DE604189C - Schussspulenvorratsbehaelter - Google Patents

Schussspulenvorratsbehaelter

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DE604189C
DE604189C DEH137120D DEH0137120D DE604189C DE 604189 C DE604189 C DE 604189C DE H137120 D DEH137120 D DE H137120D DE H0137120 D DEH0137120 D DE H0137120D DE 604189 C DE604189 C DE 604189C
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bobbin
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schußspulenvorratsbehälter Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung eines Schußspulenvorratsbehälters. . Es ist bereits vorgeschlagen worden, den gesamten Spulenvorratsbehälter verschwenkbar zu lagern, um ein Nachgeben desselben zu verhindern und Beschädigungen zu vermeiden, falls ein Fremdkörper zwischen Lade- und Vorratsbehälter zu liegen kommt.
  • Es ist ferner bekannt, zum gleichen Zweck die Vorderwand des Spulenbehälters nachgiebig auszubilden, so daß bei einer Betriebsstörung der angegebenen Art diese Vorderwand unter gleichzeitigem Zurückdrücken des gesamten Spulenvorrats in den Behälter ausweichen kann. Die hierzu erforderliche Kraft ist jedoch sehr erheblich, was zur Folge hat, daß in den meisten der eintretenden Fälle eine Beschädigung der Lade, der Spulenkastenteile oder der Schußspulen selbst stattfindet.
  • Demgegenüber wird erfindungsgemäß eine größtmögliche Verringerung des Kraftbedarfs zum Verdrängen der Spulenkastenvorderwand und weitgehendste Schonung der Spulen dadurch angestrebt, daß in einem Spulenvorratsbehälter mit nachgiebiger Vorderwand und zwei übereinanderliegenden, durch einen Fallkanal verbundenen Spulenbahnen hinter der unteren Bahn ein besonderer Raum angeordnet ist, in welchem die auf der unteren Bahn liegenden Spulen zurückgeschoben werden können, falls ein Fremdkörper zwischen Lade und die Vorderwand des Spulenvorratsbehälters gelangt, ohne daß die Spulen auf der oberen Bahn eine rückläufige Bewegung ausführen. Dadurch, daß nur die wenigen auf der unteren Bahn sich befindlichen Spulen zu einer rückläufigen Bewegung gezwungen werden, ist nur ein geringer Kraftaufwand nötig und können durch den Fremdkörper weder Lade noch Spulen oder Teile des Spulenvorratsbehälters beschädigt werden. Nach Behebung der Störung werden die Spulen der unteren Bahn durch eine unter Federwirkung stehende Stoßstange wieder in die alte Lage in bezug auf die Spulenausstoßöffnung gedrückt.
  • Das Wesen der Erfindung wird klarer aus der Beschreibung beiliegender Zeichnung hervorgehen, in der ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt ist.
  • Abb. x zeigt eine Seitenansicht des Spulenvorratsbehälters, Abb. 2 eine Rückansicht des Behälters--nach Abb. i, und Abb. 3 ist eine Draufsicht auf den Behälter. Es wurden in den Abb. i bis 3 alle den Webstuhl sowie die Spulenauswechselvorrichtung betreffenden Teile weggelassen.
  • Abb. 4 zeigt die Seitenansicht auf- eine Wand des Vorratsbehälters.
  • Wie aus den Abbildungen ersichtlich, besteht der Spulenvorratsbehälter i aus zwei Seitenwänden mit einer oberen Bahn 2 und einer unteren Bahn 3. Die beiden Bahnen 2 und 3 sind durch einen senkrechten Kanal 5 miteinander verbunden. Die untere Bahn 3 ist über den Fallkanal 5 hinaus nach rückwärts verlängert und bildet dadurch einen leeren Raum 4. Das Herausfallen der Spulen 8 aus dem Behälter wird durch die Vorderwand 7, die um die Achse 15 entgegen der Wirkung von Federn schwenkbar ist, verhindert.
  • Die Spulen auf der unteren Bahn 3 werden durch eine sich von einer Behälterwand zur anderen erstreckende Stange g, die von einem unter Federwirkung 1i stehenden zweiarmigen Hebel io getragen wird und durch einen Schlitz 1g in der Seitenwand hindurchgeht, ständig nach vorn gedrückt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende: Kommt ein Fremdkörper zwischen Lade und den Spulenvorratsbehälter, so wird die Vorderwand 7 des Spulenvorratsbehälters, die elastisch drehbar ausgebildet ist, nach einwärts gedrückt, und die Spulen, die sich vor der Vorderwand 7 befinden, werden auf der Bahn 3 nach rückwärts in den Raum q. des Spulenvorratsbehälters i gedrückt. Wie aus Abb. i ersichtlich, befinden sich drei Spulen auf der unteren Bahn 3, während der Großteil der Spulen -8 ,sich auf einer oberen Bahn 2 befindet und zur unteren Bahn 3 durch einen schiefen oder senkrechten Kanal gelangen.
  • Nach Behebung der Störung nimmt die Vorderwand 7 des Spulenvorratskastens ihre normale Lage wieder ein und die in den Raum q. gedrückten Spulen auf der unteren Bahn werden unter Einwirkung der federbelasteten Stange j wieder nach vorn gedrückt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Schußspulenvorratsbehälter mit nachgiebiger Vorderwand, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Spulenbehälters mit zwei übereinanderliegenden Bahnen und einem diese verbindenden Fallkanal hinter der unteren Bahn (3) ein Verdrängungsraum (q.) angeordnet ist.
  2. 2. Vorratsbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen auf der unteren Bahn durch eine Stoßstange (g), die unter Feder- o. dgl. Wirkung steht, nach der Spulenausstoßöffxlung gedrückt werden.
DEH137120D 1933-04-25 1933-04-25 Schussspulenvorratsbehaelter Expired DE604189C (de)

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