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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gelochte
Filme sind seit vielen Jahren bekannt. Verschiedene Verfahren, die
eine Vielfalt von Trägerelementen
zum Erzeugen gelochter Filme benutzen, sind auch bekannt.
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Typischerweise
wird ein gelochter Film gebildet, indem bewirkt wird, daß eine Polymerfilmschicht einem
Trägerelement
entspricht, das Löcher
hat. Die Filmschicht, die gelocht werden soll, wird in Kontakt mit
dem Trägerelement
gebracht und einem Fluiddruck ausgesetzt. Das Fluiddruckdifferential
bewirkt, daß sich
der Film an die Form der formenden Oberfläche anpaßt und bewirkt, daß er innerhalb
Löchern der
formenden Oberfläche
gelocht wird.
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Bekannte
Trägerelemente
zum Erzeugen gelochter Filme umfassen gewebten Maschendraht und
gestanzte, gebohrte, elektroplattierte oder säuregeätzte metallische Netze. Beschreibungen
einiger dieser bekannten Trägerelemente
können
in der
US 4 151 240 an
Lucas u.a. und der
US 4 342 314 an
Radel u.a. gefunden werden. Diese Trägerelemente und die sich ergebenden
gelochten Filme, die darauf gebildet worden sind, haben Muster,
die auf diejenigen beschränkt
sind, die entweder gewebt, im Fall des Maschendrahts, oder im Fall
der metallischen Netze gestanzt, gebohrt, elektroplattiert oder
säuregeätzt werden
können.
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Die
WO 97 22 434 offenbart Trägerelemente und
Verfahren zum Bilden von Trägerelementen
zur Verwendung beim Herstellen nicht gewebter Textilien, insbesondere
trikotartiger nicht gewebter Textilien und Filme.
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Die
US 5 916 462 offenbart ein
Verfahren zum Bilden eines gelochten Trägerelementes, erhalten durch
Bewegen des Laserstrahl in einer Anzahl von Rasterabtastungen über die
Oberfläche
des Werkstückes.
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Die
US 4 377 736 betrifft die
Materialentfernung von einer Oberfläche eines Elementes und genauer
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen, Überprüfen und
Steuern der Po sition kleiner Löcher
in einer Oberfläche
eines Elementes, so wie einer Folie oder einem Plattenelement.
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Die
US 4 609 518 beschreibt
einen kontinuierlichen Vielphasenprozeß zum Vertiefen und Perforieren
einer im wesentlichen kontinuierlichen Lage aus im wesentlichen
planaren polymeren Film, damit er mit dem Bild einer oder mehrerer
formender Strukturen übereinstimmt,
welche jede eine gemusterte Formfläche mit einer Vielzahl von
Löchern
und eine gegenüberliegende
Fläche
aufweist.
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Die
WO 95 23 571 betrifft einen Prozeß zum Erzeugen einer geformten
polymeren Lage und genauer einen Prozeß zum Erzeugen einer mit oberflächenaktivem
Mittel behandelten geformten polymeren Lage.
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Die
WO 99 30 658 offenbart einen Prozeß zum Bilden einer weichen
und nachgiebigen Lage, welche ein im wesentlichen kontinuierliches
Muster aus Vertiefungen oder Löchern
zeigt.
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Die
US 4 741 877 betrifft gleichförmige vertiefte
und gelochte nachgiebige Kunststofflagen, die feinskalierte dreidimensionale
Eigenschaften zeigen.
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Die
US 4 552 709 stellt einen
Prozeß zum Vertiefen
und Perforieren einer im wesentlichen kontinuierlichen Lage aus
im wesentlichen planaren thermoplastischen Film zur Verfügung, wobei
eine formende Struktur mit einer gemusterten formenden Fläche mit
Löchern
und eine gegenüberliegende
Fläche
verwendet werden.
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Die
US 5 945 196 offenbart ein
Verfahren für das
Herstellen eines Gitters, das nutzbringend beim Bilden dreidimensionaler
Filme ist, wobei die Gitter und die dreidimensionalen Filme, die
durch Verwenden dieser Gitter erzeugt worden sind, auch offenbart sind.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung ist auf Prozesse zum Bilden eines laserskulpturierten
dreidimensionalen topographischen Trägerelementes zum Erzeugen gelochter
Filme gerichtet und auf die Trägerelemente,
die durch solche Prozesse gebildet worden sind, welche benutzt werden
können,
um gelochte Filme zu erzeugen. Gemäß einem bevorzugten Prozeß der vorliegenden Erfindung
wird ein Laserstrahl über
die Außenfläche eines
Werkstückes
bewegt. Die Leistung des Laserstrahls wird moduliert, wenn der Laserstrahl über die
Außenfläche des
Werkstückes
bewegt wird, so daß die
Oberfläche
des Werkstückes mit
einem Relief versehen wird. Das Skulpturieren des Werkstückes führt zu der
Bildung eines dreidimensionalen topographischen Trägerelementes
mit einer konturierten Außenfläche, welche
eine Vielzahl nicht miteinander verbundener Makromerkmale aufweist.
Die Makromerkmale stehen von der Außenfläche um wenigstens 0,127 mm
(0.005 Zoll) hervor. Die Makromerkmale können ihren Ursprung an irgendeinem
Ort auf der Außenfläche des
Trägerelementes haben.
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"Makromerkmale" werden als Oberflächenmerkmale
definiert, die individuell von einem normalen nicht unterstützen menschlichen
Auge wahrgenommen werden können,
wenn der senkrechte Abstand zwischen dem Auge des Betrachters und
der Außenfläche ungefähr 307,8
mm (12 Zoll) oder größer ist. "Unverbunden" bedeutet, daß die Makromerkmale
räumlich
voneinander in wenigstens einer Schnittebene parallel zu der Oberfläche des
Trägerelementes
getrennt sind. Jedes dieser Makromerkmale hat eine maximale Abmessung
größer als
0,2794 mm (0.011 Zoll), gemessen in irgendeiner Schnittebene parallel
zu der Außenfläche des
Werkstückes. Die
Makromerkmale selbst können
kontinuierlich konturiert sein; das heißt, irgendwelche zwei benachbarten
Schnittebenen durch die Tiefe des Trägerelementes können unterschiedlich
sein.
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Ein
dreidimensionaler gelochter Film mit einer Vielzahl unverbundener
Makromerkmale darauf kann hergestellt werden, indem ein dreidimensionales
topographisches Trägerelement
gebildet wird, indem ein Laserstrahl über die Außenfläche eines Werkstückes bewegt
wird, während
die Leistung des Laserstrahls moduliert wird, so daß die Außenfläche des
Werkstükkes
profiliert wird; Positionieren eines Filmes über die profilierte Außenfläche des
Trägerelementes;
und Deformieren des Filmes derart, daß seine Form der Außenfläche des
Trägerelementes entspricht.
Bei einer Ausführungsform
wird der Film erwärmt,
beispielsweise durch Heißluft,
bevor er über die
Fläche
des Trägerelementes
positioniert wird. Bei einer weiteren Ausführungsform wird der Film durch Extrusion
unmittelbar vor dem Positionieren des Films über die Außenfläche des Trägerelementes hergestellt, mit
optionalem Kühlen
zwischen dem Extrusionsschritt und dem Positionierschritt.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
wird ein gelochter Film erzeugt, indem ein Film über eine Außenfläche eines dreidimensionalen
topographischen Trägerelementes
positioniert wird, das eine einheitliche Struktur ist, wobei die
Außenfläche konturiert
ist und eine Vielzahl unverbundener Makromerkmale aufweist; und
Deformieren des Filmes derart, daß seine Form der Außenfläche des
Trägerelementes entspricht.
Wieder kann der Film erwärmt
werden, beispielsweise durch Heißluft, bevor er über die
Fläche
des Trägerelementes
positioniert wird, oder der Film kann durch Extrusion unmittelbar
vor dem Positionieren des Films über
die Außenfläche des
Trägerelementes
hergestellt werden, mit optionalem Kühlen zwischen dem Extrusionsschritt
und dem Positionierschritt.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine schematische Veranschaulichung eines Typs eines dreidimensionalen
topographischen Trägerelementes
der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine schematische Veranschaulichung einer Vorrichtung zum Laserskulpturieren
eines Werkstückes,
um ein dreidimensionales topographisches Trägerelement der vorliegenden
Erfindung zu bilden.
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3 ist
eine schematische Veranschaulichung eines Computersteuersystems
für die
Vorrichtung der 2.
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4 ist
eine graphische Vergrößerung eines
Beispiels einer Musterdatei, um ein Werkstück rasterartig zu bohren, um
ein Trägerelement
für gelochten
Film zu erzeugen.
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5 ist
eine graphische Vergrößerung einer
Musterdatei zum Lasermahlen eines zuvor gebohrten Werkstückes, um
einen Typ eines dreidimensionalen topographischen Trägerelementes
der vorliegenden Erfindung zu erzeugen.
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6 ist
eine photomikroskopische Darstellung eines Werkstückes, nachdem
es lasergebohrt worden ist, wobei die Datei der 5 verwendet
wurde.
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6A ist
eine photomikrographische Darstellung des Werkstückes, nachdem es lasergemahlen
worden ist.
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6B ist
eine photomikrographische Darstellung eines Querschnittes der Struktur
aus 6A.
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7 ist
eine photomikrographische Darstellung eines Filmes, der auf dem
Trägerelement
der 6 erzeugt worden ist.
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8 ist
eine graphische Darstellung einer weiteren Datei zum Lasermahlen
eines zuvor gebohrten Werkstückes,
um einen Typ eines dreidimensionalen Trägerelementes dieser Erfindung
zu erzeugen.
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9 ist
eine weitere graphische Darstellung einer anderen Datei zum Lasermahlen
eines zuvor gebohrten Werkstückes,
um einen weiteren Typ eines dreidimensionalen topographischen Trägerelementes
dieser Erfindung zu erzeugen.
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10 ist
eine graphische Darstellung einer Datei zum Laserskulpturieren eines
Werkstückes,
um ein dreidimensionales topographisches Trägerelement dieser Erfindung
zu erzeugen.
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11 ist
eine photomikrographische Darstellung eines Werkstückes, das
laserskulpturiert worden ist, wobei die Datei der 10 benutzt
wurde.
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11A ist eine photomikrographische Darstellung
eines Querschnittes des laserskulpturierten Werkstückes der 11.
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12,
ist eine photomikrographische Darstellung eines gelochten Filmes,
der unter Verwendung des laserskulpturierten Trägerelementes der 11 erzeugt
worden ist.
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12A ist eine weitere photomikrographische Darstellung
eines gelochten Films, der unter Verwenden es laserskulpturierten
Trägerelementes der 11 erzeugt
worden ist.
-
13 ist
ein Beispiel einer Datei, die benutzt werden kann, um ein laserskulpturiertes
Trägerelement
durch Lasermodulation zu erzeugen.
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13A ist eine graphische Darstellung einer Anzahl
von Wiederholungen der Datei der 13.
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14 ist
eine vergrößerte Ansicht
des Bereiches A der Datei aus 13.
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15 ist
eine graphische Vergrößerung einer
Musterdatei, die verwendet wird, um den Bereich B der 14 zu
erzeugen.
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16 ist
eine photomikrographische Darstellung eines laserskulpturierten
Trägerelementes, das
durch Lasermodulation unter Verwenden der Datei der 13 erzeugt
worden ist.
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17 ist
eine photomikrographische Darstellung eines Bereiches des laserskulpturierten
Trägerelementes
der 16.
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18 ist
eine photomikrographische Darstellung eines Filmes, der durch Verwenden
des laserskulpturierten Trägerelementes
der 16 erzeugt worden ist.
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19 ist
eine photomikrographische Darstellung eines Bereiches des Films
aus 18.
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20 ist
ein weiteres Beispiel einer Datei, um ein laserskulpturiertes Trägerelement
durch Lasermodulation zu erzeugen.
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21 ist
eine graphische Darstellung einer Anzahl von Wiederholungen der
Datei aus 20.
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22 ist
eine vergrößerte Ansicht
des Bereichs C der Datei aus 20.
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23 ist
eine graphische Vergrößerung einer
Musterdatei, die verwendet wird, um den Bereich D der 22 zu
erzeugen.
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24 ist
eine photomikrographische Darstellung eines laserskulpturierten
Trägerelementes, das
durch Lasermodulation erzeugt wurde, wobei die Datei der 20 verwendet
wurde.
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25 ist
eine photomikrographische Darstellung eines gelochten Filmes, der
auf dem Trägerelement
der 24 hergestellt worden ist.
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26 ist
eine schematische Ansicht eines Trägerelementes gemäß dieser
Erfindung an seinem Ort auf einer filmbildenden Vorrichtung.
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27 ist
eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zum Erzeugen gelochter
Filme gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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28 ist
eine schematische Ansicht des eingekreisten Bereiches der 27.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Mit
Bezug nun auf die Zeichnung ist eine schematische Veranschaulichung
eines beispielhaften Werkstückes,
das mittels Laser in ein einheitliches dreidimensionales topographisches
Trägerelement
profiliert worden ist, in 1 gezeigt.
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Das
Werkstück 2 weist
einen dünnen
rohrförmigen
Zylinder 10 mit einer Innenfläche 1001 und einer
Außenfläche 1000 auf.
Die Außenfläche des Werkstücks 2 hat
nicht bearbeitete Oberflächengebiete 11 und
einen laserskulpturierten Mittelbereich. Ein bevorzugtes Werkstück zum Erzeugen
des Trägerelementes
dieser Erfindung ist ein dünnwandiges nahtloses
Rohr aus Acetal, das von allen restlichen inneren Belastungen befreit
worden ist. Das Werkstück
hat eine Wanddicke von 1–8
mm, weiter bevorzugt von 2,5–6,5
mm. Beispielhafte Werkstücke
für den
Einsatz beim Bilden von Trägerelementen
liegen von 30,5 bis 183 cm (1 bis 6 Fuß) im Durchmesser und haben
eine Länge
im Bereich von 61 bis 488 cm (2 bis 16 Fuß). Jedoch sind diese Größen eine
Frage der Designauswahl. Andere Formen und Materialzusammensetzungen
können
für das
Werkstück
benutzt werden, so wie Acryl, Urethane, Polyester, Polyethylen mit
hohem Molekulargewicht und andere Polymere, die mit einem Laserstrahl
bearbeitet werden können.
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Mit
Bezug nun auf 2 ist eine schematische Veranschaulichung
einer Vorrichtung zum Laserskulpturieren des Trägerelementes dieser Erfindung
gezeigt. Ein Startrohling als rohrförmiges Werkstück 2 ist
auf einer geeigneten Welle oder einem Dorn 21 angebracht,
der es in einer zylindrischen Form festhält und die Drehung um seine
Längsachse in
den Lagern 22 erlaubt. Ein Drehantrieb 22 ist
vorgesehen, um den Dorn 21 mit einer gesteuerten Geschwindigkeit
zu drehen. Ein Drehpulsgenerator 24 ist mit dem Dorn 21 verbunden
und überwacht
die Drehung, so daß seine
präzise
radiale Position jederzeit bekannt ist.
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Parallel
zu und angebracht außerhalb
des Kippbereichs des Dorns 21 ist eine oder mehrere Führungswege 25,
die es dem Schlitten 26 ermöglichen, die gesamte Länge des
Dorns 21 zu durchqueren, während ein konstanter Freiraum
zu der Oberfläche 3 des
Rohres 12 gehalten wird. Der Antrieb 33 für den Schlitten
bewegt den Schlitten entlang der Führungswege 25, während der
Schlittenpulserzeuger 34 die seitliche Position des Schlittens
in Bezug auf das Trägerelement 2 notiert.
Angebracht auf dem Schlitten ist die Fokussierstufe 27.
Die Fokussierstufe 27 ist in Fokusführungswegen 28 angebracht.
Die Fokussierstufe 27 erlaubt die Bewegung orthogonal zu
der des Schlittens 26 und bildet eine Einrichtung zum Fokussieren
der Linse 29 relativ zu der oberen Fläche 3. Der Fokusantrieb 32 ist
vorgesehen, um die Fokussierstufe 27 zu positionieren und
das Fokussieren der Linse 29 zu besorgen.
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Angebracht
an der Fokussierstufe 27 ist die Linse 29, die
in er Düse 30 sicher
gehalten ist. Die Drüse 30 hat
eine Einrichtung 31 zum Einführen eines unter Druck stehenden
Gases in die Düse 30 zum
Kühlen
und Sauberhalten der Linse 29. Eine bevorzugte Düse 30 für diesen
Zweck ist im US-Patent 5 756 962 an James u.a. beschrieben, das
hierin durch Bezugnahme aufgenommen ist.
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Auch
angebracht auf dem Schlitten 26 ist der Spiegel 35 für das endgültige Ablenken,
welcher den Laserstrahl 26 zu der Fokussierlinse 29 richtet.
Entfernt angeordnet ist der Laser 37 mit dem optionalen Strahlablenkspiegel 38,
um den Strahl auf den Spiegel 35 für die endgültige Strahlablenkung zu richten. Obwohl
es möglich
sein würde,
den Laser 37 direkt auf dem Schlitten 26 anzubringen
und die Strahlablenkungsspiegel wegzulassen, machen räumliche Begrenzungen
und Geräteanschlüsse für den Laser das
entfernte Anbringen sehr bevorzugt.
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Wenn
der Laser 37 angeregt wird, wird der emittierte Strahl 36 vom
ersten Strahlablenkungsspiegel 38 reflektiert, dann vom
letzten Strahlablenkungsspiegel 35, der ihn zu der Linse 29 richtet.
Der Weg des Laserstrahls 3 ist derart konfiguriert, daß, wenn
die Linse 29 entfernt würde,
der Strahl durch die Längsmittellinie
des Dorns 21 laufen würde.
Mit der Linse 29 in Position kann der Strahl oberhalb,
unterhalb, bei oder nahe der oberen Fläche 3 fokussiert werden.
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Obwohl
diese Erfindung mit einer Vielfalt von Lasern verwendet werden könnte, ist
der bevorzugte Laser ein Fast Flow-CO2-Laser,
der in der Lage ist, einen Strahl zu erzeugen, der bis zu 2.500
Watt nominal leistet. Es können
jedoch auch Slow Flow-CO2-Laser, die nominal
50 Watt leisten, benutzt werden.
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3 ist
eine schematische Veranschaulichung des Steuersystems der Laserskulpturiervorrichtung
der 2. Während
des Betriebes der Laserskulpturiervorrichtung werden Steuervariablen
für die
Brennpunktposition, Drehgeschwindigkeit und Quergeschwindigkeit
von einem Hauptcomputer 42 durch die Verbindung 44 zu
einem Antriebscomputer 40 geschickt. Der Antriebscomputer 40 steuert
die Brennpunktposition durch den Antrieb 32 für die Fokussierstufe.
Der Antriebscomputer 40 steuert die Drehgeschwindigkeit
des Werkstückes 2 durch
den Drehantrieb 23 und den Drehpulsgenerator 24.
Der Antriebscomputer 40 steuert die Quergeschwindigkeit
des Schlittens 26 durch den Schlittenantrieb 33 und
den Schlittenpulsgenerator 34. Der Antriebscomputer 40 berichtet
auch über
den Antriebsstatus und mögliche
Fehler an den Hauptcomputer 42. Dieses System liefert positive
Positionssteuerung und teilt tatsächlich die Oberfläche des
Werkstückes 2 in
kleine Flächen,
die Pixel genannt werden, wobei jeder Pixel aus einer festen Anzahl
von Pulsen des Drehantriebs und einer festen Anzahl von Pulsen des Querantriebs
besteht. Der Hauptcomputer 32 steuert auch den Laser 37 über die
Verbindung 43.
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Ein
einheitliches laserskulpturiertes dreidimensionales topographisches
Trägerelement
kann durch verschiedene Verfahren hergestellt werden. Ein Verfahren
zum Erzeugen eines solchen Trägerelementes
besteht aus einer Kombination aus Laserbohren und Lasermahlen der
Oberfläche
eines Werkstückes.
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Verfahren
zum Laserbohren eines Werkstückes
umfassen das Schlagbohren, Fire-on-the-Fly-Bohren und Rasterabtastbohren.
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Bei
dem Verfahren des Einsastes des Lasers zum Schlagbohren wird der
Dorn, mit dem rohrförmigen
Werkstück
darauf, vor der Linse gedreht. Der Schlitten wird motorbetrieben,
so daß die
gewünschte
erste Öffnungsposition
dem Brennpunkt der Linse 29 entspricht. Die Fokussierstufe
wird motorisch nach innen bewegt, was den Brennpunkt in das Innere
des Materials, das gebohrt werden soll, bringt. Der Laser wird dann
gepulst, mit irgendeiner Kombination aus Pulsleistungspegel und
Dauer. Um die gewünschte
topographische Konfiguration zu erhalten, müssen zwei Faktoren gemessen
und gesteuert werden: der Grad, zu dem die Linse in das Innere des Werkstückes fokussiert
wird, und der Leistungspegel oder die Pulsdauer des Lasers. Diese
Faktoren beeinflussen die Form und Tiefe des Lochs, das in das Werkstück eingebracht
werden soll. Wenn einmal ein Loch mit der richtigen Form und Tiefe
erhalten wird, können
der Drehantrieb und der Schlittenantrieb indexiert werden, um das
Trägerelement
so erneut zu positionieren, daß die
nächste
beabsichtigte Position dem Brennpunkt entspricht. Der Prozeß wird dann wiederholt,
bis das gesamte Muster gebohrt worden ist. Diese Technik ist als „Schlag"-Bohren bekannt.
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Wenn
der ausgewählte
Laser eine ausreichende Leistung hat und in der Lage ist, sich schnell genug
zu erholen, brauchen der Dorn und der Schlitten während des
Laserpulses nicht angehalten zu werden. Der Puls kann eine so kurze
Dauer haben, daß jegliche
Bewegung des Werkstückes
während des
Bohrprozesses ohne Bedeutung bleibt. Dies ist im Handel als „Fire-on-the-Fly"-Bohren bekannt.
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Ein
Problem, das bei einigen Arten des Laserbohrens auftreten kann,
abhängig
von dem Materialtyp, der gebohrt wird, und der Dichte des Lochmusters,
ist das Eintragen einer großen
Wärmemenge
in eine kleine Fläche
des Trägerelementes.
Weitreichende Verzerrung und der Verlust an Musterausrichtung kann
das Ergebnis sein. Unter manchen Bedingungen ergeben sich große Dimensionsänderungen
des Werkstücks,
und die Werkstückoberfläche ist
weder zylindrisch noch hat sie die richtige Größe. In extremen Fällen kann
das Werkstück
aufgrund wärmeinduzierter
Belastungen reißen.
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Ein
Laserbohrverfahren, das dieses Problem ausschaltet, benutzt einen
Prozeß,
der Rasterabtastbohren genannt wird. Bei diesem Ansatz wird das
gewünschte
Muster auf ein rechtwinkliges Wiederholungselement 41 reduziert,
wie es in dem Beispiel der 4 veranschaulicht
ist. Dieses Wiederholungselement enthält die gesamte Information,
die erforderlich ist, um das gewünschte
Muster zu erzeugen. Wenn das rechtwinklige Wiederholungselement 41 wie
eine Kachel verwendet wird und sowohl Ende an Ende als auch Seite
an Seite angeordnet wird, ist das größere gewünschte Muster das Ergebnis.
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Dieses
Wiederholungselement wird weiter in ein Gitter kleinerer rechtwinkliger
Einheiten oder „Pixel" 42a aufgeteilt.
Obwohl sie typischerweise quadratisch sind, kann es für manche
Zwecke bequemer sein, rechtwinklige Pixel zu benutzen. Die Pixel
selbst sind dimensionslos, und die tatsächlichen Abmessungen des Bildes
werden während
der Verarbeitung eingestellt, das heißt, die Breite 45 eines
Pixels und die Länge 46 eines
Pixels werden nur während
des tatsächlichen
Bohrbetriebes eingestellt. Während des
Bohrens wird die Länge
eines Pixels auf eine Abmessung eingestellt, die einer ausgewählten Anzahl von
Pulsen von dem Schlittenpulsgenerator 34 entspricht. Ähnlich wird
die Breite eines Pixels auf eine Abmessung eingestellt, die der
Anzahl von Pulsen von dem Drehpulsgenerator 24 entspricht.
Somit sind für
die Einfachheit der Erläuterung
die Pixel in 4 quadratisch gezeigt; jedoch
ist es nicht erforderlich, daß die
Pixel quadratisch sind, sondern nur, daß sie rechtwinklig sind.
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Jede
Spalte von Pixeln stellt einen Durchlauf des Werkstückes hinter
der Brennposition des Lasers dar. Diese Spalte wird so viele Male
wiederholt, wie es erforderlich ist, um vollständig um das Trägerelement 2 herumzulaufen.
Jeder weiße
Pixel stellt einen Aus-Befehl an den Laser dar, das heißt, der
Laser emittiert keine Leistung, und jeder schwarze Pixel stellt
einen Ein-Befehl für
den Laser dar, das heißt, der
Laser emittiert einen Strahl. Dies führt zu einer einfachen binären Datei
aus Einsen und Nullen, wobei eine 1, oder Weiß, ein Befehl für den Laser
ist, abzuschalten, und eine 0, oder Schwarz, ein Befehl für den Laser
ist, anzuschalten.
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Mit
Bezug zurück
auf die 3 werden die Inhalte einer Gravierdatei
in einer binären
Form, bei der 1 aus ist und 0 an ist, von dem Hauptcomputer 42 zu
dem Laser 37 über
die Verbindung 43 geschickt. Indem man die Zeit zwischen
jedem Befehl ändert, wird
die Dauer des Befehls so angepaßt,
daß sie
der Größe des Pixels
entspricht. Nachdem jede Spalte der Datei beendet ist, wird die
Spalte wiederum bearbeitet oder wiederholt, bis der gesamte Umfang
abgearbeitet ist. Während
die Befehle für
eine Spalte durchgeführt
werden, wird der Querantrieb leicht bewegt. Die Geschwindigkeit
der Querbewegung wird so eingestellt, daß beim Fertigstellen einer
Umfangsgravierung der Querantrieb die Fokussierlinse um die Breite
einer Spalte aus Pixeln bewegt hat, und die nächste Spalte aus Pixeln wird
bearbeitet. Dies wird fortgeführt,
bis das Ende der Datei erreicht ist, und die Datei wird wieder in
der axialen Abmessung wiederholt, bis die gesamte gewünschte Breite
erhalten ist.
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Bei
diesem Ansatz erzeugt jeder Durchlauf eine Anzahl enger Schnitte
in dem Material anstelle eines großen Lochs. Da diese Schnitte
präzise
ausgerichtet sind, so daß sie
sich Seite an Seite aufreihen und etwas überlagern, ist der kumulative
Effekt ein Loch.
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Die
Datei, die durch 5 veranschaulicht ist, ist eine
zweite Wiederholungsdatei. Diese Datei besteht aus einer Anzahl
von Spalten aus „Ein"-Befehlen 50,
um den Laser einzuschalten, gefolgt von einer Anzahl von Spalten
aus „Aus"-Befehlen 51,
um den Laser abzuschal ten. Diese Datei, wenn sie unter denselben
Bedingungen abgearbeitet wird, wie die Datei der 4,
wie es oben beschrieben ist, würde das
Werkstück
in viele kreisförmige
Ringe schneiden. Wenn jedoch die Drehgeschwindigkeit des Werkstückes vergrößert wird
oder die Leistung des Lasers verringert wird, wird die Bearbeitung
dieser Datei im Mahlen einer Anzahl von Umfangsnuten in dem Werkstück führen, was
geprägte
Linien simulieren kann.
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Wenn
der Laser mit voller Leistung angeschaltet ist, kann die Tiefe und
das Bemustern beim Skulputierern auf dem Werkstück bewirkt werden, indem das
Werkstück
in der axialen und in der Umfangsrichtung bewegt wird. Diese Prozedur
kann als herkömmliches
Mahlen mit einem Laser beschrieben werden.
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6 ist
eine photomikrographische Darstellung eines Bereichs eines Trägerelementes,
das zunächst
rasterabtastgebohrt worden ist, wobei die Datei der 4 benutzt
wurde. Die Außenfläche des Trägerelementes
ist eine glatte planare Fläche 52 mit einer
Anzahl eingebetteter hexagonaler Löcher 53. Die Datei
der 5 wurde benutzt, um die gebohrte Oberfläche der 6 rasterabtastzumahlen,
um die Oberfläche
der 6A zu erzeugen. Das Trägerelement hat abwechselnd
angehobene Bereiche 54 und abgesenkte Bereiche 55. 6B ist
eine photomikrographische Darstellung eines Schnittbereiches der Struktur
der 6. Der Querschnitt zeigt die flachen planaren
Flächen 54', welche den
Flächen 54 der 6A entsprechen,
und abgesenkte Flächen 55', die der Fläche 55 der 6 entspricht
und die Tiefe der gemahlenen Fläche 55'' zeigt. Die obersten Teile der
angehobenen Bereiche 54 sind miteinander unverbunden in
der Ebene tangential zu den am weitesten obenliegenden Bereichen.
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Die
abgesenkten Flächen 55 enthalten
auch Öffnungen 56 und
können
so gestaltet werden, daß die
Eigenschaften eines gelochten Films verbessert werden. Wenn zum
Beispiel der gelochte Film als eine dem Körper zugewandte Schicht eines
absorbierenden Gegenstandes verwendet werden soll, könnten die
abgesenkten Flächen
benutzt werden, um das ästhetische
Aussehen eines gelochten Films zu verbessern, indem dekorative Elemente
hinzugefügt
werden, und um die Oberfläche
des Films in Kontakt mit der Haut eines Benutzers zu minimie- ren.
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Das
Verfahren, zunächst
das Werkstück
zu bohren und dann mit Laser die gebohrte Oberfläche zu mahlen, ist bevorzugt,
wenn tiefes Mahlen erzeugt werden soll. Dies geschieht, um eine
glatte Außenfläche in den
gebohrten Gebieten zu erhalten, da die Brennposition der Lin se relativ
zu der Fläche
sich verschieben wird, wenn die Tiefe der Fläche sich weg von der Linse
in den gemahlenen Gebieten bewegt. Wenn jedoch die Tiefe bei der
Mahloperation innerhalb der Tiefe des Brennpunktes der Linse gehalten werden
soll, dann kann das Mahlen vor dem Bohren durchgeführt werden.
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7 ist
eine vergrößerte Photographie
eines gelochten Films, der auf dem Trägerelement der 6A gemäß dieser
Erfindung erzeugt worden ist. Der Film hat getrennte gelochte angehobene
Bereiche 57, die den angehobenen Bereichen 54 der 6A entsprechen.
Der Film hat auch getrennte unterschiedliche abgesenkte gelochte
Bereiche 58, welche den abgesenkten Bereichen 55 der 6A entsprechen.
Dies liefert den Eindruck eines geprägten gelochten Films.
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Obwohl
die zweistufige Arbeitsweise des Rasterabtast-Laserbohrens und dann
des Rasterabtast-Lasermahlens eines Werkstückes beschrieben worden ist,
indem eine einfache auf dem Umfang durchgeführte Mahloperation durchgeführt wird,
ist der Lasermahlprozeß in
keiner Weise auf das traditionelle Mahlen oder Drehmaschinenprozesse
beschränkt.
Die 8 und 9 zeigen zusätzliche Muster, die in die
Oberfläche
eines Werkstückes,
das durch Rasterabtastung mit dem Laser gebohrt worden ist, mittels
Rasterabtastung durch Laser gemahlen werden können. Dieses Verfahren kann
unterschiedliche Muster hervorbringen, die nur sehr schwierig, wenn
nicht unmöglich,
unter Verwendung herkömmlicher
Bearbeitungstechniken erzeugt werden können.
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Ein
weiter bevorzugtes Verfahren zum Herstellen einheitlicher laserskulpturierter
dreidimensionaler topographischer Trägerelemente dieser Erfindung
geschieht durch Lasermodulation. Lasermodulation wird durchgeführt, indem
die Laserleistung auf einer Basis Pixel um Pixel variiert wird.
Bei der Lasermodulation werden die einfachen Ein- oder Aus-Befehle
des Rasterabtastbohrens oder Rasterabtastmahlens durch Befehle ersetzt,
die die Laserleistung auf Ein oder Aus oder einen dazwischenliegenden Wert
für jeden
einzelnen Pixel der Lasermodulationsdatei einstellen. Auf diese
Weise kann eine dreidimensionale Topographie auf die Außenfläche eines Werkstückes bei
einem einzelnen Durchlauf des Lasers über das Werkstück gegeben
werden.
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Lasermodulation
hat mehrere Vorteile gegenüber
weiteren Verfahren des Herstellens eines dreidimensionalen topographischen
Trägerelementes.
Lasermodulation erzeugt ein einstücki ges nahtloses Trägerelement
ohne die Musterfehlanpassungen, die durch das Vorliegen einer Naht
hervorgerufen werden. Bei der Lasermodulation wird das Trägerelement
in einem einzelnen Arbeitsgang anstelle mehrerer Arbeitsgänge beendet,
was somit den Wirkungsgrad vergrößert und
Kosten absenkt. Lasermodulation schaltet Probleme mit der Ausrichtung
von Mustern aus, was bei einer Operation mit vielen aufeinanderfolgenden
Schritten ein Problem sein kann. Lasermodulation erlaubt auch das
Erzeugen topographischer Merkmale mit komplexen Geometrien über eine
wesentliche Entfernung. Indem die Befehle an den Laser geändert werden,
kann die Tiefe und Form eines Merkmals präzise gesteuert werden, und Merkmale,
die im Querschnitt kontinuierlich variieren, können gebildet werden.
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Lasermodulation
schaltet auch Musterfehlanpassungen aus, die sich aus thermischer
Verzerrung ergeben. Bei den kombinierten Arbeitsgängen des
Laserbohrens und Lasermahlens, wenn die Größe an Laserleistung, wie sie
durch den Prozentanteil der Bearbeitungszeit, zu der der Laser eingeschaltet
ist, gemessen wird, während
des Laserbohrens nicht an die Größe an Laserleistung
während des
Lasermahlens angepaßt
ist, dann wird jeder Arbeitsgang unter einem unterschiedlichen Satz
thermischer Bedingungen durchgeführt.
Dies führt
zu einem Werkstück,
das bei unterschiedlichen Temperaturen bearbeitet wird. Der Unterschied
in der thermischen Ausdehnung bei den unterschiedlichen Temperaturen
in jedem Arbeitsgang kann dazu führen, daß die beiden
Muster nicht zueinander passen. Das Unvermögen, die unterschiedlichen
Arbeitsgänge auszurichten,
begrenzt die Form und Komplexität
der Muster, die bearbeitet werden können. Diese thermisch induzierte
Fehlanpassung der Muster tritt bei Lasermodulation nicht auf, da
das Bearbeiten eines Werkstückes
in einem einzigen Schritt abgeschlossen wird.
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Mit
Bezug wieder auf 3 kann währen der Lasermodulation der
Hauptcomputer 42 Befehle, in einem anderen als einem einfachen „Ein"- oder „Aus"-Format an den Laser 37 schicken.
Zum Beispiel kann die einfache binäre Datei durch ein 8 Bit (Byte)-Format
ersetzt werden, was eine Variation von 256 möglichen Pegeln in der Leistung,
die von dem Laser emittiert wird, erlaubt. Wenn ein Byte-Format verwendet
wird, befiehlt der Befehl „11111111" dem Laser, abzuschalten, „00000000" befiehlt dem Laser, volle
Leistung auszusenden, und ein Befehl so wie „10000000" befiehlt dem Laser, eine Hälfte der
gesamt verfügbaren
Laserleistung auszusenden.
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Eine
Lasermodulationsdatei kann auf vielen Wegen erzeugt werden. Ein
solches Verfahren ist es, die Datei graphisch aufzubauen, wobei
ein Grauskalencomputerbild mit 256 Grauwerten benutzt wird. Bei
einem solchen Grauskalenbild kann Schwarz volle Leistung darstellen
und Weiß kann
leistungslos darstellen, mit den variierenden Werten von Grau dazwischen,
welche dazwischen liegende Leistungspegel darstellen. Eine Anzahl
von Computergraphikprogrammen kann benutzt werden, um eine solche
Lasermodulationsdatei zu visualisieren oder zu erzeugen. Wenn man
solch eine Datei benutzt, wird die Leistung, die von dem Laser ausgesendet
wird, auf einer Basis Pixel um Pixel moduliert und kann somit direkt
ein dreidimensionales topographisches Trägerelement skulpturieren. Obwohl
hier ein Byte-Format mit 8 Bit beschrieben ist, können andere
Werte, so wie 4 Bit, 16 Bit, 24 oder weitere Formate, substituiert werden.
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Ein
geeigneter Laser zum Einsatz bei einem Lasermodulationssystem für die Laserskulputierung ist
ein Fast Flow-CO2-Laser mit einer Leistungsabgabe
von 2500 Watt, obwohl ein Laser mit geringerer Leistungsabgabe eingesetzt
werden könnte.
Ein Hauptanliegen ist es, daß der
Laser in der Lage sein muß,
Leistungspegel so schnell wie möglich
zu schalten. Eine bevorzugte Schaltrate ist wenigstens 10 kHz, und
sogar weiter bevorzugt ist eine Rate von 20 kHz. Die hohe Leistungsschaltrate
wird benötigt, um
es möglich
zu machen, daß so
viele Pixel pro Sekunde wie möglich
bearbeitet werden, wobei ein stabiler Laserstrahl mit konsistenter
Leistung aufrechterhalten wird.
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10 zeigt
eine graphische Darstellung einer Lasermodulationsdatei, um ein
Trägerelement
zu erzeugen, indem Lasermodulation eingesetzt wird. Wie bei der
Laserbohrdatei der 5 stellt jeder Pixel eine Position
auf der Oberfläche
des Werkstücks dar.
Jede Zeile aus Pixeln stellt eine Position in der axialen Richtung
des Werkstückes,
das skulpturiert werden soll, dar. Jede Spalte von Pixeln stellt
eine Position in der Umfangsposition des Werkstücks dar. Anders als bei der
Datei der 5 jedoch ist jeder der Laserbefehle,
die durch die Pixel dargestellt werden, kein binärer Befehl mehr, sondern ist
durch einen 8 Bit- oder Grauskalenbefehl ersetzt worden. Das heißt, jeder
Pixel hat einen 8 Bit-Wert, der sich in einen bestimmten Laserleistungswert übersetzt.
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Die
Lasermodulationsdatei der 10 zeigt eine
Anzahl von neun blattartigen Strukturen 59, die in Weiß gezeigt
sind. Die Blätter
sind eine Anzahl weißer
Pixel und sind Befehle für
den Laser ausgeschaltet zu sein und keine Leistung auszusenden. Blätter dieser
Formen wür den
daher die oberste Fläche
des Trägerelementes
bilden, nachdem das Muster in dieses skulpturiert worden ist. Jede
Blattstruktur enthält
eine Anzahl von sechs Löchern 60,
die durch die stabartigen Strukturen der Blätter definiert sind und sich
durch die Dicke des Werkstückes
erstrecken. Die Löcher 60 bestehen
aus einer Fläche
aus schwarzen Pixeln, die Befehle für den Laser sind, volle Leistung
zu emittieren und somit durch das Werkstück zu bohren. Die Blätter sind
diskrete Makromerkmale, d.h. aus sich selbst bilden sie keine kontinuierliche
planare Struktur, da kein Blatt mit irgendeinem anderen Blatt verbunden
ist. Das Hintergrundmuster dieser Struktur besteht aus einem eng
gepackten gestapelten Muster hexagonaler schwarzer Flächen 61,
die auch Befehle für
den Laser sind, volle Leistung auszusenden und ein Loch durch das
Werkstück
zu bohren. Der Bereich 62, welcher Löcher 61 definiert,
befindet sich auf einem Laserleistungspegel, der weder vollständig ein
noch vollständig
aus ist. Dies erzeugt eine zweite planare Fläche, die unterhalb der obersten
Fläche
des Werkstückes
liegt, wie sie durch die Aus-Befehle der weißen Flächen der Blätter definiert ist.
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11 ist
eine photomikrographische Darstellung der Außenfläche eines laserskulpturierten dreidimensionalen
einheitlichen topographischen Trägerelements,
das durch Lasermodulation erzeugt worden ist, wobei die Lasermodulationsdatei
benutzt wurde, die in 10 veranschaulicht ist. 11A ist eine Querschnittsansicht des Trägerelementes
der 11. Die Bereiche 59' der 11 und 59'' der 11A entsprechen
dem Blatt 59 der 10. Die weißen Pixelbefehle
von Flächen 59 der 10 haben
dazu geführt,
daß der
Laser während
der Bearbeitung dieser Pixel keine Leistung aussendet. Die obere
Fläche
der Blätter 59' und 59" entsprechen
der Originaloberfläche
des Werkstücks.
Löcher 60' in 11 entsprechen
den Flächen 60 schwarzer
Pixel der 10, und beim Bearbeiten dieser
Pixel sendet der Laser volle Leistung aus, was somit Löcher vollständig durch
das Werkstück
schneidet. Der Hintergrundbereich 62' der 11 und 62'' der 11A entspricht
der Pixelfläche
des Bereichs 62 der 10, wobei
der Laser Teilleistung aussendet. Dies erzeugt eine Fläche in dem
Trägerelement,
die niedriger ist als die ursprüngliche
Oberfläche
des Werkstückes
und die somit niedriger liegt als die obere Fläche der Blätter. Demgemäß sind die
einzelnen Blätter
diskrete Makromerkmale, miteinander unverbunden mit einer Größenordnung,
daß sie
leicht für das
normale nackte Auge in einer Entfernung von ungefähr 12 Zoll
erkennbar sind.
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12 und 12A sind photomikrogaphische Darstellungen eines
gelochten Films, der auf dem Trägerelement
der 11 und 11A hergestellt
worden ist. Der gelochte Film hat angehobene gelochte blattförmige Bereiche 76 und 76', die den Blättern 59' und 59'' des Trä gerelementes der 11 und 11A entsprechen. Jedes der Blätter ist diskret, das heißt von all
den anderen Blättern
getrennt. Die Ebene, die durch die obersten Flächen aller blattförmigen Bereiche 76 und 76' definiert ist,
ist die oberste Fläche
einer Vielzahl nicht miteinander verbundener Makromerkmale. Die
Hintergrundbereiche 77 und 77' definieren einen Bereich, der
im Film in einer geringeren Tiefe liegt als die blattförmigen Bereiche.
Dies gibt den visuellen Eindruck, daß die Blätter in den Film geprägt sind.
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Die
dreidimensionalen Geometrien der laserskulpturierten Trägerelemente
der 6, 6A, 6B, 11 und 11A sind einfache Geometrien. Das heißt, aufeinanderfolgende
Querschnitte, parallel zu der obersten Fläche des Trägerelementes, sind im wesentlichen
dieselbe für
eine beträchtliche
Tiefe durch die Dicke des Trägerelementes.
Zum Beispiel, mit Bezug auf die 6 und 6A sind aufeinanderfolgende
Querschnitte dieses Trägerelementes
parallel zu der Oberfläche
des Trägerelementes
im wesentlichen dieselben für
die Tiefe der Nut 55 und 55' und sind dann wiederum im wesentlichen
dieselben von der geringsten Tiefe der Nut durch die Dicke des Trägerelementes.
In ähnlicher Weise
sind Querschnitte des Trägerelementes
der 11 und 11A im
wesentlichen dieselben für die
Blätter
und sind im wesentlichen dieselbe für die Basis der Blätter durch
die Dicke des Trägerelementes.
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13 ist
eine graphische Darstellung einer weiteren Lasermodulationsdatei
zum Erzeugen eines laserskulpturierten Trägerelementes, wobei Lasermodulation
eingesetzt wird. Die Datei enthält
ein zentrales florales Element 78 und vier Elemente 79,
von denen jedes ein Viertels eines floralen Elementes 78 bildet,
die sich kombinieren, wenn die Datei während des Laserskulpturierens
wiederholt wird. 13A ist eine dreifache Wiederholung
von drei wiederholten graphischen Darstellungen des sich ergebenden Musters,
wenn die Datei der 13 wiederholt wird.
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14 ist
eine vergrößerte Ansicht
der Fläche
A der 13. Der graue Bereich 80 stellt
einen Bereich von Pixeln dar, welche dem Laser befehlen, Teilleistung
auszusenden. Dies erzeugt eine planare Fläche unterhalb der Oberfläche des
Werkstückes. Enthalten
in dem grauen Bereich 80 ist eine Anzahl schwarzer Flächen 81,
die Pixel sind, welche dem Laser befehlen, volle Leistung auszusenden
und eine Anzahl hexagonal geformter Löcher durch die Dicke des Werkstückes zu
bohren. Zentral in der 14 ist das florale Element,
das dem floralen Element 78 der 13 entspricht.
Das florale Element besteht aus einem mittleren Bereich 83 und
sechs blütenblattförmigen Bereichen 82,
die wiederum Befehle für
den Laser darstellen, volle Leistung auszusenden und ein Loch durch
die Dicke des Werkstückes
zu bohren. Die Außenkante
des mittleren Bereiches 83 wird durch den Bereich 84 definiert.
Die Außenkante
der Blütenblattbereiche 82 wird
durch den Bereich 84' definiert.
Die Bereiche 84 und 84' stellen eine Anzahl von Befehlen
für den
Laser dar, die ausgesendete Leistung zu modulieren. Der mittlere
schwarze Bereich 83 und sein Außenkantenbereich 84 sind
mit dem Bereich 84' durch
den Bereich 85 verbunden, welcher Befehle für den Laser
darstellt, denselben Leistungspegel wie die Hintergrundfläche des
Graubereiches 80 auszusenden.
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15 ist
eine vergrößerte graphische
Darstellung des Teiles B des Bereiches 84 der 14, welcher
den Außenumriß des mittleren
Bereiches 83 der 14 bildet.
Der Teil B enthält
eine einzelne Zeile weißer
Pixel 86, die dem Laser befehlen, abzuschalten. Dies definiert
einen Teil der obersten Fläche
des Trägerelementes,
der nach der Verarbeitung verbleibt. Die Zeilen der Pixel 87 und 87' befehlen dem
Laser, Teilleistung auszusenden. Die Zeilen 88, 89, 90 und 91 und
die Zeilen 88'. 89', 90' und 91' befehlen dem
Laser, nach und nach erhöhte
Leistungspegel auszusenden. Die Zeilen 92 und 92' befehlen dem
Laser, den Leistungspegel auszusenden, der auch durch den Bereich 85 der 14 dargestellt wird.
Die Zeilen 94, 94' und 94'' befehlen dem Laser, volle Leistung
auszusenden, und bilden einen Teil des Bereiches 83 der 14.
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Wenn
jede Spalte der 15 bearbeitet wird, sendet der
Laser die Teilleistung aus, die durch die Zeilen 92 und 92' dargestellt
wird. Die Zeilen 91, 90, 89, 88 und 87 befehlen
dem Laser, nach und nach die ausgesendete Leistung zu verringern,
bis die Zeile 86 bearbeitet ist und dem Laser befohlen wird,
keine Leistung auszusenden. Die Zeilen 87', 88', 89', 90' und 91' befehlen dann dem Laser, wiederum
nach und nach die ausgesendete Leistung zu erhöhen. Die Zeilen 94, 94' und 94'' befehlen dem Laser, wiederum volle
Leistung auszusenden, um das Bohren durch das Werkstück zu beginnen.
Dies führt
zu der Erzeugung eines unverbundenen Makromerkmals, welches von
der Hintergrundebene des Bereiches 85 zu der Oberfläche des
Werkstückes
ansteigt und dann zurück
zu der Lochfläche
abfällt,
was somit eine gerundete Form erzeugt.
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Abhängig von
der Größe der Pixel,
wie es während
der Bearbeitung definiert ist, und der Variation in der ausgesendeten
Laserleistung für
jede Zeile können
die Größe und Form
des sich ergebenden laserskulpturierten Merkmales geändert werden. Zum
Beispiel, wenn die Variation im Leistungspegel für jede Zeile Pixel klein ist,
dann wird eine relativ flache abgerundete Form erzeugt; umgekehrt,
wenn die Variation im Leistungspegel für jede Zeile aus Pixeln größer ist,
dann wird eine tiefe steile Form mit einem mehr dreieckförmigen Querschnitt
erzeugt. Die Änderungen
in der Pixelgröße beeinflussen
auch die Geometrie der erzeugten Merkmale. Wenn die Pixelgröße kleiner
ist als der tatsächliche
Durchmesser des ausgesendeten fokussierten Laserstrahls, dann werden
glatte gemischte Formen erzeugt.
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16 ist
eine photomikrographische Darstellung des laserskulpturierten Trägerelementes, das
sich aus der Bearbeitung der Datei der 13 durch
Lasermodulation ergibt. Die photomikrographische Darstellung zeigt
ein angehobenes florales Element 95, welches dem floralen
Element 78 der 13 und
dem floralen Element der 14 entspricht.
Die photomikrographische Darstellung zeigt auch Teile des zusätzlichen
floralen Elementes 95'. Das
angehobene florale Element 95 hat seinen Ursprung in dem
planaren Bereich 96, welcher Löcher 97 enthält. Die
floralen Elemente 95 und 95' sind voneinander getrennt und
bilden somit keinen kontinuierlichen planaren Bereich.
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17 ist
eine vergrößerte photomikrographische
Darstellung eines Teiles des floralen Elementes 95 der 16.
Das mittlere kreisförmige
Element 98 ist die Fläche,
die durch die Lasermodulationsbefehle erzeugt wird, welche in dem
Bereich 84 der 14 enthalten
sind. Die Elemente 99 sind Teile der Blütenblattelemente des floralen
Elements 95 der 16. Diese
Blütenblattelemente
werden durch die Pixelbefehle erzeugt, die im Bereich 84' der 14 veranschaulicht
sind. Diese Elemente zeigen ein Beispiel eines Typs einer komplexen
Geometrie, die durch Lasermodulation erzeugt werden kann. Das mittlere
kreisförmige
Element hat einen halbkreisförmigen
Querschnitt. Das heißt,
irgendeine aus einer Anzahl von Querschnittsebenen parallel zu der
ursprünglichen
Fläche
des Werkstückes,
d.h. durch die Tiefe des Trägerelementes,
wird sich von irgendeiner anderen solcher Querschnittsebenen unterscheiden.
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18 ist
eine photomikrographische Darstellung der oberen Fläche eines
Films, der auf dem Trägerelement
der 16 erzeugt worden ist. Der Film hat eine gelochte
planare Fläche 100,
welche Löcher 101 enthält, die
dem planaren Bereich 96 der 16 entspricht.
Oberhalb der planaren Fläche
erstrecken sich florale Flächen 102 und 102', die den floralen
Elemente 95 bzw. 95' der 14 entsprechen.
Die floralen Flächen 102 uns 102' verleihen dem
sich ergebenden gelochten Film ein geprägtes Aussehen in einem einzigen
Arbeitsgang.
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Zusätzlichen
definieren die floralen Flächen zusätzliche
größere Löcher 103 und 104,
um die Fluiddurchlaßeigenschaften
zu verbessern.
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19 ist
eine Vergrößerung der
floralen Fläche 102 der 18.
Die florale Fläche
weist das Loch 104 und das umgebende kreisförmige Element 105 auf.
Das Element 105 der 18 und 19 hat eine
komplexe Geometrie dahingehend, daß es einen halbkreisförmigen Querschnitt
hat. Wiederum sind aufeinanderfolgende Querschnitte parallel zu der
Oberfläche
des Films durch seine Tiefe unterschiedlich.
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20 zeigt
eine graphische Darstellung einer Datei, um ein weiteres Beispiel
eines laserskulpturierten Trägerelementes
durch Lasermodulation zu erzeugen. 20 veranschaulicht
einen planaren Bereich 108, der Löcher 109 enthält. Der
planare Bereich 108 ist weiß und ist somit ein Bereich,
für den dem
Laser befohlen wird, keine Leistung auszusenden. Daher weist dieses
die obere Fläche
des Werkstückes
auf. Auch enthalten in dem planaren Bereich ist die abgesenkte kreisförmige Fläche 100 und
die Viertelkreisflächen 110'. Wenn diese
Datei wiederholt wird, erzeugt sie eine Oberfläche abgestufter kreisförmiger Flächen, wie
es graphisch in 21 gezeigt ist.
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22 ist
eine vergrößerte Ansicht
des Teiles C der 20, welche den planaren Bereich 108 zeigt,
der Löcher 109 und
eine abgesenkte kreisförmige
Fläche 110 enthält. 22 zeigt
auch ein florales Element, das ein mittleres kreisförmiges Loch 111 und
sechs blütenblattförmige Löcher 115 aufweist. Das
zentrale kreisförmige
Loch 111 ist durch den Bereich 112 definiert,
und die blütenblattförmigen Löcher sind
durch die Bereiche 114 definiert. Der Bereich 113 verbindet
die Bereiche 112 und 114.
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23 ist
eine graphische Darstellung eines Teiles der Laserbefehle, die in
Teil D der 22 gezeigt sind. Die Zeile 122 ist
eine Darstellung einer Anzahl von Befehlen für den Laser, Teilleistung auszusenden
und somit den abgesenkten Bereich 113 zu bilden. Die Zeile 123 befiehlt
dem Laser, volle Leistung auszusenden, somit durch das Werkstück zu bohren
und ein Loch 111 zu erzeugen. Die Zeile 116 befiehlt
dem Laser, Teilleistung auszusenden und den obersten Teil der Bereiche 112 und 114 zu
erzeugen, der noch unterhalb der obersten Fläche des Werkstückes liegt.
Die Zeilen 117, 118, 119, 120 und 121 und
die Zeilen 117', 118', 119', 120' und 121' sind Befehle
für den
Laser, sich nach und nach ändernde Leistungspegel
auszusenden. Somit, wenn eine Spalte der Datei ausgeführt wird,
wird der Laser den Lei stungspegel aussenden, der in Zeile 122 dargestellt
ist, wird dann nach und nach die Leistung absenken, die für die Zeilen 121, 120, 119, 118 und 117 ausgesendet
wird, bis die Leistung einen minimalen Leistungspegel bei Zeile 116 erreicht.
Die ausgesendete Laserleistung wird dann für die Zeilen 117', 118', 119', 120' und 121' nach und nach
zunehmen. Schließlich
wird der Laser die volle Leistung in Zeile 123 aussenden.
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24 ist
eine photomikrographische Darstellung eines laserskulpturierten
Trägerelementes, das
durch die Datei erzeugt wird, welches in 21 dargestellt
ist. Das sich ergebende Trägerelement hat
einen planaren Bereich 124, welcher die oberste Fläche des
Werkstückes
und Löcher 125 aufweist. Das
Trägerelement
hat abgesenkte Bereiche 126, die dem Bereich 110 der 21 entsprechen.
Jeder abgesenkte Bereich 126 enthält auch ein florales Element 127,
wie in 22 gezeigt. Die floralen Elemente
sind mit dem planaren Bereich 124 durch eine wesentliche
Dicke des Trägerelementes
nicht verbunden und definieren somit ein unverbundenes Makromerkmal
auf der Oberfläche
des Trägerelementes.
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25 ist
eine photomikrographische Darstellung der oberen Fläche eines
Films, der auf dem Trägerelement
der 24 erzeugt worden ist. Der Film hat einen planaren
Bereich 131, welcher Löcher 132 enthält, die
dem Bereich 124 der 24 entsprechen.
Abgesenkte Bereiche 133 entsprechen abgesenkten Bereichen 126 des
Trägerelementes
der 24 und enthalten florale Elemente 134.
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Nach
dem Beenden des Laserskulpturierens des Werkstückes kann es für den Einsatz
als ein Trägerelement
zu der Struktur zusammengesetzt werden, die in 26 gezeigt
ist,. Zwei Endkappen 135 werden auf das Innere des Werkstücks 136 mit
der laserskulpturierten Fläche 137 gepaßt. Diese
Endkappen können
schrumpfgepaßt,
druckgepaßt,
durch mechanische Mittel so wie Streifen 138 und Schrauben 139,
wie gezeigt, oder durch irgendein anderes mechanisches Mittel befestigt
sein. Die Endkappen bilden ein Verfahren, das Werkstück kreisförmig zu halten,
die zusammengesetzte Anordnung anzutreiben und die vollendete Struktur
in der lochbildenden Öffnung
zu fixieren.
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Eine
bevorzugte Vorrichtung zum Erzeugen gelochter Filme gemäß der vorliegenden
Erfindung ist schematisch in 27 dargestellt.
Wie hier gezeigt ist das Trägerelement
eine drehbare Trommel 753. Bei dieser bestimmten Vorrichtung
dreht sich die Trommel in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn.
Angeordnet außerhalb
der Trommel 753 ist eine Heiß luftdüse 759, die so angeordnet
ist, daß sie
einen Vorhang heißer
Luft zur Verfügung
stellt, der direkt auf den Film auftrifft, welcher von dem laserskulpturierten
Trägerelement
gehalten wird. Mittel sind vorgesehen, um die Heißluftdüse 759 zurückzuziehen,
um ein übermäßiges Erhitzen
des Films zu vermeiden, wenn er angehalten wird oder sich bei geringer
Geschwindigkeit bewegt. Ein Gebläse 757 und eine
Heizeinrichtung 758 arbeiten zusammen, um heiße Luft
an die Düse 759 zu
liefern. Positioniert innerhalb der Trommel 753, direkt
gegenüber
der Düse 759,
ist der Vakuumkopf 760. Der Vakuumkopf 760 ist radial
einstellbar und so angeordnet, daß er in Kontakt mit der Innenfläche der
Trommel 753 ist. Eine Vakuumquelle 761 ist vorgesehen,
um kontinuierlich den Vakuumkopf 760 zu entlüften.
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Eine
Kühlzone 762 ist
im Inneren und im Kontakt mit der Innenfläche der Trommel 753 vorgesehen.
Die Kühlzone 762 ist
mit der Kühlvakuumquelle 763 versehen.
In der Kühlzone 762 zieht
die Kühlvakuumquelle 763 Umgebungsluft
durch die Öffnungen,
die in dem Film angebracht sind, um das Muster, das in der Lochbildungszone
erzeugt worden ist, zu verfestigen. Die Vakuumquelle 763 stellt
auch eine Einrichtung zum Halten des Films an seiner Stelle in der
Kühlzone 762 in
der Trommel 753 zur Verfügung und bildet Mittel, den
Film von den Wirkungen der Spannung, die durch Aufwickeln des Films
nach der Lochbildung erzeugt werden, zu isolieren.
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Angeordnet
oben auf dem laserskulpturierten Trägerelement 753 ist
ein dünner
kontinuierlicher ununterbrochener Film 751 aus thermoplastischem Polymermaterial.
Dieser Film kann dampfdurchlässig oder
dampfundurchlässig
sein, er kann geprägt
oder ungeprägt
sein, er kann auf einer oder beiden seiner Hauptflächen coronaentladungsbehandelt
sein oder er kann ohne solche Coronaentladungsbehandlung vorliegen.
Der Film kann irgendein thermoplastisches Polymermaterial aufweisen,
einschließlich,
jedoch nicht begrenzt auf Polyolefine, so wie hochdichtes Polyethylen,
lineares niedrigdichtes Polyethylen, niedrigdichtes Polyethylen,
Polypropylen, Copolymere von Olefinen und Vinylmonomeren, so wie
Copolymere von Ethylen und Vinylacetat oder Vinylchlorid; Polyamide,
Polyester; Polyvinylalkohol und Copolymere von Olefinen und Acrylatmonomeren,
so wie Copolymeren von Ethylen und Ethylacrylat und Ethylenmethacrylat.
Filme, die Mischungen aus zwei oder mehr solcher Polymermaterialien
aufweisen, können auch
benutzt werden. Die Dicke des Startfilms ist bevorzugt gleichförmig und
kann im Bereich von ungefähr
0.5 bis ungefähr
5 mil oder ungefähr
0.0005 Zoll(0.0013 cm) bis ungefähr
0.005 Zoll(0.076 cm) liegen. Coextrudierte Filme können eingesetzt
werden, ebenso Filme, die modifiziert worden sind, z.B. durch Behandlung
mit einem oberflächenaktiven
Mittel. Der Startfilm kann durch irgendeine bekannte Technik hergestellt
sein, so wie Gießen,
Extrusion oder Blasen.
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Es
sollte angemerkt werde, daß zusätzlich zu Filmen
die vorliegende Erfindung mit ungewebten Materialien durchgeführt werden
kann, von denen viele Beispiele in der Technik bekannt sind. Geeignete
ungewebte Materialien umfassen ungewebte Textilien, die aus irgendeiner
einer Vielfalt von Fasern hergestellt sind. Die Fasern können in
der Länge
von einem Viertel eines Zolls oder weniger zu einem Zoll und einem
halben oder mehr variieren. Es ist bevorzugt, daß wenn kürzere Fasern benutzt werden
(einschließlich
Holzschliffaser), daß die
kurzen Fasern mit längeren
Fasern vermischt werden. Die Fasern können irgendwelche der wohlbekannten
künstlichen,
natürlichen
oder synthetischen Fasern sein, so wie Baumwolle, Rayon, Nylon,
Polyester, Polyolefin oder dergleichen. Das ungewebte Material kann
aus irgendeinem der verschiedenen Techniken gebildet sein, das in
der Technik wohlbekannt ist, so wie Kardieren, Luftlegen, Naßlegen,
Schmelzblasen, Spunbonding und dergleichen.
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Eine
Vergrößerung der
eingekreisten Fläche der 27 ist
in 28 gezeigt. Wie bei dieser Ausführungsform
gezeigt, hat der Vakuumkopf 760 zwei Vakuumschlitze 764 und 765,
die sich über
die Breite des Films erstrecken. Für manche Zwecke jedoch kann
es bevorzugt sein, getrennte Vakuumquellen für jeden Vakuumschlitz zu verwenden.
Wie in 28 gezeigt, bildet der Vakuumschlitz 764 eine
Niederhaltezone für
den Startfilm, wenn er sich dem Luftmesser 758 nähert. Der
Vakuumschlitz 764 ist mit einer Vakuumquelle durch einen
Durchlaß 766 verbunden. Dieses
verankert den einlaufenden Film 751 sichtbar mit der Trommel 753 und
bildet eine Isolation von den Wirkungen der Spannung bei dem einlaufenden
Film, die durch das Abwickeln des Filmes induziert werden. Es flacht
auch den Film 751 auf der Außenfläche der Trommel 753 ab.
Der zweite Vakuumschlitz 765 definiert die Vakuum-Lochbildungszone.
Unmittelbar zwischen den Schlitzen 764 und 765 befindet
sich die zwischengeschaltete Trägerstange 768.
Der Vakuumkopf 760 ist derart positioniert, daß der Auftreffpunkt
des Heißluftvorhangs 767 direkt
oberhalb der zwischengeschalteten Trägerstange 768 ist.
Die Heißluft
wird mit einer ausreichenden Temperatur zur Verfügung gestellt, damit bewirkt
wird, daß der
Film aufweicht und durch die Vakuumkraft, die daran angelegt wird,
deformiert wird. Die Geometrie der Vorrichtung stellt sicher, daß der Film 751,
wenn er von dem Heißluftvorhang 767 aufgeweicht
ist, von den Spannungswirkungen durch den Niederhalteschlitz 764 und
die Kühlzone 762 (27)
isoliert wird. Die Vakuum-Lochbildungszone 765 befindet
sich unmittelbar benachbart dem Heißluftvorhang 767,
der die Zeit minimiert, in der der Film heiß ist und den übermäßigen Wärmeübertrag
zum Trägerelement 753 verhindert.
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Mit
Bezug auf die 27 und 28 wird ein
dünner
flexibler Film 751 von einer Zufuhrwalze 750 über die
Leerlaufwalze 752 zugeführt.
Die Walze 752 kann an einer Belastungszelle oder einem
anderen Mechanismus befestigt sein, um die Zulaufspannung des einlaufenden
Films 751 zu steuern. Der Film 751 wird dann in
engen Kontakt mit dem Trägerelement 753 gebracht.
Der Film und das Trägerelement
laufen dann zur Vakuumzone 764. In der Vakuumzone 764 zwingt
der Differentialdruck weiter den Film in engen Kontakt mit dem Trägerelement 753. Der
Vakuumdruck isoliert dann den Film von der Zufuhrspannung. Die Kombination
aus Film und Trägerelement
läuft dann
unter den Heißluftvorhang 767. Der
Heißluftvorgang
heizt die Kombination aus Film und Trägerelement, so daß der Film
aufweicht.
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Die
Kombination aus wärmeaufgeweichtem Film
und Trägerelement
läuft dann
in die Vakuumzone 765, in der der erwärmte Film durch den Differentialdruck
deformiert wird und die Topographie des Trägerelementes annimmt. Die erwärmten Filmflächen, die
sich über
offenen Flächen
in dem Trägerelement
befinden, werden weiter in die offenen Flächen des Trägerelementes deformiert. Wenn
die Wärme
und Deformationskraft ausreichend sind, wird der Film über den
offenen Flächen
des Trägerelementes
aufgebrochen, um Öffnungen
zu bilden.
-
Die
noch warme Kombination aus gelochtem Film und Trägerelement läuft dann
zur Kühlzone 762. In
der Kühlzone
wird eine ausreichende Menge an Umgebungsluft durch den nun gelochten
Film gezogen, um sowohl den Film als auch das Trägerelement zu kühlen.
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Der
gekühlte
Film wird dann von dem Trägerelement
um die Leerlaufwalze 754 entfernt. Die Leerlaufwalze 754 kann
an einer Belastungszelle oder einem anderen Mechanismus befestigt
sein, um die Wickelspannung zu steuern. Der gelochte Film läuft dann
zur Endbearbeitungswalze 756.
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Obwohl
das Verfahren zum Bilden eines gelochten Filmes beschrieben worden
ist, indem ein Heißluftvorhang
als der Mechanismus zum Heizen des Films eingesetzt wird, kann irgendein
geeignetes Verfahren, so wie Infrarotheizen, geheizte Walzen oder
dergleichen benutzt werden, um einen gelochten Film zu erzeugen,
wobei das laserskulpturierte dreidimensionale topographische Trägerelement
dieser Erfindung benutzt wird.
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Zum
Beispiel kann der Film durch Extrusion unmittelbar bevor er über dem
Trägerelement
angeordnet wird, hergestellt werden. In diesem Fall bildet das Extrusionssystem
ein Filmextrudat, das, abhängig
von seiner Temperatur entweder auf eine geeignete Temperatur abgekühlt werden
kann, bevor es über
dem Trägerelement
positioniert wird, oder ohne zwischengeschaltetes Kühlen über dem
Trägerelement
positioniert werden. Wenn erforderlich kann das Kühlen durch
verschiedene Mittel erreicht werden, so wie Kaltluftblasen oder
der Einsatz einer abgekühlten Walze.
In jedem Fall werden dann das Filmextrudat und die formende Fläche denselben
vakuumformenden Kräften
ausgesetzt, wie oben beschrieben, ohne die Notwendigkeit, den Film
zu erhitzen, um ihn aufzuweichen und ihn deformierbar zu machen.