DE604264C - Uferschutzmauer - Google Patents

Uferschutzmauer

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DE604264C
DE604264C DEB142226D DEB0142226D DE604264C DE 604264 C DE604264 C DE 604264C DE B142226 D DEB142226 D DE B142226D DE B0142226 D DEB0142226 D DE B0142226D DE 604264 C DE604264 C DE 604264C
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DE
Germany
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wall
bank protection
protection wall
shell
shells
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DEB142226D
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WILHELM BERENTZEN DR ING
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WILHELM BERENTZEN DR ING
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/06Moles; Piers; Quays; Quay walls; Groynes; Breakwaters ; Wave dissipating walls; Quay equipment
    • E02B3/066Quays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Uferschutzmauer Das Hauptpatent 591 114 hat eine im wesentlichen über ihre ganze Höhe und Breite nach Art einer Kuppelschale stetig gekrümmte Staumauer zum Gegenstand, welche an den Seiten und der Sohle eingespannt ist, während ihr oberer waagerechter, im Grundriß gekrümmter Rand einen Verstärkungsring besitzt.
  • Die Erfindung bezweckt, diese den Gegenstand des Hauptpatents bildende Mauerform bei einer Uferschutzmauer anzuwenden und dabei die Uferschutzmauer so auszubilden, daß sie durch den Stoß der anprallenden Wassermassen möglichst wenig beansprucht wird.
  • Bisher verwendete man als Küstenbefestigung Mauern, die sich längs der Küste in einem glatten geraden Zuge hinzogen und auf ihrer dem Wasser zugekehrten Seite entweder senkrecht abfielen oder schräg anstiegen oder in einer Richtung aufwärts gekrümmt waren. Bei allen diesen Mauerformen ist der Baustoffbedarf groß, weil sich die inneren statischen Verhältnisse solcher Mauern nicht einwandfrei ermitteln lassen, die Mauerstärke vielmehr im wesentlichen auf Grund von Erfahrungswerten berechnet werden muß. Bei den bekannten Mauern hat ferner die Wasserschlagseite nicht die günstigste] Form, da senkrechte Mauern durch den vollen Wellenstoß beansprucht werden und bei schräg ansteigenden Mauern die überschlagende Wassermenge so groß sein känn, daß auf der Rückseite Ableitungsgräben für das überschlagende Wasser angeordnet werden müssen. Am zweckmäßigsten erscheint noch die in einer Richtung erfolgende, aufwärts führende Krümmung der wasserseitigen Mauerfläche, die aber bei den bekannten Ausführungen, da sie ohne Unterbrechung durchgeführt ist, starke Fundamente der Mauer erfordert und daher ebenfalls keine vollkommene Lösung darstellt.
  • Gemäß der Erfindung sollen diese N.achteile- dadurch beseitigt werden, daß die Uferschutzmauer aus einzelnen schalenförmigen Mauerkörpern von der Form der Staumauer nach dem Hauptpatent gebildet wird, wobei benachbarte Mauerschalen in ein zwischen ihnen liegendes Widerlager eingespannt werden. Die zwischen benachbarten Mauerschalen liegenden Wi derlager werden zweckmäßig als Wellenbrecher ausgebildet. Eine gemäß der Erfindung ,ausgebildete Uferschutzmauer hat den Vorteil, daß infolge ihrer Schalengrundform die Spannungen genau berechnet werden können, und daß der Erddruck, der Wasserdruck und die durch Wellenstöße hervorgerufenen Kräfte besonders günstig aufgenommen werden. Durch die besondere Ausgestaltung der zwischen b,@arten Mauerschalen liegenden Widerlager werden die Wellen immer in kurzen Abständen-gebrochen. Die anströmenden Wassermassen werden durch die Schalenform auseinandergezogen, an der Mauerschale zwangsläufig hochgeführt und durch Oberschlagen seeeinwärts zurückgeleitet, wobei ihre lebendige Kraft fast völlig vernichtet wird.
  • Da jede Schale ein selbständiges Gebilde darstellt, werden bei etwaiger Zerstörung einer Schale zunächst die angrenzenden Schalen wegen ihrer Selbständigkeit nicht wesentlich in Mitleidenschaft gezogen. Eine solche Bruchstelle würde also zunächst auf einen kleinen Raum beschränkt sein, so daß eine Abdämmung in kürzester Zeit bewerkstelligt werden könnte.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel für eine Küstenbefestigung dargestellt, und zwar zeigt Äbb. reinen senkrechten Schnitt durch die Mitte einer Mauerschale nach der Linie a-a der Abb. 2, Abb.2 einen waagerechten Schnitt durch drei aneinandergereihte Mauerschalen einer längs einer krummlinig verlaufenden Küste angeordneten Uferschutzmauer nach der Linie c-c der Abb. i, Abb. 3 .einen senkrechten Schnitt durch das als Wellenbrecher ausgebildete Widerlager der Uferschutzmauer nach der Linie b-b der Abb. 2.
  • Wie die Abbildungen erkennen lassen, ist die Schalenmittelfläche i der Mauerschale 2 nach einem Kugelabschnitt geformt. Auf die konvexe Seite 3 der Mauerschale 2 wirkt der Erddruck, während die konkave Seite 4 der Mauerschale - zum Auffangen der Wassermassen dient. Die Mauerschale 2 ist unten in die Fundamentplatte 5 und seitwärts in die Widerlager 6a und 6v eingespannt und geht in diese seeseitig allmählich über. Die Widerlager 6 sind seeseitig als Wellenbrecher ausgebildet.

Claims (2)

  1. PATE1T_l_X SPRL'C13E: i. Uferschutzmauer, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einzelnen schalenförmigen Mauerkörpern von der Form der Staumauer gemäß Patent 591 11.1 ausgebildet ist, wobei benachbarte Mauerschalen (2) in .ein zwischen ihnen liegend;"s Widerlager (6) eingespannt sind.
  2. 2. Uferschutzmauer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen benachbarten Mauerschalen (z) liegenden Widerlager (6) als Wellenbrecher (7) ausgebildet sind.
DEB142226D 1929-03-02 1929-03-02 Uferschutzmauer Expired DE604264C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090247B (de) * 1957-11-23 1960-10-06 Silberkuhl Wilhelm Johannes Stuetzmauer, insbesondere als seitliche Begrenzung von Strassen
US3282056A (en) * 1961-07-24 1966-11-01 Armco Steel Corp Flexible retaining wall structure
DE1261804B (de) * 1963-04-13 1968-02-22 Werner Keferstein Vorgefertigter Wellenbrecher, insbesondere Formstein zur Herstellung eines Uferdeckwerkes
DE3235602A1 (de) * 1982-09-25 1984-04-12 Bodan-Werft Motoren- Und Schiffbau Gmbh, 7993 Kressbronn Bauwerk, zum schutz vor seegang
US4594825A (en) * 1981-07-15 1986-06-17 Lamarca Guy M Cantilevered support member and foundation unit
DE102017108979B3 (de) * 2017-04-26 2018-05-24 Klaus Schäfer Wellenbrechervorrichtung für den Küsten- und Uferschutz

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