DE60211892T2 - Vorrichtung zum aufpumpen von fahrzeugreifen - Google Patents

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DE60211892T2
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counterweight
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PRESSURE RITE Pty Ltd
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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufpumpen von Fahrzeugreifen, um diese bei einem richtigen Betriebsdruck zu halten.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Reifen werden entworfen, bei dem Druck betrieben zu werden, den Hersteller angeben, um die längste Lebensdauer zu erreichen. Eine wesentliche Abweichung von dem vorgegebenen Druck, ob unterhalb oder oberhalb des vorgegebenen Drucks verursacht einen exzessiven Verschleiß des Reifens. Der tatsächlich verwendete Druck hängt bis zu einem gewissen Grad von der Belastung des Reifens ab.
  • Es ist bekannt, daß der Druck in einem Reifen sich mit der Temperatur ändert. Ein Reifen, der bei seinem optimalen Druck ist, wenn er kalt ist, kann oberhalb des optimalen Drucks sein, wenn der Reifen heiß bleibt.
  • Die vorliegende Erfindung versucht eine Vorrichtung zum Steuern eines Reifendrucks zu schaffen, so daß er bei einem richtigen Betriebsdruck ist.
  • Eine Vorrichtung zum Aufpumpen eines Fahrzeugreifens, während das Fahrzeug sich bewegt, ist aus der FR 761011 bekannt.
  • Kurze Beschreibung der Erfindung
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zum Aufpumpen eines Fahrzeugreifens bereitgestellt, wobei diese Vorrichtung eine Pumpe aufweist, die bei Benutzung mit dem Fahrzeugreifen rotiert und ein Pumpenantriebssystem zum Aktivieren der Pumpe, wenn ein Verlust eines Reifendrucks detektiert wird, um darauf Luft in den Reifen zu pumpen, und ist dadurch gekennzeichnet, daß das Pumpenantriebssystem einen ersten Teil aufweist, der kontinuierlich mit der Pumpe rotiert und einen zweiten Teil aufweist, der mit der Pumpe und dem ersten Teil rotiert, während der Druck in dem Reifen oberhalb eines vorbestimmten Pegels ist, wobei der zweite Teil an einem Rotieren mit dem ersten Teil gehindert wird, während der Reifendruck unterhalb des vorbestimmten Pegels ist, wobei eine relative Rotation zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil die Pumpe antreibt, Luft in den Reifen zu pumpen.
  • In einer bevorzugten Form beinhaltet die Vorrichtung einen Kolben in einem Gehäuse, wobei der Kolben und das Gehäuse zwei Kammern zum Verbinden des aufzupumpenden Reifens begrenzen, wobei die Kammern gegenüberliegende Seiten des Kolbens sind, wobei der Kolben an seinen Seiten einem Reifendruck ausgesetzt ist, wobei eine Seite eine größere Fläche als die andere aufweist, wobei eine Einrichtung zum Evakuieren der Kammer vorgesehen ist, die von der einen Seite begrenzt wird, wenn ein Reifendruck fällt, so daß dem Kolben ermöglicht wird, aufgrund des Drucks in die andere Kammer sich zu bewegen, wobei eine Bewegung des Kolbens eine Rotation des zweiten Teils verhindert.
  • Die Vorrichtung kann ferner eine Kupplungsplatte beinhalten die mit dem zweiten Teil rotiert und ein Gegengewicht, das nicht rotiert, wobei die Kupplungsplatte gegen das Gegengewicht gedrückt wird, wenn der Kolben sich bewegt, wenn eine Kammer evakuiert wird, so daß eine Rotation der Kupplungsplatte gestoppt wird, wobei die Kupplungsplatte in Rotation mit dem zweiten Teil befestigt ist.
  • Eine konstruktive Ausgestaltung des zweiten Teils ist ein Schaft, der einen Exzenter beinhaltet und der erste Teil einen Verbindungsstab und einen Druckkolben beinhaltet, wobei der Exzenter den Stab hin und her bewegt, welcher im Gegenzug den Druckkolben in dem Zylinder hin und her bewegt, um Luft zu pumpen, wenn eine Rotation des Exzenters verhindert ist.
  • In einer anderen konstruktiven Ausführungsform beinhaltet die Vorrichtung ein Sonnenrad, das rotierend mit der Kupplungsplatte verbunden ist, ein Planetengetriebe in Eingriff mit dem Sonnenrad ist, eine Pumpe, die einen Zylinder und einen Kolben beinhaltet und eine Kurbel, die durch das Planetengetriebe zum hin und her bewegen des Druckkolbens in dem Zylinder angetrieben wird, wenn die Kopplungsplatte gegen das Gegengewicht gedrückt wird.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Aufpumpen eines Fahrzeugreifens bereitgestellt, während das Fahrzeug sich bewegt, wobei die Vorrichtung ein Element aufweist, das eine erste Position aufweist, die sie einnimmt, wenn der Reifendruck bei oder oberhalb eines vorbestimmten Pegels ist, und eine zweite Position einnimmt, wenn der Reifendruck unterhalb des Pegels ist, eine Einrichtung zum Erfassen, daß der Reifendruck unterhalb des Pegels ist und Beginnen einer Bewegung des Elements in die zweite Position, eine Pumpe zum Aufpumpen des Reifens, wobei die Pumpe bei Verwendung mit dem Fahrzeugreifen rotiert, ein Pumpenantriebssystem, das erste, zweite und dritte Teile aufweist, wobei der erste Teil ein nicht rotierender Teil ist, der zweite Teil bei Verwendung kontinuierlich rotiert und der dritte Teil mit dem zweiten Teil rotiert, wenn der Reifendruck oberhalb des Pegels ist, wobei das Element den dritten Teil in einer kooperierenden Beziehung mit dem ersten Teil zwingt, so daß der dritte Teil aufhört zu rotieren, wenn das Element sich in seine zweite Position bewegt, so daß eine relative Rotation zwischen dem zweiten und dem dritten Teil verursacht, daß Luft gepumpt wird.
  • In einer bevorzugten Konstruktion ist der erste Teil ein Gegengewicht mit einer Masse, die es am Rotieren hindert, wobei der zweite Teil ein Planetengetrieberad und der dritte Teil ein Sonnenrad beinhaltet, um welches das Planetengetriebe rollt, wenn das Sonnenrad am Rotieren gehindert wird und eine Kupplungsplatte, die in Kontakt mit dem Gegengewicht gedrückt wird, wenn das Element sich in seine zweite Position bewegt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung und um zu zeigen, wie dieselbe ausgeführt werden kann, wird nachfolgend beispielhaft auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, in welchen:
  • 1 ist eine Schnittansicht, die eine Vorrichtung zum Aufpumpen von Fahrzeugreifen illustriert;
  • 2 ist eine schematische Ansicht eines Differenzial-Kraftkolben;
  • 3 ist eine Seitenansicht des Kolbens;
  • 4 ist ein Querschnitt durch den Kolben;
  • 5 ist eine schematische Ansicht eines differenziellen Gehäuses;
  • 6 ist eine axiale Draufsicht auf das Gehäuse;
  • 7 ist ein Querschnitt durch das Gehäuse;
  • 8 ist eine Draufsicht auf das Gehäuse;
  • 9 bis 11 sind zwei Ansichten eines Gegengewichts und eines Querschnitts durch das Gegengewicht;
  • 12 bis 15 sind drei Ansichten und ein Querschnitt eines Verbindungsstabes;
  • 16 bis 19 sind vier Ansichten einer Exzenterwelle;
  • 20 bis 23 sind vier Ansichten einer differenziellen Zylinderdeckung;
  • 24 bis 27 sind drei Ansichten und ein Querschnitt, die eine Kupplungsplatte illustrieren;
  • 28 bis 30 sind zwei Ansichten und ein Querschnitt, die ein Gehäuse eines Gegengewichts illustrieren;
  • 31a, 31b und 32 sind drei Ansichten einer Hauptabdeckung;
  • 33 bis 36 sind drei Ansichten und ein Querschnitt, die ein Zylindergehäuse illustrieren;
  • 37 bis 39 sind drei Ansichten eines Zylinderkopfes;
  • 40 bis 42 sind zwei Ansichten und ein Querschnitt, die eine Befestigungsplatte illustrieren;
  • 43 ist eine Anschnittssicht einer Verteilungseinheit;
  • 44 ist eine Anschnittsansicht eines Drucksensors;
  • 45 ist eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Reifenpumpvorrichtung;
  • 46 ist eine Aufsicht auf die Vorrichtung von 45; und
  • 47 ist eine Anschnittsansicht der Vorrichtung aus den 45 und 46.
  • Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Vorrichtung 10, die in 1 illustriert ist, ist vorgesehen an die Nabe angepaßt zu werden, die ein Paar von Doppelreifen trägt, wie sie bei Schwerlastern und Bussen verwendet werden. Die Vorrichtung 10 beinhaltet eine Pump- und Kupplungsstruktur 12, die innerhalb einer schützenden Abdeckung 14 angeordnet ist, siehe 31a, 31b und 32. Die Abdeckung 14 hat eine Öffnung 18, die einen Lufteinlass bildet und eine Filterkartusche aufnimmt (nicht dargestellt).
  • Das Bezugszeichen 20 bezeichnet ein Gehäuse (vgl. 5 bis 8), das einen differenziellen Kolben 22 aufnimmt (vgl. 2 bis 4). Das Gehäuse 20 beinhaltet eine äußere Hülse 24 und eine koaxiale innere Hülse 26, die Zylinder 28 und 30 verschiedener Durchmesser schaffen. Eine Abschlußwand 32, die einen Teil des Gehäuses 20 bildet, schließt ein Ende des Zylinders 30 mit großem Durchmesser ab. Es ist ein sich radial ausdehnender Durchgang 34 in der Abschlußwand 32 vorgesehen, wobei der Durchgang 34 von außerhalb des Gehäuses 20 zu dem Zylinder 28 mit dem kleineren Durchmesser führt.
  • Extern ist das Gehäuse 20 im Allgemeinen achteckig und hat einen Flansch 36 an einem Ende. Zwei Gewindebohrungen 38.1, 38.2 sind an den flachen Stücken gebildet. Diese führen in den Durchgang 34 und in den Zylinder 30.
  • Eine Kerbe 40, welche die äußere Hülse 34 umkreist, dient zum Aufnehmen einer Abdeckung 42 (siehe 20 bis 23). Eine Versiegelung (nicht dargestellt) ist zwischen der Abdeckung 42 und dem Gehäuse 20 angeordnet.
  • Der differenzielle Kolben 22 (2 bis 4) beinhaltet einen Abschnitt 44 mit einem geringen Durchmesser, einen Abschnitt 46 mit einem großen Durchmesser und einen Abschnitt 48 mit einem mittleren Durchmesser. Der Abschnitt 44 mit dem geringeren Durchmesser gleitet in die Hülse 28. Eine Versiegelung (nicht dargestellt) in einer Kerbe 50, die den Abschnitt 44 umgibt, versiegelt zwischen dem Kolben 22 und der Hülse 28.
  • Eine Trennwand 60 trennt den Kolben 22 in einer Kammer C1 auf einer Seite der Wand 60 und eine Kammer C2 auf der anderen Seite der Wand. Die Kammer C1 wird permanent dem Reifendruck über den Durchgang 34 und die Bohrung 38.1 ausgesetzt. Die Kammer C2 wird über die Bohrung 38.2 dem Reifendruck ausgesetzt, während die Reifen auf den vorbestimmten Druck aufgepumpt sind. Ein Verlust des Reifendrucks verursacht, daß die Kammer C2 evakuiert wird.
  • Der Abschnitt 46 mit dem großen Durchmesser trägt in einer Kerbe 52 einen Versiegelungsring, welcher zwischen ihm und der Hülse 24 versiegelt. Der Abschnitt 48 mit dem mittleren Durchmesser gleitet in die Bohrung 54 (vgl. 20 bis 23) auf der Abdeckung 42. Ein Siegel in einem Graben 56 des Abschnitts 48 versiegelt zwischen ihm und der Abdeckung 42. Der Abschnitt mit dem mittleren Durchmesser 48 beinhaltet ferner einen Graben 58, der eine tragende Klemme (nicht dargestellt) aufnimmt.
  • Eine Welle 216 (vgl. 16 bis 19) wird durch die zwei Trageelemente 218 und 220 getragen. Das Trageelement 218 ist innerhalb des Abschnitts 48 mit dem mittleren Durchmesser des Kolbens 22 und das tragende Element 220 ist in einer Bohrung 224, das mit einem Gegengewicht 226 versehen ist (vgl. 9 bis 11).
  • Die Klemme in dem Graben 58 hält das Trageelement 218 an seinem Ort.
  • Die Welle 216 beinhaltet einen Exzenter 228, der in den Ring 232 einer verbindenden Stabstruktur 234 eingepaßt ist (12 bis 15). Der Exzenter 228 versetzt den Stab 235 der Struktur 234 radial bei einer Pumpbetätigung, wenn er rela tiv zu dem Ring 232 rotiert. Zwischen dem Exzenter 228 und dem Ring 232 gibt es ein rollendes Nadelelement, das schematisch als 233 in 1 gezeigt ist. Der Ring 232 ist in dem Gehäuse 237 angeordnet (siehe 33 bis 36). Das Gehäuse 237 ist im Allgemeinen zylindrisch und weist eine radiale Öffnung 239 für den Stab 235, eine Luftaufnahmeöffnung 243 und zwei Gewindebohrungen 241 auf.
  • Eine Keilnut 245 ist in der Welle 216 angeordnet. Die Welle 216 weist Löcher 236 in dessen Exzenterteil auf, um den Unwuchtseffekt zu reduzieren.
  • Das Gegengewicht 226 ist innerhalb eines Gehäuses 240 (28 bis 30), das durch Bolzen mit der Abdeckung 14 gesichert ist (31a, 31b und 32). Die Abdeckung 14 beinhaltet interne Augen 14.1 mit Gewindebohrungen, die Bolzen aufnehmen, und das Gehäuse 240 hat ähnliche Augen 242 mit Hohlborungen darin. Eine Befestigungsplatte 266 (40 bis 41) wird zwischen der Abdeckung 14 und dem Gehäuse 240 angeordnet. Die Befestigungsplatte 266 hat eine zentrale Hülse 268. Bolzen (nicht dargestellt) passieren durch die Löcher 36.1 in dem Flansch 36 und in die Gewindebohrungen 266.1 in der rückseitigen Platte 266, die das Gehäuse 20 am Ort sichert.
  • Das Gegengewicht 226 rotiert nicht, aber alle anderen Komponenten rotieren mit dem Rad und der Nabe. Der äußere Laufring des tragenden Elements 220 wird an dem Gegengewicht 226 gesichert und die Masse des Gegengewichts stoppt den äußeren Laufring am Rotieren. Das Gegengewicht hat eine bogenförmige Aussparung 227, die mit Blei gefüllt ist, um die Masse des Gegengewichts zu erhöhen.
  • Das Ende der Welle 216, das von dem Kolben 22 entfernt ist, läuft in einem tragenden Element in der Hülse 244 des Gehäuses 240.
  • Der Stab 235 hat an seinem entfernten Ende von dem Ring 232 eine gegenläufige Bohrung, die ihn mit einem Schließstift 246 (1) verbindet. Der Schließstift 246 ist innerhalb eines Zylinders 248 (nicht in 1 gezeigt). Der Zylinder ist im Allgemeinen zylindrisch und hat einen Flansch an seinem unteren Ende mit zwei Vollbohrungen in dem Flansch. Diese Bohrungen sind mit den Gewindebohrungen 241 in dem Gehäuse 237 ausgerichtet. Ein Zylinderkopf 250 (37 bis 39) ist mit dem unteren Ende des Zylinders 248 angepaßt. Der Zylinderkopf 250 hat Vollbohrungen 252 in seinem Flansch 254. Bolzen verlaufen durch die Bohrungen 252 durch die Vollbohrungen in dem Flansch des Zylinders und sind mit den Gewindebohrungen 241 verschraubt, um den Zylinder an dem Gehäuse 237 zu sichern.
  • Zwischen der Befestigungsplatte 266 und dem Gegengewicht 226 gibt es eine Kupplungsplatte 260 (siehe 24 bis 27). Die Kupplungsplatte 260 beinhaltet eine Nabe 262 mit einer internen Keilnut 264 und einer Scheibe 261, die ein reibendes Material 263 auf ihrer Oberfläche aufweist. Auf der Oberfläche der Scheibe 261 ist eine kreisförmige Aussparung 265, wobei das reibende Material 263 diese Aussparung umgibt.
  • Ein Keil wird in die Keilnuten 245 und 246 des Schafts 216 und der Kupplungsplatte 260 so eingepaßt, daß diese als eine Einheit rotieren.
  • Die Kupplungsplatte 260 wird zum Verbinden der Welle 216 und seinem einstückigen Exzenter 228 mit dem nicht rotierenden Gegengewicht 226 zu verbinden vorgesehen, wenn die Kraft, die durch die Luft in der Kammer C1 ausgeübt wird, den Kolben 22 nach rechts, wie in 1 gezeigt, zwingt, nachdem die Kammer C2 evakuiert wurde.
  • Innerhalb des Zylinderkopfs 250 gibt es eine Ventilstruktur (nicht dargestellt) einschließlich von Auflageflächen, Ventilschließelementen und Federn, die einer Luft ermöglichen zu fließen, wenn der Schließstift 246 sich von dem Kopf 250 weg bewegt, und nach außen zu fließen, wenn ein bestimmter Druck erreicht wurde, wenn der Schließstift 246 in seinem Kompressionshub sich in Richtung zu dem Zylinderkopf 250 bewegt. Der Lufteinlass verläuft durch den Schließstift selbst, wobei Luft die Unterseite des Schließstiftes über die Einlassöffnung 243 erreicht.
  • Die Verteilungseinheit 300, die in 43 gezeigt ist, beinhaltet einen Block 302, der eine Anzahl von Durchgängen und Bohrungen aufweist. Drei Bohrungen sind als 304, 306 und 308 bezeichnet und ein Verteilerdurchgang ist als 310 bezeichnet. Kurze Durchläufe 312, 314 und 316 geringeren Durchmessers als die Bohrungen 304, 306 und 308 verbinden die Bohrungen mit dem Verteilerdurchgang 310.
  • Die Bohrung bezeichnet als 304 weist darin einen Schließball 317 auf, der auf dem Ende der Bohrung 304 aufsitzt und gegen seinen Sitz durch eine Feder 318 ge presst wird. Das andere Ende der Bohrung 304 wird durch eine Federspannungsanpassungsvorrichtung 320 verschlossen.
  • Ein Sitz (Auflagefläche) 322 wird an dem Ende der Bohrung 306, das von dem Durchgang 314 entfernt ist, eingeschoben. Der Sitz hat einen Durchgangsweg 324 in sich und einen Nippel 326, der den Durchgangsweg 324 mit einem Schlauch (nicht dargestellt), verbindet, der zu der Luftquelle unter Druck führt, die in dem Zylinderkopf 250 bereitsteht.
  • Eine Feder 328 in der Bohrung 306 drückt den Verschlußball 330 gegen das Ende des Durchgangswegs 324.
  • Die Bohrung 308 weist eine Feder 332 und einen Ball 334 darin auf. Ein Verbindungsnippel 336 wird an dem anderen Ende der Bohrung 308 bereitgestellt und verbindet permanent die Bohrung 308 und damit die Reifen mit der Kammer C1.
  • Ein Druckausgleichsdurchgang 340 verbindet die Bohrung 304 mit der Atmosphäre.
  • Ein weiterer Verbindungsnippel 338 ist bereitgestellt, um den Verteilerdurchgang 310 mit dem Reifen in einer Einzelreifenkonfiguration oder mit einem der Reifen in einer Doppelradkonfiguration zu koppeln. In letzterer Konstruktion werden zwei Verteilereinheiten 300 benötigt.
  • Wenden wir uns nun 44 zu, diese illustriert schematisch einen Drucksensor 400. Der Sensor beinhaltet einen Block 402, der einen Einlass 404 aufweist, der zum Verbinden mit einem Reifen ist, so daß der Reifendruck konstant auf den Einlass 404 einwirkt. Diese Verbindung erfolgt über die Nippel 338 und 326 der Verteilereinheit 330. Ein zweiter Einlass 406 verbindet die Kammer C2. Mit dem Block 402 teilt der Einlass sich in einen ersten Zweig 408 und einen zweiten Zweig 410 auf. Ein Luftauslass 412 ist in einer bestimmten Bedingung mit dem Zweig 410 gekoppelt und der Einlass 404 ist in einer anderen Bedingung mit dem Zweig 408 gekoppelt.
  • Ein Schließstift 414 trägt eine erste Versiegelung 416 in einer scheibenartigen Form und eine zweite Versiegelung 418 in einer konischen Form. Die Versiege lung 416 kooperiert mit einem Sitz 420 und das Siegel 418 kooperiert mit einem Sitz 422.
  • Eine Feder 424 zwingt die Schließstiftversiegelung 416 gegen den Sitz 420.
  • Eine Kerbe 426 in der Oberfläche des Schließstiftes weist eine Sperre 428 auf, die durch es in eine Feder 430 gezwungen wird. Die Sperre 428 dient als Verschluß, dies wird für die Kraft der Feder 424 notwendig, um die Sperre 428 aus der Kerbe 426 gegen die Einwirkung der Feder 430 zu bewegen, bevor der Schließkolben 414 sich bewegen kann.
  • Die Einheiten 300 und der Sensor 400 sind nicht in 1 gezeigt. Die Anordnung dieser Komponenten kann am besten in den 45 bis 47 gesehen werden.
  • Die Vorrichtung wird wie folgt betrieben. Während der Druck in den Reifen oberhalb eines voreingestellten Minimums ist, dies kann durch ein Variieren der Federspannung 242 eingestellt werden, hält der Reifendruck den Schließkolben 414 in der Position, die in 44 gezeigt ist. Ein Reifendruck wird somit auf die Kammer C2 über den Nippel 406 ausgeübt.
  • Aufgrund der differenziellen Natur des Schließstiftes 22 wird er auf der linken Seite seines Weges (1) durch den differenziellen Druck gehalten, da die Kraft, die durch den Reifendruck in der Kammer C2 ausgeübt wird, den Druck übersteigt, der durch den Reifendruck in der Kammer C1 ausgeübt wird.
  • Wenn der Reifendruck ausreichend abfällt, überwindet die Feder 424 die zurückhaltende Kraft, die durch die Sperre 428 ausgeübt wird. Der Schließstift 414 hebt sich von seiner Position, die in 44 gezeigt ist.
  • Der Einlass 404 wird von dem Zweig 408 entsiegelt, so daß Luft nicht von dem Reifen fließen kann. Die Kammer C2 ist über den Einlass 406, den Zweig 410 und den Durchgang 412 mit der Atmosphäre verbunden, da die Versiegelung 418 sich von dem Sitz 422 weg bewegt.
  • Unmittelbar nachdem die Kammer C2 evakuiert wird, schiebt der Druck in der Kammer C2 den differenziellen Schließstift 22 und die Welle 216 nach rechts. Die Kupplungsplatte 260 bewegt sich mit der Welle 216 nach rechts.
  • Die Kupplung wird dadurch ausgelöst, daß die Kupplungsplatte 260 gegen das schwere hängende Gegengewicht 226 gepresst wird. Die Masse des Gegengewichts ist derart, daß es die Kupplungsplatte 260 am Rotieren hindert. Dies hat den weiteren Effekt, daß die Welle 216 zu rotieren aufhört, wenn die verbleibenden der Komponenten, die in 1 gezeigt sind, zu rotieren beginnen. Eine relative Rotation zwischen dem Exzenter 228 und der verbindenden Stabstruktur 234 verursacht, daß der verbindende Stab 235 sich hin und her bewegt und ein Pumpen der Luft des Zylinderkopfes 250 beginnt. Diese Luft wird durch die Verteilereinheit 300 über die Nippel 326 und 338 an den Reifen weitergeleitet und fließt somit in den Einlass 404.
  • Die Erhöhung des Reifendrucks überwindet eventuell die Kraft, die durch die Feder 424 ausgeübt wird und der Schließstift bewegt sich zurück in die Position, die in 44 gezeigt ist. Der Druck in dem Reifen wird somit auf die Kammer C2 über den Zweig 408 in den Einlass 406 ausgeübt. Der Schließstift 22 bewegt sich nach links, wenn die durch die Luft in der Kammer C2 ausgeübte Kraft nun die Kraft übersteigt, die durch die Luft in der Kammer C1 ausgeübt wird. Die Kupplung wird gelöst und die Welle 216 und der Exzenter 228 sind nun frei mit den verbleibenden Komponenten mit zu rotieren. Das Pumpen hört auf.
  • Es sollte offensichtlich sein, daß nur Energie für Pumpzwecke aufgenommen wird, wenn Luft benötigt wird. Zu anderen Zeitpunkten rotieren die Komponenten gemeinsam außer dem hängenden Gegengewicht.
  • In dem Fall eines Reifenüberdrucks hebt sich der Ball 317 von seinem Sitz und ermöglicht einen Fluß durch den Durchgang 340.
  • Mit Bezug auf die 45 bis 47 ist eine weitere Ausführungsform der Pumpvorrichtung gezeigt. Soweit anwendbar wurden ähnliche Bezugszeichen gewählt.
  • In dieser Form ist die Pumpe eine Pumpe mit hin und her bewegenden Kolben und als 500 bezeichnet. Sie wird durch eine Kurbel 502 von einer Kurbelwelle 504 angetrieben, die durch ein Getriebe 506 gedreht wird. Das Getriebe 506 ist im Ein griff mit einem weiteren Getriebe 508. Das Getriebe 508 auf einer zylindrischen Welle 510, die die exzentrische Welle 216 ersetzt und mit welcher die Kupplungsplatte 260 verbunden ist.
  • Das Getriebe 508 bewegt sich nicht axial. Es wird durch einen zylindrischen Träger 512 getragen, der mit der Welle 510 verbunden ist. Diese Anordnung vermeidet die Notwendigkeit von Getrieben, zumindest eines davon weist eine doppelte Breite auf.
  • Wenn Luft benötigt wird, bewegt sich der differenzielle Schließstift 22 und das Getriebe 508 wird mit dem nicht rotierenden Gegengewicht verkuppelt und stoppt zu rotieren. Der Rest der Struktur in den 45 bis 47 rotiert weiter und somit wird das Getriebe 506 um seine Achse gedreht und es rollt um den Umfang seines nun statischen Getriebes 508.

Claims (7)

  1. Vorrichtung zum Aufpumpen eines Fahrzeugreifens, wobei die Vorrichtung eine Pumpe beinhaltet, welche bei Verwendung mit dem Fahrzeugreifen mitdreht, und ein Pumpenantriebssystem zum Aktivieren der Pumpe nach einem Verlust eines Reifendrucks, der dadurch erfaßt ist, um Luft in den Reifen zu pumpen, dadurch gekennzeichnet, daß das Pumpenantriebssystem einen ersten Teil beinhaltet, der kontinuierlich mit der Pumpe mitrotiert, und einen zweiten Teil, der mit der Pumpe und dem ersten Teil mitrotiert, während der Druck in dem Reifen oberhalb eines vorbestimmten Niveaus ist, wobei der zweite Teil am Mitrotieren mit dem ersten Teil gehindert ist, während der Reifendruck unterhalb des vorbestimmten Niveaus ist, wobei die relative Drehung zwischen dem ersten und dem zweiten Teil die Pumpe zum Pumpen von Luft in den Reifen antreibt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, die einen Kolben in einem Gehäuse beinhaltet, wobei der Kolben und das Gehäuse zwei Kammern zum Verbinden mit dem aufzupumpenden Reifen begrenzen, wobei die Kammern auf gegenüberliegenden Seiten des Kolbens sind, wobei der Kolben an zwei Seiten davon dem Reifendruck ausgesetzt ist, wobei eine Seite eine größere Fläche als die andere aufweist, wobei eine Einrichtung zum Evakuieren der Kammer vorgesehen ist, welche durch die eine Seite begrenzt ist, nachdem der Reifendruck fällt, so daß ermöglicht ist, daß sich der Kolben unter dem Druck in die andere Kammer bewegt, wobei das Bewegen des Kolbens eine Rotation des zweiten Teils verhindert.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, die eine Kupplungsplatte beinhaltet, die mit dem zweiten Teil rotiert, und ein Gegengewicht beinhaltet, das nicht rotiert, wobei die Kupplungsplatte gegen das Gegengewicht gedrückt ist, wenn der Kolben sich bewegt, nachdem die eine Kammer evakuiert ist, so daß eine Rotation der Kupplungsplatte gestoppt ist, so daß die Kupplungsplatte in Rotation mit dem zweiten Teil befestigt ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der zweite Teil ein Schaft ist, der einen Exzenter beinhaltet und wobei der erste Teil einen Verbindungsstab und einen Druckkolben beinhaltet, wobei der Exzenter den Stab hin- und herbewegt, wo bei der Stab in Folge den Druckkolben in einem Zylinder hin- und herbewegt, um Luft zu pumpen, bis eine Rotation des Exzenters verhindert ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3 mit einem Sonnenrad, das in Rotation mit der Kupplungsplatte befestigt ist, einem Planetenrad in Eingriff mit dem Sonnenrad, einer Pumpe, die einen Zylinder und einen Druckkolben beinhaltet, und einer Kurbel, die durch das Planetengetriebe zum Hin- und Herbewegen des Druckkolbens in dem Zylinder angetrieben ist, wenn die Kupplungsplatte gegen das Gegengewicht gedrückt ist.
  6. Vorrichtung zum Aufpumpen eines Fahrzeugreifens, während das Fahrzeug fährt, mit einem Element, das eine erste Position aufweist, die es einnimmt, wenn der Reifendruck bei oder oberhalb eines vorbestimmten Niveaus ist, und eine zweite Position, die es einnimmt, wenn der Reifendruck unterhalb des Niveaus ist, einer Einrichtung zum Erfassen, daß der Reifendruck unterhalb des Niveaus ist und zum Starten einer Bewegung des Elementes in die zweite Position, einer Pumpe zum Aufpumpen des Reifens, wobei die Pumpe bei Verwendung mit dem Fahrzeugreifen mitrotiert, einem Pumpenantriebssystem, das einen ersten, zweiten und dritten Teil aufweist, wobei der erste Teil ein nichtrotierender Teil, der zweite Teil bei Verwendung kontinuierlich rotiert und der dritte Teil mit dem zweiten Teil rotiert, wenn der Reifendruck oberhalb des Niveaus ist, wobei das Element das dritte Teil in eine kooperierende Beziehung mit dem ersten Teil zwingt, so daß der dritte Teil ein Rotieren stoppt, nachdem das Element in seine zweite Position bewegt ist, so daß eine relative Rotation zwischen dem zweiten und dem dritten Teil ein Pumpen von Luft verursacht.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei der erste Teil ein Gegengewicht der Masse ist, welche sie am Rotieren hindert, wobei der zweite Teil ein Planetenradgetrieberad ist und der dritte Teil ein Sonnenrad beinhaltet, um welches das Planetengetriebe sich dreht, wenn das Sonnenrad am Drehen gehindert ist, und eine Kupplungsplatte, die in Kontakt mit dem Gegengewicht gezwungen ist, nachdem das Element in die zweite Position bewegt ist.
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