DE60206C - Ausschalter - Google Patents
AusschalterInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H15/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for actuation in opposite directions, e.g. slide switch
- H01H15/02—Details
- H01H15/06—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H15/10—Operating parts
- H01H15/102—Operating parts comprising cam devices
Landscapes
- Slide Switches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. Vt
in NEW-YORK.
Ausschalter.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung
für elektrische Leitungen, bei welcher ein Schieber die Ein- bezw. Ausschaltung vermittelt.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Oberansicht eines für einfache Leitung bestimmten Ausschalters der neuen Art,
mit dem Schieber in Unterbrechungsstellung,
Fig. 2 eine Oberansicht desselben Ausschalters bei Mittelstellung,
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach der Linie x-x (Fig. 2),
. Fig. 4 eine Oberansicht des Ausschalters bei geschlossenem Stromkreis,
Fig. 5 ein senkrechter Längsschnitt des Ausschalters in der wirkungslosen Hubstellung,
Fig. 6 ein Querschnitt nach der Linie y-y
(Kg· i),
Fig. 7 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform des Ausschalters mit dem Schieber
in zweiter Mittelstellung.
Fig. 8 und 9 sind Schnittansichten von Abänderungen des Ausschalters, einerseits mit
drehbarem Seitenanlauf am Schieber, an Stelle des an demselben fest angebrachten, andererseits
mit flachem Anlauftheil und schrägflächig anlaufender Stromschlufsfeder.
Fig. 10 ist eine Oberansicht eines Ausschalters für Doppelleitungen.
Fig. 11 und 12 zeigen eine Schaltvorrichtung
mit Schieber, für in der Regel geschlossene Bogenlampenstromkreise bestimmt.
In den Fig. 1 bis 9 ist der Ausschalter in der Einrichtung für Einzelleitungen dargestellt;
die Anwendung der Erfindung auf Doppelleitungen veranschaulicht Fig. 10, diejenige für
Bogenlampenstromkreise Fig. 11 und 12.
Der Ausschalter besteht aus einem kastenartigen Gehäuse B, in dessen Bodentheil eine
schwalbenschwanzförmige Nuth g vorgesehen ist. Zweckmäfsig an dem einen Ende ist ein
Auflagerbock b angebracht. Den Deckel des Kastens bildet der Theil C. Gewöhnlich wird
das Ausschaltergehäuse aus Holz in rechteckiger Form hergestellt, obwohl sich Porcellan und
sogar Metall dafür eignen würde, wenn nur im letzteren Falle der Auflagerbock ein Nichtleiter
und die Drähte ohne Berührung mit dem Gehäuse wären.
In die schwalbenschwanzförmige Nuth g ist der Schieber S1 eingepafst.- Derselbe hat das
Daumenstück oder die Handhabe t, ferner eine Brückenplatte b1 oberhalb einer Schulter s und
zwei Anlauftheile p, die seitlich an dem Schieberkörper sitzen; alle diese Theile mit Ausnahme
der Brückenplatte sollen zweckmäfsig Nichtleiter sein. Die Wirkung kann auch bei nur
einseitiger Anordnung des Anlauftheiles erreicht werden. ;
In fester Verbindung mit dem Bock b sind die Stromschlufsfedern d dl mit Ansätzen an
den freien Enden vorgesehen. Die . Stromschlufsfedern bestehen zweckmäfsig aus Messing,
und die bezeichneten, nach innen vorspringenden. Enden stehen in Beziehung zu dem
Schieber, so dafs sie in einer Ebene ein wenig unter der Höhe der unteren Enden der Anlauftheile
ρ die Ruhelage einnehmen. Die an
Claims (1)
- dem Bock b befestigten Enden der Federn nehmen die bezüglichen Leitungsdrähte w wl auf.Der Ausschalter wirkt folgen derm afsen:Unter der Voraussetzung, dafs die Theile in der Stellung der Fig. ι sind, wolle man den Stromkreis schliefsen. Man erfafst dann das Daumenstück und bewegt den Schieber nach dem anderen Ende der Nuth gl im Deckel. Die Flächen ρ treten unter die Endansätze von ddl und heben sie empor, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich. Sobald sich 5 weiter verschiebt, kommen diese Stücke an den hinteren Enden der Anlaufflächen ρ vorbei und fallen auf die Brückenplatte b1, so dafs der Strom einen Weg von dem einen Draht w durch die Stromschlufsfeder d, die Brückenplatte bl und die andere Stromschlufsfeder dl zum anderen Draht η>Λ findet.Zur Unterbrechung des Stromkreises hat man den Schieber zurückzubewegen. In diesem Falle verlassen die den Stromschlufs herstellenden Theile der Federn d d1 die Brückenplatte b1 und treten nun »unter« die Anlauftheile p, deren hintere Kanten höher als die Brückenplatte liegen; der Stromkreis wird also unterbrochen. Würde in diesem Zeitpunkt die Schieberbewegung rückgängig gemacht, so würde der Stromkreis doch noch unterbrochen bleiben, denn die freien Enden der Federn dd} liegen in der Regel tiefer als in der Brückenplatte, und die nicht leitende Schulter s unten an der Brücke b1 würde eine noch tiefere Senkung der Feder veranlassen, deren Ansätze zunächst an der vorderen abgeschrägten Schulterkante auftreffen müfsten (Fig. 5).Hieraus ergiebt sich, dafs ein zufälliger Stromschlufs nicht stattfinden kann; ehe ein Stromschlufs überhaupt herbeizuführen ist, mufs der Schieber S ganz in die erste Stellung zurückgeschoben werden, wobei die Anlauftheile ρ unter weiterem Niederdrücken der Enden der Stromschlufsfedern über dieselben hinweggleiten und letztere schliefslich emporfedern lassen, so dafs der Ausschalter wieder in der Stellung ist, die eine Schliefsung des Stromkreises erlaubt.In Fig. 7 ist die Einrichtung einseitig mit nur einem Anlauftheil ρ dargestellt; die Wirkungsweise ist dieselbe, wie sie beschrieben ist. Auf der anderen Seite, wo ein Anlauftheil fehlt, hat die Feder d1 dauernden Stromschlufs mit der Brückenplatte b1.Die Stromschlufsstücke d d1 können übrigens auch drehbar derart angeordnet werden, dafs sie wesentlich durch ihre Schwere wirken; allerdings würde der Stromschlufs kein so vollkommener sein, als wenn sie als Federn ausgebildet werden. Statt der fest an dem Schieber S sitzenden seitlichen Anlauftheile können solche Wangentheile drehbar angebracht werden, wie aus Fig. 8 ersichtlich, oder, wie Fig. 9 zeigt, kann die Anlaufbahn an den Stromschlufsstücken angebracht und flache Wangentheile an dem Schieber vorgesehen werden. Diese Aenderungen betreffen das Wesentliche der Erfindung nicht, und die dargestellte Anordnung veranschaulicht nur eine zweckmäfsige Ausführungsform des Ausschalters, bei welcher der Stromkreis geschlossen ist, wenn sich der Schieber nahe dem einen Ende befindet, und unterbrochen ist, wenn der Schieber sich nahezu in der Mitte des Gehäuses befindet. Diese die Uebersicht erleichternde Einrichtung kann durch eine neben der Längsnuth g1 angeordnete Bezeichnung vervollständigt werden.Die in Fig. 10 dargestellte Ausführungsform ergiebt sich nach dem Vorhergehenden leicht, insofern nur eine Abänderung dahin getroffen ist, dafs vier Stromschlufsfedern anstatt zweier vorhanden und dafs die seitlichen Schieberanläufe zu gleichzeitiger Auslösung angeordnet sind, während die zweitheilige Brücke bl b'2 mit dem isolirenden Zwischenstreifen i1 einerseits den Stromschlufs zwischen d und dl, andererseits zwischen d3 und d'2 herstellt.In Fig. 11 und 12 ist der Schieber nach vorn hin verlängert und trägt leitende Bahnen c auf den Seitenlheilen, die aber von einander, sowie von der Brückenplatte durch schmale Isolirstreifen i (schwarz ausgezogen) isolirt sind. Letztere, die sich an den Uebergangsstellen je eines einfachen Anlaufes oder Wulstes p1 befinden, sind schmaler als die Stromschlufsfedern und in derselben Entfernung von den Enden der Federn angebracht. Die Leitungen w n>1 führen zu irgend einer besonderen elektrischen Lampe und die Buchstaben W W1 bezeichnen die Linienleitung. Wenn die Schaltvorrichtung in der Stellung der Fig. 11 ist, ergiebt sich, dafs der Stromkreis von VF. nach W1 durch die Brücke bl geschlossen ist; dagegen erreicht die Leitungen ψ w1 kein Strom. Wenn nun der Schieber in die Stellung der Fig. 12 verstellt wird, so gleiten die Stromschlufsstücke d dx über die Flächen quer an den Isolationsstellen i vorbei und legen sich auf die Bahnen c, so dafs der von W kommende Strom über dl c d^ w1, die Lampe, und w ds c d W1 in der gewünschten Weise geschlossen wird. Da die Breite der Federn df dl gröfser ist als die von 2, so stellen jene den unmittelbaren Stromschlufs her, bevor noch die Abzweigung durch die Lampe unterbrochen wird, so dafs eine sonst unvermeidliche Funkenbildung nicht auftritt.Pa te ν τ-An s ρ rüche:ι . Ein .Ausschalter, gekennzeichnet durch einen zwischen federnden Contactstücken (d dl) und mit der stromschliefsenden Brücken-platte (bl) verstellbaren Schieber, mit welchem bei Verschiebung in der einen Richtung Stromschlufs herbeigeführt wird, indem die Contactstücke hinter Anlaufflächen (p) des Schiebers, durch die sie zeitweise gehoben werden, auf jene Platte niederfedern, während bei Zurückstellung des Schiebers die die Brücke verlassenden Contactstücke unter jene Anlaufflächen (p) treten und an diesen bis zum vollen Hub bezw. zur Einstellung in Anfängslage nach unten gehalten werden, so dafs eine in Zwischenstellung etwa eintretende Rückwärtsbewegung hur ein wirkungsloses Einlegen der Contactstücke unterhalb der mit isolirender Schulterunterlage (s) versehenen Brückenplatte fb1) veranlassen kann.Ein Schieberausschalter nach Art des durch Anspruch ι. gekennzeichneten, mit zwei in eine Lampenleitung abzweigenden Contactbahnen, zwischen welchen und der Kurzschlufs herstellenden Brückenplatte ein einfacher Anlauf oder Wulst das Uebergleiten der festgestellten, Strom zuleitenden Federn vermittelt, die behufs Funkenvermeidung breiter als die Isolirstellen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60206C true DE60206C (de) |
Family
ID=334360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60206D Expired - Lifetime DE60206C (de) | Ausschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60206C (de) |
-
0
- DE DENDAT60206D patent/DE60206C/de not_active Expired - Lifetime
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