DE603333C - Schaltung zum Speisen mehrerer verschiedenfarbiger Lichtquellen aus den Sekundaerwicklungen eines sich drehenden Transformators mit veraenderlicher gegenseitiger Induktion zwischen Primaerwicklung und Sekundaerwicklungen - Google Patents

Schaltung zum Speisen mehrerer verschiedenfarbiger Lichtquellen aus den Sekundaerwicklungen eines sich drehenden Transformators mit veraenderlicher gegenseitiger Induktion zwischen Primaerwicklung und Sekundaerwicklungen

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DE603333C
DE603333C DEG84238D DEG0084238D DE603333C DE 603333 C DE603333 C DE 603333C DE G84238 D DEG84238 D DE G84238D DE G0084238 D DEG0084238 D DE G0084238D DE 603333 C DE603333 C DE 603333C
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/16Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
    • H05B41/20Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch
    • H05B41/23Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps not having an auxiliary starting electrode
    • H05B41/232Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps not having an auxiliary starting electrode for low-pressure lamps

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 1. OKTOBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi: 603333 KLASSE1^SIh GRUPPE 2μ
Primärwicklung und Sekundärwicklungen
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Speisen mehrerer verschiedenfarbiges Licht aussendenden Lichtquellen.
Es ist bereits bekannt, eine solche Schaltung derart aufzubauen, daß sie eine Primärwicklung enthält, die von Wechselstrom aus irgendeiner Quelle durchflossen wird und die derart mit mehreren die verschiedenen Verbrauchskreise speisenden Sekundärwicklungen zusammenwirken kann, daß die gegenseitige Induktion zwischen der Prämär- und den Sekundärwicklungen dauernd und periodisch veränderlich ist, um in geeigneter Gesetzmäßigkeit die in diesen Sekundärwicklungen fließenden Ströme zu ändern.
Gemäß einem früheren Vorschlag wird zu diesem Zwecke beispielsweise 'eine bewegliche, insbesondere sich drehende Primärwicklung vorgesehen, die mit mehreren fest angeordneten Sekundärwicklungen zusammenwirkt. Bei und infolge der Drehung der Primärwicklung wird die gegenseitige Induktion zwischen Primärwicklung und den Sekundärwicklungen dauernd periodisch geändert. Zusätzlich zu dieser einfachsten Anordnung, bei der lediglich die Primärwicklung sich dreht, sind noch Sonderanordnungen vorgeschlagen worden. Bei derselben sind z. B. die Achsen der Sekundärwicklungen parallel zu der Drehachse der gleichzeitig um diese Achse gewickelten Primärwicklung angeordnet; der magnetische Kraftfluß wird durch an dem axialen Kern der Primärwicklung vorgesehene sich drehende Schenkel geschlossen.
Eine andere ebenfalls vorgeschlagene Ausführungsmöglichkeit besteht darin, sowohl die Primär- als auch die Sekundärwicklungen feststehend anzuordnen. Die veränderliche gegenseitige Induktion zwischen der Primärwiklung und den Sekundärwicklungen wird in diesem Falle durch ein sich drehendes Polstück herbeigeführt, das den magnetischen Schluß jeweils zwischen der Primärwicklung und den verschiedenen Sekundärwicklungen herstellt.
Die Primärwicklung wird bei solchen An-Ordnungen vorteilhaft mittels eines kleinen Hilfsmotors, beispielsweise über ein Schnekkengetriebe, angetrieben. Die normalen Drehgeschwindigkeiten sind außerordentlich gering, beispielsweise im Hauptanwendungsgebiet zur g0 Erzielung periodisch wechselnder Farben etwa ι Umdr./Min. Man kann die Wirkung eines sich derartig drehenden Transformators auch so auffassen, daß er sekundärseitig die als Trägerfrequenz wirkende Netzfrequenz von normalerweise 50 oder 60 Perioden mit der Frequenz der Transformatordrehung moduliert. Die so modulierten Spannun-
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gen rufen in Verbratichskreisen entsprechend modulierte Ströme hervor, vermögen insbesondere die Helligkeit von Lampen verschiedener Farben nach vorausbestimmten Gesetzmäßigkeiten zu verändern, um daraus eine resultierende periodisch wechselnde Farbe zu erzeugen.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, zu der sich periodisch ändernden elektromotorisehen Kraft in den Sekundärwicklungen eine der Phase nach unveränderliche EMK hinzuzufügen, die somit von der periodisch schwankenden gegenseitigen Induktion zwischen der Primärwicklung und den Sekundärwicklungen unabhängig ist. Vorteilhaft wird diese EMK ihrer Größe nach einstellbar gemacht, wenn sie auch während des Betriebes der Einrichtung konstant gehalten wird.
Die Erfindung ist in mehreren beispäielsweisen Ausführungsformen schematisch in den Fig. ι bis 4 dargestellt.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind drei Verbrauchskreise ß12 und aB vorhanden, beispielsweise Lampen b\ b2 und ö3 verschiedener Farbe. Die Energielieferung erfolgt von einer Wechselstromquelle aus über eine der bereits erwähnten rotierenden Transformatoranordnungen mit der Primärwicklung c und den Sekundärwicklungen e. Durch die Rotation wird die gegenseitige Induktion zwischen der Primärwicklung und den Sekundärwicklungen periodisch geändert. Die erfindungsgemäße Hinzufügung je einer nach Phase unveränderlichen und in ihrer Größe einstellbaren elektromotorischen Kraft zu den veränderlichen elektromotorischen Kräften, die in den Sekundärwicklungen e entstehen, erfolgt in Fig. ι durch einen Hilfstransformator, dessen Primärwicklung h von derselben Quelle gespeist wird wie die sich drehende Primärwicklung c und mit mehreren Sekundärwicklungen i1, i2 und is zusammenarbeitet, die in Reihe in den verschiedenen Kreisen a1 bzw. a2 bzw. ß3 (Fig. 1) geschaltet sind. Falls die Sekundärwicklungen e des sich drehenden Transformators in Stern geschaltet sind, kann man auch einen Hilfstransformator mit einer einzigen Sekundärwicklung/ verwenden, die an die Sternpurikte der Verbraucherkreise bzw. der Sekundärwicklungen e angeschlossen ist (Fig. 2).
Um die Größe der im Hilfstransformator erzeugten elektromotorischen Kraft einstellen zu können, wird zumindest eine seiner Wicklungen mit Anzapfungen versehen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform haben die Sekundärwicklungen P-, i2 und i3 Anzapfungen, bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform die Sekundärwicklung i und ebenso die Sekundärwicklungen e Anzapfungen. .
Bei Sternschaltung kann es vorteilhaft sein, die Primärwicklungen c und h zu vereinen. Hierzu ersetzt man einerseits die Primärwicklung c, anderseits die Wicklungen h, i des jailfstransformators durch eine einzige Wicklung/ (Fig. 3) eines Spartransformators, der zwei Mehrfachanzapfungen k1, k2 aufweist, die eine beliebige Regelung des sich drehenden Transformators und der konstanten elektromotorischen Kraft ermöglichen.
Bei einer Einrichtung entsprechend Fig. 3 erhält man eine vollkommene Regelmöglichkeit. Man kann diese Einrichtung aber noch weiter vereinfachen, indem man die Primärwicklung c = / in Reihe an den Sternpunkt der Wicklung e schaltet und den anderen Sternpunkt der Verbrauchskreise an die andere Netzklemme anschließt (Fig. 4).
Bei jedem dieser Ausführungsbeispiele erhält man eine Einrichtung, mit der man infolge des Auftretens der hilfselektromotorischen Kraft von unveränderlicher Phase die vom sich drehenden Transformator gelieferten Spannungskurven in solche umformen kann, die besser der Verteilung der Lichtstärke entsprechen, um die beste Wirkung bei der Mischung der verschiedenfarbigen Lichter zu erhalten.
Die Ausführung von Apparaten oder Maschinen zur Verwirklichung der hier im Prinzip schematisch dargestellten Schaltungen kann in jeder geeigneten Weise geschehen. Um einen sich drehenden Transformator zu erhalten, kann man einen mehrphasigen Motor benutzen, dessen Läufer und Ständer nicht die gleiche Phasenzahl haben. Die Primär- und Sekundärwicklungen dieses Transformators werden dann beispielsweise entweder gebildet durch einen einphasigen, too vom Netz gespeisten Ständer und einen dreiphasigen Läufer oder aber durch einen einphasigen, vom Netz gespeisten Läufer und einen dreiphasigen Ständer.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltung zum Speisen mehrerer verschiedenfarbiger Lichtquellen aus den Sekundärwicklungen eines sich drehenden Transformators mit veränderlicher gegenseitiger Induktion zwischen Primärwicklung und Sekundärwicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß der veränderlichen, im .allgemeinen zweiwelligen elektromotorischen Kraft zumindest einer der Sekundärwicklungen des sich drehenden Transformators eine unveränderliche einwellige, z.B. von einem am Netz liegenden Hilfstransformator gelieferte, vorteilhaft ihrer Größe nach einstellbare elektromotorische Kraft unveränderlicher Phase hinzugefügt ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklungen des sich drehenden Transformators in Stern geschaltet sind und die Sekundärwicklung des Hilfstransformators einpolig am Sternpunkt dieser Sekundärwicklungen liegt.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung des die verschiedenen Verbrauchskreise mit veränderlicher Spannung speisenden rotierenden Transformators gleichzeitig den als Spartransformator ausgebildeten Hilfstransformator bildet und Mehrfachanzapfungen zur Regelung der vom rotierenden Transformator und vom Hilf stransformator gelieferten Spannungen besitzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEG84238D 1932-06-03 1932-08-18 Schaltung zum Speisen mehrerer verschiedenfarbiger Lichtquellen aus den Sekundaerwicklungen eines sich drehenden Transformators mit veraenderlicher gegenseitiger Induktion zwischen Primaerwicklung und Sekundaerwicklungen Expired DE603333C (de)

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