DE60220145T2 - Verwendung eines mutterkrautextrakts zur regulierung der hautalterung - Google Patents

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Description

  • BEREICH DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die kosmetische Verwendung von Zusammensetzungen, die ein Mutterkrautextrakt umfassen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Tanacetum parthenium, ist eine Pflanze, die allgemein als Mutterkraut bekannt ist, die seit dem Mittelalter wegen ihrer signifikanten medizinischen Eigenschaften als ein Fieber senkendes Mittel (Antipyretikum), wenn es oral genommen wird, anerkannt ist, daher ihr gebräuchlicher Name. Viele haben Extrakte von dieser Pflanze isoliert, und jene Extrakte wurden verwendet, um Migränen, Arthritis und bronchiale Beschwerden oral zu behandeln. Siehe z. B. die US-Patentschrift Nr. 4,758,433 und die PCT-Patentanmeldung Nr. WO 94/06800 .
  • Extrakte des Mutterkrauts enthalten viele Komponenten. Obgleich nicht alle Komponenten isoliert und charakterisiert wurden, enthalten die bekannten Komponenten eines Extraktes des Mutterkrauts eine signifikante Anzahl von biologisch aktiven Komponenten. Bis dato umfassen die chemischen Bestandteile des gesamten Mutterkrautextraktes Apigenin-7-Glukosid, Apigenin-7-Glucuronid, 1-β-Hydroxyarbusculin, 6-Hydroxykaempferol-3,7-4'-trimethylether (Tanetin), 6-Hydroxykaempferol-3,7-dimethylether, 8-β-Reynosin, 10-Epicanin, Ascorbinsäure, Beta-carotin, Calcium, Chrom, Chrysanthemolid, Chrysanthemomin, Chrysarten-A, Chrysarten-C, Chrysoeriol-7-glucuronid, Cobalt, Cosmosiin, Epoxyartemorin, Luteolin-7-glucosid, Luteolin-7-glucuronid, Mangnoliolid, Pharthenolid, Quercetagentin-3,7,3'-trimethylether, Quercetagetin-3',7-dimethylether, Reynosin, Tanaparthin, Tanaparthin-1α,4α-epoxid, Tanaparthin-1β,4β-epoxid, β-Costunolid, 3-β-Hydroxyparthenolid und 3,7,3'-Trimethoxyquercetagetin, sind aber nicht darauf begrenzt.
  • Die spezifische Rolle, die jede dieser Komponentenverbindungen bei der biologischen Aktivität des Mutterkrauts spielt, ist jedoch bis heute unbekannt. Ein wenig Information ist jedoch über die allergischen Reaktionen gegenüber dem Extrakt bekannt. Man glaubt, dass viele dieser allergischen Reaktionen durch die Alpha-ungesättigten Gamma-Lactone verursacht werden, wie zum Beispiel Parthenolid. Siehe z. B. Arch. Dermatol. Forsch. 1975, 251 (3): 253–44; Arch. Dermatol. Forsch. 1976, 255 (2): 111–21; Contact Dermatitis, 1088, 38 (4): 207–8; Am. J. Contact Dermatol. 1998–9 (1): 49–50; and Br. J. Dermatol, 1995, 132 (4): 543–47.
  • Während es Berichte gibt, dass Parthenolid nützlich sein kann, um das durch das Licht verursachte Altern der Haut zu verhindern, siehe US-Patentschrift Nr. 6,130,254 , gibt es keine Lehren, die die Verwendung eines Mutterkrautextrakts mit reduzierten Mengen der Allergie verursachenden Gamma-Lactone zur Regulierung der Hautalterungsfaktoren oder zur Behandlung und Vorbeugung von Umweltschäden oder äußerlichen Angriffen beschreiben.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung stellt die Verwendung eines Mutterkrautextraktes zur Regulierung von Hautalterungsfaktoren in der Haut in einer Zusammensetzung bereit, die einen kosmetisch unbedenklichen topischen Träger umfasst und wobei die Zusammensetzung im Wesentlichen frei von Parthenolid ist.
  • Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der detaillierten Beschreibung der Erfindung und anhand der Ansprüche offensichtlich sein.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Es wird angenommen, dass ein Fachmann die vorliegende Erfindung, basiert auf der hier vorliegenden Beschreibung, in ihrem vollsten Ausmaß verwenden kann. Die folgenden speziellen Ausführungsformen sind dahin gehend auszulegen, dass sie in jeglicher Hinsicht lediglich veranschaulichend, aber nicht begrenzend auf den Rest der Offenbarung sind.
  • Wenn es nicht anderweitig definiert ist, haben alle technischen und wissenschaftlichen Begriffe, die hier verwendet werden, die gleiche Bedeutung, wie sie allgemein von einem Fachmann im Stand der Technik, zu der die Erfindung gehört, verstanden wird. Wie hier verwendet, sind alle Prozente als Gewichtsprozente zu verstehen, es sei denn, dass sie anderweitig spezifiziert sind.
  • Definitionen
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Begriff „topische Anwendung" die Verwendung des direkten Aufstreichens oder Auftragens auf die äußere Haut, z. B. durch Verwendung der Hände oder eines Applikators, wie zum Beispiel eines Wischtuches.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Begriff „kosmetisch unbedenklich", dass die Extrakte, die kosmetisch aktiven Mittel oder inaktiven Inhaltsstoffe, die der Begriff beschreibt, geeignet für die Verwendung im Kontakt mit Gewebe (z. B. der Haut) ohne unzulässige Toxizität, Unverträglichkeit, Instabilität, Irritation, allergische Reaktion und ähnlichem sind, entsprechend einem zumutbaren Nutzen/Risikoverhältnis.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Begriff „Regulierung der Festigkeit der Haut" die Verstärkung der Festigkeit oder Elastizität der Haut, das Verhindern eines Verlustes an Festigkeit oder Elastizität der Haut oder das Verhindern oder Behandeln von abgesackter, lockerer oder schlaffer Haut. Die Festigkeit oder Elastizität der Haut kann durch Verwendung eines Cutometers gemessen werden. Siehe Handbuch der nicht-invasiven Verfahren und der Haut, Edit. J. Serup & G. Jemec, Kapitel 14.3 (1995). Der Verlust der Hautelastizität oder der Festigkeit kann ein Resultat einer Anzahl von Faktoren sein, einschließlich Altern, Umweltschädigung oder das Ergebnis einer Anwendung eines Kosmetikums auf die Haut, ist aber nicht darauf begrenzt.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Begriff „Regulierung des Tonus der Haut" die Aufhellung und/oder Verdunklung der Haut (z. B. die Aufhellung von Pigmentläsionen oder die Verdunklung von Hautblässe).
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Begriff „Regulierung der Beschaffenheit der Haut" die Glättung der Oberfläche der Haut, um entweder Unebenheiten oder Furchen auf der Hautoberfläche zu entfernen.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Begriff „Regulierung von Falten in der Haut" das Verhindern, Verzögern, Aufhalten oder Umkehren des Prozesses der Falten- oder feinen Runzelbildung in der Haut.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Begriff „Behandlung von äußeren Angriffen auf die Haut" die Reduzierung oder Verhinderung der Schädigung durch äußere Angriffe auf die Haut. Beispiele von äußeren Angriffen umfassen Schäden an der Haut durch die Verwendung von Reinigungsmitteln (z. B. topischen Reinigungsmitteln, die Tenside enthalten), Make-up, Rasieren sowie Umweltschäden, wie zum Beispiel von UV-Licht (z. B. Sonnenschädigung vom Sonnenlicht oder Schädigung von nicht-natürlichen Quellen, wie zum Beispiel UV-Lampen oder Solarsimulatoren), Ozon, Abgas, Umweltverschmutzung, Chlor oder Chlorenthaltende Verbindungen und Zigarettenrauch, sind aber nicht darauf begrenzt. Effekte von äußeren Angriffen auf die Haut umfassen oxidative und/oder nitrosierende Schädigung und Veränderungen von Lipiden, Kohlenhydraten, Peptiden, Proteinen, Nukleinsäuren und Vitaminen, sind aber nicht darauf begrenzt. Effekte von äußeren Angriffen auf die Haut umfassen den Verlust der Lebensfähigkeit von Zellen, den Verlust oder die Veränderung von Zellfunktionen und Änderungen bei der Gen- und/oder Proteinexpression, sind aber nicht darauf begrenzt.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Begriff „sichere und effektive Menge" eine Menge der Verbindung oder Zusammensetzung (z. B. der Mutterkrautextrakt), die ausreichend ist, um signifikant eine positive Veränderung bei dem Umstand, der reguliert oder behandelt werden soll, hervorzurufen, aber gering genug ist, um ernsthafte Seiteneffekte zu vermeiden. Eine sichere und effektive Menge der Verbindung oder Zusammensetzung wird mit dem bestimmten Umstand variieren, der behandelt wird, das Altern und der physische Umstand des Endverbrauchers, der Schwierigkeitsgrad des Umstandes, der behandelt/verhindert werden soll, die Länge der Behandlung, die Beschaffenheit der gleichzeitigen Therapie, die spezielle, eingesetzte Verbindung oder Zusammensetzung, der verwendete, spezielle, kosmetisch unbedenkliche topische Träger und ähnliche Faktoren.
  • Mutterkrautextrakt
  • Was bei einem „Mutterkrautextrakt" gemeint ist, ist eine Mischung von Verbindungen, die von einer Pflanze von der Gattung des Chrysanthemums oder Tanacetums (nachstehend als Mutterkraut bezeichnet) isoliert worden sind. Beispiele von Mutterkraut umfassen Chrysanthemum parthenium, Tanacetum parthenium oder Matricania parthenium, sowie jene, die in CRC Ethnobotany Desk Reference 1998, Hrsg. Timothy Johnson, S. 198–199, 823–824, 516–517 (CRC Press, Boca Raton, FL, USA 1998) und in dem „The Plant Names Project (1999). International Plant Names Index, im Internet publiziert unter http://www.ipni.org [Stand 11. Januar 2001] aufgelistet sind, aber nicht drauf begrenzt sind.
  • Solche Verbindungen können aus einem Teil (aus Teilen) der Pflanze durch physisches Entfernen eines Teils der Pflanze (z. B. eines flächigen Teils der Pflanze, zum Beispiel der Stamm, die Blüte und die Blätter), durch zum Beispiel Zerreiben eines Blattes der Pflanze, isoliert werden. Solche Verbindungen können auch von der Pflanze durch Extraktionsverfahren isoliert werden, die im Stand der Technik gut bekannt sind (z. B. die Verwendung von organischen Lösungsmitteln, wie zum Beispiel C1-C8 Alkohole, C1-C8 Alkylpolyole, C1-C8-Alkylketone, C1-C8-Alkylether, Essigsäure-C1-C8-Alkylester und Chloroform und/oder anorganische Lösungsmittel, wie zum Beispiel Wasser, anorganische Säuren, wie zum Beispiel Salzsäure und anorganische Basen, wie zum Beispiel Natriumhydroxid). In einer Ausführungsform enthält der Mutterkrautextrakt nur hydrophile Verbindungen (z. B. isoliert durch Verwendung eines anorganischen Lösungsmittels, wie zum Beispiel Chloroform). In einer Ausführungsform enthält der Mutterkrautextrakt sowohl hydrophile als auch hydrophobe Verbindungen.
  • In einer Ausführungsform ist der Mutterkrautextrakt im Wesentlichen frei von alpha-ungesättigten Gamma-Lactonen. Der Begriff „im Wesentlichen frei von Alpha-ungesättigten Gamma-Lactonen" bezieht sich auf einen Extrakt aus Mutterkraut, der einen Gewichtsanteil an alpha-ungesättigten Gamma-Lactonen von weniger als ungefähr 0,2 Gewichtsprozent hat. Diese alpha-ungesättigten Gamma-Lactone umfassen Pharthenolid, 3-β-Hydroxyparthenolid, Costunolid, 3-β-Constunolid, Artemorin, 8-α-Hydroxyestafiatin, Chysanthemolid, Magnoliolid, Tanaparthin, Tanaparthin-1α,4α-epoxid, Tanaparthin-1β,4β-epoxid, Chrysanthemonin und andere Sesquiterpene, sind aber nicht darauf begrenzt. Vorzugsweise hat der Mutterkrautextrakt einen Gewichtsanteil an alpha-ungesättigten Gamma-Lactonen unter ungefähr 0,02 Gewichtsprozent.
  • Alpha-ungesättigte Gamma-Lactone, einschließlich Parthenolid, sind im Mutterkraut anwesend. Verfahren zur Herstellung von Mutterkrautextrakten, die im Wesentlichen frei von Parthenolid und anderen alpha-ungesättigten Gamma-Lactonen sind, sind in der PCT-Patentanmeldung Nr. WO 00/74695 offenbart.
  • Die Menge an Mutterkrautextrakt, die in der Zusammensetzung anwesend ist, wird von dem verwendeten Typ des Extraktes abhängen. In einer Ausführungsform umfasst die Zusammensetzung eine sichere und effektive Menge des Mutterkrautextrakts. Der Extrakt wird üblicherweise in der Zusammensetzung in einer Menge von 0,001 Gewichtsprozent bis 20 Gewichtsprozent, insbesondere in einer Menge von 0,01 Gewichtsprozent bis 1 Gewichtsprozent vorliegen.
  • Der Mutterkrautextrakt kann die folgenden Verbindungen enthalten: Flavanoid/Flavon-Verbindungen, die Tanetin, 3,7,3'-Trimethoxyquercetagetin, Apigenin und ihre Derivate umfassen, aber nicht darauf begrenzt sind. Wenn Flavanoid/Flavon- Verbindungen anwesend sind, sind sie in einer Konzentration von zwischen 0,001% bis 0,5% anwesend, wie zum Beispiel zwischen 0,005% bis 0,2%, basiert auf dem Gewicht der topischen Zusammensetzung.
  • Topische Zusammensetzungen
  • Die topischen Zusammensetzungen, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, umfassen Formulierungen, die für die topische Anwendung auf die Haut geeignet sind. Die Zusammensetzung umfasst den Mutterkrautextrakt und einen kosmetisch unbedenklichen topischen Träger. In einer Ausführungsform beträgt der kosmetisch unbedenkliche topische Träger 50 Gewichtsprozent bis 99,99 Gewichtsprozent der Zusammensetzung (z. B. von 80 Gewichtsprozent bis 95 Gewichtsprozent der Zusammensetzung).
  • Die Zusammensetzung ist im Wesentlichen frei von Parthenolid. Was mit dem Begriff „im Wesentlichen frei von Parthenolid" gemeint ist, ist, dass die Zusammensetzung weniger als 0,1 Gewichtsprozent, vorzugsweise unter 0,01 Gewichtsprozent, noch mehr bevorzugt unter 0,001 Gewichtsprozent Parthenolid umfasst oder kein Parthenolid umfasst. In einer Ausführungsform umfasst die Zusammensetzung kein Parthenolid.
  • Die Zusammensetzungen können in einer breiten Vielfalt von Produkttypen hergestellt werden, die Lotione, Cremes, Gele, Stäbe, Sprays, Rasiercremes, Salben, Reinigungsflüssigkeiten und feste Riegel, Shampoos, Pasten, Puder, Schäume, Rasiercremes, Wischtücher, Pflaster, Nagellacke, Wundverband und Pflasterverbände, Hydrogele, Filme und Make-up, wie z.B. Grundierungen, Mascaras und Lippenstifte, umfassen, aber nicht darauf begrenzt sind. Diese Produkttypen können verschiedene Typen von kosmetisch unbedenklichen topischen Trägern umfassen, einschließlich Lösungen, Emulsionen (z. B. Microemulsionen und Nanoemulsionen), Gele, Feststoffe und Liposomen, sind aber nicht darauf begrenzt. Die folgenden sind nicht einschränkende Beispiele von derartigen topischen Trägern. Andere topische Träger können durch den Fachmann im Stand der Technik formuliert werden.
  • Die topischen Zusammensetzungen, die für die vorliegende Erfindung nützlich sind, können als Lösungen formuliert werden. Lösungen umfassen üblicherweise ein wässriges Lösungsmittel (z. B. von 50% bis 99,99% oder von 90% bis 99% eines kosmetisch unbedenklichen wässrigen Lösungsmittels).
  • Die topischen Zusammensetzungen, die für die vorliegende Erfindung nützlich sind, können als eine Lösung formuliert werden, die einen Weichmacher umfassen. Derartige Zusammensetzungen enthalten vorzugsweise von 2% bis 50% eines Weichmachers (oder Weichmachern). Wie hier verwendet, bezieht sich der Begriff „Weichmacher" auf Materialien, die für die Vorbeugung oder Erleichterung von Trockenheit sowie für den Schutz der Haut verwendet werden. Eine große Vielzahl von geeigneten Weichmachern ist bekannt und kann hier verwendet werden. Sagarin, Cosmetics, Science and Technology, 2te Edition, Bd. 1, Seiten 32–43 (1972) und das International Cosmetics Ingredient Dictionary and Handbook, Hrsg. Wenninger und McEwen, Seiten 1656–61, 1626 und 1654–55 (The Cosmetic, Toiletry, and Fragrance Assoc., Washington, D. C. 7te Edition, 1997) (nachfolgend „ICI Handbuch") enthalten zahlreiche Beispiele von geeigneten Materialien.
  • Eine Lotion kann aus einer derartigen Lösung hergestellt werden. Lotionen umfassen üblicherweise von 1% bis 20% (z. B. von 5% bis 10%) eines Weichmachers (oder Weichmachern) und von 50% bis 90% (z. B. von 60% bis 80%) Wasser.
  • Ein anderer Produkttyp, der aus einer Lösung formuliert werden kann, ist eine Creme. Eine Creme umfasst üblicherweise von 5% bis 50% (z. B. von 10% bis 20%) eines Weichmachers (oder Weichmachern) und von 45% bis 85% (z. B. von 50% bis 75%) Wasser.
  • Noch ein anderer Produkttyp, der aus einer Lösung formuliert werden kann, ist eine Salbe. Eine Salbe kann eine einfache Basis von tierischen oder pflanzlichen Ölen oder halbfesten Kohlenwasserstoffen umfassen. Eine Salbe kann von 2% bis 10% eines Weichmachers (oder Weichmachern) plus von 0,1% bis 2% eines Verdickungsmittels (oder Verdickungsmitteln) umfassen. Eine vollständigere Offenbarung der Verdickungsmittel oder der Viskosität-erhöhenden Mittel, die hier nützlich sind, kann in Sagarin, Cosmetics, Science and Technology, 2te Edition, Bd. 1, Seiten 72–73 (1972) und dem ICI Handbuch, Seiten 1693–1697 gefunden werden
  • Die topischen Zusammensetzungen, die für die vorliegende Erfindung nützlich sind, können als Emulsionen formuliert werden. Wenn der Träger eine Emulsion ist, umfasst ein Emulgator (oder Emulgatoren) von 1% bis 10% (z. B. von 2% bis 5%) eines Trägers. Emulgatoren können nicht-ionisch, anionisch oder kationisch sein. Geeignete Emulgatoren sind zum Beispiel in der US-Patentschrift Nr. 3,755,560 , der US-Patentschrift Nr. 4,421,769 , McCutcheon's Detergentien und Emulgatoren, Nordamerika-Edition, Seiten 317–324 (1986) und dem ICI Handbuch, Seiten 1673–1686 offenbart.
  • Lotione und Cremes können als Emulsionen formuliert werden. Möglicherweise umfassen derartige Lotionen von 0,5% bis 5% eines Emulgators (oder Emulgatoren). Derartige Cremes würden üblicherweise von 1% bis 20% (z. B. von 5% bis 10%) eines Weichmacher (oder Weichmachern); von 20% bis 80% (z. B. 30 bis 70%) Wasser; und von 1% bis 10% (z. B. von 2% bis 5%) eines Emulgators (oder Emulgatoren) umfassen.
  • Einzelne Emulsionszubereitungen für die Hautpflege, wie zum Beispiel Lotionen und Cremes, des Öl-in-Wasser-Typs und des Wasser-in-Öl-Typs sind gut bekannt in dem Stand der kosmetischen Technik und sind in der betreffenden Erfindung nützlich. Zusammensetzungen aus einer Multiphasenemulsion, wie zum Beispiel dem Wasser-in-Öl-in-Wasser-Typ, wie sie in den US-Patentschriften Nr. 4,254,105 und 4,960,764 offenbart sind, sind auch in der betreffenden Erfindung nützlich. Im Allgemeinen enthalten derartige einzelne oder Multiphasenemulsionen Wasser, Weichmacher und Emulgatoren als essentielle Bestandteile.
  • Die topischen Zusammensetzungen dieser Erfindung können auch als ein Gel formuliert werden (z. B. ein wässriges Gel unter Verwendung von einem geeigneten Gelierungsmittel (oder Gelierungsmitteln). Geeignete Gelierungsmittel für wässrige Gele umfassen natürliche Gummis, Acrylsäure und Acrylatpolymere und Copolymere und Cellulosederivate (z. B. Hydroxymethylcellulose und Hydroxypropylcellulose), sind aber nicht darauf begrenzt. Geeignete Gelierungsmittel für Öle (wie zum Beispiel Mineralöle) umfassen ein hydriertes Butylen/Ethylen/Styrol-Copolymer und ein hydriertes Ethylen/Propylen/Styrol-Copolymer, sind aber nicht darauf begrenzt. Derartige Gele umfassen üblicherweise zwischen 0,1 Gewichtsprozent und 5 Gewichtsprozent von solchen Gelierungsmitteln.
  • Die topischen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können auch als eine feste Formulierung formuliert werden (z. B. ein Wachs-basierter Stift, eine Seifenstückzusammensetzung, ein Puder oder ein Wischtuch, das ein Puder enthält).
  • Liposomale Formulierungen sind auch nützliche Zusammensetzungen der betreffenden Erfindung. Beispiele von Liposomen sind unilamellare, multilamellare und paucilamellare Liposomen, die Phospholipide enthalten oder nicht enthalten können. Derartige Zusammensetzungen können hergestellt werden, indem zuerst Hesperetin mit einem Phospholipid kombiniert wird, wie zum Beispiel Dipalmitoylphosphatidylcholin, Cholesterin und Wasser, entsprechend dem Verfahren, das in Mezei & Gulasekharam, „Liposomes-A selective Drug Delivery system for the Topical Route of Administration; Gel Dosage Forms", Journal of Pharmaceutics and Pharmacology, Vol. 34 (1982), Seiten 473–474 beschrieben wird oder eine Modifikation davon. Epidermale Lipide einer geeigneten Zusammensetzung zur Bildung von Liposomen können anstelle der Phospholipide substituiert werden. Die Liposomenzubereitung kann dann in eine der oben genannten Träger (z. B. ein Gel oder eine Öl-in-Wasser-Emulsion) eingearbeitet werden, um die liposomale Formulierung herzustellen. Andere Zusammensetzungen und pharmazeutische Verwendungen der topisch verabreichten Liposomen sind in Mezei, M., „Liposomes as a Skin Drug Delivery System", Topics in Pharmaceutical Sciences (D. D. Breimer und P. Speiser, Hrsg.), Elsevier Science Publishers B. V., New York, N. Y., 1985, Seiten 345–358, PCT-Patentanmeldung Nr. WO96/31194 und US-Patentschrift Nr. 5,260,065 beschrieben.
  • Die topischen Zusammensetzungen, die in der betreffenden Erfindung nützlich sind, können, zusätzlich zu den vorher erwähnten Komponenten, eine große Vielfalt von zusätzlichen Öl-löslichen Materialien und/oder wasserlöslichen Materialien enthalten, die in herkömmlicher Weise in Zusammensetzungen zur Verwendung auf der Haut, dem Haar und den Nägeln entsprechend ihrem, im Stand der Technik bekannten, Level benutzt werden.
  • Zusätzliche, kosmetisch aktive Mittel
  • In einer Ausführungsform umfasst die topische Zusammensetzung weiterhin ein anderes kosmetisch aktives Mittel zusätzlich zu dem Mutterkrautextrakt. Was mit einem „kosmetisch aktiven Mittel" gemeint ist, ist eine Verbindung, die einen kosmetischen oder therapeutischen Effekt auf die Haut, das Haar oder die Nägeln hat, z. B. aufhellende Mittel, verdunkelnde Mittel, wie zum Beispiel selbstbräunende Mittel, Anti-Akne Mittel, den Glanz steuernde Mittel, antimikrobielle Mittel, entzündungshemmende Mittel, antimykotische Mittel, antiparasitäre Mittel, äußere Analgetika, Sonnenschutzmittel, Lichtschutzmittel, Antioxidantien, keratolytische Mittel, Detergentien/Tenside, Feuchthaltemittel, Nährstoffe, Vitamine, Energieverstärker, Anti-Transpirationsmittel, Adstringentien, Deodorantien, Haarentfernungsmittel, Festigkeitsmittel, Anti-Schwielenmittel und Mittel zur Behandlung vom Haar, Nägeln und/oder der Haut.
  • In einer Ausführungsform ist das Mittel ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hydroxysäuren, Benzoylperoxid, Schwefelresorcinol, Ascorbinsäure, D-Panthenol, Hydrochinon, Octylmethoxycinnimat, Titandioxid, Octylsalicylat, Homosalate, Avobenzon, Polyphenole, Carotenoide, freie Radikalfänger, Spinfallen, Retinoide, wie zum Beispiel Retinol and Retinylpalmitat, Ceramide, polyungesättigte Fettsäuren, essentielle Fettsäuren, Enzyme, Enzyminhibitoren, Mineralien, Hormone, wie zum Beispiel Östrogene, Steroide, wie zum Beispiel Hydrocortison, 2-Dimethylaminomethanol, Kupfersalze, wie zum Beispiel Kupferchlorid, Peptide, die Kupfer enthalten, wie zum Beispiel Cu:Gly-His-Lys, Coenzym Q10, Peptide, wie zum Beispiel diejenigen, die in der PCT-Patentanmeldung WO00/15188 offenbart sind, Lipoicsäure, Aminosäuren, wie zum Beispiel Prolin und Tyrosin, Vitamine, Lactobionsäure, Acetyl-Coenzym A, Niacin, Riboflavin, Thiamin, Ribose, Elektronentransporter, wie zum Beispiel NADH und FADH2, und andere botanische Extrakte, wie zum Beispiel Aloe Vera und Soja, und Derivate und Mischungen davon, ist aber nicht darauf begrenzt. Das kosmetisch aktive Mittel wird üblicherweise in der Zusammensetzung der Erfindung in einer Menge von 0,001 Gewichtsprozent bis 20 Gewichtsprozent der Zusammensetzung, z. B. 0,01% bis 10% sowie 1% bis 5%, anwesend sein.
  • Beispiele von Vitaminen umfassen Vitamin A, Vitamine B, wie zum Beispiel Vitamin B3, Vitamin B5 und Vitamin B12, Vitamin C, Vitamin K und Vitamin E und Derivate davon, sind aber nicht darauf begrenzt.
  • Beispiele von Hydroxysäuren umfassen Glykolsäure, Milchsäure, Äpfelsäure, Salicylsäure, Citronensäure und Weinsäure, sind aber nicht darauf begrenzt. Siehe z. B. europäische Patentanmeldung Nr. 273,202 .
  • Beispiele von Antioxidantien umfassen wasserlösliche Antioxidantien, wie zum Beispiel Sulfhydrylverbindungen und ihre Derivate (z. B. Natriummetabisulfit und N-acetylcystein), Liponsäure und Dihydroliponsäure, Resveratrol, Lactoferrin und Ascorbinsäure und Ascorbinsäurederivate (z. B. Ascorbylpalmitat und Ascorbylpolypeptid), sind aber nicht darauf begrenzt. Öl-lösliche Antioxidantien, die für die Verwendung in den Zusammensetzungen dieser Erfindung geeignet sind, umfassen butyliertes Hydroxytoluol, Retinoide (z. B. Retinol und Retinylpalmitat), Tocopherole (z. B. Tocopherolacetat), Tocotrienole und Ubichinon, sind aber nicht darauf begrenzt. Natürliche Extrakte, die Antioxidantien enthalten, die für die Verwendung in den Zusammensetzungen dieser Erfindung geeignet sind, umfassen Extrakte, die Flavonoide und Isoflavonoide und ihre Derivate (z. B. Genistein und Diadzein), Extrakte, die Resveratrol enthalten und ähnliches, sind aber nicht darauf begrenzt. Beispiele für solche natürlichen Extrakte umfassen Traubenkerne, grüner Tee, Pinienrinde und Propolis. Andere Beispiele für Antioxidantien können auf den Seiten 1612–13 des ICI Handbuches gefunden werden.
  • Andere Materialien
  • Verschiedene andere Materialien können auch in den Zusammensetzungen, die in der bestehenden Erfindung nützlich sind, vorhanden sein. Diese umfassen Befeuchtungsmittel, Proteine und Polypeptide, Konservierungsstoffe und ein alkalisches Mittel. Beispiele für derartige Mittel sind in dem ICI Handbuch, auf den Seiten 1650–1667, offenbart. Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können auch Chelatbildner (z. B. EDTA) und Konservierungsstoffe (z. B. Parabene) umfassen. Beispiele für geeignete Konservierungsstoffe und Chelatbildner sind auf den Seiten 1626 und 1654–55 des ICI Handbuches aufgelistet. Darüber hinaus können die topischen Zusammensetzungen, die hier nützlich sein, übliche kosmetische Adjuvantien, wie zum Beispiel Farbstoffe, Trübungsmittel (z. B. Titandioxid), Pigmente und Duftstoffe, enthalten.
  • Mineralwasser
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können unter Verwendung von Mineralwasser hergestellt werden. In einer Ausführungsform weist das Mineralwasser eine Mineralisierung von mindestens etwa 200 mg/L (z. B. von 300 mg/L bis 1000 mg/L) auf. In einer Ausführungsform umfasst das Mineralwasser mindestens etwa 10 mg/L Calcium und/oder mindestens etwa 5 mg/L Magnesium.
  • Die Zusammensetzung und die Formulierungen, die solche Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung enthalten, können unter Verwendung von Methoden hergestellt werden, die einem Fachmann gut bekannt sind.
  • Beispiel 1: Inhibierung der UV-induzierten MMP
  • Die Fähigkeit des Mutterkrautextraktes, um UV-induzierte Matrix-Metalloproteinase-1 (MMP-1) zu inhibieren, wurde in epidermalen Äquivalenten, die von normalen menschlichen epidermalen Keratinozyten stammten, ausgetestet. MMPs sind eine Familie von Enzymen, die eine wichtige Rolle in der physiologischen Umstrukturierung und der pathologischen Zerstörung der extrazellulären Matrix spielen. Es ist gut bekannt, dass suberythemale (unterhalb der entzündlichen Hautrötung liegende) Dosen von UV-Licht die MMP-Sekretion in der menschlichen Haut induzieren, die wiederum die extrazelluläre Matrix abbauen und eine signifikante Rolle bei der Faltenbildung durch Lichteinwirkung und bei dem Verlust an Festigkeit und Elastizität spielen. Siehe G. J. Fisher, et al., Nature 379: 335–339 (1996) und G. J. Fisher und J. J. Voorhees, J. Invest. Dermatol. Symposium Proceedings. 3: 61–68 (1998).
  • Um die Fähigkeit des Mutterkrautextraktes abzuschätzen, UV-induziertes MMP-1 zu inhibieren, wurden epidermale Äquivalente von SkinEthic (Nizza, Frankreich) erworben und in Phenol-freiem, Hydrocortison-freiem Medium (SkinEthic) kultiviert. Die Äquivalente wurden dann topisch mit 0 Gewichtsprozent oder 0,5 Gewichtsprozent von Mutterkrautextrakt (als Mutterkraut-Trockenextrakt D. J. von Indena, S. p. A., Mailand, Italien, verkauft) für 1 bis 2 Stunden behandelt, bevor sie mit dem Licht des Solarspektrums bei Dosen von 0, 5, 7, 9 und 11 MED, unter Verwendung eines 1000 Watt Solar-UV-Simulators (Oriel, Stratford, CT, USA), bestrahlt wurden. Achtundvierzig Stunden nach der Bestrahlung wurde das Medium unter jedem Äquivalent angesammelt und auf sezerniertes MMP-1 mittels eines ELISA (Calbiochem, San Diego, CA, USA) analysiert. Die Ergebnisse von diesem Experiment sind in Tabelle 1 dargelegt. Tabelle 1
    UV-Licht (MED) MMP-1 (ng/L)
    0% Mutterkraut 1% Mutterkraut
    0 19,3 ± 2,12 14,175 ± 1,803
    5 28,725 ± 11,561 12,575 ± 2,510
    7 33,075 ± 4,207 15,25 ± 0,495
    9 44,000 ± 7,990 16,425 ± 7,177
    11 28,450 ± 10,041 11,075 ± 2,510
  • Diese Ergebnisse zeigen, dass die Formulierung, die das Mutterkrautextrakt enthält, im Stande war, einen Schutz gegen die Induktion von MMP-1, die auf die Bestrahlung mit Licht des Solarspektrums bis zu Dosen von 11 MED folgte, bereitzustellen.
  • Beispiel 2: Verhinderung des Rauch-induzierten Verlust von Thiolen
  • Die Fähigkeit des Mutterkrautextraktes, den Rauch-induzierten Verlust von Thiolen zu verhindern, wurde in normalen, menschlichen dermalen Fibroblasten (Clonetics, San Diego, CA) bewertet. Thiole, hauptsächlich Glutathion, sind Teil des endogenen, zellulären Antioxidationsverteidigungssystems. Glutathion dient als ein Redox-Puffer, wodurch es das Gleichgewicht zwischen Oxidationsmittel und Antioxidationsmittel beibehält. Glutathion ist auch das bevorzugte Substrat für verschiedene Enzyme, wie zum Beispiel die Glutathionperoxidasen (die Peroxide abbauen) und die Glutathion-S-transferasen (eine größere Gruppe von Entgiftungsenzymen). Siehe A. Meister, Cancer Res. 54: 1969s–1975s (1994).
  • Die Haut betreffende Antioxidantien (sowohl enzymatische als auch nicht-enzymatische), einschließlich Glutathion, werden nach UV- oder Ozoneinwirkung abgereichert. Siehe M. J. Connor und L. A. Wheeler. Photochem. Photobiol. 46: 239–246 (1987) und R. M. Tyrrell und M. Pidoux, Photochem. Photobiol. 47: 405–412 (1988). In Zellkulturmodellen führen niedrige intrazelluläre Glutathion-(GSH)-Spiegel zu einer höheren Sensitivität gegenüber UV-Strahlung. Die topische Verabreichung von Cysteinderivaten auf die Haut der Ratte hat sich als ein Schutz gegen UV-Strahlungs-induzierte Lichtschädigung erwiesen; dieser Nutzen wurde mit einer Zunahme der GSH-Synthese korreliert. Siehe L. T. van den Broeke und G. M. J. Beijersbergen van Henegouwen, J. Photochem. Photobiol. B Biol. 27: 61–65 (1995); K. Hanada, et al., J. Invest. Dermatol. 108: 727–730 (1997); und D. P. T. Steenvoorden, et al., Photochem. Photobiol. 67: 651–656 (1998). Infolgedessen ist Glutathion, ein wichtiges, endogenes Antioxidationsmittel, das in hohem Maße auf Herausforderungen der Umwelt reagiert, in der Lage, den Tonus und die Faltenbildung der Haut zu regulieren, sowie einen äußeren Angriff zu behandeln.
  • In diesem Experiment wurden normale, menschliche, neonatale, dermale Fibroblasten, die in 24-Well-Format Transwell-Einsätze (Corning Costar, Cambridge, MA) ausgesät waren, mit Medium, das unterschiedliche Konzentrationen von Mutterkrautextrakt enthielt, für 24 Stunden inkubiert, bevor sie entweder einem Placebo (Mock) oder Zigarettenrauch (1 Zigarette, BASIC Full Flavor 100's Zigarretten, Philip Morris, Richmond, VA) für 10 Minuten ausgesetzt wurden. Vor der Raucheinwirkung wurde das Medium oberhalb der Einsätze, das den Mutterkrautextrakt enthält, entfernt und die Zellen 3 mal mit Dulbecco's Phosphat-gepufferter Kochsalzlösung (Life Technologies, Gaithersburg, MD) gewaschen, bevor sie nur mit Medium unter den Einsätzen dem Rauch ausgesetzt wurden. Sofort nach der Einwirkung wurden die Zellen für eine weitere 24 Stunden-Periode mit dem bisherigen Medium inkubiert. Die Zellen wurden wieder 5 mal mit Dulbecco's Phosphat-gepufferter Kochsalzlösung gewaschen, und intrazelluläre Thiole wurden dann durch Hinzufügung von 60 μM Monobromobiman (Molecular grobes, Eugene, OR, USA) zu den Zellen und dem Inkubieren bei 37°C für 30 Minuten vor der Erfassung der Fluoreszenz gemessen. In der Gegenwart von Thiolen wurde das Monobromobiman fluoreszierend. Diese Fluoreszenz wurde unter Verwendung eines Cytofluor-Fluoreszenzplattenlesegerätes (Perspective Biosystems, Framingham, MA, USA), das mit der folgenden Filterkombination ausgestattet war: Anregung bei 360 nm und Ausstrahlung bei 460 nm, gemessen.
  • Die Ergebnisse von diesem Experiment sind in Tabelle 2 dargelegt. Tabelle 2
    Mutterkrautextrakt Konzentration (mg/ml) Thiole (Prozent von Thiolen, enthalten in der Gruppe „kein Rauch"; Mittelwert ± SD
    Kein Rauch 0 100 ± 12,2
    Rauch (10 Min.) 0 1 10 25 58,83 ± 7,7 70,83 ± 16,7 99,53 ± 12,6 103,5 ± 4,8
  • Diese Ergebnisse zeigen, dass ein Mutterkrautextrakt einen Schutz gegen den Rauchinduzierten Verlust von Thiolen ermöglicht (die Daten repräsentieren 8 bis 9 Replikate von 2 unabhängigen Experimenten).
  • Es wird verstanden, dass, während die Erfindung in Verbindung mit ihrer detaillierten Beschreibung dargelegt wurde, die vorhergehende Beschreibung dafür vorgesehen ist, um zu verdeutlichen und nicht um den Umfang der Erfindung, der durch den Umfang der angefügten Ansprüche definiert ist, zu begrenzen. Andere Aspekte, Vorteile und Änderungen liegen innerhalb der Ansprüche.

Claims (9)

  1. Verwendung eines Mutterkrautextraktes zur Regulierung von Hautalterungsfaktoren in der Haut in einer Zusammensetzung, die einen kosmetisch unbedenklichen topischen Träger umfasst und wobei die Zusammensetzung im Wesentlichen frei von Parthenolid ist.
  2. Verwendung nach Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung für die Verstärkung der Festigkeit oder der Elastizität der Haut ist.
  3. Verwendung nach Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung für die Regulierung der Spannkraft der Haut ist.
  4. Verwendung nach Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung für die Glättung der Hautoberfläche ist.
  5. Verwendung nach Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung für die Verzögerung des Prozesses der Falten- oder feinen Runzelbildung in der Haut ist.
  6. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zusammensetzung von 0,001 Gewichtsprozent bis 20 Gewichtsprozent des Mutterkrautextraktes umfasst.
  7. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zusammensetzung ferner Retinol umfasst.
  8. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zusammensetzung ferner einen Grünteeextrakt umfasst.
  9. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zusammensetzung ferner einen Sojaextrakt umfasst.
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