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Gebiet der
Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufpumpen von Fahrzeugreifen,
um diese bei einem richtigen Betriebsdruck zu halten.
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Hintergrund
der Erfindung
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Reifen
werden entworfen, bei dem Druck betrieben zu werden, den Hersteller
angeben, um die längste
Lebensdauer zu erreichen. Eine wesentliche Abweichung von dem vorgegebenen
Druck, ob unterhalb oder oberhalb des vorgegebenen Drucks verursacht
einen exzessiven Verschleiß des
Reifens. Der tatsächlich
verwendete Druck hängt
bis zu einem gewissen Grad von der Belastung des Reifens ab.
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Es
ist bekannt, daß der
Druck in einem Reifen sich mit der Temperatur ändert. Ein Reifen, der bei
seinem optimalen Druck ist, wenn er kalt ist, kann oberhalb des
optimalen Drucks sein, wenn der Reifen heiß bleibt.
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Die
vorliegende Erfindung versucht eine Vorrichtung zum Steuern eines
Reifendrucks zu schaffen, so daß er
bei einem richtigen Betriebsdruck ist.
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Eine
Vorrichtung zum Aufpumpen eines Fahrzeugreifens, während das
Fahrzeug sich bewegt, ist aus der
FR
761011 bekannt.
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Kurze Beschreibung
der Erfindung
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zum Aufpumpen
eines Fahrzeugreifens bereitgestellt, wobei diese Vorrichtung eine
Pumpe aufweist, die bei Benutzung mit dem Fahrzeugreifen rotiert
und ein Pumpenantriebssystem zum Aktivieren der Pumpe, wenn ein
Verlust eines Reifendrucks detektiert wird, um darauf Luft in den
Reifen zu pumpen, und ist dadurch gekennzeichnet, daß das Pumpenantriebssystem
einen ersten Teil aufweist, der kontinuierlich mit der Pumpe rotiert und
einen zweiten Teil aufweist, der mit der Pumpe und dem ersten Teil
rotiert, während
der Druck in dem Reifen oberhalb eines vorbestimmten Pegels ist,
wobei der zweite Teil an einem Rotieren mit dem ersten Teil gehindert
wird, während
der Reifendruck unterhalb des vorbestimmten Pegels ist, wobei eine
relative Rotation zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil
die Pumpe antreibt, Luft in den Reifen zu pumpen.
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In
einer bevorzugten Form beinhaltet die Vorrichtung einen Kolben in
einem Gehäuse,
wobei der Kolben und das Gehäuse
zwei Kammern zum Verbinden des aufzupumpenden Reifens begrenzen, wobei
die Kammern gegenüberliegende
Seiten des Kolbens sind, wobei der Kolben an seinen Seiten einem
Reifendruck ausgesetzt ist, wobei eine Seite eine größere Fläche als
die andere aufweist, wobei eine Einrichtung zum Evakuieren der Kammer
vorgesehen ist, die von der einen Seite begrenzt wird, wenn ein
Reifendruck fällt,
so daß dem
Kolben ermöglicht
wird, aufgrund des Drucks in die andere Kammer sich zu bewegen,
wobei eine Bewegung des Kolbens eine Rotation des zweiten Teils
verhindert.
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Die
Vorrichtung kann ferner eine Kupplungsplatte beinhalten die mit
dem zweiten Teil rotiert und ein Gegengewicht, das nicht rotiert,
wobei die Kupplungsplatte gegen das Gegengewicht gedrückt wird, wenn
der Kolben sich bewegt, wenn eine Kammer evakuiert wird, so daß eine Rotation
der Kupplungsplatte gestoppt wird, wobei die Kupplungsplatte in Rotation
mit dem zweiten Teil befestigt ist.
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Eine
konstruktive Ausgestaltung des zweiten Teils ist ein Schaft, der
einen Exzenter beinhaltet und der erste Teil einen Verbindungsstab
und einen Druckkolben beinhaltet, wobei der Exzenter den Stab hin
und her bewegt, welcher im Gegenzug den Druckkolben in dem Zylinder
hin und her bewegt, um Luft zu pumpen, wenn eine Rotation des Exzenters verhindert
ist.
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In
einer anderen konstruktiven Ausführungsform
beinhaltet die Vorrichtung ein Sonnenrad, das rotierend mit der
Kupplungsplatte verbunden ist, ein Planetengetriebe in Eingriff
mit dem Sonnenrad ist, eine Pumpe, die einen Zylinder und einen
Kolben beinhaltet und eine Kurbel, die durch das Planetengetriebe
zum hin und her bewegen des Druckkolbens in dem Zylinder angetrieben
wird, wenn die Kopplungsplatte gegen das Gegengewicht gedrückt wird.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung
zum Aufpumpen eines Fahrzeugreifens bereitgestellt, während das
Fahrzeug sich bewegt, wobei die Vorrichtung ein Element aufweist,
das eine erste Position aufweist, die sie einnimmt, wenn der Reifendruck
bei oder oberhalb eines vorbestimmten Pegels ist, und eine zweite
Position einnimmt, wenn der Reifendruck unterhalb des Pegels ist,
eine Einrichtung zum Erfassen, daß der Reifendruck unterhalb
des Pegels ist und Beginnen einer Bewegung des Elements in die zweite
Position, eine Pumpe zum Aufpumpen des Reifens, wobei die Pumpe
bei Verwendung mit dem Fahrzeugreifen rotiert, ein Pumpenantriebssystem, das
erste, zweite und dritte Teile aufweist, wobei der erste Teil ein
nicht rotierender Teil ist, der zweite Teil bei Verwendung kontinuierlich
rotiert und der dritte Teil mit dem zweiten Teil rotiert, wenn der
Reifendruck oberhalb des Pegels ist, wobei das Element den dritten
Teil in einer kooperierenden Beziehung mit dem ersten Teil zwingt,
so daß der
dritte Teil aufhört
zu rotieren, wenn das Element sich in seine zweite Position bewegt,
so daß eine
relative Rotation zwischen dem zweiten und dem dritten Teil verursacht,
daß Luft
gepumpt wird.
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In
einer bevorzugten Konstruktion ist der erste Teil ein Gegengewicht
mit einer Masse, die es am Rotieren hindert, wobei der zweite Teil
ein Planetengetrieberad und der dritte Teil ein Sonnenrad beinhaltet,
um welches das Planetengetriebe rollt, wenn das Sonnenrad am Rotieren
gehindert wird und eine Kupplungsplatte, die in Kontakt mit dem
Gegengewicht gedrückt
wird, wenn das Element sich in seine zweite Position bewegt.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Für ein besseres
Verständnis
der vorliegenden Erfindung und um zu zeigen, wie dieselbe ausgeführt werden
kann, wird nachfolgend beispielhaft auf die beigefügten Zeichnungen
Bezug genommen, in welchen:
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1 ist
eine Schnittansicht, die eine Vorrichtung zum Aufpumpen von Fahrzeugreifen
illustriert;
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2 ist
eine schematische Ansicht eines Differenzial-Kraftkolben;
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3 ist
eine Seitenansicht des Kolbens;
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4 ist
ein Querschnitt durch den Kolben;
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5 ist
eine schematische Ansicht eines differenziellen Gehäuses;
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6 ist
eine axiale Draufsicht auf das Gehäuse;
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7 ist
ein Querschnitt durch das Gehäuse;
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8 ist
eine Draufsicht auf das Gehäuse;
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9 bis 11 sind
zwei Ansichten eines Gegengewichts und eines Querschnitts durch
das Gegengewicht;
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12 bis 15 sind
drei Ansichten und ein Querschnitt eines Verbindungsstabes;
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16 bis 19 sind
vier Ansichten einer Exzenterwelle;
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20 bis 23 sind
vier Ansichten einer differenziellen Zylinderdeckung;
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24 bis 27 sind
drei Ansichten und ein Querschnitt, die eine Kupplungsplatte illustrieren;
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28 bis 30 sind
zwei Ansichten und ein Querschnitt, die ein Gehäuse eines Gegengewichts illustrieren;
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31a, 31b und 32 sind
drei Ansichten einer Hauptabdeckung;
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33 bis 36 sind
drei Ansichten und ein Querschnitt, die ein Zylindergehäuse illustrieren;
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37 bis 39 sind
drei Ansichten eines Zylinderkopfes;
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40 bis 42 sind
zwei Ansichten und ein Querschnitt, die eine Befestigungsplatte
illustrieren;
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43 ist
eine Anschnittssicht einer Verteilungseinheit;
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44 ist
eine Anschnittsansicht eines Drucksensors;
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45 ist
eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Reifenpumpvorrichtung;
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46 ist
eine Aufsicht auf die Vorrichtung von 45; und
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47 ist
eine Anschnittsansicht der Vorrichtung aus den 45 und 46.
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Detaillierte
Beschreibung der Zeichnungen
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Die
Vorrichtung 10, die in 1 illustriert
ist, ist vorgesehen an die Nabe angepaßt zu werden, die ein Paar
von Doppelreifen trägt,
wie sie bei Schwerlastern und Bussen verwendet werden. Die Vorrichtung 10 beinhaltet
eine Pump- und Kupplungsstruktur 12, die innerhalb einer
schützenden
Abdeckung 14 angeordnet ist, siehe 31a, 31b und 32. Die
Abdeckung 14 hat eine Öffnung 18,
die einen Lufteinlass bildet und eine Filterkartusche aufnimmt (nicht
dargestellt).
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Das
Bezugszeichen 20 bezeichnet ein Gehäuse (vgl. 5 bis 8),
das einen differenziellen Kolben 22 aufnimmt (vgl. 2 bis 4).
Das Gehäuse 20 beinhaltet
eine äußere Hülse 24 und eine
koaxiale innere Hülse 26,
die Zylinder 28 und 30 verschiedener Durchmesser
schaffen. Eine Abschlußwand 32,
die einen Teil des Gehäuses 20 bildet,
schließt
ein Ende des Zylinders 30 mit großem Durchmesser ab. Es ist
ein sich radial ausdehnender Durchgang 34 in der Abschlußwand 32 vorgesehen, wobei
der Durchgang 34 von außerhalb des Gehäuses 20 zu
dem Zylinder 28 mit dem kleineren Durchmesser führt.
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Extern
ist das Gehäuse 20 im
Allgemeinen achteckig und hat einen Flansch 36 an einem
Ende. Zwei Gewindebohrungen 38.1, 38.2 sind an
den flachen Stücken
gebildet. Diese führen
in den Durchgang 34 und in den Zylinder 30.
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Eine
Kerbe 40, welche die äußere Hülse 34 umkreist,
dient zum Aufnehmen einer Abdeckung 42 (siehe 20 bis 23).
Eine Versiegelung (nicht dargestellt) ist zwischen der Abdeckung 42 und
dem Gehäuse 20 angeordnet.
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Der
differenzielle Kolben 22 (2 bis 4)
beinhaltet einen Abschnitt 44 mit einem geringen Durchmesser,
einen Abschnitt 46 mit einem großen Durchmesser und einen Abschnitt 48 mit
einem mittleren Durchmesser. Der Abschnitt 44 mit dem geringeren
Durchmesser gleitet in die Hülse 28.
Eine Versiegelung (nicht dargestellt) in einer Kerbe 50,
die den Abschnitt 44 umgibt, versiegelt zwischen dem Kolben 22 und
der Hülse 28.
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Eine
Trennwand 60 trennt den Kolben 22 in einer Kammer
C1 auf einer Seite der Wand 60 und eine Kammer C2 auf der
anderen Seite der Wand. Die Kammer C1 wird permanent dem Reifendruck über den
Durchgang 34 und die Bohrung 38.1 ausgesetzt.
Die Kammer C2 wird über
die Bohrung 38.2 dem Reifendruck ausgesetzt, während die
Reifen auf den vorbestimmten Druck aufgepumpt sind. Ein Verlust
des Reifendrucks verursacht, daß die
Kammer C2 evakuiert wird.
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Der
Abschnitt 46 mit dem großen Durchmesser trägt in einer
Kerbe 52 einen Versiegelungsring, welcher zwischen ihm
und der Hülse 24 versiegelt. Der
Abschnitt 48 mit dem mittleren Durchmesser gleitet in die
Bohrung 54 (vgl. 20 bis 23)
auf der Abdeckung 42. Ein Siegel in einem Graben 56 des Abschnitts 48 versiegelt
zwischen ihm und der Abdeckung 42. Der Abschnitt mit dem
mittleren Durchmesser 48 beinhaltet ferner einen Graben 58,
der eine tragende Klemme (nicht dargestellt) aufnimmt.
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Eine
Welle 216 (vgl. 16 bis 19)
wird durch die zwei Trageelemente 218 und 220 getragen. Das
Trageelement 218 ist innerhalb des Abschnitts 48 mit
dem mittleren Durchmesser des Kolbens 22 und das tragende
Element 220 ist in einer Bohrung 224, das mit
einem Gegengewicht 226 versehen ist (vgl. 9 bis 11).
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Die
Klemme in dem Graben 58 hält das Trageelement 218 an
seinem Ort.
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Die
Welle 216 beinhaltet einen Exzenter 228, der in
den Ring 232 einer verbindenden Stabstruktur 234 eingepaßt ist (12 bis 15).
Der Exzenter 228 versetzt den Stab 235 der Struktur 234 radial
bei einer Pumpbetätigung,
wenn er rela tiv zu dem Ring 232 rotiert. Zwischen dem Exzenter 228 und
dem Ring 232 gibt es ein rollendes Nadelelement, das schematisch
als 233 in 1 gezeigt ist. Der Ring 232 ist
in dem Gehäuse 237 angeordnet
(siehe 33 bis 36). Das
Gehäuse 237 ist
im Allgemeinen zylindrisch und weist eine radiale Öffnung 239 für den Stab 235,
eine Luftaufnahmeöffnung 243 und
zwei Gewindebohrungen 241 auf.
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Eine
Keilnut 245 ist in der Welle 216 angeordnet. Die
Welle 216 weist Löcher 236 in
dessen Exzenterteil auf, um den Unwuchtseffekt zu reduzieren.
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Das
Gegengewicht 226 ist innerhalb eines Gehäuses 240 (28 bis 30),
das durch Bolzen mit der Abdeckung 14 gesichert ist (31a, 31b und 32).
Die Abdeckung 14 beinhaltet interne Augen 14.1 mit
Gewindebohrungen, die Bolzen aufnehmen, und das Gehäuse 240 hat ähnliche Augen 242 mit
Hohlborungen darin. Eine Befestigungsplatte 266 (40 bis 41)
wird zwischen der Abdeckung 14 und dem Gehäuse 240 angeordnet.
Die Befestigungsplatte 266 hat eine zentrale Hülse 268.
Bolzen (nicht dargestellt) passieren durch die Löcher 36.1 in dem Flansch 36 und
in die Gewindebohrungen 266.1 in der rückseitigen Platte 266,
die das Gehäuse 20 am
Ort sichert.
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Das
Gegengewicht 226 rotiert nicht, aber alle anderen Komponenten
rotieren mit dem Rad und der Nabe. Der äußere Laufring des tragenden
Elements 220 wird an dem Gegengewicht 226 gesichert
und die Masse des Gegengewichts stoppt den äußeren Laufring am Rotieren.
Das Gegengewicht hat eine bogenförmige
Aussparung 227, die mit Blei gefüllt ist, um die Masse des Gegengewichts
zu erhöhen.
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Das
Ende der Welle 216, das von dem Kolben 22 entfernt
ist, läuft
in einem tragenden Element in der Hülse 244 des Gehäuses 240.
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Der
Stab 235 hat an seinem entfernten Ende von dem Ring 232 eine
gegenläufige
Bohrung, die ihn mit einem Schließstift 246 (1)
verbindet. Der Schließstift 246 ist
innerhalb eines Zylinders 248 (nicht in 1 gezeigt).
Der Zylinder ist im Allgemeinen zylindrisch und hat einen Flansch
an seinem unteren Ende mit zwei Vollbohrungen in dem Flansch. Diese
Bohrungen sind mit den Gewindebohrungen 241 in dem Gehäuse 237 ausgerichtet.
Ein Zylinderkopf 250 (37 bis 39)
ist mit dem unteren Ende des Zylinders 248 angepaßt. Der
Zylinderkopf 250 hat Vollbohrungen 252 in seinem
Flansch 254. Bolzen verlaufen durch die Bohrungen 252 durch
die Vollbohrungen in dem Flansch des Zylinders und sind mit den
Gewindebohrungen 241 verschraubt, um den Zylinder an dem
Gehäuse 237 zu
sichern.
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Zwischen
der Befestigungsplatte 266 und dem Gegengewicht 226 gibt
es eine Kupplungsplatte 260 (siehe 24 bis 27).
Die Kupplungsplatte 260 beinhaltet eine Nabe 262 mit
einer internen Keilnut 264 und einer Scheibe 261,
die ein reibendes Material 263 auf ihrer Oberfläche aufweist.
Auf der Oberfläche
der Scheibe 261 ist eine kreisförmige Aussparung 265,
wobei das reibende Material 263 diese Aussparung umgibt.
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Ein
Keil wird in die Keilnuten 245 und 246 des Schafts 216 und
der Kupplungsplatte 260 so eingepaßt, daß diese als eine Einheit rotieren.
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Die
Kupplungsplatte 260 wird zum Verbinden der Welle 216 und
seinem einstückigen
Exzenter 228 mit dem nicht rotierenden Gegengewicht 226 zu
verbinden vorgesehen, wenn die Kraft, die durch die Luft in der
Kammer C1 ausgeübt
wird, den Kolben 22 nach rechts, wie in 1 gezeigt,
zwingt, nachdem die Kammer C2 evakuiert wurde.
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Innerhalb
des Zylinderkopfs 250 gibt es eine Ventilstruktur (nicht
dargestellt) einschließlich
von Auflageflächen,
Ventilschließelementen
und Federn, die einer Luft ermöglichen
zu fließen,
wenn der Schließstift 246 sich
von dem Kopf 250 weg bewegt, und nach außen zu fließen, wenn
ein bestimmter Druck erreicht wurde, wenn der Schließstift 246 in seinem
Kompressionshub sich in Richtung zu dem Zylinderkopf 250 bewegt.
Der Lufteinlass verläuft durch
den Schließstift
selbst, wobei Luft die Unterseite des Schließstiftes über die Einlassöffnung 243 erreicht.
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Die
Verteilungseinheit 300, die in 43 gezeigt
ist, beinhaltet einen Block 302, der eine Anzahl von Durchgängen und
Bohrungen aufweist. Drei Bohrungen sind als 304, 306 und 308 bezeichnet
und ein Verteilerdurchgang ist als 310 bezeichnet. Kurze Durchläufe 312, 314 und 316 geringeren
Durchmessers als die Bohrungen 304, 306 und 308 verbinden die
Bohrungen mit dem Verteilerdurchgang 310.
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Die
Bohrung bezeichnet als 304 weist darin einen Schließball 317 auf,
der auf dem Ende der Bohrung 304 aufsitzt und gegen seinen
Sitz durch eine Feder 318 ge presst wird. Das andere Ende
der Bohrung 304 wird durch eine Federspannungsanpassungsvorrichtung 320 verschlossen.
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Ein
Sitz (Auflagefläche) 322 wird
an dem Ende der Bohrung 306, das von dem Durchgang 314 entfernt
ist, eingeschoben. Der Sitz hat einen Durchgangsweg 324 in
sich und einen Nippel 326, der den Durchgangsweg 324 mit
einem Schlauch (nicht dargestellt), verbindet, der zu der Luftquelle
unter Druck führt,
die in dem Zylinderkopf 250 bereitsteht.
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Eine
Feder 328 in der Bohrung 306 drückt den
Verschlußball 330 gegen
das Ende des Durchgangswegs 324.
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Die
Bohrung 308 weist eine Feder 332 und einen Ball 334 darin
auf. Ein Verbindungsnippel 336 wird an dem anderen Ende
der Bohrung 308 bereitgestellt und verbindet permanent
die Bohrung 308 und damit die Reifen mit der Kammer C1.
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Ein
Druckausgleichsdurchgang 340 verbindet die Bohrung 304 mit
der Atmosphäre.
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Ein
weiterer Verbindungsnippel 338 ist bereitgestellt, um den
Verteilerdurchgang 310 mit dem Reifen in einer Einzelreifenkonfiguration
oder mit einem der Reifen in einer Doppelradkonfiguration zu koppeln.
In letzterer Konstruktion werden zwei Verteilereinheiten 300 benötigt.
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Wenden
wir uns nun 44 zu, diese illustriert schematisch
einen Drucksensor 400. Der Sensor beinhaltet einen Block 402,
der einen Einlass 404 aufweist, der zum Verbinden mit einem
Reifen ist, so daß der
Reifendruck konstant auf den Einlass 404 einwirkt. Diese
Verbindung erfolgt über
die Nippel 338 und 326 der Verteilereinheit 330.
Ein zweiter Einlass 406 verbindet die Kammer C2. Mit dem
Block 402 teilt der Einlass sich in einen ersten Zweig 408 und
einen zweiten Zweig 410 auf. Ein Luftauslass 412 ist
in einer bestimmten Bedingung mit dem Zweig 410 gekoppelt
und der Einlass 404 ist in einer anderen Bedingung mit
dem Zweig 408 gekoppelt.
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Ein
Schließstift 414 trägt eine
erste Versiegelung 416 in einer scheibenartigen Form und
eine zweite Versiegelung 418 in einer konischen Form. Die
Versiege lung 416 kooperiert mit einem Sitz 420 und
das Siegel 418 kooperiert mit einem Sitz 422.
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Eine
Feder 424 zwingt die Schließstiftversiegelung 416 gegen
den Sitz 420.
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Eine
Kerbe 426 in der Oberfläche
des Schließstiftes
weist eine Sperre 428 auf, die durch es in eine Feder 430 gezwungen
wird. Die Sperre 428 dient als Verschluß, dies wird für die Kraft
der Feder 424 notwendig, um die Sperre 428 aus
der Kerbe 426 gegen die Einwirkung der Feder 430 zu
bewegen, bevor der Schließkolben 414 sich
bewegen kann.
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Die
Einheiten 300 und der Sensor 400 sind nicht in 1 gezeigt.
Die Anordnung dieser Komponenten kann am besten in den 45 bis 47 gesehen
werden.
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Die
Vorrichtung wird wie folgt betrieben. Während der Druck in den Reifen
oberhalb eines voreingestellten Minimums ist, dies kann durch ein
Variieren der Federspannung 242 eingestellt werden, hält der Reifendruck
den Schließkolben 414 in
der Position, die in 44 gezeigt ist. Ein Reifendruck wird
somit auf die Kammer C2 über
den Nippel 406 ausgeübt.
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Aufgrund
der differenziellen Natur des Schließstiftes 22 wird er
auf der linken Seite seines Weges (1) durch
den differenziellen Druck gehalten, da die Kraft, die durch den
Reifendruck in der Kammer C2 ausgeübt wird, den Druck übersteigt,
der durch den Reifendruck in der Kammer C1 ausgeübt wird.
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Wenn
der Reifendruck ausreichend abfällt, überwindet
die Feder 424 die zurückhaltende
Kraft, die durch die Sperre 428 ausgeübt wird. Der Schließstift 414 hebt
sich von seiner Position, die in 44 gezeigt
ist.
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Der
Einlass 404 wird von dem Zweig 408 entsiegelt,
so daß Luft
nicht von dem Reifen fließen kann.
Die Kammer C2 ist über
den Einlass 406, den Zweig 410 und den Durchgang 412 mit
der Atmosphäre
verbunden, da die Versiegelung 418 sich von dem Sitz 422 weg
bewegt.
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Unmittelbar
nachdem die Kammer C2 evakuiert wird, schiebt der Druck in der Kammer
C2 den differenziellen Schließstift 22 und
die Welle 216 nach rechts. Die Kupplungsplatte 260 bewegt
sich mit der Welle 216 nach rechts.
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Die
Kupplung wird dadurch ausgelöst,
daß die
Kupplungsplatte 260 gegen das schwere hängende Gegengewicht 226 gepresst
wird. Die Masse des Gegengewichts ist derart, daß es die Kupplungsplatte 260 am
Rotieren hindert. Dies hat den weiteren Effekt, daß die Welle 216 zu
rotieren aufhört,
wenn die verbleibenden der Komponenten, die in 1 gezeigt
sind, zu rotieren beginnen. Eine relative Rotation zwischen dem
Exzenter 228 und der verbindenden Stabstruktur 234 verursacht,
daß der
verbindende Stab 235 sich hin und her bewegt und ein Pumpen der
Luft des Zylinderkopfes 250 beginnt. Diese Luft wird durch
die Verteilereinheit 300 über die Nippel 326 und 338 an
den Reifen weitergeleitet und fließt somit in den Einlass 404.
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Die
Erhöhung
des Reifendrucks überwindet eventuell
die Kraft, die durch die Feder 424 ausgeübt wird
und der Schließstift
bewegt sich zurück
in die Position, die in 44 gezeigt
ist. Der Druck in dem Reifen wird somit auf die Kammer C2 über den
Zweig 408 in den Einlass 406 ausgeübt. Der
Schließstift 22 bewegt
sich nach links, wenn die durch die Luft in der Kammer C2 ausgeübte Kraft
nun die Kraft übersteigt, die
durch die Luft in der Kammer C1 ausgeübt wird. Die Kupplung wird
gelöst
und die Welle 216 und der Exzenter 228 sind nun
frei mit den verbleibenden Komponenten mit zu rotieren. Das Pumpen
hört auf.
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Es
sollte offensichtlich sein, daß nur
Energie für
Pumpzwecke aufgenommen wird, wenn Luft benötigt wird. Zu anderen Zeitpunkten
rotieren die Komponenten gemeinsam außer dem hängenden Gegengewicht.
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In
dem Fall eines Reifenüberdrucks
hebt sich der Ball 317 von seinem Sitz und ermöglicht einen Fluß durch
den Durchgang 340.
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Mit
Bezug auf die 45 bis 47 ist
eine weitere Ausführungsform
der Pumpvorrichtung gezeigt. Soweit anwendbar wurden ähnliche
Bezugszeichen gewählt.
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In
dieser Form ist die Pumpe eine Pumpe mit hin und her bewegenden
Kolben und als 500 bezeichnet. Sie wird durch eine Kurbel 502 von
einer Kurbelwelle 504 angetrieben, die durch ein Getriebe 506 gedreht
wird. Das Getriebe 506 ist im Ein griff mit einem weiteren
Getriebe 508. Das Getriebe 508 auf einer zylindrischen
Welle 510, die die exzentrische Welle 216 ersetzt
und mit welcher die Kupplungsplatte 260 verbunden ist.
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Das
Getriebe 508 bewegt sich nicht axial. Es wird durch einen
zylindrischen Träger 512 getragen, der
mit der Welle 510 verbunden ist. Diese Anordnung vermeidet
die Notwendigkeit von Getrieben, zumindest eines davon weist eine
doppelte Breite auf.
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Wenn
Luft benötigt
wird, bewegt sich der differenzielle Schließstift 22 und das
Getriebe 508 wird mit dem nicht rotierenden Gegengewicht
verkuppelt und stoppt zu rotieren. Der Rest der Struktur in den 45 bis 47 rotiert
weiter und somit wird das Getriebe 506 um seine Achse gedreht
und es rollt um den Umfang seines nun statischen Getriebes 508.