DE60260C - Baumschutzschirm mit sägeförmiger Oberkante - Google Patents

Baumschutzschirm mit sägeförmiger Oberkante

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Publication number
DE60260C
DE60260C DENDAT60260D DE60260DA DE60260C DE 60260 C DE60260 C DE 60260C DE NDAT60260 D DENDAT60260 D DE NDAT60260D DE 60260D A DE60260D A DE 60260DA DE 60260 C DE60260 C DE 60260C
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DE
Germany
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tree trunk
upper edge
saw
tree
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60260D
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English (en)
Original Assignee
A. F. TÜRCKE in Lychen, Uckermark
Publication of DE60260C publication Critical patent/DE60260C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/14Catching by adhesive surfaces
    • A01M1/18Adhesive bands or coatings for trees

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Baumschutzschirm hat den Zweck, dem von der Erde aufsteigenden Ungeziefer, wie Raupen, Ameisen, Schnecken u. s. w., den Weg auf dem Baumstamm entlang zur Baumkrone dadurch abzuschneiden, dafs er, um den Baumstamm gefügt, infolge seiner eigenthümlichen Form und der Art seiner Anfügung ein unüberwindliches Hindernifs für das Ungeziefer bildet.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Schutzschirm in Fig. ι vor dem Umlegen um den Baumstamm im Grundrifs dargestellt. Fig. 2 zeigt denselben dem Baumstamm angefügt im Längsschnitt. Fig. 3 ist eine Oberansicht der Fig. 2. Fig. 4 zeigt seine Anwendung bei Baumstämmen, 'deren Umfang gröfser ;als die Länge des Schutzschirmes ist. Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 1. Fig. 6 ist ein solcher nach Linie y-y der Fig. 4. Fig. 7 veranschaulicht die Verwendung von Schutzschirmen im Walde.
Der. Schutzschirm A ist aus glattem, nicht oxydirenden Metallblech hergestellt und besteht aus einem nach unten sich erweiternden schirmartigen, an einer Stelle ausgeschnittenen Ring, dessen obere Kante mit Zähnen α α ausgestattet, d. h. zu einer Säge ausgebildet ist. An dem einen Ende des Ringes ist aus der Fläche ein Lappen b theilweise ausgestanzt, um welchen der am anderen Ende befestigte Bindedraht c zum Schliefsen des Schutzschirmes geschlungen wird (Fig. 1 und 4). Das Umlegen des Schutzschirmes A um den Baumstamm B erfolgt nun in der WTeise, dafs man den ■ Schutzschirm in gewisser Höhe vom Erdboden zuerst lose um den Baumstamm herumlegt und ihn dann mit seiner oberen Kante gewissermafsen in denselben hineinsägt, indem man den Ring immer mehr zusammenzieht und dabei der Zahnrichtung entsprechend um den Baumstamm herumdreht. Hiermit fährt man so lange fort, bis der Baumstamm vom Schutzring derart umgeben ist, dafs zwischen beiden keine Lücke mehr zu erblicken ist, durch welche ein Durchschlüpfen von Raupen etc. möglich wäre. Auf diese Weise wird ein dichter Abschlufs des oberen Theiles des Baumstammes mit seiner Krone gegen den unteren Theil geschaffen, indem alle Unebenheiten' des Stammquerschnittes durch die Sägewirkung überwunden werden, welche ermöglicht, dafs an hervortretenden Stellen der Schutzring tiefer in den Baumstamm eindringen kann. Ist nun der Schutzring in den Baumstamm derart eindafs der Baumstamm von ihm dicht
umschlossen wirds so biegt man den Lappen b aus der Fläche heraus und schlingt den Bindedraht c, den Schutzschirm A hierbei zusammenziehend, um den durch den Lappen b gebildeten Haken. Nach erfolgter Umschlingung wird der Haken b wieder in die Ringfläche zurückgedrückt. Haken b und die Befestigungsstelle für den Bindedraht c sind in gewisser Entfernung von den Ringenden angeordnet, so dafs der gleiche Schutzring in gewissen Grenzen für Baumstämme von verschiedenen Durchmessern, Verwendung finden kann. Für den Fall, dafs der Schutzring zu klein ist, kann man auch, wie in den Fig. 4 und 6 gezeigt, die hier noch offenen Enden des Schutzringes A durch ein an seiner oberen Kante ebenfalls
sägenartig ausgebildetes Blechstück d verschliefsen, welches man in der vorbeschriebenen Weise in den Baumstamm einfügt und mittelst des Bindedrahtes c, wie in Fig. 4 gezeigt, mit dem Schutzring verbindet. Will nun vom Boden aufsteigendes Ungeziefer, z. B. Raupen, am Baumstamm entlang zu der ihre Nahrung enthaltenden Baumkrone gelangen, so werden sie hieran durch den Schutzschirm verhindert; dieses Hindernifs vermögen sie nicht zu umgehen, weil der Schirm ihnen infolge seiner nach unten gerichteten und glatten Fläche keinen Haltepunkt bietet. Ein Hindurchschlüpfen zwischen Schutzschirm und Baumstamm ist durch die Einsägung des Schutzschirmes und hierdurch ermöglichtes Verschliefsen aller Rindenrisse etc. ebenfalls ausgeschlossen. Je nach Gröfse und Art der Baumstämme kommen Schutzschirme mit feinerer oder gröberer Verzahnung zur Anwendung, so dafs bei Stämmen mit feiner, fleischiger Rinde ein schädliches Verletzen bei Anfügung des Schutzringes vermieden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein auswechselbarer Baumschutzschirm, bestehend aus einem kegelförmigen, an seiner oberen Kante sägenartig ausgebildeten offenen Blechring A, welcher nach erfolgtem Einsägen in den Baumstamm (Fig. 2) mittelst eines Bindedrahtes c und Lappens b (Fig. 3 und 4) oder anderer, gleichen Zwecken dienenden Einrichtung geschlossen und so fest mit dem zu schützenden Baumstamm verbunden wird, so dafs er diesen schirmartig umgiebt, zum Zwecke, dem vom Boden aufsteigenden Ungeziefer, als Raupen, Ameisen etc., den Weg zur Baumkrone zu verlegen und ihnen somit ihre Nahrung zu entziehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60260D Baumschutzschirm mit sägeförmiger Oberkante Expired - Lifetime DE60260C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0087134A1 (de) * 1982-02-19 1983-08-31 J.T. Baker Chemical Co. Baumschutzschirm mit niedrigem Oberflächenreibwert sowie Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung des Überwindens dieser Schutzvorrichtung durch die Raupen des Schwammspinners und änhlichen schädlichen Kriechtieren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0087134A1 (de) * 1982-02-19 1983-08-31 J.T. Baker Chemical Co. Baumschutzschirm mit niedrigem Oberflächenreibwert sowie Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung des Überwindens dieser Schutzvorrichtung durch die Raupen des Schwammspinners und änhlichen schädlichen Kriechtieren

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