DE60202099T2 - Streckbiegemaschine - Google Patents

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DE60202099T2
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Takayuki Seto-shi Yamada
Teruaki Seto-shi Yogo
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OPTON SETO KK
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Dehnbiegevorrichtung zum Biegen eines Bandwerkstücks durch Drängen von diesem gegen eine Biegeform, während eine axiale Spannung auf das Werkstück aufgebracht wird.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Das Stand der Technik Dokument JP-A-09285822 offenbart einen Halteteilumkehrmechanismus einer Biegeausrüstung. Darin wird ein Umkehrmechanismus eines Halteteils beschrieben, der dazu im Stande ist, zu verhindern, dass das Halteteil in heftigen Kontakt mit einer Biegeform während der Positionsumkehrung des Halteteils für ein metallisch langes Werkstück in einer Biegeausrüstung des metallisch langen Werkstücks gebracht wird, und zu verhindern, dass eine unangemessen hohe Kraft auf das metallisch lange Werkstück während des Biegebetriebs aufgebracht wird.
  • Wenn ein Fensterrahmen für ein Automobil ausgebildet wird, wird ein Bandstahl in eine gewünschte Gestalt gerollt, geschnitten und gebogen. Um ein Werkstück in einer dreidimensionalen Gestalt auszubilden, das zu der äußeren Gestalt eines Fensters gepasst wird, wird eine Dehnbiegevorrichtung für das dreidimensionale Biegen benötigt.
  • Eine schematische Zusammensetzung von solch einer Dehnbiegevorrichtung ist in 11a und 11b veranschaulicht. Die Dehnbiegevorrichtung 400 weist eine Basis 410, gekrümmte Schienen 420, die an der Basis 410 befestigt sind, Arme 440, die sich drehend auf den gekrümmten Schienen um die Stützwellen 430, die an der Basis 410 vorgesehen sind, bewegen, Säulen 450, die beweglich an den Armen 440 stehen, Hebevorrichtungen 460, die nach oben und unten durch die Säulen 450 geführt bewegt werden können, und Einspannmechanismen 470 auf, die an den Hebevorrichtungen 460 zum Fassen eines Bandwerkstücks vorgesehen sind. Beim Dehnungsbiegen fassen die Einspannmechanismen 470 beide Enden des Bandwerkstücks 480, wobei das Werkstück 480 gegen die Biegeform 490 gedrängt wird, während Spannung auf das Werkstück 480 in dessen Axialrichtung aufgebracht wird. Die Biegeform 490 hat eine Nut zum Biegen, wobei das Werkstück 480 in einer gewünschten Gestalt ausgebildet wird, nämlich dadurch, dass dieses so gebogen wird, indem dieses in die Nut der Biegeform 490 unter der Spannung eingepasst wird. Zum Biegen des in die Nut der Biegeform 490 einzupassenden Werkstücks 480 wird eine Schwenkbewegung (Pfeil A) der Arme 440, eine Horizontalbewegung (Pfeil B) der Säulen zu und von den Stützwellen 430 und eine Vertikalbewegung (Pfeil C) der Hebevorrichtungen 460 eingesetzt.
  • Jedoch müssen solche Dehnbiegevorrichtungen aus schwerem Material hergestellt werden, um die Festigkeit des Geräts sicherzustellen. Insbesondere ist es notwendig, ein Material, das einen großen Querschnitt hat, aufzunehmen, da jede Säule 450 durch einen einzigen Arm 440 auf eine gleitende Weise gestützt wird. Darüber hinaus werden hochleistungsfähige Motoren benötigt, um die Säulen 450 und die Hebevorrichtungen 460 anzutreiben.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Dehnbiegevorrichtung bereitzustellen, die eine gewünschte Festigkeit ohne Verwendung von schwerem Material aufrechterhalten kann.
  • Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Dehnbiegevorrichtung bereitzustellen, die genaues Biegen unter Verwendung von schwachen Antriebsquellen ausführen kann.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Dehnbiegevorrichtung bereitzustellen, die leicht zu betätigen ist.
  • Um diese und andere Aufgaben zu erreichen, stellt die vorliegenden Erfindung eine Dehnbiegevorrichtung zum Biegen eines Bandwerkstücks durch Drängen von diesem gegen eine Biegeform bereit, während eine Axialspannung auf das Werkstück aufgebracht wird, wobei die Dehnbiegevorrichtung ein Paar Stützwellen und ein Paar Drehbauteile aufweist, die drehbar durch die Stützwellen gestützt werden, und mit zwei Armbauteilen und einem Verbindungsbauteil zum Verbinden der Armbauteile vorgesehen sind, wobei jedes der Armbauteile sich nach außen von den Stützwellen erstreckt.
  • Jedes der Drehbauteile weist ein Führungsbauteil, das sich zwischen den zwei Armbauteilen erstreckt und sich in eine Richtung parallel zu der Längsrichtung der Armbauteile bewegen kann, einen Einspannmechanismus zum fassen des Bandwerkstücks, der beweglich in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung der Armbauteile angeordnet ist, und einen Spannungsaufbringungsmechanismus zum Bewegen der Führungsbauteile bezüglich der Armbauteile und zum Aufbringen einer Spannung auf das Werkstück auf, das durch den Einspannmechanismus gefasst wird.
  • Die Dehnbiegevorrichtung der vorliegenden Erfindung weist weiter eine Drehsteuereinrichtung zum Steuern der Drehung der Drehbauteile auf, um das Werkstück, das durch die Einspannmechanismen gefasst wird, gegen die Biegeform zu drängen.
  • Eine hohe Festigkeit des Geräts wird durch die U-förmigen Drehbauteile realisiert, die aus den Armbauteilen, die parallel zueinander sind und das Führungsbauteil stützen, das den Einspannmechanismus, der das Werkstück fasst, hält, und dem Verbindungsbauteil zusammengesetzt werden, mittels welchem die Armbauteile verbunden sind.
  • Dementsprechend kann die Dehnbiegevorrichtung der vorliegenden Erfindung ohne der Verwendung schweren Materials und ebenso ohne eine Verschlechterung der Biegegenauigkeit hergestellt werden.
  • Der Spannungsaufbaubringungsmechanismus kann eine erste Antriebsquelle zum Bewegen eines Endes des Führungsbauteils entlang einem der Armbauteile, eine zweite Antriebsquelle zum Bewegen des anderen Endes des Führungsbauteils entlang des anderen Armbauteils, einen Spannungssensor zum Erfassen einer Spannung, die auf das Werkstück aufgebracht wird, einen Positionssensor zum Erfassen einer Position des Führungsbauteils und eine Steuereinrichtung zum Steuern eines Moments der ersten Antriebsquelle basierend auf der Spannung, die durch den Spannungssensor erfasst wird, und ebenso zum Steuern der zweiten Antriebsquelle basierend auf der Position, die durch den Positionssensor erfasst wird, aufweisen.
  • Wenn der Spannungsaufbringungsmechanismus als solcher zusammengesetzt ist, kann eine Antriebskraft zum Bewegen des Führungsbauteils zwischen den zwei Antriebsquellen, die eine geringe Leistungsfähigkeit haben, geteilt werden. Zusätzlich kann das Führungsbauteil mit hoher Genauigkeit durch ein Paar Antriebsquellen bewegt werden, während die gewünschte Spannung auf das Werkstück aufgebracht wird, da die erste Antriebsquelle des Spannungsaufbringungsmechanismus basierend auf der Spannung gesteuert wird und die zweite Antriebsquelle basierend auf der Position des Führungsbauteils gesteuert wird.
  • Die Steuereinrichtung kann das Moment der ersten Antriebsquelle auf ein vorbestimmtes Sollmoment basierend auf der Spannung, die durch den Spannungssensor erfasst wird, einstellen. Zusätzlich kann die Steuereinrichtung eine Speichereinrichtung zum Abspeichern der Position des Führungsbauteils, die durch den Positionssensor erfasst wird, und eines Steuerwerts zum Einstellen des Moments der ersten Antriebsquelle auf das Sollmoment aufweisen. Es ist ebenso möglich, eine Positionssteuereinrichtung anstelle der Steuereinrichtung bereitzustellen, die nach dem Dehnungsbiegen eines Werkstücks die erste Antriebsquelle gemäß dem Steuerwert, der in der Speichereinrichtung gespeichert ist, steuert.
  • Es wird bevorzugt, dass ein Tisch, auf welchem die Biegeform befestigt ist, auf eine schwenkbare Weise bereitgestellt wird. Somit ist es möglich, den Einspannmechanismus an einer gewünschten Position bezüglich der Biegeform durch Schwenken des Tisches zu platzieren, selbst wenn die Position des Einspannmechanismus an dem Führungsbauteil dessen obere oder untere Grenze erreicht hat, und eine weitere Bewegung beschränkt ist. Daher ist es möglich, den Positionsbereich zu erweitern, innerhalb welchem der Einspannmechanismus bezüglich der Biegeform platziert werden kann, und ein Biegen ohne Unterbrechung fortzusetzen. Mit anderen Worten muss das Werkstück von dem Einspannmechanismus weggenommen werden, wenn der Tisch nicht schwenkbar ist, wenn die Position des Einspannmechanismus dessen obere oder untere Grenze erreicht hat, wobei das Werkstück wieder an dem Einspannmechanismus mit dessen abgewandelter Einspannposition angebracht wird. Die obige Anordnung kann solche eine Zeit und Arbeit ersparen.
  • Es ist vorzuziehen, dass wenn ein Betätiger das Lehren ausführt, dass Biegen wie gelehrt ausgeführt wird. Auf diese Weise wird das Biegen leicht ausführbar.
  • Die Antriebsquellen zum Antreiben des Führungsbauteils können wahlweise entweder in einem Momentensteuermodus oder in einem Positionssteuermodus betrieben werden. In diesem Fall werden die Antriebsquellen in dem Momentensteuermodus angetrieben, um eine vorbestimmte Spannung zu erzeugen, wobei die Positionen, die das Führungsbauteil zu dieser Zeit einnimmt, in der Speichereinrichtung abgespeichert werden. In dem Positionssteuermodus werden die Antriebsquellen basierend auf den Positionsdaten gesteuert, die in der Speichereinrichtung abgespeichert sind. Beim anfänglichen Dehnungsbiegen wird das Führungsbauteil in dem Momentensteuermodus bewegt, um eine gewünschte Spannung zu erhalten. Jedoch ist es möglich, sobald die Position des Führungsbauteils festgesetzt ist, das Biegen mit Aufbringung der gewünschten Spannung auszuführen, nämlich durch ledigliches Bewegen des Führungsbauteils zu der festgesetzten Position im Positionssteuermodus.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGSFIGUREN
  • Die Erfindung wird nun Anhand von Beispielen mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, wovon:
  • 1 eine schematische Frontansicht einer Dehnbiegevorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist, die teilweise Schnitte von dieser zeigt;
  • 2 eine schematische Draufsicht der Dehnbiegevorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels ist;
  • 3a, 3b und 3c jeweils eine Ebenendarstellung, eine Rissansicht und eine Seitenansicht von rechts eines Beispiels einer Biegeform sind, die in der Dehnbiegevorrichtung verwendet wird;
  • 4 eine vergrößerte Ansicht der Dehnbiegevorrichtung ist, die entlang der Linie 4-4 in 1 entnommen wurde;
  • 5 ein Blockdiagramm eines elektrischen Systems in dem ersten Ausführungsbeispiel ist;
  • 6 eine erläuternde Ansicht ist, die eine Master-Slave-Steuerung in einem Spannungsaufbringungsmechanismus des ersten Ausführungsbeispiels veranschaulicht;
  • 7 ein Flussdiagramm ist, das einen Steuerprozess veranschaulicht, der in einem elektronischen Steuerkreis des ersten Ausführungsbeispiels ausgeführt wird;
  • 8 eine schematische Seitenansicht einer Dehnbiegevorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;
  • 9 ein Flussdiagramm ist, das die Abläufe der Dehnbiegevorrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels in einem Lehrmodus veranschaulicht;
  • 10A10D Grafiken sind, die die Abläufe im Lehrmodus zeigen; und
  • 11A und 11B Grafiken sind, die den Hintergrund der Technik der vorliegenden Erfindung veranschaulichen.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Erstes Ausführungsbeispiel
  • Wie in den 1 und 2 gezeigt, weist die Dehnbiegevorrichtung 1 dieses Ausführungsbeispiels hauptsächlich eine Basis 3, die einen Tisch 13 hat, an dem eine Biegeform 2 befestigt ist, und U-förmige Arme 5, 7 auf, die an der Basis 3 auf eine drehbare Weise angebracht sind und mit Einspannmechanismen 8, 10 zum Fassen beider Enden eines Bandwerkstücks 6 (Streifenwerkstück) vorgesehen sind. In der Umgebung der Dehnbiegevorrichtung 1 sind ein Steuergerät 9 und eine Betätigungskonsole 11 zum Steuern der Dehnbiegevorrichtung 1 angeordnet.
  • Eine Nut 4, die als ein Beispiel in den 3A, 3B und 3C veranschaulicht ist und geeignet zum auszuführenden Biegen ist, ist an der Biegeform 2 ausgebildet. Das Werkstück 6 wird in diese Nut 4 eingesetzt und entlang derselben unter Spannung gebogen, so dass dieses in einer gewünschten Gestalt ausgebildet wird. Aus diesem Grund sind die Einspannmechanismen 8, 10 zum Fassen beider Enden des Werkstücks 6 an beiden Seiten der Biegeform 2 angeordnet.
  • Die Einspannmechanismen 8, 10 sind an Hebevorrichtungen 16, 18 angeordnet, die auf eine gleitende Weise entlang einem Paar Säulenführungsbauteilen 12, 14 gestützt werden, die sich senkrecht zu dem Werkstück 6 erstrecken. Die Einspannmechanismen 8, 10 werden auf eine schwenkende Weise um die Schwenkwellen 20, 22 gestützt, die an den Hebevorrichtungen 16, 18 angebracht sind, wobei die Einspannmechanismen beispielsweise frei nach oben und unten innerhalb eines Winkels von 30 Grad zu beiden Seiten einer horizontalen Ebene schwenken können.
  • Die Hebevorrichtungen 16, 18 sind auf eine schwenkbare Weise um die Führungsbauteile 12, 14 gestützt. Sie können beispielsweise frei nach rechts und links innerhalb eines Winkels von 45 Grad zu beiden Seiten einer vertikalen Ebene schwenken, in welcher sich beide der Hebevorrichtungen zugewandt sind. Dementsprechend können die Einspannmechanismen 8, 10 in sowohl die vertikale als auch die horizontale Richtung frei innerhalb der zuvor erwähnten Winkel schwenken, so dass diese angemessene Positionen gemäß einer Richtung der aufgebrachten Spannung einnehmen können.
  • Motoren 24, 26 sind jeweils an den Hebevorrichtungen 16, 18 befestigt, wobei sich die Hebevorrichtungen 16, 18 entlang der Führungsbauteile 12, 14 auf und ab durch Antreiben der Motoren 24, 26 bewegen können.
  • In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel stellen die Hebevorrichtung 16, die Schwenkwelle 20 und der Motor 24 einen rechten vertikalen Bewegungsmechanismus 27 dar, wobei die Hebevorrichtung 18, die Schwenkwelle 22 und der Motor 26 einen linken vertikalen Bewegungsmechanismus 29 darstellen.
  • Wie in 4 gezeigt, sind geradlinige Schienen 32 und 33, und geradlinige Schienen 34 und 35 jeweils an einem Paar Armbauteile 28, 30 angeordnet. Beide Enden des Führungsbauteils 12 des rechten vertikalen Bewegungsmechanismus 27 grenzen an den Schienen 32 und 33 und den Schienen 34 und 35 an und werden durch dieselben auf eine gleitende Weise gestützt. Wie aus 1 ersichtlich, sind die Armbauteile 28, 30 an einem Ende jeweils an einem Paar Drehwellen 36, 38 angebracht, die drehbar durch die Basis 3 gestützt werden, wobei an dem anderen Ende ein Verbindungsbauteil 40 angebracht ist. Die Armbauteile 28, 30 und das Verbindungsbauteil 40 bilden einen U-förmigen Arm 5 aus, wobei dementsprechend die Festigkeit des Geräts verbessert wird.
  • Bezugnehmend auf 4 sind Kugelumlaufspindeln 42, 44 (der linke vertikale Bewegungsmechanismus 29 wird nicht gezeigt) parallel zu den Schienen 3235 an den Armbauteilen 28, 30 angeordnet. Das Führungsbauteil 12 ist angepasst, um sich nach vorne und nach hinten einher mit der Drehung der Kugelumlaufspindeln 42, 44 zu bewegen. Die Kugelumlaufspindeln 42, 44 weisen jeweils Rollen 46, 48 auf. Eine erste und eine zweite Antriebsquelle 50, 52, die Motoren hat, sind jeweils angrenzend an den jeweiligen Armbauteilen 28, 30 angebracht, wobei Riemen 58, 60 jeweils zwischen den Rollen 46, 48 und den Rollen 54, 56 angebracht sind. Die Rollen 54, 56 sind jeweils an den Drehwellen der ersten und zweiten Antriebsquelle 50, 52 angebracht.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel stellen die Armbauteile 28, 30, die Schienen 3235, die Drehwellen 36, 38, das Verbindungsbauteil 40, die Kugelumlaufspindeln 42, 44, die Rollen 46, 48, 54, 56, die erste und zweite Antriebsquelle 50, 52 und die Riemen 58, 60 einen rechten Spannungsaufbringungsmechanismus 62 dar.
  • In 1 sind Zahnräder 64, 66 jeweils an den Drehwellen 36, 38 angebracht, wobei Antriebszahnräder 68, 70 mit den Zahnrädern 64, 66 jeweils ineinander eingreifen. Die Antriebszahnräder 68, 70 sind jeweils an den Drehwellen der oberen und unteren Antriebsquelle 72, 74 angebracht, die Motoren haben. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel stellen die Zahnräder 64, 66, die Antriebszahnräder 68, 70 und die Antriebsquellen 72, 74 einen rechten Wickelungsmechanismus 76 (Windungsmechanismus, engl. lap mechanism) dar. Der Wickelungsmechanismus ist ein Mechanismus zum Schwenken, d. h. zum Drehen der zuvor erwähnten U-förmigen Arme. Ebenso wird eine Achse zum Drehen eine Wickelungsachse genannt.
  • Ähnlich ist das Führungsbauteil 14 des linken vertikalen Bewegungsmechanismus 29 angepasst, so dass dieses den linken Einspannmechanismus 10 entlang einem Paar Armbauteilen 80, 82 durch Antreiben einer ersten und zweiten Antriebsquelle 78, 79 von einem linken Spannungsaufbringungsmechanismus 77 bewegt. Zusätzlich ermöglicht ein linker Wickelungsmechanismus 84 den Armbauteilen 80, 82, um die Drehwellen 86, 88 durch eine obere und untere Antriebsquelle 90, 92 gedreht zu werden.
  • Wie in 5 veranschaulicht, sind ein erster und zweiter Positionssensor 96a, 96b zum Erfassen der Positionen des Führungsbauteils 12 bezüglich der Armbauteile 28, 30 in dem rechten Spannungsaufbringungsmechanismus 62 vorgesehen. Ein erster und ein zweiter Positionssensor 97a, 97a zum Erfassen der Positionen des Führungsbauteils 14 bezüglich der Armbauteile 80, 82 sind in dem linken Spannungsaufbringungsmechanismus 77 vorgesehen. Zusätzlich ist ein Spannungssensor 98, der eine Messdose hat, für den rechten Spannungsaufbringungsmechanismus 62 vorgesehen, um die auf das Werkstück 6 aufgebrachte Spannung zu erfassen, wobei ein Spannungssensor 99 für den linken Spannungsaufbringungsmechanismus 77 vorgesehen ist.
  • Die Motoren 24, 26, die erste und zweite Antriebsquellen 50, 52, 78, 79 der rechten und linken Spannungsaufbringungsmechanismen 62, 77, die oberen und unteren Antriebsquellen 72, 74, 90, 92 der rechten und linken Wickelungsmechanismen 76, 86, die ersten und zweiten Positionssensoren 96a, 96b, 97a, 97b und die Spannungssensoren 98, 99 sind alle mit einem elektronischen Steuerkreis 100 verbunden.
  • Der elektronische Steuerkreis 100 ist ein logischer Kreis, der hauptsächlich eine CPU 102, ein ROM 104 und RAM 106 aufweist, und ist zusammengeschaltet mit einem Eingangs-/Ausgangskreis 108 über eine gemeinsame Leitung (Bus) 110. Der Eingangs-/Ausgangskreis 108 steuert den Eingang und Ausgang der Motoren 24, 26, der ersten und zweiten Antriebsquellen 50, 52, 78, 79 und der oberen und unteren Antriebsquellen 72, 74, 90, 92.
  • Die CPU 102 nimmt Daten von den ersten und zweiten Positionssensoren 96a, 96b, 97a, 97b und den Spannungssensoren 98, 99 über den Eingangs-/Ausgangskreis 108 auf, und führt eine Daten verwendende Berechnung und ein installiertes Steuerprogramm aus, die in dem ROM 104 und RAM 106 gespeichert sind. Die CPU 102 gibt Antriebssignale zu den Motoren 24, 26, den ersten und zweiten Antriebsquellen 50, 52, 78, 79 und den oberen und unteren Antriebsquellen 72, 74, 90, 92 über den Eingangs/Ausgangskreis 108 aus.
  • Beim Spannungsdehnen werden die ersten und zweiten Antriebsquellen 50, 52, 78, 79 der rechten und linken Spannungsaufbringungsmechanismen 62, 77 angetrieben, so dass diese Spannung auf das Werkstück 6 aufbringen, das durch die Einspannmechanismen 8, 10 gefasst wird. Während die Motoren 24, 26 zum Herauf- und Herabbewegen der Einspannmechanismen 8, 10 gemäß einer Ausbildung der Nut 4 angetrieben werden, werden die oberen und unteren Antriebsquellen 72, 74, 90, 92 der rechten und linken Wickelungsmechanismen 76, 84 zum Schwenken der Armbauteile 28, 30, 80, 82 um die Drehwellen 36, 38, 86, 88 angetrieben. Als Folge wird das Werkstück 6 in die Nut 4 eingesetzt und gegen die Biegeform 2 unter Spannung geschoben, so dass dieses gedehnt und gebogen wird.
  • Fortan wird der Betrieb zum Aufbringen einer gewünschten Spannung auf das Werkstück 6 erläutert.
  • Wie in 6 gezeigt, wird eine Master-Slave-Steuerung (Kaskadensteuerung) in den rechten und linken Spannungsaufbringungsmechanismen 62, 77 des vorliegenden Ausführungsbeispiels angewandt. Wie in den 4 und 5 gezeigt, werden die ersten Antriebsquellen 50, 78 an der unteren Seite durch Master-Geräte gesteuert, wobei die zweiten Antriebsquellen 52, 79 an der oberen Seite durch Slave-Geräte gesteuert werden. Lediglich der Betrieb des rechten Spannungsaufbringungsmechanismus 62 wird unten beschrieben, aber es ist selbstverständlich, dass der Spannungsaufbringungsmechanismus 77 der linken Seite auf die gleiche Weise getrieben wird.
  • In 6 überträgt eine Bewegungssteuereinrichtung MC, die einen Teil des elektronischen Steuerkreises 100 darstellt, eine Momentensteueranweisung zu einem Motor MM. Der Motor MM ist die erste Antriebsquelle 50 auf der Master-Seite. Der Motor MM agiert gemäß der Momentensteueranweisung. Spannung wird in dem Werkstück 6 gemäß der Rotation des Motors MM erzeugt, wobei die erzeugte Spannung durch eine Messdose LC erfasst wird. Die Messdose LC stellt den ersten Positionssensor 96a dar.
  • Die erfasste Spannung wird der Bewegungssteuereinrichtung MC zum Steuern des Motors MM rückgemeldet, so dass die gewünschte Spannung immer auf das Werkstück 6 aufgebracht wird. Unterdessen wird die Drehposition (der Rotationswinkel) des Motors MM die ganze Zeit erfasst, wobei die erfasste Drehposition zu der Bewegungssteuereinrichtung MC übertragen wird.
  • Die Bewegungssteuereinrichtung MC überträgt eine Positionssteueranweisung zu einem Motor SM in der Slave-Seite. Der Motor SM dreht gemäß der Positionssteueranweisung, wobei die Drehposition des Motors SM der Bewegungssteuereinrichtung MC rückgemeldet wird.
  • Nun wird ein Steuerprozess zum Aufbringen einer Spannung auf das Werkstück 6, der in dem zuvor erwähnten elektronischen Steuerkreis 100 ausgeführt wird, mittels eines Flussdiagramms in 7 beschrieben. Es wird unten lediglich der Betrieb des rechten Spannungsaufbringungsmechanismus 62 erläutert, da der linke Spannungsaufbringungsmechanismus 77 auf die gleiche Weise wie der rechte Spannungsaufbringungsmechanismus 62 tätig ist.
  • Zuerst wird bestimmt, ob ein Positionserfassungsmodus ausgewählt ist (Schritt 200). In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Spannungsaufbringungsmechanismus mit zwei Modi vorgesehen, nämlich einem Spannungserfassungsmodus und einem Positionserfassungsmodus. Ein Betrieb im Spannungserfassungsmodus wird durch den Betrieb im Positionserfassungsmodus gefolgt. Dementsprechend wird bestimmt, wenn der Betrieb im Spannungserfassungsmodus noch nicht ausgeführt wird, dass der Positionserfassungsmodus nicht ausgewählt ist, wobei ein Sollmoment der ersten Antriebsquelle 50 geladen wird (Schritt 210).
  • Das Sollmoment der ersten Antriebsquelle 50 ist vorbestimmt und wird im Voraus abgespeichert. Es ist das Moment zum Erzeugen der Spannung, die für das Dehnen des Werkstücks 6 benötigt wird. Das Sollmoment wird unterschiedlich für jeweilige Stadien des Dehnungsbiegens festgelegt.
  • Ein derzeitiges Moment der ersten Antriebsquelle 50 basierend auf der durch den Spannungssensor 98 erfassten Spannung wird geladen (Schritt 220). Ein Steuerwert wird berechnet, der auf diesem derzeitigen Moment und dem Sollmoment basiert, und wird an die erste Antriebsquelle 50 ausgegeben (Schritt 230). Anschließend wird eine Position des Führungsbauteils 12, die durch den ersten Positionssensor 96a erfasst wird, geladen (Schritt 240). In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel erfasst der erste Positionssensor 96a die Position des Führungsbauteils 12, die auf der Drehung der Kugelumlaufsspindel 42 oder der ersten Antriebsquelle 50 basiert.
  • Gemäß der erfassten Position des Führungsbauteils 12 wird die zweite Antriebsquelle 52 über eine Sollposition benachrichtigt (Schritt 250). Dann wird eine derzeitige Position des Führungsbauteils 12 an der Seite, bei welcher die zweite Antriebsquelle 52 vorgesehen ist, durch den zweiten Positionssensor 96b erfasst (Schritt 260). Ein Steuerwert wird basierend auf der derzeitigen Position und der Sollposition berechnet und wird zu der zweiten Antriebsquelle 52 ausgegeben (Schritt 270). In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Position des Führungsbauteils 12 an der Seite, bei welcher die zweite Antriebsquelle 52 vorgesehen ist, durch die Drehung der Kugelumlaufspindel 44 oder der zweiten Antriebsquelle 52 erfasst.
  • So wird das Werkstück 6 gedehnt und gebogen, wobei der Steuerwert für die erste Antriebsquelle 50 und die Positionen des Führungsbauteils 12 während des Biegens miteinander verknüpft und abgespeichert werden (Schritt 280). Nach dem Dehnungsbiegen von einem Werkstück 6 wird ein neues Werkstück 6 angebracht und wieder dehnungsgebogen. Nach der Durchführung des Schritts 200 wird die Sollposition, die in Schritt 280 gespeichert wird, dann zu der ersten Antriebsquelle 50 ausgegeben, wenn bestimmt wird, dass der Positionserfassungsmodus ausgewählt ist (Schritt 290).
  • In dem nächsten Schritt wird die derzeitige Position des Führungsbauteils 12, die durch den ersten Positionssensor 96a erfasst wird, geladen (Schritt 300). Auf der Basis der derzeitigen Position und der Sollposition wird ein Geschwindigkeitsanweisungswert zu der ersten Antriebsquelle 50 ausgegeben (Schritt 310). Danach wird der zuvor erwähnte Schritt 240 und die Weiteren ausgeführt.
  • Eine Position des Einspannmechanismus 8, der das Werkstück 6 fasst, wird durch einen Winkel der Wickelungsachse des rechten Wickelungsmechanismus 76, einer Strecke von der Ursprungsposition des Einspannmechanismus 8 in dem rechten Spannungsmechanismus 62 und einer vertikalen Position des Einspannmechanismus 8 in dem rechten vertikalen Bewegungsmechanismus 27 definiert. Hier wird der Winkel der Wickelungsachse durch die Drehpositionen der oberen Antriebsquelle 72 und der unteren Antriebsquelle 74 bestimmt. Die Strecke von der Ursprungsposition des Einspannmechanismus 8 in dem rechten Spannungsmechanismus 62 wird durch Drehpositionen der ersten und zweiten Antriebsquellen 50, 52 bestimmt. Die vertikale Position in dem rechten vertikalen Bewegungsmechanismus 27 wird durch eine Drehposition des Motors 24 bestimmt.
  • Zweites Ausführungsbeispiel
  • Wie in 8 gezeigt, weist die Dehnbiegevorrichtung 201 in diesem Ausführungsbeispiel einen Tisch 213 auf, der eine Biegeform stützt und auf eine neigbare Weise angeordnet ist. Der Tisch 213 kann hinauf zu einer Position geneigt werden, die einen Winkel von θ hat, der durch eine gestrichelte Linie von einer horizontalen Ebene, die durch eine durchgezogene Linie angegeben ist, angegeben wird. Der Winkel θ beträgt beispielsweise 15°. Der Tisch 213 ist neigbar gemacht, um die vertikale Bewegung der Einspannmechanismen 8, 10 nicht zu begrenzen, wenn das Werkstück 6 entlang der Nut 4 gebogen wird, die an der Biegeform 2 vorgesehen ist. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Tisch 213 geneigt, wenn die Einspannmechanismen 8, 10 zu einer Position bewegt werden müssen, die über deren vorbestimmten Bereich in Bezug auf die Nut 4 hinausgeht. In diesem Fall werden der linke und rechte Wickelungsmechanismus und die Spannungsmechanismen ebenso betrieben, falls diese benötigt werden.
  • In 8 sind erste und zweite Antriebsmotoren 250, 252 Motoren zum jeweiligen Spannungsaufbringen auf das Werkstück 6. Ein Antriebsmotor 224 ist für das Auf- und Abwärtsbewegen eines Einspannmechanismus, der nicht in 8 gezeigt ist, wobei ein Kolben 300 für das Neigen des Tisches 213 ist, eine hydraulische Pumpe 400 für das Zuführen von hydraulischen Druck auf den Kolben 300 ist und eine hydraulische Pumpe 500 für das Schwenken des Arms 205 ist. Die Beschreibung für die anderen Anordnungen wird weggelassen, da diese die Gleichen wie im ersten Ausführungsbeispiel sind.
  • Die Dehnbiegevorrichtung in der vorliegenden Erfindung wird nicht nur gemäß einem voreingestellten Programm betrieben, sondern ebenso zum Lehren. 9 ist ein Flussdiagramm, das den Betrieb im Lehr-Modus erklärt, wobei die Figuren 10A10D Grafiken zum Veranschaulichen des Biegeablaufs sind. 10A zeigt einen Zustand, bei welchem das Werkstück 6, das durch den Einspannmechanismus 8, 10 gefasst wird, in Berührung mit der Biegeform 2 an dem Punkt P ist. Die 10B10D zeigen Zustände der schrittweisen Erhöhung des Biegungswinkels.
  • Nun wird ein Betrieb der Dehnbiegevorrichtung 201 in dem Lehr-Modus mittels der 9 und 10A10D erläutert.
  • Die folgenden Voraussetzungen werden im Lehr-Modus angenommen, der hierbei erklärt wird.
    • (1) Eine Vielzahl von Stadien, beispielsweise vier Stadien werden beim Biegen des Werkstücks 6 vorgesehen wie in den 10A10D gezeigt.
    • (2) Vorgesehene Positionen, welche die Einspannmechanismen 8, 10 in den entsprechenden Stadien einnehmen sollten, sind als Prozessdaten im voraus abgespeichert, wobei die Einspannmechanismen 8, 10 zu den vorgesehenen Positionen automatisch bewegt werden.
    • (3) Ein Betätiger bewegt den Einspannmechanismus 8, 10 in jedem Stadium durch Verwendung der Betätigungskonsole 11 und bestimmt die Positionen der Einspannmechanismen 8, 10 bei jedem Stadium.
    • (4) Die bestimmten Positionen werden gespeichert und das nächste Biegen wird gemäß der gespeicherten Daten ausgeführt.
  • In Schritt 400 wird die Initialisierung ausgeführt, solch eine wie das Bewegen der Einspannmechanismen 8, 10 zu deren Grundpositionen. In Schritt 410 werden beide Enden des Werkstücks 6 durch die Einspannmechanismen 8, 10 gefasst, wobei durch Bewegen der Einspannmechanismen 8, 10 eine vorbestimmte Anfangsspannung in dem Werkstück 6 erzeugt wird. In Schritt 420 wird eine Prozessnummer, die in den RAM 106 gespeichert ist, initialisiert.
  • In Schritt 430 werden die Daten entsprechend einer derzeitigen Prozessnummer unter den Prozessdaten, die im Voraus in den RAM 106 gespeichert sind, geladen. In Schritt 440 werden die Einspannmechanismen 8, 10 basierend auf den geladenen Prozessdaten bewegt.
  • In Schritt 450 bestimmt der Betätiger, ob die Positionen der Einspannmechanismen 8, 10 angemessen sind, und im Schritt 460 bestimmt dieser, ob das Neigen des Tischs 213 notwendig ist. Wenn die Positionen der Einspannmechanismen 8, 10 angemessen sind, übermittelt der Betätiger eine Bestimmungsanweisung von der Betätigungskonsole 11. In diesem Fall schreitet der Prozess zu Schritt 490 voran und die Daten zum Definieren der Positionen der Einspannmechanismen 8, 10 werden in einem vorbestimmten Bereich des RAM 106 gespeichert.
  • Wenn das Neigen des Tischs 213 nicht notwendig ist, schreitet der Prozess zu Schritt 480 voran, und der Betätiger betätigt die Betätigungskonsole 11 zum Bewegen der Einspannmechanismen 8, 10 zu den angemessenen Positionen.
  • Andererseits schreitet der Prozess zu Schritt 470 voran, wenn das Neigen des Tischs 213 notwendig ist, und der Betätiger betätigt die Betätigungskonsole 11 zum Neigen des Tischs 213 zu einem angemessenen Winkel. Dementsprechend wird das Biegen des Werkstücks, welches nicht durch die vertikale Bewegung des Einspannmechanismus 8, 10 erreicht werden kann, realisiert.
  • Wenn die Positionsdaten in dem Schritt 490 abgespeichert sind, schreitet der Prozess zu Schritt 500 voran, bei welchem die Prozessnummer um eins inkrementiert wird und schreitet dann zu Schritt 510 voran.
  • In Schritt 510 wird bestimmt, ob der Prozess vollständig abgeschlossen ist. Wenn nicht kehrt der Prozess zu Schritt 430 zum Wiederholen des zuvor erwähnten Ablaufs zurück. Wenn bestimmt wird, dass der Prozess in Schritt 510 abgeschlossen ist, wird der Betrieb im Lehr-Modus beendet.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das obige Ausführungsbeispiel beschränkt, wobei andere Abwandlungen und Abweichungen innerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung liegen. Zum Beispiel kann, im Falle des Biegens eines Werkstücks, das eine Biegeform verwendet, die symmetrisch ist, das Lehren nur für eine der Seiten ausgeführt werden, wobei durch Kopieren der Daten, die durch das Lehren erhalten werden, das zu erledigende Lehren der anderen Seite weggelassen werden kann.
  • Darüber hinaus sind in dem zuvor erwähnten Ausführungsbeispiel die vorgesehenen Positionen, welche die Einspannmechanismen 8, 10 einnehmen sollten, in dem Lehr-Modus voreingestellt. Jedoch können die Positionen lediglich durch den Betrieb des Betätigers ohne das Voreinstellen bestimmt werden.
  • Darüber hinaus kann die auf das Werkstück aufzubringende Spannung überwacht werden, wobei bestimmt wird, wenn eine abnormale Änderung in der Spannung besteht, dass das Werkstück gebrochen ist und der Betrieb des Spannungsmechanismus und der Wickelungsmechanismen automatisch angehalten wird.
  • Wie oben erklärt, wird die mechanische Festigkeit durch die Dehnbiegevorrichtung der vorliegenden Erfindung verbessert, da beide Enden des Führungsbauteils, das die Einspannmechanismen, die das Werkstück fassen, führt, durch das Paar Armbauteile gestützt wird und die Armbauteile durch die Verbindungsbauteile verbunden sind. Darüber hinaus wird eine genaue Bewegung durch das Paar Antriebsquellen erreicht, da die erste Antriebsquelle des Spannungsaufbringungsmechanismus durch die Spannung gesteuert wird und die zweite Antriebsquelle basierend auf der Position gesteuert wird. Dementsprechend kann die Dehnbiegevorrichtung der vorliegenden Erfindung genaues Dehnungsbiegen ausführen, selbst bei großformatigen Bauteilen.

Claims (8)

  1. Eine Dehnbiegevorrichtung für das Biegen eines Bandwerkstücks (6) durch Drängen von diesem gegen eine Biegeform (2), während Spannung auf das Werkstück (6) aufgebracht wird, aufweisend: ein Paar Stützwellen (86, 88; 36, 38), ein Paar Drehbauteile (7; 5), das drehbar durch die Stützwellen (86, 88; 36, 38) gestützt wird, einen Einspannmechanismus (10; 8) für das Greifen des Bandwerkstücks (6), welcher durch ein Führungsbauteil (14; 12) geführt wird und beweglich zu einer Richtung angeordnet ist, die senkrecht zu Armbauteilen (80, 82; 28, 30) ist, einen Spannungsaufbringungsmechanismus (77; 62) für das Bewegen des Führungsbauteils (14; 12) in Bezug auf die Armbauteile (80, 82; 28, 30), um eine Spannung auf das Werkstück (6) aufzubringen, das durch den Einspannmechanismus (10; 8) gegriffen wird, und eine Drehsteuereinrichtung für das Steuern einer Drehung der Drehbauteile (7; 5), um das Werkstück (6), das durch den Einspannmechanismus (10; 8) gegriffen wird, gegen die Biegeform (2) zu drängen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Drehbauteile (7; 5) zwei Armbauteile (80, 82; 28, 30) und ein Verbindungsbauteil (40) für das Verbinden der beiden Armbauteile (80, 82; 28, 30) hat, wobei die Armbauteile (80, 82; 28, 30) zueinander parallel sind und sich nach außen von den jeweiligen Stützwellen (86, 88; 36, 38) erstrecken, und wobei jedes der Drehbauteile (7; 5) weiter aufweist: das Führungsbauteil (14; 12), das sich zwischen den zwei parallelen Armbauteilen (80, 82; 28, 30) erstreckt und beweglich in einer Richtung angeordnet ist, die parallel zu den Armbauteilen (80, 82; 28, 30) ist.
  2. Die Dehnbiegevorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei der Spannungsaufbringungsmechanismus (77; 62) aufweist: eine erste Antriebsquelle (78; 50) für das Bewegen eines Endes des Führungsbauteils (14; 12) entlang einem der Armbauteile (82; 30), eine zweite Antriebsquelle (79; 52) für das Bewegen des anderen Endes des Führungsbauteils (14; 12) entlang dem Anderen der Armbauteile (80; 28), einen Spannungssensor (99; 98) für das Erfassen einer Spannung, die auf das Werkstück (6) aufgebracht wird, einen Positionssensor (97a, 97b; 96a, 96b) für das Erfassen einer Position des Führungsbauteils (14; 12) und eine Steuereinrichtung für das Einstellen eines Moments der ersten Antriebsquelle (78; 50), das auf der Spannung, die von dem Spannungssensor (99; 98) erfasst wird, basiert, sowie für das Steuern der zweiten Antriebsquelle (79; 52), das auf der Position, die von dem Positionssensor (97a, 97b; 96a, 96b) erfasst wird, basiert.
  3. Die Dehnbiegevorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei die Steuereinrichtung das Moment der ersten Antriebsquelle (78; 50) auf ein vorbestimmtes Sollmoment einstellt, das auf der Spannung basiert, die durch den Spannungssensor (99; 98) erfasst wird.
  4. Die Dehnbiegevorrichtung gemäß Anspruch 3, wobei die Steuereinrichtung weiter aufweist eine Speichereinrichtung für das Speichern der Position des Führungsbauteils (14; 12), die von dem Positionssensor (97a, 97b; 96a, 96b) erfasst wird, und eines Steuerwerts für das Einstellen des Moments der ersten Antriebsquelle (78; 50) auf das Sollmoment.
  5. Die Dehnbiegevorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei die Steuereinrichtung weiter aufweist: eine Positionssteuereinrichtung für das Steuern der ersten Antriebsquelle (78; 50) gemäß des Steuerwerts anstelle der Steuereinrichtung, der in der Speichereinrichtung gespeichert ist, wenn das Dehnen und Biegen eines Werkstücks (6) vollendet ist.
  6. Die Dehnbiegevorrichtung gemäß Anspruch 1 weiter aufweisend einen Tisch (213), auf welchem eine Biegeform (2) angebracht ist und eine Kippeinrichtung für das Kippen des Tisches (213).
  7. Die Dehnbiegevorrichtung gemäß Anspruch 6 aufweisend: eine Instruiereinrichtung für das Instruieren gewünschter Betriebsabläufe an den Spannungsaufbringungsmechanismus (77; 62) und die Drehsteuereinrichtung, und eine Steuereinrichtung für das Steuern eines Betriebs der Spannungsaufbringungseinrichtung und der Drehsteuereinrichtung gemäß den Abläufen, die durch die Instruiereinrichtung instruiert werden.
  8. Die Dehnbiegevorrichtung gemäß Anspruch 1 weiter aufweisend: Positionssensoren (97a, 97b; 96a, 96b) für das Erfassen von Positionen der Führungsbauteile (14; 12), eine Speichereinrichtung für das Speichern der Positionen, die von den Positionssensoren (97a, 97b; 96a, 96b) erfasst werden, eine Auswahleinrichtung für das Auswählen entweder eines Momentensteuermodus oder eines Positionssteuermodus, eine Momentenanweisungseinrichtung für das Bereitstellen eines Moments für die Antriebsquellen, und eine Positionsanweisungseinrichtung für das Bereitstellen der Positionen für die Antriebsquellen, wobei der Spannungsaufbringungsmechanismus (77; 62) weiter aufweist: eine Steuereinrichtung für das Antreiben der Antriebsquellen, das auf dem Moment basiert, das von der Momentenanweisungseinrichtung bereitgestellt wird, und für das Abspeichern der Positionen in der Speichereinrichtung, die von den Positionssensoren (97a, 97b; 96a, 96b) erfasst werden, nämlich in dem Fall, bei welchem der Momentensteuermodus durch die Auswahleinrichtung ausgewählt ist, und für das Antreiben der Antriebsquellen, das auf den Positionen basiert, die in der Speichereinrichtung gespeichert sind, nämlich in dem Fall, bei welchem der Positionssteuermodus durch die Auswahleinrichtung ausgewählt ist.
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