DE604532C - Mittel zur Herstellung wasserdichter Zement- und Moertelmassen - Google Patents

Mittel zur Herstellung wasserdichter Zement- und Moertelmassen

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DE604532C
DE604532C DEH133549D DEH0133549D DE604532C DE 604532 C DE604532 C DE 604532C DE H133549 D DEH133549 D DE H133549D DE H0133549 D DEH0133549 D DE H0133549D DE 604532 C DE604532 C DE 604532C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates

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Description

  • R'Iittel zur Herstellung wasserdichter Zement- und Mörtelmassen Im Hauptpatent ist ein Mittel zur Herstellung wasserdichter Zement- und Mörtelmassen geschützt, das aus einer Mischung aus Bariumsulfat, Ätzkalk, Kieselsäure, Wasserglas, Aluminiumsilicat und fettsaurer Tonerde besteht.
  • Besonders gute Ergebnisse werden erzielt, wenn ein Gemisch aus je 9 Teilen Bariumsulfat, Ätzkalk und Kieselsäure mit z Teil Wasserglas und 3o Teilen Aluminiumsilicat innig vermischt und 9 Teile dieser Mischung mit r Teil fettsaurer Tonerde zusammengearbeitet werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Widerstandsfähigkeit des Mörtels oder Betons gegen Wasser und sonstige korrodierende Einflüsse noch erheblich erhöht werden kann, wenn die oben angegebenen Mengen von Bariumsulfat, Ätzkalk und Kieselsäure um je ein Drittel verringert und etwa 70 °% des bisher benutzten Aluminiumsilicats durch gefällte Kieselsäure ersetzt werden.
  • An Stelle des bisher verwendeten Wasserglases soll die gleiche Menge eines kieselfluorwasserstoffsauren Salzes treten, beispielsweise kieselfluorwasserstoffsaures Magnesium.
  • 9 Teilen der so erhaltenen-- Gesamtmischung wird x Teil fettsaures Salz, z. B. fettsaure Tonerde, zugesetzt.
  • Wenn dieses Mittel Zementbetonmörtel zugesetzt wild, wird dessen Festigkeit noch mehr gesteigert als bei Anwendung des Zusatzmittels nach dem Hauptpatent. Seine Dichtigkeit wird erhöht und auch die Wasser- und Säurebeständigkeit stark verbessert.
  • Das neue Mittel macht auch treibende Bindemittel, wie sie bei Kalken und Zementen oft vorkommen, vollkommen raumbeständig.
  • Die hohe Widerstandsfähigkeit gegen aggressive Wässer (salz- und säurehaltige Wässer), die der mit dem neuen Mittel versetzte Mörtel aufweist, ist darauf zurückzuführen, daß die in dem Portlandzement vorhandenen freien Kalkanteile durch die freie Kieselsäure des Zusatzmittels in kieselsauren Kalk umgewandelt werden.
  • Es ist wesentlich, daß das Dichtungsmittel möglichst fein gemahlen wird. - Infolge dieser feinen Mahlung und der erhöhten Bildung von Hydrosilicat unter Wasser wird der mit dem neuen Mittel versetzte Mörtel geschmeidig, elastisch, fest und wasserbeständig, d. h. ganz besonders dicht.
  • Wichtig ist, daß gleichzeitig verbindungsfähige und kolloidal verteilte Kieselsäure vorhanden ist. Dies macht den Zusatz besonders für Wasser- und Talsperrenbauten hervorragend geeignet.
  • Wenn es nur darauf ankommt, den Mörtel oder Beton gegen vergleichsweise geringen Wasserdruck widerstandsfähig zu machen, kann man den vorgesehenen Zusatz der fettsauren Salze bis um die Hälfte vermindern.
  • Wenn nur Tagesfeuchtigkeit abgedichtet werden soll, kann das fettsaure Salz sogar ganz wegfallen. Dadurch wird eine Verbilligung des Mittels bis auf die Hälfte erzielt und dem Baugewerbe dadurch eine ganz bedeutende Erleichterung verschafft. Selbstverständlich wachsen auch hiermit die Verwendungsmöglichkeiten, so daß auch bei solchen Bauten, wo es auf billige Erstellung ankommt, wie beispielsweise Stadtrand-Siedlungsbauten, das neue Dichtungsmittel Verwendung finden kann.
  • Ferner entsteht dadurch die Möglichkeit, die ganze Betonmasse mit dem Mittel zu versetzen, ohne daß eine untragbare Verteuerung auftritt.
  • Die bekannten Mittel und auch das Mittel nach dem Hauptpatent werden üblicherweise so benutzt, daß nur dünne Vorsatzbetonschichten oder Verputz mit ihnen hergestellt werden, weil ihre Verwendung für die ganze Betonmasse wirtschaftlich nicht tragbar wäre. Durch die im Sinne der vorliegenden Erfindung erreichte Verbilligung könnte dieser Verputz oder Vorsatzbeton ganz wegfallen und dafür die ganze Betonmasse durch und durch imprägniert werden. Dies bedeutet aber eine wesentliche Vereinfachung, weil die gesamte Betonausführung in einem Arbeitsgang hergestellt werden kann und der zweite Arbeitsgang für die Anbringung des Vorsatzbetons oder Verputzes vollkommen wegfällt. Trotzdem durch Imprägnierung der ganzen Betonmasse von dem Zusatzmittel erheblich größere Mengen verbraucht werden, wird im ganzen wegen der Vereinfachung der Arbeit eine große Ersparnis erzielt.
  • Wie günstig der Zusatzstoff wirkt, ergibt sich aus folgender Aufstellung: Mischung: i Gewichtsteil Portlandzement und 3 Gewichtsteile Sand (Flußsand). Zugfestigkeit-kg pro qcm der 14 Tage alten Proben nach 14tägiger Lagerung in den genannten Säuren:
    10/0 2()/o 3 0/0
    H2 S O4 H2 S 04 H2 S04
    a) Portlandzement ohne
    vorgen. Zusatzstoff.. 16,95 10,05 4,8o
    b) Portlandzement mit
    io% Zusatzstoff .... 25,14 22,01 12,50
    c) Portlandzement mit
    2o0/0 Zusatzstoff .... 32,10 27,15 15,75

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mittel zur Herstellung wasserdichter Zement- und Mörtelmassen nach Patent 540 253. bestehend aus einem Gemisch von je 6 Teilen Bariümsulfat, Ätzkalk und Kieselsäure (Sand) mit i Teil eines kieselfluorwasserstoffsauren Salzes, zweckmäßig kieselfluorwasserstoffsauren Magnesiums, 21 Teilen gefällter Kieselsäure, g Teilen Aluminiumsilicat mit Zusatz. von i Teil fettsaurem Salz, beispielsweise fettsaurer Tonerde, auf 9 Teile des genannten Gemisches.
DEH133549D 1932-10-09 1932-10-09 Mittel zur Herstellung wasserdichter Zement- und Moertelmassen Expired DE604532C (de)

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