Die grofsen hohlen Ringe lassen sich auf dieselbe Weise herstellen, doch mufs hierzu schwächeres Blech gewählt werden; auch sind hier die Walzen derart geformt, dafs jede Hälfte des hohlen Ringes besonders gewalzt werden kann, Fig. 8.
Zwei solcher Ringe, an welchen die Wulst in entgegengesetzter Richtung ausgeführt ist, werden in einander gelegt, Fig. 9, und so zusammen zwischen die gezahnten Walzen c d, Fig. 3, gebracht und gekraust. Durch das Krausen werden beide Ringe so fest mit einander verbunden, dafs ein. Zusammenlöthen derselben durchaus nicht nöthig ist.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Die in Fig. ι dargestellten Messer mit verschiedenen Durchmessern zum Vor- und Abschneiden von Dichtungsringen, wie beschrieben.
  2. 2. Die in Fig. 2 dargestellten Walzen zum Abschärfen und Kalibriren von Dichtungsringen, wie beschrieben.
  3. 3. Die in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung zum Krausen von Dichtungsringen.
  4. 4. Metallene, massive oder hohle Dichtungsringe mit oder ohne Löthnaht, welche an ihrem Umfange gekraust sind, wie beschrieben und in Fig. 3, e, dargestellt.
  5. 5. Das Verfahren zur Herstellung hohler Dichtungsringe derart, dafs man die Ringe von Doppelhülsen schneidet und dann zwischen den in Fig. 4 und 5 dargestellten Walzen an den Kanten zusammenquetscht, wie beschrieben.
  6. 6. Das Verfahren zur Herstellung hohler, glatter oder gekrauster Dichtungsringe von gröfserem Umfange aus geraden Scheiben mit Hülfe der Kreisscheere und der in Fig. 8 dargestellten Walzen, wie beschrieben und durch die Fig. 6, 7, 8 und 9 erläutert.
  7. 7. Dichtungsringe, welche aus zwei oder mehreren Stücken bestehen und hohl sind, wie beschrieben und dargestellt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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