DE60202483T2 - Verfahren zur herstellung von l-ribavirin - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Ribavirin und genauer gesagt ein Verfahren zur Herstellung des L-Isomers von Ribavirin.
  • Ribavirin oder 1-β-D-Ribofuranosyl-1H-1,2,4-triazol-3-carbonsäureamid (Merck Index, 11. Auflage) der Formel
    Figure 00010001
    ist ein bekanntes Virustatikum, das normalerweise in Verbindung mit alpha-2b-Interferon zur Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C verabreicht wird. Ribavirin, das ausserdem eine sehr interessante T-zellvermittelte immunmodulatorische Wirkung zeigt, ist jedoch recht toxisch.
  • Es wurde entdeckt, dass das L-Isomer von Riberinin (1-β-L-Ribofuranosyl-1H-1,2,4-triazol-3-carbonsäureamid, das auch als ICN17261, L-Riberinin oder Levorinin bezeichnet wird, siehe J. Med. Chem, (2000), 43, 1019–1028) der Formel
    Figure 00010002
    verringerte Toxizität und virostatische Wirkung unter Beibehaltung der immunmodulatorischen Wirkung zeigt und einen sehr vielversprechenden Ribarinin-Ersatz der zweiten Generation darstellt.
  • Bisher wurde Levoririn nach den gleichen Synthesemethoden wie Ribevirin erhalten, wie in der US-PS 6,130,326 beschrieben.
  • Unter den Verfahren zur synthetischen Herstellung von Ribavirin sind diejenigen Umsetzungen von besonderer Bedeutung, bei denen der vorgeformte Triazolkern mit geschützten Zuckerderivaten gekoppelt wird.
  • Gewöhnlich wird bei derartigen Verfahren der vorher ausgesuchte Triazolkern mit Silylierungsmitteln aktiviert und das Silyltriazol-Zwischenprodukt danach mit der entsprechenden geschützten Ribofuranose umgesetzt, wie es im folgenden allgemeinen Schema dargestellt ist:
    Figure 00020001
    Schema 1 worin R1 in der Regel für eine O-Acetyl-Gruppe oder ein Halogen steht, Pg für eine Hydroxylschutzgruppe, wie z.B. Acetyl oder Benzoyl, steht, R2 vorzugsweise für eine Carbomethoxygruppe steht und R für Alkyl, vorzugsweise Methyl, steht.
  • Aus dem Zwischenprodukt III wird dann gewöhnlich durch Entschützung des Zuckers und Umwandlung der Estergruppe in ein Amid Ribavirin erhalten.
  • Die oben angegebene Reaktionssequenz, die beispielsweise in J. Med. Chem. (1972), 15, 1150–1154, beschrieben wird, kann einfach zur Herstellung von Levovirin verwendet werden, indem man die obige D-Ribofuranose (II) durch eine geeignet geschützte L-Ribofuranose ersetzt.
  • Das Verfahren ist jedoch mit einigen Nachteilen behaftet und daher von geringem anwendungstechnischem Interesse. Bei der betreffenden Glykosylierungsreaktion erhält man nämlich als Rohprodukt ein 1:1-Gemisch aus dem gewünschten Produkt III, das am Triazolstickstoff in 1-Stellung glykosyliert ist, und dem am Stickstoff in 2-Stellung glykosylierten Regioisomer.
  • Daher liegt nicht nur die Endausbeute der Reaktion weit unter der Theorie, sondern es ist vor allem wegen der Gegenwart grosser Mengen von Nebenprodukt notwendig, das Zwischenprodukt III chromatographisch zu reinigen, wobei all die mit dieser Technik und insbesondere im Fall der technischen Anwendung verbundenen Probleme auftauchen.
  • In der Folge war das oben beschriebene Verfahren zur Synthese von Ribavirin Gegenstand zahlreicher Studien, aus denen verschiedene Varianten hervorgingen, die im wesentlichen darin bestanden, das Silylierungsmittel in situ herzustellen [Rev. Roum. Chim. (1987), 32, 329–333] oder einen geeigneten sauren Katalysator zu verwenden. Die letztere Silylierungs-Glykosylierungs-Reaktion in Gegenwart von sauren Katalysatoren, insbesondere Friedel-Crafts-Katalysatoren oder Lewis-Säuren, ist eine Standardmethode zur Herstellung von Nucleosiden [Chem. Ber. (1981), 114, 1256–1268], die in verschiedenen Fällen speziell für die Herstellung von Ribavirin verwendet wurde.
  • In diesem Zusammenhang untersuchten Vorbrüggen et al. in Chem. Ber. (1981), 114, 1234–1255, die katalytische Wirkung von Silyltriflaten im Vergleich mit den konventionelleren Lewis-Säuren, wie z.B. SnCl4, bei der Kondensation von Trimethylsilyltriazolen zu Ribavirin-Vorläufern.
  • Über ein anderes Beispiel für die spezielle Anwendung der Synthesemethode unter HgBr2-Katalyse wird in Nucl. Acid. Chem. (1978), 1, 255–260, berichtet.
  • Später wurde auf einem Symposium eine analoge Synthese von Ribavirin in Gegenwart von speziellen sauren Katalysatoren (CF3CF2OCF2CF2SO3SiMe3) vorgestellt [Nucleosides Nucleotides (1991), 10, 619–20].
  • Aus einer allgemeinen Auswertung der Literatur zu der obigen Synthese von Ribavirin ab der ersten Arbeit im Jahre 1972 bis zu der neueren Arbeit aus dem Jahre 1991 geht eindeutig die Lehre hervor, dass man zur Herstellung von Ribavirin durch Glykosylierung des Triazols letzteres zuvor durch Silylierung aktivieren muss.
  • Die oben angeführten Veröffentlichungen sind in der Tat durch die ständige Verwendung des Silyltriazols für die in Rede stehende spezielle Glykosylierungsreaktion gekennzeichnet, während die experimentellen Aktivitäten auf die Beurteilung des Einflusses der Säurekatalyse auf die Reaktionsausbeute und die Zusammensetzung des rohen Endprodukts gerichtet waren.
  • Neben der bis jetzt diskutierten Silylierungs-Glykosylierungs-Reaktion kann die Synthese von Ribavirin auch nach einem alternativen, ziemlich drastischen Schmelzverfahren durchgeführt werden. So wird beispielsweise in demselben Aufsatz wie oben [J. Med. Chem. (1972), 15, 1150–1154] die Herstellung von Ribavirin durch Schmelzen einer 1:1-Mischung von 3-Carbomethoxytriazol und Tetraacetylribose bei 160–165°C in Gegenwart von Bis(p-nitrophenyl)phosphat beschrieben. Levovirin wurde ebenfalls nach dem genannten Schmelzeverfahren synthetisiert, wie in der bereits erwähnten US-PS-6,130,326 beschrieben.
  • Dieses Verfahren, bei dem die Ausbeute bemerkenswert hoch ist, ist jedoch aufgrund der ziemlich kritischen Bedingungen, wie z.B. die Reaktion in der Schmelze und die hohe Temperatur, auf technischer Ebene schwierig zu verwenden.
  • Es wurde nun ein neues Verfahren zur Herstellung von L-Ribavirin in technischem Massstab unter besonders einfachen Bedingungen und mit hohen Ausbeuten gefunden.
  • Gegenüber den vorbeschriebenen Verfahren ermöglicht die vorliegende Erfindung die vorteilhafte Herstellung des Zwischenprodukts der Formel III ohne vorherige Silylierung des Triazolsystems und mit einer solchen Reinheit, dass das rohe Reaktionsprodukt direkt in den nachfolgenden Stufen verwendet werden kann, wodurch aufwendige Reinigungsverfahren vermieden werden.
  • Ausserdem ist das erfindungsgemässe Verfahren wegen der recht milden Reaktionsbedingungen besonders gut für die technische Anwendung geeignet.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung von L-Ribavirin, bei dem man:
    • a) ein Triazol der Formel
      Figure 00050001
      worin R2 für eine C1-C4-Alkoxycarbonyl-, Arylalkoxycarbonyl-, Carboxyl-, Cyano- oder Carbonsäureamidgruppe steht, mit einer geschützten L-Ribofuranose der Formel
      Figure 00050002
      worin Pg für eine Hydroxylschutzgruppe und R1 für eine unter C1-C4-Acyloxy, Aryloxy und Halogen ausgewählte Abgangsgruppe steht, umsetzt; in Gegenwart einer Lewis-Säure (IV) und eines Lösungsmittels; und
    • b) die Pg-Gruppen abspaltet und gegebenenfalls die Gruppe R2 der erhaltenen Verbindung der Formel
      Figure 00060001
      worin Pg und R2 die oben angegebene Bedeutung besitzen, in eine Carbonsäureamidgruppe umwandelt, wodurch man L-Ribavirin der Formel
      Figure 00060002
      erhält.
  • Das Triazol-Edukt der Formel I kann ganz im allgemeinen nach bekannten Verfahrensweisen hergestellt werden, beispielsweise gemäss US-PS 3,798,209 . Bevorzugt sind diejenigen Verbindungen der Formel I, in denen R2 für eine C1-C4-Alkoxycarbonylgruppe steht, und insbesondere diejenigen, in denen R2 für eine Carbomethoxygruppe steht.
  • Die geschützte L-Ribofuranose der Formel II kann nach herkömmlichen Methoden zur Schätzung von Zuckern aus L-Ribose hergestellt werden oder ist im Handel erhältlich.
  • Erfindungsgemäss steht Pg für eine Hydroxylschutzgruppe. Als Schutzgruppen eignen sich generell Ether, Ester, Ketale und alle auf dem Gebiet der Kohlenhydratchemie üblichen Gruppen. Siehe beispielsweise die von T. Green und P. Wuts in "Protecting Groups in Organic Synthesis", Kapitel 2, Seite 17, 3. Auflage (1999), beschriebenen Gruppen. Bevorzugte Schutzgruppen sind Acetyl-, Benzoyl- und Benzylgruppen. Hierbei ist die Acetylgruppe besonders bevorzugt.
  • Die Gruppe R1 der Verbindung der Formel II steht für eine unter C1-C4-Acyloxy, Aryloxy und Halogen, vorzugsweise Chlor, Brom und C1-C4-Acyloxy ausgewählte Abgangsgruppe und besonders bevorzugt für Acetoxy.
  • Die in Rede stehende Kopplungsreaktion wird in Gegenwart einer Lewis-Säure IV durchgeführt. Bezüglich einer Definition des Begriffs "Lewis-Säure" siehe beispielsweise J. March in "Advanced Organic Chemistry", Seite 227, 3. Auflage (1985). Erfindungsgemäss bevorzugte Lewis-Säuren sind AlCl3, SbCl5, BF4, SnCl4 und FeCl3; SnCl4 hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen.
  • Als Lösungsmittel für die in Rede stehende Kopplungsreaktion können im allgemeinen halogenierte Kohlenwasserstoffe, Ether oder aromatische Kohlenwasserstoffe verwendet werden. Bevorzugt sind halogenierte Kohlenwasserstoffe wie Dichlormethan, Chloroform, Trichlorethan und höhere Homologe. Besonders bevorzugt ist Dichlormethan.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet man das Triazol (I), die geschützte L-Ribofuranose (II) und die Lewis-Säure (IV) im allgemeinen in einem Molverhältnis von 1–2 mol (I) und 1–1,5 mol (IV) pro mol (II). Vorzugsweise verwendet man im in Rede stehenden Verfahren ein Molverhältnis von 1–1,2 mol (I) und 1–1,1 mol (IV) pro mol (I).
  • Die erfindungsgemässe Kopplungsreaktion wird im allgemeinen bei einer Temperatur zwischen –10°C und der Rückflusstemperatur des Lösungsmittels durchgeführt. Vorzugsweise wird die Reaktionsmischung während der Zugabe der Lewis-Säure auf eine Temperatur zwischen +5 und +20°C abgekühlt und danach zum Rückfluss erhitzt.
  • Das Kopplungsreaktionsprodukt der Formel III wird üblicherweise nach herkömmlichen, dem Fachmann bekannten Methoden isoliert, wie z.B. Extraktion mit geeigneten Lösungsmitteln, Aufkonzentrieren der organischen Phase durch Eindampfen und Filtrieren des so ausgefällten Rohprodukts. Das Rohprodukt wird vorzugsweise als solches in den nachfolgenden Stufen verwendet oder kann alternativ dazu gereinigt werden, beispielsweise durch Kristallisation oder Chromatographie.
  • Schliesslich spaltet man bei dem erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung von L-Ribavirin die Pg-Schutzgruppen ab und wandelt gegebenenfalls die Gruppe R2 des Zwischenprodukts der Formel III in eine Carbonsäureamidgruppe um.
  • Die Abspaltung der Pg-Schutzgruppen erfolgt unter Standardbedingungen, die je nach der chemischen Beschaffenheit der Gruppe selbst variieren. Siehe im allgemeinen die von T. Green und P. Wuts in dem oben zitierten Text "Protecting Groups in Organic Synthesis", Kapitel 2, Seite 17, 3. Auflage (1999), beschriebenen Abspaltungsbedingungen.
  • So wird beispielsweise eine Ester-Schutzgruppe durch Alkoholyse unter Basenkatalysebedingungen abgespalten. Insbesondere wenn Pg eine Acetylgruppe darstellt, wird die Entschützung vorzugsweise mit Methanol in Gegenwart von Natriummethylat durchgeführt.
  • Schliesslich wird die Synthese von L-Ribavirin für den Fall, dass R2 von CONH2 verschieden ist, durch Umwandlung der Gruppe R2 des bereits am Zucker entschützten Zwischenprodukts der Formel III in eine Carbonsäureamidgruppe abgeschlossen.
  • Diese Umwandlung wird je nach der Bedeutung von R2 unter verschiedenen Bedingungen und in jedem Fall durch dem einschlägigen Fachmann gut bekannte und für die Zwecke der vorliegenden Erfindung nicht bindende Reaktionen durchgeführt. Beispielhaft seien die Reaktionen zur Herstellung von Amiden gemäss J. March in "Advanced Organic Chemistry", Seite 1152, 3. Auflage (1985), genannt.
  • Insbesondere wenn R2 für Carbomethoxy steht, führt man die obige Transformation des entschützten Zwischenprodukts III durch Behandlung mit Ammoniak in Methanol durch. Diese Ammonolysereaktion kann bei einem Druck zwischen 1 und 4 Atmosphären und vorzugsweise bei 1,9–2,5 atm durchgeführt werden.
  • Es ist aber auch möglich, die Entschützung des Zuckers und die Umwandlung der Gruppe R2 der Verbindung der Formel III in eine Carbonsäureamidgruppe gleichzeitig vorzunehmen, wodurch man direkt L-Ribavirin erhält.
  • So gelingt die direkte Herstellung von L-Ribavirin beispielsweise durch Behandlung des Zwischenprodukts III, worin Pg für Acetyl und R2 für Carbomethoxy steht, mit Ammoniak in Methanol, wie es in J. Med. Chem. 1972, Band 15, Nr. 11, 1150–1154, für Ribavirin beschrieben wird.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform versetzt man die vorgekühlte Suspension des Triazols der Formel I und der geschützten L-Ribose der Formel II in dem vorher ausgewählten Lösungsmittel unter Rühren und unter Inertatmosphäre mit der Lewis-Säure IV, wobei man die Temperatur unter 20°C hält.
  • Nach beendeter Zugabe wird die Reaktion zum Rückfluss gebracht und vervollständigt. Die Reaktion wird durch Zugabe von angesäuertem Wasser beendet, wobei man sich vergewissert, dass die Temperatur nicht über 20°C ansteigt. Nach Phasentrennung wird die organische Phase erneut mit angesäuertem Wasser gewaschen, und die wässrigen Phasen werden einige Male mit organischem Lösungsmittel extrahiert. Die organischen Phasen werden unter Vakuum aufkonzentriert, wonach das Rohprodukt III durch Ausfällen durch Zugabe eines Cosolvens, teilweises Eindampfen und Filtrieren des Feststoffs isoliert wird.
  • Der so erhaltene Feststoff wird in dem vorher ausgewählten Alkohol aufgenommen und nach herkömmlichen Methoden entschützt, vorzugsweise durch Alkoholyse in Gegenwart des entsprechenden Natriumalkoholats, und dann durch Ammonolyse in alkoholischem Medium in L-Ribavirin umgewandelt. L-Ribavirin wird dann durch Kristallisation, vorzugsweise aus wässrigem Methanol, isoliert; nach der besten Ausführungsform der Erfindung wird die Kristallisation bei einer Kühltemperatur unter 50°C und mit 2 bis 5 Volumina Methanol pro Volumen Wasser durchgeführt.
  • Wie aus den folgenden Beispielen, die die Erfindung in keiner Weise einschränken sollen, ersichtlich ist, ermöglicht das vorliegende Verfahren die Herstellung von L-Ribavirin mit hohen Ausbeuten und Reinheiten, ohne dass der Triazolring in einer Vorstufe aktiviert werden muss, was offensichtliche Vorteile bezüglich Zeit, Reinheit und Edukten mit sich bringt.
  • BEISPIELE
  • Synthese von 1-(2,3,5-Tri-O-acetyl-β-L-ribofuranosyl)-1H-1,2,4-triazol-3-carbonsäuremethylester (3-Carbomethoxy-triacetyl-L-ribavirin, L-TARC, III, Pg = CH3CO, R2 = COOCH3)
  • In einem wasserfreien 250-ml-Vierhalsreaktionsgefäss mit Thermometer, Kühler und mechanischem Rührer werden unter Rühren und mit einem Stickstoffstrom 42 ml Dichlormethan, 10,0 g L-Tetraacetylribose (Fluka) und 4,6 g 3-Carbomethoxytriatol vorgelegt.
  • Die Mischung wird auf etwa 5°C gekühlt, wonach die Suspension unter Rühren mit 9,0 g Zinntetrachlorid versetzt wird.
  • Zur Beherrschung der Exothermie der Reaktion wird mit einem Eisbad so gekühlt, dass die Temperatur nicht über 15–20°C ansteigt. Nach beendeter Zugabe wird die Reaktionsmischung 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt und dann mit einem Eis/Wasser-Bad innerhalb von 15 Minuten auf 20°C abgekühlt.
  • Dann werden bei einer Temperatur unter +20°C 30%ige Salzsäure (4,4 ml) und Wasser (38,0 ml) zugegeben, wonach 45 Minuten gerührt wird; nach 15 Minuten Stehenlassen zur Phasentrennung wird die obere wässrige Phase von der reichen organischen Phase abgetrennt, welche danach mit 30%iger Salzsäure (4,4 ml) und Wasser (38,0 ml) behandelt wird.
  • Nach 45 Minuten Rühren und 15 Minuten Stehenlassen zur Phasentrennung wird die obere wässrige Phase von der reichen organischen Phase abgetrennt, welche danach mit 30%iger Salzsäure (4,4 ml) und Wasser (38,0 ml) behandelt wird.
  • Nach 45 Minuten Rühren und 15 Minuten Stehenlassen zur Phasentrennung werden die Phasen getrennt: die organische Phase wird bei Normaldruck (Innentemp. etwa 45°C) destilliert, und der ölige Rückstand wird mit 75 ml Toluol versetzt, wonach die Mischung unter Vakuum bei etwa 200 mbar Restdruck destilliert wird, bis man eine rührbare, feuchte Paste erhält. Diese wird 2 Stunden auf 5–10°C abgekühlt und über einen Büchner-Filter filtriert, wobei mit Toluol (2 × 5,0 ml) gewaschen wird.
  • Es werden 12,5 g feuchtes Produkt erhalten, was 9,8 g trockenem Produkt entspricht.
  • Synthese von 1-β-L-Ribofuranosyl-1H-1,2,4-triazol-3-carbonsäuremethylester (L-Ribavirinmethylester, L-RIBEST, III, Pg = H, R2 = COOCH3)
  • Der so erhaltene feuchte feste Rückstand wird mit 50,0 ml Methanol versetzt, wonach man sich vergewissert, dass der Feuchtigkeitsgehalt unter 0,2% liegt. Die Mischung wird auf 10°C abgekühlt und über einen Zeitraum von 30 Minuten mit 0,9 g 30%igem Natriummethoxid in Methanol versetzt.
  • Die erhaltene klare gelbe Lösung wird unter Rühren in Inertatmosphäre 3 Stunden bei 10°C gehalten. Dann versetzt man mit 0,3 g Eisessig und destilliert die Mischung unter Vakuum (300 mbar bis 50 mbar) bei 30–35°C, wobei man einen öligen Rückstand erhält. Der Rückstand wird wiederum in Methanol aufgenommen und unter Vakuum destilliert, wobei man einen öligen Rückstand erhält.
  • Synthese von L-Ribavirin
  • Der so erhaltene Rückstand wird mit 25,0 ml Methanol und 1,6 g gasförmigem Ammoniak versetzt, wonach die Mischung 4 Stunden bei 20°C gerührt wird; im Lauf der Reaktion fällt Produkt aus.
  • Nach Einengen unter vermindertem Druck (200 mmHg, Innentemp. 40°C) auf etwa die Hälfte des Volumens wird mit 5,0 ml Wasser versetzt und bis zur vollständigen Auflösung auf 60–70°C erhitzt, wonach 10,0 ml Methanol zugegeben werden.
  • Dann wird die Mischung 4 Stunden auf 0–5°C abgekühlt und der Feststoff über einen Büchner-Filter abfiltriert, wobei mit Methanol gewaschen wird; es werden 7,5 g feuchtes rohes L-Ribavirin erhalten, das ohne Entwässerung kristallisiert wird.
  • Kristallisation
  • 7,5 g feuchtes L-Ribavirin (entsprechend 5,2 g trockenem Produkt) werden mit 5,0 ml Wasser versetzt und unter Rühren bis zur vollständigen Auflösung auf eine Höchsttemperatur von 60°C erhitzt. Dann werden 12,5 ml Methanol zugegeben; dabei stellt sich ein pH-Wert von 7–8 ein. Durch Abkühlen auf etwa 40– 45°C wird das Produkt ausgefällt und unter Rühren bei Umgebungstemperatur eine Stunde kristallisieren gelassen, wobei sich reichlich Niederschlag bildet. Nach 2 Stunden Abkühlen auf 5°C wird das Produkt über einen Büchner-Filter abfiltriert, wobei mit 5 ml Methanol gewaschen wird.
  • Es werden 5,4 g feuchtes kristallisiertes L-Ribavirin erhalten, die unter Vakuum über Nacht bei 60°C getrocknet werden, was 4,9 g trockenes Produkt ergibt. Analytische Daten:
    Aussehen: kristallines weisses Pulver,
    [α]D(10 mg/ml; H2O): +37,0°
    HPLC-Reinheit: 99,5%
    NMR (Brucker, 300 MHz, d6-DMSO): die 1H- und 13C-Spektren bestätigen die Struktur von L-Ribavirin. Das NOESY-Spektrum schliesst die Gegenwart von α-Anomer aus und zeigt, dass es sich bei dem erhaltenen Regioisomer um dasjenige handelt, in dem die 1-Stellung der Ribose an das Stickstoffatom in 1-Stellung des Triazolrings gebunden ist.

Claims (10)

  1. Verfahren zur Herstellung von L-Ribavirin, bei dem man: a) ein Triazol der Formel
    Figure 00130001
    worin R2 für eine C1-C4-Alkoxycarbonyl-, Arylalkoxycarbonyl-, Carboxyl-, Cyano- oder Carbonsäureamidgruppe steht, mit einer geschützten L-Ribofuranose der Formel
    Figure 00130002
    worin Pg für eine Hydroxylschutzgruppe und R1 für eine unter C1-C4-Acyloxy, Aryloxy und Halogen ausgewählte Abgangsgruppe steht, umsetzt; in Gegenwart einer Lewis-Säure (IV) und eines Lösungsmittels; und b) die Pg-Gruppen abspaltet und gegebenenfalls die Gruppe R2 der erhaltenen Verbindung der Formel
    Figure 00130003
    worin Pg und R2 die oben angegebene Bedeutung besitzen, in eine Carbonsäureamidgruppe umwandelt, wodurch man L-Ribavirin erhält.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem R2 für eine C1-C4-Alkoxycarbonylgruppe und vorzugsweise für eine Carbomethoxygruppe steht.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem Pg für Acetyl, Benzoyl oder Benzyl und vorzugsweise für Acetyl steht.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem R1 für eine unter Chlor, Brom und C1-C4-Acyloxy ausgewählte Gruppe und vorzugsweise für Acetoxy steht.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem man die Lewis-Säure (IV) unter AlCl3, SbCl5, BF4, SnCl4 und FeCl3 auswählt und vorzugsweise SnCl4 verwendet.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem man in Schritt a) als Lösungsmittel einen halogenierten Kohlenwasserstoff und vorzugsweise Dichlormethan verwendet.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem man die Reagenzien in Schritt a) in einem Molverhältnis von 1–2 mol (I) und 1–1,5 mol (IV) pro mol (II), vorzugsweise 1–1,2 mol (I) und 1–1,1 mol (IV) pro mol (II), einsetzt.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Reaktionstemperatur in Schritt a) zwischen –10°C und der Rückflusstemperatur des Lösungsmittels liegt.
  9. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem man L-Ribavirin durch Kristallisation aus wässrigem Methanol isoliert.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem man die Kristallisation bei einer Kühltemperatur unter 50°C und mit 2 bis 5 Volumina Methanol pro Volumen Wasser durchführt.
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