DE604875C - Vorrichtung zur Verzoegerung von Schaltvorgaengen - Google Patents

Vorrichtung zur Verzoegerung von Schaltvorgaengen

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DE604875C
DE604875C DEST50464D DEST050464D DE604875C DE 604875 C DE604875 C DE 604875C DE ST50464 D DEST50464 D DE ST50464D DE ST050464 D DEST050464 D DE ST050464D DE 604875 C DE604875 C DE 604875C
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DEST50464D
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F1/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers
    • G04F1/04Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers by movement or acceleration due to gravity

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verzögerung von Schaltvorgängen Es ist bekannt, die Verzögerung eines elektrischen Schaltvorganges dadurch herbeizuführen, daß beim Ansprechen des Schalters ein auf einer Rinne laufendes Ablaufgewicht in Tätigkeit gesetzt wird, das erst nach vollendetem Ablauf die Kontakte schließt oder öffnet. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art arbeiten in der Weise, daß das Ablaufgewicht, beispielsweise eine Kugel, durch Umkippen .einer als doppelarmiger Hebel ausgebildeten Rinne zum Ablaufen gebracht wird. Das Kippen der Röhre erfolgt im allgemeinen durch elektromagnetisch arbeitende Schaltapparate, und zwar durch einen kurzzeitigen Impuls. Es zeigt sich dabei der Nachteil, daß das Ablaufgewicht nicht sofort nach Umlegen der Rinne seinen Ablauf beginnt, sondern durch das stoßartige Kippen infolge seiner Massenträgheit etwas nach üben geschleudert wird und demzufolge den Ablauf mehr oder minder verzögert beginnt. Dadurch können, besonders wenn es sich um kurze Ablaufzeiten handelt, erhebliche Fehler entstehen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Verzögerungsvorrichtung, durch die ein zeitlich genau begrenzter Ablauf des Laufgewichts erreicht wird.
  • Erfindungsgemäß wird die Laufrinne nicht kippbar, sondern fest angeordnet und innerhalb der Laufrinne eine vom Schaltorgan beeinflußte Rücklaufbahn vorgesehen, durch deren der Neigung der Ablaufbahn entgegengesetzte Schräglage das Laufgewicht in seiner Ausgangslage gehalten wird, indem es z. B. an einem an der Ablaufbahn befestigten Anschlag anliegt.
  • Durch diese Anordnung wird erreicht, daß beim Umlegen der Rücklaufbahn durch den Schaltapparat sofort der Kugelablauf beginnt und mithin große Genauigkeit der Ablaufdauer erzielt wird.
  • Ferner wird nach der Erfindung vorgeschlagen, die Steigung der Ablaufbahn und hiermit zwangsläufig den den Rücklauf der Kugel begrenzenden Anschlag verstellbar auszubilden, so daß die Ablaufdauer in- weiten Grenzen regelbar ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt eine schematische Darstellung der Ablaufvorrichtung, wobei die Kugel ihre Ausgangslage einnimmt. Abb.2 läßt die Vorrichtung nach Ablaufen der Kugelerkennen. In Abb. 3 ist die Vorrichtung zum Einstellen der Ablaufdauer dargestellt.
  • Innerhalb :der Ablaufrinne b ist die vom Schaltapparat beeinflußte Rücklaufbahn c angeordnet. Die Rücklaufbahn ist als @einarmiger Hebel ausgebildet, der einen Drehpunkt d besitzt. An der Laufrinne b ist ein Anschlage befestigt, der den Rücklauf der das Laufgewicht darstellenden Kugel a begrenzt. Die Ablaufbahn. b besitzt an ihrem Ende eine Vertiefung/, in die das Ablaufgewicht zur Einwirkung auf den die Schalterkontakte bewegenden Teil g einfällt. Die Rücklaufbahn e wird von dem Schaltergestänge i mittels eines doppelarmigen Hebels h bewegt, an dessen einem Schenkel ein Ansatz h als Mitnehmer für die Rücklaufbahn c angebracht ist. Das freie Endei des Hebels h- dient dazu, das Ablaufgewicht aus der Vertiefung/ herauszuheben. Die Ablaufrinne b ist nüteiner Abdeckvorrichteng nt versehen, die ein Heraus-.
  • . fallen des Laufgewichtes aus der Ablaufrinne verhindert. Um zur Änderung der Ablaufdauer die Neigung der Ablaufrinne b einstellen zu können, ist, wie Abb.3 zeigt, eine mit einer Rändelschraube tt versehene, schräg liegende Schraubspindel o vorgesehen, durch deren Drehung ein mit Muttergewinde versehener Schlittenlr verstellt werden kann. Der Schlitten p gleitet mit einem winklig abgebogenen Ansatz g in :einem Schlitz Y einer Leistes, die mit der Ablaufrinne b fest verbunden ist und trägt den Anschlage, der den Rücklauf der Kugel begrenzt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist C folgende: Bewegt sich das Gestängei beim Einleiten des Schaltvorganges nach oben, so wird der Hebellt umgelegt. Dadurch wird die mit dem Hebel im Punkt k verbundene Rücklaufbahn c um den Drehpunkt d nach unten geschwenkt; die Kugel a wird freigegeben und beginnt sofort erschütterungsfrei ihren Ablauf. Nach beendetem Ablauf fällt die Kugel in die Vertiefung f und wirkt auf die Schaltkontakte ein. Bewegt sich das Gestängei wieder nach unten, so hebt das freie Endei des Hebels h die Kugel aus der Vertiefung (heraus. Gleichzeitig wird die Rücklaufbahn c nach oben geschwenkt, so daß die Kugel a auf der Rücklaufbahn bis zum Anschlage wieder in ihre Ausgangslage zurückläuft.
  • Zum Einstellen der Ablaufdauer der Kugel wird die Rändelschraube n und die mit ihr verbundene Schraubspindel o gedreht. Der Schlitten p gleitet dabei mit seinem Ansatz g in den Schlitz r der fest mit der Ablaufrinne b verbundenen Leiste s. Dadurch wird die Rinne b um den Drehpunkt t geschwenkt und so die Steigung der Rinne verändert. Gleichzeitig mit dem Schlitten wird der Anschlage verschoben., Es wird also nicht nur die Steigtalg der Ablaufbahn vergrößert, sondern auch ihre Länge verkleinert, so daß die Ablaufdauer der Kugel in weiten Grenzen regelbar ist. -Zweckmäßig wird an der Einstellvorrichtung, wie in Abb.3 angedeutet, eine Skala angebracht, auf der ein an dein Schlitten p befestigter Zeiger gleitet, der unmittelbar die Ablaufdauer der Kugel anzeigt.

Claims (1)

  1. PATEN'rANSPRÜCHP: i. Vorrichtung zur Verzögerung von Schaltvorgängen mittels eines auf einer Laufrinne ablaufenden Laufgewichtes, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer festen Ablaufbahn (b) eine vom Schalt-0 rgaj 11 (i, h) bewegte Rücklaufbahn (c) angeordnet ist, durch die das Laufgewicht in seine Ausgangslage gebracht und hier gehalten wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufrinne (b) an ihrem Ende mit einer Vertiefung (f) versehen ist, in die das Ablaufgewicht zwecks Einwirkung auf die Schaltkontakte einfällt. -3. Vorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß, das Ablaufgewicht aus der Vertiefung (f) durch einen mit dem Schaltorgan (i) verbundenen Hebel (h) herausgehoben wird, der gleichzeitig die Rücklaufbahn (c) bewegt. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücklauf des Laufgewichtes (a) durch einen einstellbaren Anschlag (e) der Ablaufbahn (b) begrenzt ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Ablaufbahn (b) und der den Rücklauf des Laufgewichtes (a) begrenzende Anschlag (e) gleichzeitig und zwangsläufig miteinander einstellbar sind. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet; daß, die gleichzeitige Einstellung der Ablaufbahn (b) und des Anschlags (e) mittels eines durch eine Schraubspindel (o) ` verstellbaren Schlittens (p) erfolgt.
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