DE604681C - Haltevorrichtung fuer zu paraffinierende Gefaesse aus Papier - Google Patents

Haltevorrichtung fuer zu paraffinierende Gefaesse aus Papier

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DE604681C
DE604681C DEB161837D DEB0161837D DE604681C DE 604681 C DE604681 C DE 604681C DE B161837 D DEB161837 D DE B161837D DE B0161837 D DEB0161837 D DE B0161837D DE 604681 C DE604681 C DE 604681C
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    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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    • B31B50/74Auxiliary operations
    • B31B50/742Coating; Impregnating; Waterproofing; Decoating
    • B31B50/745Coating or impregnating formed boxes

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Haltevorrichtung für zu paraffinierende Gefäße aus Papier Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf den Paraffinierapparat, der bei Maschinen zur Herstellung von Hohlkörpern aus Papier o. dgl., insbesondere von Papierflaschen, Verwendung findet und betrifft eine besondere Haltevorrichtung für die zu paraffinierenden Gefäße.
  • In solchen Paraffinierapparaten werden die in der Maschine fertiggestellten Gefäße mit einem Paraffinüberzug versehen. Dieses Paraffinieren kann, wie bekannt, beispielsweise dadurch geschehen, daß die zu paraffinierenden Gefäße mittels einer Transportkette durch ein Paraffinbad geführt und in diesem getaucht werden; es kann aber auch auf irgendeine andere bekannte Art erfolgen. Um eine möglichst gleichmäßige und dünne Paraffinschicht auf den Gefäßen zu erhalten, werden sie anschließend von überschüssigem Paraffin befreit. Dieses kann, wie bekannt, durch Abschleudern geschehen oder dadurch, daß die Flaschen noch durch einen entsprechend beheizten Raum oder Kanal geführt- werden, in dem der Paraffinüberschuß abtropft.
  • Bei Verwendung der bekannten Vorrichtungen zum Paraffinieren von Hohlkörpern, insbesondere Flaschen, bei denen die Flaschenform, in erster Linie die Verjüngung des Gefäßes zum Hals hin, durch Niederpressen einer in der Papierhülse vorher gebildeten Faltung erzeugt wird, haben sich erhebliche Schwierigkeiten ergeben. Es hat sich gezeigt, daß die niedergepreßte Faltung des zum Hals und Kopf verjüngten Teiles der Flasche, auch wenn eine gute Pressung vorliegt, beim Auftrag des heißen Paraffins das Bestreben besitzt, sich zu lockern und aufzugehen. Das Aufgehen der Faltung wird noch ganz wesentlich gefördert durch mechanische Beanspruchungen der Flaschen, wie sie beispielsweise beim Abschleudern eintreten oder beim Durchführen durch ein Paraffinbad. Bei letzterem werden die Beanspruchungen bei den bekannten Ausführungen ganz besonders ungünstig in dem Augenblick, in dem die Flaschen das Paraffinbad verlassen. Sie sind in diesem Augenblick ganz oder wenigstens zum größten Teil mit flüssigem Paraffin gefüllt und hängen dabei an verhältnismäßig dünnen, an der Transportkette befestigten Tragstiften, auf die sie bei der Einführung in den Paraffinierapparat aufgeschoben wurden. Durch das -Gewicht der Paraffinfüllung werden die an den Tragstiften hängenden im heißen Paraffin weich gewordenen Flaschen vollkommen deformiert, insbesondere wird der gefaltete Hals und Kopf der Flaschen oval auseinandergezogen.
  • Die geschilderten Nachteile der bekannten Vorrichtungen zum Paraffinieren werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß eine besondere Haltevorrichtung zur Anwendung kommt, durch die während der Paraffinierung und der nachfolgenden Entfernung des Paraffinüberschusses der Mund oder Kopf der Flasche gleichzeitig von innen und außen so gefaßt und wie in einer Form festgehalten wird, daß er sich nicht deformieren und die Faltung nicht aufgehen kann, wobei die Haltevorrichtung so ausgebildet ist, daß ein ausreichend großer Durchgang für den Eintritt des Paraffins in das Innere der Flaschen vorhanden ist. Getragen werden die Flaschen dabei nicht durch einen il die Flasche ragenden Tragstift, sondern durch einen Träger oder ein Tragblech, das die Flasche von außen unterstützt, so daß jede Deformation auch durch das Gewicht der Paraffinfüllung beim Verlassen des Paraffinbades ausgeschlossen ist.
  • Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung einer solchen Haltevorrichtung. Es ist dabei ein mit einem Kettentransport ausgestatteter Paraffinierapparat zugrunde gelegt, bei dem zwei Transportketten nebeneinander angeordnet sind, die in geeigneten Abständen miteinander durch Traversen verbunden werden, auf welchen die Haltevorrichtungen sitzen. Es können dabei auch mehrere Haltevorrichtungen nebeneinander auf einer Traverse befestigt werden. Auf der Traverse i, die mit den Gliedern 2 der beiden. Ketten verbunden ist, sitzt ein Stift 3. Auf diesem Stift ist ein Konus q. befestigt, der die eigentliche Halteform 5 trägt. Sie ist eine Blechhülse, die gegen die Traverse hin so ausgeschnitten ist, daß nur einzelne Blechstreifen 6 stehenbleiben und so eine Art Käfig gebildet wird. Diese Blechstreifen sind derart umgebogen und geformt, daß sie den Kopf der eingeschobenen Flasche 7 an mehreren Stellen des Umfanges wie Klammern fassen und verhindern, daß die Faltung aufgeht und Deformationen eintreten. Das vordere über den Konus 4. herausstehende Ende der Stifte 3 dient als Führung beim Aufschieben der Flaschen. Getragen werden die Flaschen durch einen geeignet geformten Träger 8, der sie von außen her unterstützt und mit dem Stift 3 zusammen an der Traverse i befestigt ist. Durch diese Unterstützung werden auch Beschädigungen der Flasche beim Durchgang und beim Verlassen des Paraffinbades mit Sicherheit verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Haltevorrichtung für zu paraffiDierende Gefäße aus Papier o. dgl., insbesondere für Papierflaschen, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche während der Paraffinierung und nachfolgenden Entfernung des Paraffinüberschusses am Mund oder Kopf gleichzeitig innen und außen so gefaßt und wie in einer Form festgehalten wird, daß sie sich nicht deformieren und die Faltung nicht aufgehen kann, wobei ein ausreichend großer Durchgang für den Eintritt des Paraffins in das Innere der Flasche vorhanden ist. a. Haltevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Stift (3) ein Konus (q.) befestigt ist, der die eigentliche Halteform, eine Blechhülse, trägt, die nach dem freien Ende hin so ausgeschnitten ist, daß nur einzelne Streifen (6) stehenbleiben und eine Art Käfig gebildet wird, wobei die Streifen, derart umgebogen und geformt sind, daß sie den Kopf der eingeschobenen Flasche (7) an mehreren Stellen des Umfanges wie Klammern fassen, wobei der Eintritt des Paraffins in das Innere der Flasche durch die zwischen den Blechstreifen (6) frei bleibenden Ausschnitte erfolgt. 3. Haltevorrichtung nach Anspruch i und a, gekennzeichnet durch einen der Flaschenform entsprechend geformten Träger oder ein Tragblech (8), durch das die Flaschen von außen unterstützt und getragen werden.
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